Beiträge von Riippumatto-Joerg

    Was zuerst reißt hängt vermutlich von einer Reihe von Faktoren ab.

    Ja da hast du sicher recht. Ist eine ökonomische Zugentlastung aber keine 100%ige Sicherheit.

    Ich hatte auch schon mal diese Duschvorhang-Plastik-Oval-Ringe als "Schwächstes Glied" angedacht, zwei davon könnten gehen, die halten wirklich gerade so den Quilt und spreizen sich sofort bei höherer Last, aber sah nicht Pro genug aus, und sicher auf Dauer auch nicht sehr verlässlich. Ggf. biegen die sich auch langsam auf und brechen irgendwann (zu früh).

    Plastik-Carabiner mit definierter Bruchlast 10kg oder so wäre sicher gut.

    (3D-Druck?)

    EDIT: Oder sowas hier:

    https://www.extremtextil.de/handschuhhaken-glove-hook.html

    Nee, Daisy Chain ist ja soooo viel mehr Aufwand als eine kleine Whoopy Sling.

    Hier meine Maurerschnur-Variante.

    Bury ca. 2cm ist aber als Sollbruch/rutsch/stelle für UQ - Aufhängung immer noch zu fest, ich habs mit beiden Armen nicht auf bekommen. Aber mit zusätzlichem Gummi noch dazwischen sollte das schon gehen...

    EDIT:

    Im Reissversuch mit einem 1cm Bury ist meine Maurerschnur unter einem (merklichen) Teil meines Gewichtes gerissen, und zwar ausserhalb des Bury. Keine Ahnung, wieviel die Nähte des UQ so aushalten... (Bei welcher Kraft reissen die Wooki-Gummis?)

    Also als Sollbruchstelle ist Maurerschnur alleine eventuell noch zu kräftig, aber als verstellbare Aufhängung find ich die Idee super! Danke nochmal!

    Ok, werde ich definitiv versuchen. Danke für den Tipp. So oder so wäre das dann der sicher Plan B, wenn ja ohnehin der Staubsauger bereit steht.

    Meinem tollen Befüllofanten will ich dennoch eine Chance geben, einfach weils so schweinecool ist (wie man hier in Finnland sagt: sikasiisti!).

    Habe sogar überlegt, die Gummihandschuhe symmetrisch zum Rüssel anzubringen und für das Foto auch mal beidseitig raushängen zu lassen...

    Wenn er dann innen komplett mit Daune verkleidet ist, wirds ein super fluffiges Bild abgeben.

    ^^

    Ich nehme mittlerweile doch wieder etwas Abstand von der Idee, die Daune "einzublasen": Das funktioniert sicher gut bei durchgesteppten, durchgehenden, am anderen Ende offenen U-Kammen (also nahezu perfekten Luftstromkanälen). Anders bei luftdurchlässigen Stegen dazwischen, wie in meinem Fall, die den Luftstrom in gewünschter Richtung praktisch sofort zusammenbrechen lassen würden.

    Ausserdem macht mir der Umstand Sorge, dass ich so oder so in jeder Kammer einzeln nachstopfen muss, also auch dafür eine Technik benötige, und die Menge am Ende stimmen muss, bevor ich jede Kammer zunähen kann. Von möglichen Überdruck-Plopps ganz abgesehen...

    Deshalb werde ich also lieber gleich jede Kammerfüllung kontrolliert einzeln wiegen, reinstopfen und sofort verriegeln, und dann zur nächsten Kammer.

    Damit das Gestöber-frei (bzw.-arm) abläuft, habe ich mir Material für folgenden Befüllofant besorgt, mein guter Freund Alex hat mir dabei auch sehr geholfen:

    Der Befüllofant ist eine grosse, durchsichtige Plastikhülle einer Matratze, mit Klebeband oder Klemmen verschlossen und am Tisch aufgehängt. Der Rüssel ist entweder eine 80..100cm Snakeskin oder ein PVC-Rohr, mal sehen, was besser geht.

    Wie man evtl. erkennen kann, kommt das erste 250g-Daunenkissen von hinten in den Befüllofant - Öffnung wieder gut verschlossen. Im Inneren wartet eine Schere oder Messer, eine Wage plus Eimer o.ä. sowie ein Stössel (Stab mit angeschraubtem Plastikbecher oder so).

    Alles wird über angeklebte Gummihandschuh-Eingriffe bedient. Notizbuch, Stift und Quiltrechner-Laptop liegen (aussen) bereit. Auch ein Staubsauger mit Nylonstrumpf über das Saugrohr gezogen steht in Bereitschaft, falls was schief geht.

    Der Rüssel wird tief in die Quiltkammer eingeschoben und die nötige (berechnete und gewogene) Daunen-Menge reingestopft, dann der Rüssel vorsichtig wieder rausgezogen und die Kammer wie den Rüssel mit Klemmen vorübergehend verriegelt. Ggf. gleich vernäht, mal sehen.

    Dann evtl. kurz die Umgebung des Rüssels absaugen und auf zur nächsten Kammer.

    Irgendwann das zweite 250g-Daunenkissen gleichsam von hinten nachschieben. (Der Arme!)

    Wenn alles gut klappt, werde ich noch Bilder posten. Wenn es nicht klappt, vorr auch. (?)

    (Für ein Video müsste ich noch Helferlein engagieren...?)

    EDIT: Eine Sorge ist noch die Elektrostatik, also wie viel der Daune an der Wand "klebt" und mir die Sicht oder die "Thermik" im Magen des Fanten verdirbt. Zum Glück geht letztlich ja kaum Daune "verloren", muss halt nur darauf achten, dass die richtige Menge pro Kammer ankommt, was auch durch Wiegen des Quilts zwischendurch zusätzlich sichergestellt werden kann. Eile sollte man jedenfalls keine haben...

    (Erfahrungen von Euch?)

    Aber bis dahin ist noch viel Zeit, erst muss das Material noch kommen. Ach ja und nähen muss ich ja auch noch...

    Ich fange gerade an darüber nachzudenken eine neue 12 Fuß Hängematte zu nähen, da würde ich dann mal einige whipping Methoden ausprobieren. Das blöde und hinderliche dabei ist nur, dass ich dann auch noch ein neues Tarp brauche 😫!

    ...oder tiefer = kürzer hängen, ist bei meiner 12ft überraschend bequem, Ridgeline-Länge 305cm...

    Gefällt mir, dein UQ!

    ...hab die Ridgeline übrigens jetzt recht kurz auf 305cm ausgelegt. (Auch das teilweise ein Unfall... :rolleyes:), dadurch ist der Durchhang reichlich - sehr bequem in ersten Liegeversuchen - und passt in alle meine Default-Aufhägestellen und auch Tarps.

    (Ich muss aber jetzt immer die alte Bett-Matratze mitschleppen. Als Bodenauslegware. Aber wirklich nicht aus Vorsicht, sondern nur wegen meiner kalten Füße. Ehrlich! :whistling:)

    ...wie auch immer, sie ist wunderbar lang und gemütlich, genau genommen einen Tick zu lang für mein 12ft Tarp. Es hat auch gleich noch ordentlich geregnet gestern.

    Zusätzlich, und das ist mir natürlich sehr peinlich, war einer der beiden Whippknoten zu nachlässig geknotet gewesen. (Wär rät, welcher der beiden auf dem obigen Bild?). Bin also beim dritten Mal reinsetzen plötzlich 10 cm tiefer gerutscht. Eines der umgeschlagenen Mirakel-Whipp-Enden war durch die Amsteel-Schlaufe durchgerutscht. Dort hielt die Schlaufe dann noch am letzen Zipfel der Maurerschnur. Ein Mirakel-Whipp eben.

    (Kennt ihr noch den Cliffhanger?)

    Also werde ich mich noch mal bemühen und den Mayonnaise-Lieferanten erneut konsultieren...

    Heute gibts ein paar Bilder meiner morgendlichen Falz-, Näh- und Whipp-Orgie. Hatte noch 4m RIppstop gefunden - was soll man machen...:saint:

    Die Nähmaschine stand plötzlich auf dem Tisch, der Stecker flog wie von selber in die Dose, der Faden drinnen war - egal... wird schon gehen...


    Nach einer geschlagenen halben Stunde höchster Konzentration mit 1m ungebügeltem Rollfalz zwiachen den Fingern drehte ich das Ergebnis ein paar mal hin und her, beschaute es und entschied: Noch ne Hängematte!

    Brauchte zu meiner etwas gewichtigen "General Electric" sowieso noch eine Alternative, gerade jetzt im Winter, wenn das Daunen-UQ eh mit muss.

    Das tolle daran: 380cm innerhalb der Knubbel - das sind dann, ööh, 12ft 5"?!?

    Und knapp über 400g ist ja auch nicht verkehrt.

    Bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie sich das nun DARIN liegt, ob mich immer noch das Kalb in die Wade beisst, wie sich der (leicht asymmetrisierte) Selva drunter macht, usw.

    (Geschneit hats hier auch schon etwas, kommt der Happy Stove also mit, allerdings erwärme ich damit nur den Kaffee, nicht ganz Süddeutschland :D...)