Beiträge von Siebenschläfer

    Wenn ich eine neue Nachricht in einer Konversation bekomme, poppt sofort ein separates eckiges Fenster auf, ähnlich einem Chat-Fenster (und dazu ist es wohl auch gedacht, ihr kennt das Teil sicher). Kann ich dieses plötzliche Aufpoppen ohne andere Nebenwirkungen abstellen, sodass ich Konversationen ausschließlich über das obere Menü lese?

    Mir ist es jetzt schon öfter vorgekommen, dass sich beim Schreiben eines Posts der Fokus auf das Chatfenster änderte und ich ungewollt darin weiter tippe. Mit ENTER würde der Text dann sogar in der Konversation landen. Kann das sein oder habe ich jedes Mal den Fokus unbemerkt selbst darauf gesetzt? :/

    Wie dem auch sei, ich wäre das Fenster liebend gern los, weil ich dem Multitasking abgeschworen habe.

    Das ist übrigens bisher der einzige gravierende Makel, der mir an der Forumssoftware aufgefallen ist. Ansonsten hat sie die beste usability, die ich für diesen Zweck bisher kennengelernt habe. Und hübsch ist sie auch noch :)

    Zu den Servicegebühren der Verzollung durch den Paketdienst (bei FedEx heißt das Vorlageprovision) hab ich übrigens die Erfahrung gemacht, dass mir diese anstandslos erlassen wurde (12,50€), wenn ich ihr per e-Mail begründet widerspreche. Wie alle Verzollungsgeschichten ist das sicher nicht immer so, aber der Versuch kann lohnen.

    Konkreter Fall ist ein total kulanter Garantiefall (keine Bestellung) bei SoloStove. Kocher war definitiv EOL (end of life), daraufhin haben sie mir einen kostenlosen neuen geschickt. Shipping sollte ich tragen, duties & taxes wollten sie tragen. Auf dem commercial invoice haben sie aber angekreuzt, dass der Empfänger für duties & taxes aufkommen soll. So kam es zu obiger Rechnung durch FedEx.

    Für mich ging der Fall noch weiter. SoloStove wollte mir als Ausgleich für die erste Zollrechnung ... einen zweiten neuen Kocher schicken 8o, diesmal völlig kostenlos und definitiv ohne duties & taxes.

    Nun ja, er kam auch, aber die Rechnung von FedEx auch wieder X/.

    Bleibt noch zu klären, ob ich FedEx nun anweisen kann, die Zollkosten nachträglich SoloStove zu berechnen. So jedenfalls stellt sich die Dame von SoloStove das vor. Ich habe eher den Eindruck, dass die Verzollung im Voraus vom Absender im commercial invoice festgelegt wird.

    Ich nehme das gerade als Lehrstück, bei dem ich nichts verlieren kann und bin trotz Verwirrung SoloStove sehr dankbar.

    SEHR schöne Fotos habt Ihr da alle gemacht, .......damit der Schmerz noch größer wird !?!?

    Nee, um unsere Freude (und nicht Schadenfreude) mit euch zu teilen :saint:

    Du kennst das sicher selbst - vom Platz suchen und Tarp Aufbauen im strömenden Regen unter bleigrauem Himmel, klitschnass bis auf die Haut, keine Lust mehr was zu kochen, Stimmung abgesoffen, Hauptsache trocken in der Matte liegen - davon gibt's selten Fotos. Kam bei mir aber genauso vor.

    Ich werde es irgendwie in radioaktivem Grün riechen. Aladin versprach eine plötzliche Stille des Regens zum Abendessen und zur Klärung. Die Reihenfolge klang klar. Ausgedehnter Wald, der weder hoch noch niedrig ist. Welches ist nicht dicht oder sehr dünn. Wo ich keine Bürgersteige habe. Es muss nach Osten ausgerichtet sein. Und dann beten Sie nach der Vorhersage, dass der Aladdin den Nebel genau an diesem Ort heraufbeschwören würde. Alles hat geklappt, nur das Café wieder Haprap. Nach den morgendlichen Dreharbeiten gibt es noch eine Pause mit einem Blick, den er nicht ablehnt.

    Der deutsche Text ist fast noch poetischer als deine Bilder - obwohl das eigentlich gar nicht geht. :S

    Automatische Übersetzung kann auch mal ein Gewinn sein.

    Wir sind noch bis gestern auf der Insel geblieben, haben zusätzlich zu unseren Kajaks ein SUP nachgeholt und das lange, intensive Wochenende gebührlich still ausklingen lassen.

    Beim Umrunden der Insel mit dem Brett tauchte dann der Biber unter mir durch, der am Tag zuvor schon beim Morgentee vorbei geschwommen war.

    Die jungen Waldohreulen haben wir noch in der Dämmerung zu Gesicht bekommen, nicht aber den jungen Habicht (?), der die ganze Zeit direkt hoch über uns in seinem Nest saß und tagsüber hungrig vor sich hin schrie. Seine regelmäßigen Hinterlassenschaften, sowie den heruntergenieselten Honigtau der 6 Tage wuschen wir zum Abschied im See von den Tarps.

    Am letzten Abend gabs dann Pfannkuchen mit kleiner Insel-Vielfalt: klar, mit Erdbeeren, aber auch Klatschmohn, Vogel-Wicken, Spitzwegerich, Schafgarbe, Gundelrebe und duftenden Rosenblüten.

     

     

    Für mich wars ein sehr gelungenes Treffen. Die Insel bietet genügend Abwechslung für eine Woche. Die Hängmöglichkeiten sind auf den ersten Blick nicht so einfach wie in einem Forstwald wie am Silbersee, aber dafür vielfältiger und individueller. Die Infrastruktur passte für mich prima.

    200m nördlich des Platzes liegt übrigens ein öffentlicher Wasserwanderplatz mit Feuerstelle, auf dem man eine Nacht kostenlos bleiben kann.

    War schön mit euch! Bis bald!

    Wenn du gern experimentierst und dich reinfuchst: Auf jeden Fall!

    Ich bin mit dem von echinotrix verlinkten Stoff sehr zufrieden und hab ihn nur an den Schnittkanten umsäumt, die Webkanten fransen nicht aus. Ich würde allerdings Kästchenzählen statt rechtwinkligem Schnitt empfehlen. Mit einem Whipping und einer einfachen Aufhängung wie Whoopie-Slings und Baumgurten (oder einfachen Seilen) hast du dann schon alles, was du zum komfortablen Hängen brauchst!

    PE? Nicht kleben, sondern Schweißen!

    Interessanter Link!

    Hast du mit dem Verschweißen von Kunststoffen schon Erfahrung? Ich kenne das nur von der Reparatur von dicken Wildwasser-PE-Kajaks und denke da für mich vor allem an dünnere Materialien <2mm.

    Sehe ich das richtig, dass so ein "Heißluft-Fächel-Schweißgerät" im Grunde wie ein gewöhnlicher 10€-Heißluftfön aus dem Discounter funktioniert? Vermutlich unterscheidet ihn eine punktgenaue Düse und vor allem eine genaue Temperaturregelung, wenigstens auf 30° genau. Mit einem billigen Heißluftfön müsste man wohl dagegen viel mit der Reduzierung der Austrittsöffnung, sowie mit der Temperatur experimentieren, wenns gut werden soll. Meiner hat nur zwei Stufen, ich schätze, dass die höhere nach längerer Laufzeit viel zu heiß (über 300°) wäre.

    Es war ja zu lesen, dass Mengerschied eher nicht mit dem ÖPNV zu erreichen ist. Das wäre auch für mich ein sehr wichtiges Kriterium, um flexibel an- und abreisen zu können. Na gut, die Reisedauer spielt auch eine entscheidende Rolle.

    Allerdings komme ich zu einem etwas positiveren Ergebnis als noodles, wenn ich auf bahn.de mal das Ziel "Mengerschied (Kirche)" angebe.

    Der Bus von Simmern nach Mengerschied scheint stündlich zu fahren. Vorher muss man wohl noch von Bingen nach Simmern Busfahren. Nicht komfortabel und von Hamburg aus leider doch mit 7 Stunden Fahrt ziemlich weit - aber immerhin erreichbar.

    Vielleicht hilft die Info ja dem ein oder anderen bei der Entscheidung.

    Klingt echt lecker!

    Dummerweise hab ich meinen 500$ Schein letztens verlegt und finde ihn jetzt nicht wieder. :whistling:

    Mich erinnert das Teil an einen Lehmofen, den wir letztes Jahr am Strand gebaut hatten. Der Bau war eine spontane Idee und der Ofen quasi sofort zu benutzen. Allerdings hatten wir uns vorher wenig Gedanken über die Bodenplatte gemacht, und als wir nach Kochen und Braten über dem Schlot später auch mal Pizza im Brennraum ausprobieren wollten, mussten wir sie auf Huflattichblättern betten, damit es beim Kauen nicht so knirschte 8o. Hier beim Anfeuern, vor dem Backen:

    Meine Packsackfamiie stammt aus den frühen Neuzigern, als es noch kein extremtexil gab :S und man bei Globetrotter nur Säcke aus recht schwerem Stoff für Stück 10 Mark kaufen konnte, alle in den gleichen, viel zu dunklen Farben. Stattdessen gab es in Hamburg Läden für Drachenbau, in denen alle Farben des Regenbogens in Ripstop-Nylon verfügbar waren 8|.

    Meine Packsack-Vorstellung ist also in mancher Hinsicht ein Kontrast zu Cross Hammock s.

    Hier eine Auswahl:

    Dass sie so lange gehalten haben, zeigt eigentlich, wie wenig (für heutige Verhältnisse) für praktische, langlebige Packsäcke nötig ist.

    Was mir an ihnen (und zukünftigen) wichtig ist:

    • Seitenverhältnis etwa 1:1 (Durchmesser Rundboden / Höhe)
      Dadurch muss ich nicht so tief wühlen und auf dem Boden ausgebreitet ergibt sich ohne Auspacken eine recht gute Übersicht des Inhalts.
    • Farbige Unterscheidung
      Wenn ich im Rucksack oder in einer Ortliebtasche wühle, will ich sofort sehen, wonach ich suche. Das erreiche ich leider nicht mit optimal durchscheinenden, aber einfarbigen Stoffen wie Tyvek oder DCF. Heute würde ich manche Farben allerdings unauffälliger aussuchen.
    • Simpler Zugverschluss mit Tanka
      Reißverschluss wäre mir zu fummelig, beim Rollverschluss und wasserdichtem Stoff würde mich das Luftblasenproblem wahrscheinlich nerven (wie bei Paddelsäcken).

    Die Säcke bestehen aus drei Stoffteilen (Rundboden, Rechteckzylinder, angesetzter Zugsaum für die Optik). Bewährt hat sich sowohl 30 als auch 15cm Höhe/Durchmesser.

    Ursprünglich hatte ich nur mit Einfachnaht ohne Versäuberung genäht (aber heiß geschnitten), später dann noch eine Naht mit einem Versäuberungsstich und -fuß meiner Maschine (der eigentlich für Jerseystoffe gedacht ist) nachgezogen. Das ist nach wie vor erstaunlich langlebig, ohne Einfassband oder Rollsaum. Die Austrittstellen des Zugbands sind ziemlich ausgefranst, was aber bisher die Funktion nicht beeinträchtigt.

    Was die ungleichmäßige Dicke betrifft: das war bei meinem 133er Apex auch so. Ich glaube aber nicht, dass sich das spürbar auswirkt. Schau dir mal einen beliebigen Daunen-Quilt oder Schlafsack gegen das Licht an. Du wirst vermutlich schockiert sein.

    Ja, den "wolkigen" Eindruck beim Gegen-das-Licht-halten kenne ich. Allerdings ist das so wie ich es kenne ein Abstand von maximal 10cm zwischen den verschiedenen Stärken. Bei meinem Apex sind es eher 30-50cm. Da kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass sich die Wärme von meinem Po zu meinem Rücken hin verteilt :/

    Aber du hast schon recht, der Unterschied wird hoffentlich nicht so dramatisch sein wie er aussieht.

    Jedenfalls reicht meine Unsicherheit wohl nicht aus, um alles wieder für eine ebenfalls unsichere Reklamation auseinander zu nehmen.

    Wo hast Du das Zeugs bestellt das so krümelt?

    Bei Extremtextil, so wie verlinkt.

    Das Pulver ist so schneeweiß wie das Vlies, insofern scheint es eher aus den Fasern zu kommen, als später dazugekommen zu sein.

    Die Materialien von Extremtextil sind eigentlich immer sehr sauber und ordentlich gefaltet zu mir gekommen. Sie sind lediglich manchmal bis zu 5cm schief zugeschnitten, nach Korrektur blieb bisher immer die bestellte Menge übrig.

    Ich hab mich nun endlich dran gemacht, eine isolierte Hängematte (also einen Wookie, der nicht kaputt geht, wenn man sich reinlegt ;) ) mit Apex 133g/qm 4oz/sqyd zu nähen. Darüber werd ich später noch berichten. Hier möchte ich aber erstmal meine leider nicht so begeisterten Eindrücke von dem Isoliermaterial loswerden, das ja eigentlich seit Jahren bewährt ist bzw. sein sollte.

    Positiv kann ich festhalten, dass das angegebene Flächengewicht meines 2,20 x 1,50m Stücks exakt eingehalten wurde. Mit viel Wohlwollen aufgebauscht, konnte ich auch die angegebene 2,5cm Dicke messen. Das ließ hoffen.

    Aber gleich nach dem Ausbreiten auf dem Boden dachte ich laut: „Und das soll jetzt wirklich Hightech sein?“. Dieser Eindruck verstärkte sich mit der Zeit noch. Aber der Reihe nach.

    Inhomogenität

    Das Vlies lag auf dem dunklen Mattenstoff und war sichtbar inhomogen: An der Oberfläche gab es unregelmäßig schichtartige Lagen, die teilweise halb lose wie Lappen anhafteten. Mir fiel auf den ersten Blick auf, dass es weiße, also undurchsichtige Stellen gab und dunklere, bei denen die Unterlage durchschien. Als ich später das Apex mit dem Außenstoff eingeschlagen habe, war eindeutig eine unterschiedliche Bauschkraft bei genau einer Lage zu spüren. Und wenn ich das schon mit den Fingern spüre, wird der Unterschied nicht gering sein, ich schätze Faktor 2. Diese unterschiedlich beschaffenen Stellen können meiner Meinung nach unmöglich gleich isolieren. Seitdem mein Außenstoff auf dem Vlies lag (40g/m²), kann ich mit viel Wohlwollen noch 1,5cm Dicke messen (statt 2,5), an gedoppelten Stellen knapp 3,5cm (statt 5cm).

    Das alles war leider nicht so einfach zu fotografieren. Die ersten beiden Bilder sind Auflicht fotografiert (hell = dick), das dritte ist Durchlicht (dunkel = dick):

    Schichtaufbau

    Ähnlich wie Hammock Fairy schon beklagte, war auch mein Vlies grundsätzlich aus zwei Schichten aufgebaut, die nur wenig miteinander verbunden waren und sich daher an den Stoffrädern oft voneinander lösten und sich verschoben. Es machte an den dickeren Stellen (siehe oben) einen verfestigten Eindruck auf den Außenflächen, war innen jedoch watteweich, filigran und kaum verbunden. Der Schichtaufbau mag auch Vorteile haben, wenn man etwa bei Jacken Apex-Stücke aneinander ansetzen will und überlappen lässt. Die verfestigten Oberflächen lassen sich zudem besser verarbeiten. Einfach zu handhaben ist es aber durch die Schichttrennung nicht. Irritierend kam hinzu, dass das Vlies aufgrund seiner Inhomogenität an manchen Stellen mit einer von zwei Lagen etwa so dick wie an anderen Stellen mit zwei Lagen war.

    Kunststoffkrümel

    Mein Apex sonderte bei Bewegung weiße Kunststoffkrümel ab. Das habe ich bemerkt, als ich das Vlies ein paar Tage auf dem Trägerstoff liegen hatte und dann hochnahm: Der untere Stoff hatte flächendeckend ein merkwürdig sandiges Gefühl. Weil ich es nicht glauben konnte und mich über den scheinbaren Dreck in meiner Wohnung wunderte, nahm ich den Handfeger und fegte den ganzen Stoff ab. Übrig blieb neben einem Dutzend eigenen Brotkrümeln (im Bild dunkel) eine Art feines, weißes Pulver oder Granulat. Das Krümeln wiederholte sich später nochmal, während schon der Außenstoff auf dem Vlies lag und ich gehe davon aus, dass das Vlies auch weiterhin zwischen den Stoffen fleißig vor sich hin krümeln wird.

    Mein Fazit + Frage an euch

    Es ist zweifellos ein Fortschritt, wenn die Fasern gleich zu einer Art Matte verbunden sind. Auch fand ich die Verarbeitung aufgrund der verfestigten Oberflächen einfacher als gedacht und die zwei Schichten mögen in anderen Verarbeitungsfällen durchaus von Vorteil sein. Im Großen und Ganzen wird die Isolierung ihren eigentlichen Zweck erfüllen.

    Mich enttäuschen aber die sicht- und spürbare Inhomogenität und der Krümelkram, mit denen ich nicht gerechnet habe. Gäbe es eine echte Alternative, würde ich beim nächsten Mal eine andere Isolierung ausprobieren.

    Ich könnte mir andererseits auch eine „Qualitätsschwankung“ vorstellen, die vielleicht auch eine Reklamation rechtfertigen würde (wenn ich Lust hätte, alles wieder auseinander zu nehmen…). Deshalb würde mich interessieren, wie eure Erfahrungen mit dem Zeug waren - wenn ihr mal Lust habt, so kritisch damit zu sein wie ich.

    Ui, das sieht nach einer Menge geglückter Improvisation aus - cool!

    Schön, nach dem Silbersee mal wieder was von dir zu lesen und zu sehen! Ich kann mir dich ganz gut beim Tüfteln und Klettern an den Überhängen vorstellen, um die Aufhängung anzubringen.

    Auf Bilder vom Sarek wäre ich gespannt, zumal mit Hängematte!

    Bearbeitest du eigentlich deine Bilder mit der Hand nach oder hat der Filter/die Software einen bestimmten Namen?

    Die fetzige Wirkung ist mir schön öfter bei deinen Bildern aufgefallen :)

    Für Apex muss der Stoff ja nicht daunendicht sein.

    Ist diese oft geäußerte, scheinbar einfache logische Feststellung wirklich wahr?

    Für Kunstfaserisolation braucht der Außenstoff natürlich nicht dicht gegen Daunen zu sein, soweit stimmt das. Gegen Wind sollte er andererseits aber schon dicht sein, das ist auch jeder gut isolierende Schlafsack, damit die Isolierung bei Wind die Wärme auch halten kann. Und wenn ein Gewebe winddicht ist, ist es meist auch wiederum (annähernd) daunendicht. Durch günstige unbeschichtete, nichtkalandrierte Stoffe kann man jedenfalls durchpusten - die würde man daher auch nicht für hochwertige Kunstfaserschlafsäcke verwenden.

    Ich würde sogar soweit gehen zu vermuten, dass die gegensätzlichen Erfahrungen zum Isolierverhalten von DIY Isolierungen auch auf dieses Mantra zurück zu führen sein könnten - weil dem Außenstoff manchmal keine Bedeutung bezüglich der Isolationswirkung der Gesamtkonstruktion zugemessen wird.

    Ich bin darauf gekommen, weil ich aufgrund dieses erfrischend einfachen Matras ("für Kunstfaser braucht es keinen daunendichten Stoff") zuerst diesen Innenzeltstoff für den Zweck bestellen wollte - billig und farblich passend. Durch mein Muster konnte ich aber locker durchpusten - wie durch meinen ersten Bundeswehrschlafsack in den 70ern.

    Bei extremtexil waren dann alle winddichten Alternativen auch daunendicht - und leider auch teurer.

    Das war ja ne echte Jungs-Tour, so mit Umtragen vom Prerowstrom übern Deich - da muss man erstmal drauf kommen 8o

    Beim Betrachten deiner Bilder wurde mir erst klar, wie oft ich schon in der Gegend war, mit dem eigenen (Kiel-)Boot, zu Fuß, zu verschiedenen Jahreszeiten. Schön, das alles wiederzuerkennen.


    Das Hängen zwischen Masten ist wahrscheinlich eine glückliche Besonderheit bei mehreren Kats oder Zweimastern. Jollen würden dafür wohl weder am Strand noch im Wasser stabil genug liegen. Und bei Jachten würde wohl nur die Befestigung am Vorstag in Frage kommen, für Tuchhängematten reicht da aber wegen ihrer Länge kein bescheidenes Boot.

    Das wäre schon echt cool - beim Ankern an Bord hängen, kurz über Deck!