Ich habe auch kurz gestaunt und hätte die absoluten Zahlen höher eingeschätzt.
Aber was hilft es, wenn die persönlichen Risikofaktoren andere sind? Da reicht es ja schon, im Risikogebiet zu wohnen, denn da wohnt die der 80 Millionen nicht. Und andere, wie oben genannt, kommen ja noch hinzu.
In der Analogie würde man sich auf die statistische Wahrscheinlichkeit des Femizids berufen, während man selbst mit einem Wiederholungstäter verheiratet ist, und ihm jedes Wochenende die Scheidung androht...
Hier im Thread schon mal empfohlen:
Wer sich wirklich im Bereich Risiken und Wahrscheinlichkeiten richtig einschätzen aufschlauen will, dem empfehle ich Gerd Gigerenzer und seine langjährige Forschung und Aufklärungsarbeit hierzu.
Auch besonders Anwender- und Alltagsorientiert mit seinem Buch
Risiko Wie man die richtigen Entscheidungen trifft
welches genau das für den Leser leisten soll und tut
(I'm a Fan
, sorry!)