Beiträge von Waldläufer70

    Das aktuelle Netz über einer eher kurzen (335cm langen) Gathered-End-Hängematte. Wenn die Ridgeline aufgrund des Unterquilts noch nicht gespannt ist, hängt es auch da etwas zu weit runter. Wenn man aber mal drin liegt, passt es recht gut, auch wenn ich beim Nähen nicht einberechnet hatte, dass die Aufhängung des Netzes ja auch noch etwas Platz einnimmt.

    Mit einer für mich ausreichend langen Hängematte und bei gespannter Ridgeline passt es gut.

    Letztlich überzeugt mich das Konzept aber im Zusammenspiel mit einer Brücken-Hängematte mehr (siehe oben).

    Meine Anleitung findet wieder mal Verwendung... :) Dieses Vorgehen schont übrigens nicht nur den Baum, sondern auch die eigene Ausrüstung, insbesondere die Schlaufe am Baumgurt.

    Die oben von Bernd geposteten Bilder finde ich erschreckend:

    • Rein optisch sind die Schäden katastrophal.
    • Auf der anderen Seite: Die BIlder zeigen, wie stark das Leben ist. Der Baum «will» leben und nicht sterben. D.h. aber nicht, dass ihm das nichts ausmacht.

    Wie Bernd schon schrieb: Bäume – wenn man sie nicht gerade umsägt oder die Wasserzufuhr komplett stoppt – reagieren sehr langsam auf Einflüsse von aussen. Was einen Menschen in ein paar Tagen umlegt, kann bei einem Baum ein paar Jahrzehnte dauern.

    PS: Eiche vielleicht? – Ich bin leider ganz schlecht darin, Bäume an ihrer Borke zu erkennen. :(

    Vor zwei Wochen bin ich mit etwas mehr Zeugs raus, weil ich am nächsten Tag noch etwas wandern wollte. Dennoch hat alles in meinem GossamerGear Gorilla (2012, 46 Liter) Platz gehabt:

    • Topquilt
    • Unterquilt
    • Brücken-Hängematte mit Aufhängung
    • Tarp
    • etwas Ersatzkleidung + Regenjacke (gegen Wind)
    • Proviant (1 Fertiggericht, Instant-Kaffee und etwas zum Knabbern)
    • Kocher mit 500ml-Topf und rund 100ml Alkohol
    • Wasserbeutel (ca. 3 Liter) + Wasserflasche (ca. 6dl)

    Wenn ich wirklich nur für eine Nacht raus gehe, specke ich wie folgt ab:

    • Hängematte: worauf ich gerade Lust habe
    • Ersatzkleidung + Regenjacke (je nach Wetterbericht: Temperatur und Niederschlag)
    • Proviant: etwas Instant-Kaffee nehme ich oft mit, um mir am Morgen noch einen Kaffee zu machen
    • Kocher nehme ich nur mit, wenn ich Kaffee eingeplant habe
    • Wasser: da reicht meistens ein halber Liter (oder ein ganzer Liter, wenn ich Kaffee eingeplant habe)

    Wenn ich wirklich nur übernachte, dann reicht mir i.d.R. ein 35-Liter-Rucksack.

    Die Quilts stopfe ich entweder lose zuunterst in den Rucksack oder komprimiere sie in je einem Schnozzel-Pumpbag (Exped) ein wenig: so z.B. beim oben genannten Ausflug gemacht.

    Rucksack beim oben genannten Ausflug:

    Was ich aber immer noch nicht weiß, ist das Szenario, bei dem ein Baumgurt ständig Druck ausüben könnte.

    Vielleicht wenn man ihn so lange am Baum lässt, dass er sich um den wachsenden Baumstamm immer mehr zuschnürt. Allerdings würde ich den Gurt eben in regelmässigen Abständen lockern, so dass das gar nicht passieren kann. Ich ziehe meinen Hosengurt heute ja auch nicht mehr ganz so fest wie früher. ;)

    Ich überlege gerade, bei welchem Szenario ein Baumgurt ständig Druck ausüben könnte.

    Es ging in der Diskussion an besagtem Ort um semi-permanente Hängematten im Rahmen eines Waldkindergartens und es wurde die Befürchtung geäussert, dass die Borke beim vielen Schaukeln und Hüpfen der Kinder in der Hängematte über die Baumgurte mit der Zeit geschädigt werden könnte, selbst wenn man extrabreite Gurte verwenden würde, wie sie vom Slacklinen her bekannt sind. Es wurden dann statt der Baumgurte permanent in den Baumstamm geschraubte Haken vorgeschlagen, da diese bei Bewegung weder Rinde abreiben noch über lange Zeit in die Borke einwachsen könnten.

    Das zweiteilige Design gibt es aber auch bei Traildesigns schon seit vielen Jahren (siehe Fissure Ti-Tri oder Fusion Ti-Tri). Dieser Vorteil entfällt also im Vergleich.

    Einfach nochmals für die, die meinen Punkt nicht verstanden haben. ;)

    Der Kojin-Stove mit Schraubdeckel ist bei den Produkten von TrailDesigns im Preis enthalten. Und ja, die Produkte von TrailDesigns sind teurer.

    Der günstigere Preis ist sicher ein Vorteil. Das zweiteilige Design gibt es aber auch bei Traildesigns schon seit vielen Jahren (siehe Fissure Ti-Tri oder Fusion Ti-Tri). Dieser Vorteil entfällt also im Vergleich.

    Jedenfalls ein schöner Kocher. Ich selber nutze seit Jahren den Sidewinder Cone von Traildesigns mit einem breiten Topf. Der passt auch komplett in den Topf. Das Problem beim Versorgen stellt sich ja nur bei den hohen Töpfen.

    Das mit dem «aus dem Bauch heraus» ist halt immer so eine Sache...

    Wenn ich beispielsweise in Bäume eingewachsene Schilder sehe, dann habe ich ein schwer beschreibbares Gefühl, so wie es anderen durch Mark und Bein geht, wenn sie eine Kreide auf der Wandtafel kreischen hören. (Das macht wiederum mir nichts aus.)

    Deshalb würde ich mich immer dagegen entscheiden, eine Schraube in einen Baum zu drehen. Ich könnte das einfach nicht, weil mir nur schon die Vorstellung davon «durch Mark und Bein» geht.

    Bauchgefühl halt...

    Ja, die Position der Nase ist egal. Es geht ja nur darum, dass das Band um den Steg geht, an dem die Nase befestigt ist. Anfangs habe ich es so gemacht, dass die Nase festgehalten wird, inzwischen finde ich es so wie oben fotografiert angenehmer, weil ich die Schlaufe direkt von oben über den Anker legen kann.

    Wenn ich es mir nun noch einmal überlege, dann ist es wahrscheinlich so, dass das Band ein wenig besser festgehalten wird, wenn man die Schlaufe so über den Anker legt, dass die Nase festgehalten wird, weil dann der Winkel noch eine Spur idealer ist. Dafür kann man die Schnalle so wie auf meinen Bildern gezeigt leichter abwinkeln und dann das Band verlängern.

    Das ist aber inkonsequent. Erst „Besitzerin“ und dann „seine Kreativität“. :)

    Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob du dir einfach einen Spass gemacht hast. Aus meiner Sicht kann man den Satz auf zwei Arten verstehen:

    • seine Kreativität = die eines männlichen Wesens (also nicht ihre Kreativität)
    • seine Kreativität = die eigene Kreativität

    Wie würdest du den zweiten Fall ausdrücken? Hier ist dir das jedenfalls noch nicht aufgefallen... ;)

    Ich wollte noch um ein Haar vorschlagen, ein neues Thema anzufangen, weil der Vorstellungsbereich nicht... (ihr wisst schon)

    Man könnte solche Fragen auch hier diskutieren. Dann müsste man nicht für jede Frage einen neuen Faden anfangen. Was meint ihr?

    Es gab kürzlich die Frage, ob es einem Baum mehr schadet, wenn Hängematten über Jahre hinweg mit einer Vorrichtung, wie man sie von den Slacklines kennt, daran aufhängt, oder ob es in einem solchen Fall sinnvoller wäre, einen Haken fix in den Baum zu schrauben,