"Full Hammock Hang Calculator" Hängematten und Tarprechner online

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  • Moin

    Walkabout dass dieselben Buttons mit Tarp AUS problemlos laufen und die direkte Zahleneingabe ebenfalls funktioniert...spricht eher gegen ein grundsätzliches Problem der Buttons auf dem alten Tablet. Es sieht momentan eher danach aus, dass die wiederholte komplette Neuberechnung mit aktivem Tarp das Tab S3 überfordert.

    Welchen Browser benutzt du?

    Ich schaue mir an, ob sich die wiederholten Button-Eingaben so behandeln lassen, dass nicht nach jedem einzelnen Schritt sofort die komplette Tarp-Berechnung laufen muss.

    Danke fürs Testen.

    Hang the way you want. fhhc.online

    2 Mal editiert, zuletzt von pudel (19. September 2026 um 13:17)

  • Ob man als Person in einer realen Hängematte Richtung Kopf oder Fuß rutscht, ist noch einmal eine andere Frage.

    Das war mein Punkt. Das System "will" gleiche Winkel erstellen, was zum Rutschen in Richtung "tiefster Punkt zwischen den beiden Aufhängepunkten" führt.

    Mit Ridgeline sieht es nochmals anders aus...

  • Moin.

    Waldläufer70 die Structural Ridgeline macht hier einen wesentlichen Unterschied.

    Ohne Ridgeline treffen am Mattenende nur Gurt und Matte zusammen. Dann müssen beide Kräfte auf einer Linie liegen...der Gurtwinkel entspricht dort also dem Mattenwinkel.

    Durch die Ridgeline bilden Matte und Ridgeline ein Dreieck, und am jeweiligen Mattenende treffen drei Kräfte zusammen... Gurt, Matte und Ridgeline. Die Ridgeline ermöglicht damit, dass Gurtwinkel und Mattenwinkel nicht identisch sein müssen.

    Das ist aber noch etwas anderes als die Frage, ob Kopf- und Fußwinkel untereinander gleich werden. Dass die Person in Richtung einer tieferen Lage in der Matte rutschen kann, bedeutet für mich nicht automatisch β_H = β_F. Dafür müsste noch eine zusätzliche Bedingung gelten.

    Ich glaube, hier sin zwei Dinge vermischt... Mattenwinkel/Gurtwinkel und Kopfwinkel/ußwinkel.

    Im FHHC ist die Ridgeline Teil des Modells.

  • Innerhalb des Systems Hängematte/Ridgeline rutscht man so, dass der Hängemattenstoff beidseits des Körpers grob den gleichen Winkel hat. Die Ridgeline verhindert, dass man quasi aus diesem System rutschen kann, was zu ungleichen Winkeln des Gurtbandes (der Aufhängung) führen kann. So zumindest habe ich das nun verstanden.

    Mein Rechner hier im Forum (der sich inzwischen leider verabschiedet hat) war eine schlichte Übertragung des bekannten "Hammock Hang Calculators" von Derek Hansen, der die Situation jedoch auch optisch darstellte, was mir gut gefallen hat.

  • Moin.

    Waldläufer70 ich glaube damit sind wir inzwischen ziemlich nah beieinander :)

    Der entscheidende Unterschied ist die Ridgeline.

    Was der Körper und der Stoff in der realen Hängematte im Detail machen, möchte ich mit dem FHHC ohnehin gar nicht vollständig modellieren... dafür ist das Ganze viel zu komplex. Der Rechner istz letztlich eine idealisierte 2DGeometrie und den daraus resultierenden Kräften.

    Den Hammock Hang Calculator von Derek Hansen kenne ich... genau solche Rechner waren einer der Ausgangspunkte. Beim FHHC wollte ich dann unter anderem die geneigte Ridgeline und unterschiedliche Kopf-/Fußbedingungen weiterführen.

  • Moin.

    Mal wieder ein kleines Update zum FHHC.

    In meinem letzten UpdatePost war Version 0.46.0/H46 live und ein Punkt war noch ausdrücklich offen...

    D ↓ min

    Also die Frage...

    „Wie klein kann der Abstand zwischen den Aufhängungen unter allen gesetzten Bedingungen überhaupt werden?“

    Inzwischen ist das drin – und aus H46 ist mittlerweile Version 0.50.0/H50 geworden.

    D ↓ min

    Der Button sucht einmalig die kleinstmögliche lichte Weite D, die mit dem aktuell eingestellten Setup noch machbar ist.

    Dabei werden die gesetzten Bedingungen nicht einfach übergangen. Fix-, Min-, Max- und Gleichheitsvorgaben, Δβmax, Ridgeline-Grenzen und – wenn das Tarp eingeschaltet ist... auch dessen Bedingungen bleiben erhalten.

    Geändert wird durch D ↓ min nur D selbst.

    Wenn mehrere Lösungen denselben kleinsten Abstand ermöglichen, versucht der Rechner außerdem, die vorhandenen Aufhängungswinkel möglichst beizubehalten.

    Das ist zum Beispiel für Ständer oder andere Situationen ganz praktisch, bei denen man wissen möchte, wie kompakt der Aufbau unter den eigenen Vorgaben überhaupt werden kann.


    Beim ersten Aufruf kann man inzwischen direkt Deutsch oder Englisch auswählen.

    Außerdem wird ein Arbeitsstand nicht einfach automatisch dauerhaft im Browser gespeichert. Wer das möchte, kann „Arbeitsstand auf diesem Gerät merken“ einschalten, ansonsten bleibt es bei der jeweiligen Sitzung.

    Der frische Start ist auch etwas kompakter geworden... Das Tarp ist zunächst aus und in der Grafik werden erstmal nur die grundlegenden Dinge angezeigt. Eigene gespeicherte Werte- und Grafikauswahlen bleiben davon natürlich unberührt.


    Erste Schritte.

    Es gibt jetzt ein kleines Erste-Schritte-Tutorial direkt im Rechner.

    Das Tutorial führt durch die echten Eingabefelder des FHHC. Man trägt also weiterhin ganz normal seine Werte in den Rechner ein und bekommt dazu Schritt für Schritt erklärt, was gerade gemeint ist und wo man messen bzw. hinschauen muss.

    Mattenlänge und feste Ridgeline, Ridgeline-Neigung bzw. Höhendifferenz, Abstand der Aufhängungen, gewünschte Höhe des tiefsten Punktes und Gewicht.

    Am Ende führt es zu den für den praktischen Aufbau besonders interessanten Ergebnissen, also den benötigten Gurthöhen und Gurtlängen.

    Wenn währenddessen eine Kombination nicht möglich ist, bleibt die normale FHHC-Konfliktprüfung zuständig. Das Tutorial gibt nur eine etwas einfachere erste Erklärung und führt bei Bedarf weiter zu „Tipps & Fehler“.


    Ridgeline Neigung und Höhendifferenz...

    Hier wurde auch die Bedienlogik etwas klarer gemacht.

    Bei einem frischen Start beginnt der Rechner jetzt mit 6° Ridgeline-Neigung als Ausgangswert und berechnet daraus die entsprechende Höhendifferenz.

    Wer stattdessen die Höhendifferenz direkt verändert, macht damit diese Vorgabe maßgeblich. Ändert man anschließend wieder den Winkel, gilt entsprechend wieder der Winkel.

    Also im Prinzip... Das zuletzt bewusst bearbeitete Maß bestimmt die andere Darstellung.


    Kleinkram..

    Wie üblich gab es daneben noch einiges an Darstellung, Ausrichtung, Grafik, Responsive-Verhalten und Bedienung.

    Gerade beim Tutorial sind während der Tests noch ein paar interessante Sonderfälle aufgetaucht. Zum Beispiel darf die Konfliktprüfung zwar schon reagieren, während man eine Zahl eintippt – sie darf einem dabei aber natürlich nicht nach der ersten Ziffer den Cursor oder die Scrollposition wegnehmen.

    Solche Sachen fallen eben oft erst auf, wenn man den Rechner wirklich benutzt und absichtlich... ein bisschen ärgert.

    Das eingebaute Handbuch bleibt natürlich ebenfalls bestehen, und das Tutorial soll es nicht ersetzen. Das eine ist eher für den schnellen Einstieg gedacht, das andere für die ausführlicheren Erklärungen.

    Weitere Tutorials sollen folgen. Welche Themen dafür am sinnvollsten sind, bin ich gerade noch am Sortieren.

    Wenn euch beim Benutzen etwas auffällt... falsches Ergebnis, merkwürdige Darstellung, unverständliche Erklärung, ein Sonderfall oder einfach etwas, das sich unnötig umständlich anfühlt, gerne hier melden.

    Rückmeldungen sind ziemlich hilfreich, weil man viele Dinge beim Entwickeln selbst irgendwann einfach nicht mehr sieht.

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