Tarp-Aufbau mit Türen: Pole Mode vs. Panel Pulls – eure Erfahrungen?

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  • Hallo zusammen,

    ich überlege mir, ein großes Tarp mit Türen zuzulegen und bin mir noch unsicher, welche Aufbauvariante in der Praxis sinnvoller ist.

    Eine Möglichkeit wäre der klassische „Pole Mode“, bei dem ich innen zwei Stangen diagonal gegenüber voneinander von Ecke zu Ecke spanne.

    Alternativ könnte ich die Panel-Pulls nutzen. Entweder ich spanne mit Abspannleinen die Seiten nach außen, um den Innenraum zu vergrößern, oder ich setze zusätzliche Poles ein, die auf der Ridgeline aufliegen und deren Enden an den Panel-Pulls befestigt werden. Auch damit ließe sich der nutzbare Raum unter dem Tarp deutlich erweitern.

    Ich bin mir allerdings unsicher, welche Variante sinnvoller ist, entweder konsequent mit Stangen unter dem Tarp zu arbeiten, oder die Panel Pulls zu nutzen. Gleichzeitig habe ich aber Bedenken, dass ich mir sonst wieder unnötig viel Gewicht und Material in Form zusätzlicher Poles einhandle.

    Wie sind eure Erfahrungen damit in der Praxis? Welche Variante hat sich für euch als stabiler, flexibler oder insgesamt sinnvoller erwiesen?

    Sonntagsgrüße,

    Levi

  • Also ich nutze sehr gerne Pullouts mit Poles auf der Ridgeline. Hab die Poles von Onewind und die Tarps von NfT. Raum ist damit sehr ausreichend, aber man merkt schon eine Windanfälligkeit. Die Poles helfen sehr gut das Tarp dann Weg von der HM zu halten, aber die Gesamtkonstruktion legt sich somit automatisch in den Wind (Hab kleine Shockcords mit verbaut). Ich denke gegen Wind ist der inner Pole Mod schon besser und er dürfte auch den Raumgewinn maximieren, geht aber logischerweise mit mehr Gewicht einher

    Manchmal denke ich, ich bin der Einzige der mir nicht zuhört.

    Bündischer Halstuchträger mit Hang zum Hängen

  • Ich habe beide Varianten für mein Superfly:

    Die oben aufliegenden Stangen sind kürzer, leichter und schneller im Aufbau, aber ziemlich windanfällig. Mir sind sie schon bei stärkerem Wind rausgerutscht und dann hast du sofort das Tarp an der HM " kleben", was bei zusätzlichem Regen dann echt ungemütlich ist.

    Die sich überkreuzenden Stangen unter dem Tarp schaffen sehr viel mehr Raum, sind aber schwerer und der Aufbau dauert länger.

    Wenn ich also einen kurzen Overnighter bei ordentlichem Wetter machen würde, würde ich die erste Variante wählen, beim Insel-Treffen die zweite.

  • Ich habe keine Onewindsachen. Mein Alugestänge stammt von meinem uralten North Face VE 25 Zelt und wenn ich mich richtig erinnere ist eine Stange 4m lang. Die gehen dann aber ohne weitere Modifikation von einer Ecke zur diagonalen anderen Ecke des Tarps. Wie das mit 1,40 m oder 1,60 m klappen soll kann ich mir im Moment nicht vorstellen.

  • Habe am Wochenende am Angelplatz 2 Tarps aufgebaut. Meins und das meines Freundes. Seines war mit 2 vertikalen Stangen ausgestattet

    Bis wir alles so aufgebaut hatten, dass der Regen kommen konnte, ist bestimmt eine gute Stunde vergangen. Wir wollten unter den beiden Tarps sitzen und grillen wenn der Regen losgeht. Hat schließlich auch geklappt, aber mir ist ein ähnlicher Gedanke gekommen wie Dir aktuell: Ich hätte am liebsten ein flexibles Gestänge oder Luftschläuche die das "Dach" ordentlich aufspannen, und man weniger auf Heringe angewiesen ist.

    Ich möchte am liebsten das Tarp auspacken, an die Bäume binden, noch einen Handgriff machen und dann sollte das Dach soweit stehen, dass es Regen abhält.

    Ob ein Gestänge das Tarp von oben oder von unten aufspannt ist glaube ich unwichtig. Wichtig ist nur, dass es schnell montierbar ist und ein kleines Packmaß hat. Wo ich unsicher bin ist, welche Variante sich bei Windböen besser schlägt.

    Diese klassischen Poles sind mir zu fummelig.

    Einmal editiert, zuletzt von Gironimo (4. Mai 2026 um 15:46)

  • Sind Euch die Onewind Poles nicht zu kurz?

    Die Poles sind auf das Tarp abgestimmt - also in dem Fall nein. Ich hatte im Herbst das Problem das die Feuchtigkeit an der Innenseite des Tarps mir beim aufstehen morgens erstmal den Rücken freundlich gekühlt hat. Fand ich jetzt nicht so geil:).

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