Packraft-Ausflüge

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  • Moin ins Forum,
    hier bei den Nebenthemen "... ist Platz für alles, was nicht direkt zum Thema passt, aber trotzdem besprochen werden sollte".

    Ich hoffe, Packraft-Ausflüge dürfen hier hin, Administratoren ? Falls nicht, gebt mir bitte einen Hinweis und löscht diesen Faden wieder.
    Es wäre aber natürlich schön, wenn wir hier ein wenig packraften dürften. :saint: Sind ja auch einige User dabei.

    Auf gut Glück fang ich mal an.

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    Im vergangenen Winter kam hier aus dem Forum der Hinweis, dass es auch Packrafts im "Canadierstyle" gibt.
    Mein Problem ist nämlich, dass mir im tiefen Langsitz regelmässig die Beine einschlafen.
    Mit einem Canadier geht`s aber und -große Freude- ich konnte so ein Boot ergattern. :)

    Auf meiner ersten Hamburgrunde war der Stadtparksee noch gefroren.
    Ich war allein, hatte zuvor allerlei über Kälteschock & Co gelesen und sass stocksteif im Boot.

    Keine guten Voraussetzungen, um sich und sein Boot kennenzulernen.
    Der Ausstieg am Holzsteg wäre dann auch beinahe schief gegangen und nur mit Hilfe und auf allen vieren konnte ich an Land krabbeln.


    Den nächsten Ausflug unternahmen dann Birja und ich gemeinsam. Das fühlte sich schon viel besser an. :)


    Am Wochenende darauf besuchte ich die Wakenitz. Start- und Zielort war Rothenhusen am nördlichen Ufer des Ratzeburger Sees.
    Bis zur Fünfkilometermarke wagte ich mich allein in die stille Wildnis, dann ging es zurück.

    Das arme Wildschwein war ein Schreck und tat mir leid.



    Die Pause in der Hängematte war wunderbar und meinem Kreuz eine Wohltat.

    Die Wakenitz hat quasi keine Strömung und soll ein beliebtes Paddelgewässer sein. In Rothenhusen ist ein Boots- und SUP-Verleih und ich kann mir vorstellen, dass da im Sommer allerhand los ist.

    Motorboote sind nicht erlaubt, die Ufer dürfen nicht betreten werden. (Da oben gabe es eine offiziell aussehende Bank und gut erkennbare Trampelpfade!)
    Die Ufer und das Wasser werden von umgestürzten Bäumen freigehalten. Etliche Stämme waren geschnitten und absolut nichts trieb herum.
    Dafür konnte ich bis etwa eineinhalb Meter auf den Grund sehen, so klar war das Wasser.
    Ich bin über einige Seerosenrasen gepaddelt, deren erste grüne Blätter sich auf dem Grund ausbreiteten. Ein toller Tag.

  • Gestern kam die vierte Tour dran. Zu zweit machten wir uns auf den Weg, die nördliche Hamburger Alster zu erkunden.
    Von der Duvenstedter Schleuse ging es "bergab" bis zur Ohlsdorfer Schleuse.
    Am späten Nachmittag steckten uns 16km in den Knochen, die auf jedem Schritt zur U-Bahn deutlich zu spüren waren. ^^
    Eine, besser zwei Hängematten für zwischendurch wären sehr willkommen gewesen!

    Wasserstand seeehr niedrig.

    Anwohner hier...

    und dorten.

    Krabbeln.

    Und fotografieren.

    Wir hatten gut zu tun.

    Mein Partner ist schon sehr erfahren und mein Vertrauen in mein Boot und mich wuchsen mit jedem Hindernis.
    Kurven, bremsen, rückwärts, anvisieren, flachlegen, ganz nach vorn krabbeln, um die Finne aus dem Wasser zu bekommen und über Stämme zu gleiten, Ein- und Ausstieg an jeder nur denkbaren Stelle. Toll!

    Und ab und zu auch mal richtig umtragen.

    Einem einzigen Packrafterpaar sind wir in diesen mehr als sechs Stunden begegnet.
    Sie hatten ihre Boote bzw. deren Elemente in Amerika bestellt und Zuhause zusammengebügelt. Ultraleichte 800g.

    Wie gesagt, immer wieder ging`s durch dichtes Buschwerk.
    Eine im Verein organisierte Paddlerin erzählte uns, die Stadt würde das Gewässer nicht mehr freischneiden - und den Anwohnenden sei es verboten.
    Eine Frage der Zeit also... :rolleyes:
    Und, nein, hier wurde nicht extra für`s Foto rückwärts eingeparkt. Ich komme da wirklich gerade heraus!

    Immerhin EINE Hängematte haben wir gesehen. Privatgelände natürlich.

    Ach ja, an der Melllingburger Schleuse haben wir uns den Jux gemacht und Wildwasser geübt. :D


    Es war ein ausgesprochen herrlicher Tag.
    Und nachdem wir entschieden hatten, nicht wieder zum Startpunkt zurück zu paddeln, sondern einfach irgendwo in die U-Bahn zu steigen und es uns bis dahin einfach gut gehen zu lassen, war das ganze eine noch viel entspanntere Geschichte.

    Herrliche Grüße,
    jenshelge

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