Beiträge von Birja

    sakura Da hast du Recht! ich hatte ja vor meinen Zündelexperimenten, die ich dieses Jahr begonnen habe, null Ahnung von Feuer. Wir hatten nie einen Ofen, ich war nicht bei den Pfadfindern, Grillen war immer Männersache. Als ich dann damit angefangen habe, fand ich es überraschend schwierig, ein Feuer überhaupt in Gang zu kriegen und habe es sehr genossen, damit Erfahrung zu sammeln.

    Feuer ist immer DAS Überlebenstool des Menschen gewesen. Vor nicht allzu langeer Zeit war es noch selbstverständlich, damit umzugehen. Meine Mutter hatte jedenfalls als Kind noch nen Kohleofen im Zimmer.

    Und ich glaub in der heutigen Zeit ist es gar nicht so verkehrt, den Skill wieder parat zu haben. :/

    Viele Grüße

    Birthe

    Danke für links und Infos! sakura , in deinem Thread hab ich schon ausgiebig gestöbert, schöne Sachen baust du da!

    Ihr habt natürlich viel mehr Erfahrung mit Realweltbedingungen, meiner brannte ja bisher nur bei trockenem Wetter auf der Terrasse, das ist ja easy. Easy kann er aber inzwischen echt gut, ich habe jetzt die Luftlöcher im Boden vergrößert und ein paar zusätzliche gemacht.

    Das war das Feuerholz

    (btw, letztens gab's ja die Mora "Light my Fire" Lidl Version, hab ich mir aus Jux gekauft. Ist aber doch arg spiddelig, das Companion bleibt mit separatem Firestriker im Gepäck)

    Hui das ging ab am Anfang.

    mit dem leichten Abstandhalter geht's auch mit Topf

    Nach 6 Minuten kochten 500 ml Wasser. Das kann mein E-Herd kaum schneller :D

    Der kleine Kerl wiegt mit Fuß und Topfstand 211g (Der Aufsatz steckt unten drin), mit Topf und Pfanne und Beutel drumherum 432g.

    So sah aus, was nach dem Brand übrig bliebt. Das ist doch nicht verkehrt, sagt mir höchstens, dass das Loch in der Mitte des Bodens noch größer muss :D

    Viele Grüße

    Birthe

    Vielen Dank für die Fotos Kilosierra, da kann man die Funktion ja wunderbar erkennen. Sieht nach einem gut durchdachten Teil aus :thumbup:

    wuppitom könntest du mir einen link zu einem Post, wo Du Holzvergaser / Hobo diskutiert hast, hier posten? Wenn ich nach Holzvergaser suche, kommt da nix außer diesem Thread.

    Ich hab meinen noch ein bisschen adaptiert, ich werde berichten, wenn ich wieder Gezündelt hab.

    Viele Grüße

    Birthe

    Danke für euer Input, das ist ja interessant! Kilosierra, Fotos, auf denen man erkennt, wie die Luftführung bei deinem funktioniert, wären toll!

    Den Bushbuddy hab ich mir gerade mal im Netz angeschaut, der auffälligste Unterschied ist, dass der Boden da nur ein Gitter zu sein scheint, er also maximalen Luftzug von unten hat. Ich hab nur ein paar relativ kleine Löcher drin, das wäre dann vielleicht noch der Ansatzpunkt, wo ich ihm mehr Luft geben kann.

    Vielleicht ist es einfach "richtig" so mit dem hohen Topfstand. Irgendwie müssen Flammen und Wärme ja auch oben abziehen.

    Jetzt bin ich jedenfalls schon viel zufriedener mit meinem, ohne irgendwas geändert zu haben ^^ Danke!

    Ich fasse mal alle meine MYOG Projekte, die was mit Camping zu tun haben und nicht direkt die Hängematten sind, hier zusammen.

    Starten will ich mit meinem Hobokocher. Nach ein paar Experimenten mit Spiritus Dosenkochern und Vermiculit Pillen bin ich beim Holzvergaser gelandet. Je eine Portion Birnen und Ananas später konnte es losgehen. Ich hab mich allmählich angenähert, erst mit wenigen Löchern begonnen und immer wieder Probebrände gemacht und Erfahrungen gesammelt.

    Es brannte mal mehr, mal weniger. Mal gelang eine Bestückung, mal nicht, so lernt man dazu.

    Ein erstes Kochprojekt war das beste Popcorn was ich jemals gemacht hab, Bratkartoffeln gelangen auch durchaus.

    Aber so ganz Rund läuft es immernoch nicht. Ich hab mir jetzt einen schönen Titan Topf gekauft und da heute Nudeln mit gekocht. Das hat auch leidlich funktioniert, war aber grenzwertig zu kühl. Ich habe den Eindruck, dass die Luftführung vielleicht noch Verbesserungspotential hat. So sieht es im Moment aus

    Der Boden der Innendose (im mittleren Bild rausgezogen, damit man die Lochung sieht) hat natürlich auch Löcher.

    Ich zünde ihn von oben an. Grundsätzlich funktioniert die Holzvergasung und 2. Zündung im oberen Bereich, aber er neigt immernoch zum "ersticken" und rauchen, insbesondere, wenn der Topf zu dicht drauf steht. Es braucht einen Topfhalter, der ca 2cm Abstand schafft. Die Flammen sind eher gelb, kaum blau. Es fehlt einfach ein bisschen "Wumms".

    Im Endeffekt bleibt Asche, soweit so gut, aber er erlischt oft vorher schon. Es gibt dann zwar noch glühende Kohlen, aber keine offene Flamme mehr. Sobald man feines Brennmaterial dazu wirft, geht das sofort spontan in Flammen auf, aber die etwas größeren Teile (bis 1,5 cm Dicke) brennen nicht zu Ende. Das sagt einem doch bestimmt was - aber was?

    Viele Grüße

    Birthe

    Ich habe noch gar nicht berichtet, ich hatte vor einigen Wochen nochmal einen Winter Overnighter versucht und bin gar nicht mehr mit der Outdoormatte klar gekommen. Jetzt wo ich die Risenmatte drinnen hab, war die mir plötzlich viel zu klein :D Der Schlafsack fiel am Ende raus und die Isofläche war auch nen Tick zu kurz, so dass die Schulter manchmal außerhalb des Isobereichs lag. Das störte bei 4° dann doch gewaltig, ich musste den Versuch abbrechen.

    Also nochmal von vorn, ich hab die alte ausgeschlachtet und daraus für eine neue, größere das Isofach gemacht und an die Iso ein Stück dran gestückelt. Es hat mehrere Versuche gebraucht, bis ich das Isofach mit außreichend größerer Länge dran genäht hatte, dass es weit genug war, die Iso nicht zu quetschen, wenn ich drin lag. Ich hatte die halbe Familie damit kirre gemacht, auszurechnen, um wie viel länger die "Außenhaut" sein muss und wir haben das auf 3 Wegen berechnet und kamen übereinstimmend auf ungefähr 3 cm raus. Die Realität sagte dann "nö". Da der Stoff leicht dehnbar ist, dehnt sich die innere Schicht natürlich, wenn ich drin liege, die äußere aber noch nicht und damit war die Iso platt. Nach drei Versuchen hatte ich die Außenhaut dann locker genug dran, dass die Iso gut anliegt aber nicht gequetscht wird. Ich kann jetzt sogar eine doppelte Schicht rein machen.

    Gestern dann, da es ausnahmsweise mal ruhig war in der Nachbarschaft, kurzentschlossen nach draußen gezogen und ich habe recht gut geschlafen und damit den Equipmenttest bei 4° durchgezogen. Der Schlafsack nervt noch, der ist mir zu groß und hat irgendwie lauter Gezammel dran das stört. Hatte ich gebraucht gekauft. Aber ich hab keinen Bock hunderte Euro für nen Schlafsack auszugeben und grad auch nicht den Nerv und die Zeit einen nach meinen Vorstellungen selber zu nähen. Aber sonst war ich wirklich zufrieden, dass das bei den Temperaturen funktioniert (Kleiner Reminder: Das ganze kostete insgesamt ungefähr 120 Euro).

    Für die Matte gab's jedenfalls noch ein Cabriodeck mit drei Schlaufen, durch die ich die Ridgeline ziehen kann, gegen frühe Helligkeit und die Decathlos Picknickdecke, die eigentlich als Packraft Spritzdecke mit Druckknöpfen versehen wurde, ist auch immer dabei als zusätzlicher Schutz gegen Zug.

    Viele Grüße

    Birthe

    jenshelge hat unsere schöne Tour auf der Alster ja schon erwähnt. Ich war letztens noch mit Freunden, die so einen riesen Gumotex Kahn besitzen, auf der Schwentine. Ein Traumfluss!

    Die Schwentine entspringt im ost-schleswig-holsteinischen Nirgendwo und arbeitet sich dann durch die holsteinische Seenplatte in Richtung Kiel. Wir sind am nördlichen Ende des Fuhlensees gestartet und bis zum kleinen Plöner See gekommen. Gegen Strom und Wind war das mit meinem olivgrünen Gummiboot ne ziemliche Ansage. Aber absolut herrlich! Während sich die norddeutschen Flüsse soweit ich sie kenne doch einigermaßen ähnlich sehen, sticht die Schwentine echt hervor mit den Seen, Erlenmangroven und herrlich klarem Wasser.

    Fazit: Auf jeden Fall wieder, aber dann ohne lästiges Auto, zu dem man zurück muss, sondern mit Öffis und stromab und dann hoffentlich mit Hängemattenübernachtungen auf dem Weg :D Bäume gibt's reichlich.

    Hallo,

    Ich meine ich hab irgendwann irgendwo hier im forum mal einen diy Topfständer gesehen, der aus 3 streifen Lochband bestand, die jeweils so bandnudelartig in sich verdreht waren und an einer Stelle miteinander verschraubt. Ich finde das nicht wieder, kann jemand mit einem link helfen?

    Viele Grüße

    Birthe

    Ich hab kein separates Schlafzimmer, das ist gleichzeitig Wohnzimmer. Das wollte ich nicht dauerhaft durch eine Hängematte durchschnitten haben :D Da lässt sich nicht mehr viel optimieren, außer dass ich mir noch einen rollbaren Nachtisch bauen will und die Verteilerdose daran fest installieren. Dummer Weise ist der Strom an dem Ende, das ich abhänge, da ist kein Platz die Matte abzulegen. Daher der etwas komplizierte Ablauf abends. Kann ich aber inwischen auch im Halbschlaf, halb so schlimm :)

    TQ hab ich noch nicht probiert, ich schlafe aber auch gerne im Schlafsack. Ich mag das rundum eingemummelt sein.

    Hey Gironimo,

    Interessant zu hören wie es dir damit geht. Ich hatte es da wohl leichter, ich hab ganz genau eine Nacht gebraucht, um mich ans Mattenschlafen zu gewöhnen. Inzwischen schlafe ich seit fast 2 Jahren fast nur noch in der HM, hatte schon überlegt, das Bett abzubauen. Aber hin und wieder bin ich dann doch zu faul für das Gedöns mit Matte aufhängen, Strom hinlegen, Nachttisch dazu stellen, Schlafsack und mich rein manövrieren und dann bloß nicht vergessen haben, denn Bluetooth Empfänger aus zu machen, der ansonsten suchend blau vor sich hin blinkt ^^

    Ich weiß ja nicht genau, was ich nachts so mache, aber ich habe den Eindruck ich liege mit kaum Varianz auf dem Rücken bis leicht an die Seitenwände angelehnt.

    Und das ist für mich der entscheidende Vorteil der HM: 3dimensionales Liegen. Nichts am Menschen ist flach, er ist ja mehr zylindrisch. Warum sollte man da auf einer ebenen Fläche gut liegen können. Ich finde es ungemein angenehm und entspannend, dass mich meine Schlafstatt auch von den Seiten einhüllt und stützt.

    Viele Grüße

    Birthe

    Vielen Dank für eure Einschätzung! Ich hab den Balken jetzt oben mit Winkeln angeschraubt und werde die Biegung mit Lot im Auge behalten und ggf noch wie von barfuß vorgeschlagen verstärken.

    Er steht, wie ich nach genauerem Nachdenken festgestellt hab, aber unten auf keiner tragenden Wand sondern einfach auf frei hängender Stahlbetondecke. Dann kann er ja eigentlich auch keinem besonderen Stützzweck dienen, oder?

    Ich hab ebenfalls Freitag auf Samstag mein Setup im Garten getestet, weil ich wissen wollte, wie gut es wärmt.

    Gewonnene Erkenntnisse:

    - Größer ist besser, die Outdoormatte war mir jetzt im Vergleich zu meiner neuen riesen Drinnenmatte zu klein, da muss ich nochmal ran

    - bei mir ist es laut. Von Fernseher beim Nachbarn über Partygesellschaft, Verkehrslärm, Flugzeug mit Schubumkehr und um 2 Uhr nachts ein knatternder Motorradfahrer war alles dabei. Als letzterer mit geweckt hat, hab ich entnervt aufgegeben und bin nach drinnen umgezogen

    - wärmetechnisch war es leidlich ok. Die Iso nach unten scheint sogar ausreichend, der Schlafsack, auf dem ja zumindest meist für Frauen sehr realitätsferne Komfortwerte stehen, hat bei 4 Grad arg geschwächelt. Ging nur mit Schurwolledecke drauf.

    Ich war ohne Tarp draußen und hatte entsprechend kein Kondenswasserproblem :D

    Summa summarum aber gar nicht schlecht. Wäre es ruhiger gewesen, hätte ich möglicherweise durchgschlafen.

    Viele Grüße

    Birthe

    Ich denke nicht, dass der nur aus Jux da steht, die Mittelpfette ruht da schon drauf. Der Pfosten gegenüber ist sichtbar mit einem Winkel mit der Pfette verschraubt, der Problembalken ist es nicht. Pfusch nicht ausgeschlossen. Kann das denn sein, dass der einfach da steht und nur durch den Druck von oben gehalten wird?

    Das Haus ist Familienbesitz.

    Barfuß: meinst du parallel einfach an den Balken? Zwar besser als nix aber ich glaube irgendwie nicht, dass das viel bringen würde. Wenn sich der 11er schon biegt, wie dick soll dann die Verstärkung sein? Ich hatte eher an was metallisches gedacht.

    Erstes Bild ist der Problembalken. So verdreht war er wohl schon immer, hätte sich das verändert, würde man es wohl an der Farbschicht sehen.

    Das zweite Bild ist der Pfosten gegenüber. So nen Winkel hat der erste nirgends.