Ich war heute nochmal auf der Alster. Erschreckend wenig Wasser drin aber trotzdem schön. Die Handbreit Wasser unter Kiel fehlte mitunter.
Beiträge von Birja
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Eine kleine Skizze, so sieht das Mückennetz ungefähr von oben aus. Zur Spitze hin hat immer eine Seite etwas Überbreite, so dass man die noch um die andere Seite herum schlingen kann, das gewährleistet, dass es um die Ridgeline rum dicht ist und vom Fall schon so eine Tendenz zum sich unter der Matte schließen kriegt.
Die in 4 Bereichen leicht gedehnt an den Saum genähten Gummibänder raffen die untere Kante (die wäre sonst zu weit und schlaffig) und so rollt die sich etwas nach innen ein, womit auch wieder ein guter Schluss zu Stande kommt.
Für den Notfall, sollte viel Wind gehen, hab ich unten an den Säumen gegenüberliegend kleine Schlaufen angenäht, damit man ggf eine Schnur unter der Matte durch ziehen kann zum sichern.
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Toller Bericht, vielen Dank!
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Gironimo ich kann gern versuchen das noch besser zu erklären. Hab den post in meinen DIY Hängematten Thread kopiert, da können wir drüber schnacken.
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Ich hab für meine Outdoormatte ein neues schwarzes Mückennetz genäht. Ich hatte ja aus einer 3 Euro Ikea Gardine ein weißes, das ist natürlich sehr sichtbar. Letztens dann bei meinem lieblings (Bekleidungs-)Stoff Shop 3m breiten Tüll für 2,60 /m gefunden und nach dem gleichen Prinzip genäht: Die Spitzen werden etwas überlappend um Mattenende / Ridgeline gelegt und mit einem Druckknopf geschlossen, die unteren Kanten habe ich streckenweise mit Gummiband gerafft, so dass sie sich nach innen und um die Matte legen. Das schließt gut aber man kann einfach ohne Reißverschlussgedöns Aus- und Einsteigen. Das gute Stück bringt zwar etwas Volumen aber nur 69g auf der Waage mit.
Zitat aus "Was hast du heute gemacht"
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Ich hab für meine Outdoormatte ein neues schwarzes Mückennetz genäht. Ich hatte ja aus einer 3 Euro Ikea Gardine ein weißes, das ist natürlich sehr sichtbar. Letztens dann bei meinem lieblings (Bekleidungs-)Stoff Shop 3m breiten Tüll für 2,60 /m gefunden und nach dem gleichen Prinzip genäht: Die Spitzen werden etwas überlappend um Mattenende / Ridgeline gelegt und mit einem Druckknopf geschlossen, die unteren Kanten habe ich streckenweise mit Gummiband gerafft, so dass sie sich nach innen und um die Matte legen. Das schließt gut aber man kann einfach ohne Reißverschlussgedöns Aus- und Einsteigen. Das gute Stück bringt zwar etwas Volumen aber nur 69g auf der Waage mit.
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Gib nicht auf, Airween! Klingt zwar nach einem holperigen Start, aber tatsächlich hat man mit Hängematten ja unfassbar viele Möglichkeiten der Anpassung, ganz im Gegensatz zum Bett. Hängewinkel, Stoff, Whipping, alles spielt eine Rolle und selbst kleinste Änderungen machen ne Menge aus am Liegekomfort. Ich hatte das "Schulterdrück"phänomen bei meiner Matte auch und hab das mit einem anderen Whipping weg bekommen.
Ich kann das Geschaukel übrigens auch nicht haben, ich steig ein und bremse sie auf Null. Dann schlaf ich allerdings auch sofort ein und krieg nicht mit, was nachts passiert

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Ich bevorzuge für meine Allnachtshängematte auch Naturstoff. Ich hatte mal eine aus Canvas, aber als ich mir ne größere genäht hab, bin ich auf einfachen Baumwoll Nessel umgestiegen, geht auch problemlos.
Grüße
Birthe
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Irgendwie verstehe ich das letzte Bild grad überhaupt nicht, was macht das Boot links oben in der Ecke?

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Moin,
Da hast du mich in sofern "erwischt", dass ich tatsächlich aus dem Obstbaumschnitt komme. Die Wachstumsgesetze gelten aber ja für alle Gehölze.
Es ging ja darum, dass jenshelge seinen Baum schneiden *wollte* und ich hab erklärt, warum das Timing dann so wichtig ist, um den Baum möglichst nicht großartig auszubremsen.
Natürlich kann man den Baum auch einfach machen lassen.
Ich würde aber sagen, dass ein gewisses "Aufräumen" am Baum schon Sinn machen kann (je nach Baumart), wenn man ein bestimmtes Ziel hat. Das Aufasten dient in diesem Fall dem Zweck, das Dickenwachstum möglichst schnell auf einen Stamm zu konzentrieren. Belässt man Äste im unteren Bereich, also unterhalb der Stelle, wo man die Matte befestigen will, "klauen" die dem Stammteil darüber Dicke. Das Extrembeispiel davon wäre ein Mehrstämmiger Baum - alle Stämme müssen sich die Wurzel teilen und jeder einzelne ist entsprechend dünner, als wenn sich das auf einen einzigen Trieb konzentriert.
Auch bei Ästen im unteren Bereich passiert das analog, insbesondere dann, wenn ein Ast günstig ins Licht steht, während die Stammverlägerung zB durch eine benachbarte Hecke oder ein Haus dunkler steht. Die Situation kommt gerade in einem Garten ja öfter vor.
Viele Grüße
Birthe
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Vielen Dank für den link Hammock Fairy das ist ja wirklich sehr interessant! Das von Anfang an auf einer Seite tiefer hängen hatte ich auch.
Die Pflegemethode werde ich mal anwenden Punkt 2 und 3 verstehe ich nicht so ganz. Einfach zusammenknüllen und drauf setzen? Punkt 3 bei hängender Matte? Wenn ich da Richtung Kopf- und Fußende rücke, komme ich nicht mehr mit den Füßen an den Boden, wie muss ich mir das vorstellen?
mattelacchiato ja so ähnlich hab ich es jetzt gemacht, ich hab ein paar whippings ausprobiert und letztendlich mit pi mal Daumen eins gebastelt, was den Liegekomfort deutlich verbessert hat. Ich fand schon, dass das einen ziemlich starken Einfluss hat. Ist jedenfalls zum ausprobieren deutlich einfacher als ständig neue Kurvensäume zu nähen

Danke euch!
Viele Grüße
Birthe
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Liebe Mithängenden,
ich hab mit zwei Matten ein Problem, das ich nicht so recht verstehe, vielleicht kann mir jemand erklären, wie das kommt. Bei beiden meiner diy Baumwollmatten ist die Mitte, in Längstrichtung, sehr stramm, dann kommt beiderseites der Mitte ein weicherer Bereich, bevor die Außenkante wieder starmm ist. Beide Matten haben einfach gerade kurze Kanten (gehabt) und einen umgeschlagenen Saum, wo ein 1cm dickes Band durch gezogen ist. Beide Enden des Bands laufen dann zum Haken in der Wand.
Ein diagonal liegen ist damit kaum möglich, genau auf der Mittelachse müsste ja eigentlich der Hintern einsinken können, so werde ich aber immer von der Mitte weg verdrängt und quasi auf eine Hälfte der Matte "ausgeschüttet".
Da das massiv unbequem ist, hab ich jetzt schon meine 3,2 m Matte geändert und wieder eine Saumkante mit einem Wellenverlauf genäht, der die Mittelachse länger lässt und dem Problem begnet. Das hat grundsätzlich funktioniert, aber irgendwie ist die Matte trotzdem nicht recht bequem. So ist kein weicher Bereich da wo die Füße etwas einsinken können müssten, um die Knie aus der Übertreckung zu erlösen.
Wieso passiert das und wie kann ich den Liegekomfort verbessern? Hilft das whipping da? Ich hab das noch nie ausprobiert.
Viele Grüße
Birthe
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Ich hab heute eine Faltradtour in der Nähe gemacht und hatte die Reisematte dabei, wollte das spontan Aufhängen üben und mein Setup testen. Als ich mir dann was ausgekuckt hatte, hatte ich Glück, der Baumabstand passte spontan perfekt. War das herrlich, nur Vogelgezwitscher, Baumrauschen und Insektensummen! Eigentlich hatte ich mir ein Buch zum Lesen mitgenommen, aber dummerweise bin ich so geeicht darauf, wenn ich in der Hängematte liege, sofort einzuschlafen, dass nicht viel war mit Lesen

Der Spot ist die Süderbeste bei Kupfermühle, Bad Oldesloe.
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Bäume sind ja im weitesten Sinne Gestelle

Im "Was hast du heute so gemacht" thread kam das Thema auf, ich dachte aber, wir holen das da mal raus und machen es separat.
bogus und TightNight hatten schon was zu dem etwas frühen Schnitt von jenshelge s Bäumen gesagt, vielleicht ist das Thema ja hier durchaus allgemein interessant, deshalb noch ein paar Details:
Gehölzwachstum läuft so ab, dass in der ersten Jahreshälfte Längenwachstum stattfindet, der Baum macht "Wasserschosse" (kennen manche vielleicht von Apfelbäumen, ist nichts anderes als Neutriebe, also erst mal total gut). Die sind meist zunächst unverzweigt und noch weich und grün. So ungefähr jetzt, Ende Juni, Anfang August, wechselt das Wachstum von Längenwachstum auf Verholzung. Dickenwachstum eines Triebs beginnt dann erst im nächsten Jahr. Der Schnittzeitpunkt ist daher der entscheidende Faktor.
Will man also möglichst schnell einen kräftigen und astfreien Stamm erzielen, entfernt man überzählige Äste im Spätwinter, also Mitte, Ende Februar. Dann fängt der Saft gerade an, wieder aufzusteigen, die Vorräte sind aber noch in den Wurzeln eingelagert und gehen voll ins neue Wachstum des Jahres - sprich der Austrieb konzentriert sich auf die nach dem Schnitt noch verbleibenden Knospen und Triebe. Dabei "astet man auf", entfernt also die Äste, die weiter unten am Stamm sind, lässt dem Baum aber oben ein paar lange Triebe, damit er munter weiterwachsen kann. Dabei sucht man sich den mittelsten und kräftigsten Trieb als Stammfortführung aus und macht ALLE ANDEREN Triebe etwas kürzer als den. Denn: Spitzenförderung: Was oben ist, bekommt am meisten Saft und wächst am kräftigsten.
Soll der Baum an einer bestimmten Höhe eine Krone bilden, weil er zB in einem kleinen Garten auch nicht ZU groß werden soll, kürzt man die Triebe, die auf der anvisierten Kronenhöhe sind, ungefähr auf die Hälfte ein, um sie zum sich Verwezigen anzuregen.
Ein Sommerschnitt bremst den Baum aus, weil sowohl Blattmasse also auch überhaupt alle in dem abgeschnittenen Teil enthaltenen Nährtstoffe dem Baum verloren gehen.
Prinzipiell kann man auch im Herbst schneiden, dann ist aber das Risiko einer Pilzinfektion, die über die Schnittflächen in den Baum eindringt, größer, weil kein Saftfluss mehr ansteht.
Soweit was ich dazu weiß.
Viele Grüße
Birthe
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Ich werde berichten, wie der wenig edle Edelstahl sich im Betrieb schlägt.
Noctiluca das Töpflein ist 11 cm im Durchmesser und etwa 5 cm hoch, mit etwas Sicherheitsrand gehen 360 ml Wasser rein.
Ich werde wohl heute wieder in einer angefeuchteten Hängematte schlafen... draußen ist es auch nicht kühler.
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Ich war heute in einem bekannten skandinavischen Möbelhaus und habe da wunderbares ultraleicht Edelstahl Kochgeschirr für den Hobo erstanden - in der Kinderabteilung.
Das ganze Set 15 Euro. Weißte Bescheid, was die Outdoorhersteller für Margen auf ihrem Krempel habe. Und die Verarbeitung ist glatt besser. Nur das Symbol, was sagte, ich solle die Sachen nicht im Ofen benutzen, musste ich etweder sehr genau nehmen oder ignorieren. Ein Ofen ist es ja nicht

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Meldaro rustikal! Die Schlafumgebung wäre für mich persönlich ziemliches Alptraummaterial

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Das sieht nach ner tollen Tour aus! Unsere schöne Alster
Gute Besserung Levi! -
Zum Feuer machen braucht man gegebenenfalls ein Beil. Und ein Beil braucht eine Axemask, ich weiß gar nicht, wie der deutsche Begriff dafür ist. Ich hab letztens ein schönes kleines Beil auf einem Pflanzenflohmarkt gefunden, geschärft und neu eingestielt und heute den Transportschutz gemacht. Als fleißige Handwerkerin hab ich alles da, was man dafür so braucht.
Urpsrungszustand und Renoviert, Entwurf und Zuschnitt, Nieten setzen
Kleben und fertig. Wenn ich irgendwann nochmal Lust hab mach ich noch eine Naht. Funktioniert aber auch ohne.