Tensa4, Carbon Tree oder Alternative für Draumr XL

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  • Hallo Zusammen.

    Heute erst vorgestellt und schon die erste Frage. 😄

    Ich überlege mir einen mobilen Hängemattenständer zuzulegen um zum einen im Garten übernachten zu können (Möchte keine feste Befestigung installieren) und zum anderen eine mobile Befestigung zu besitzen, falls mal keine Bäume oder alternative Befestigungen vorhanden sind. Bei meinen Recherchen bin ich auf den Tensa4 und den Carbon Tree gestoßen.
    Hat jemand Erfahrung in Kombination mit der Draumr?
    Für den Carbon Tree empfiehlt CrossHammock ja max 80kg (wenn ich mich nicht verlesen habe), dass würde zwar aktuell hinhauen ( liege aktuell bei 72/73 kg Lebendgewicht 😅) aber es kommt ja noch die Draumr hinzu, die kein Leichtgewicht ist, + ein paar Klamotten, ggf. Ausrüstung etc. . Keine Ahnung wo ich dann im gesamten lande.

    Schönen Abend euch allen.

    VG

    Ede

  • Wenn es auf das Gewicht nicht ankommt, würde ich den neuen YoboGear Turtlebug Camper Stand empfehlen. Der ist super schnell auf- und abgebaut (schneller als jedes andere Gestell das ich ausprobiert habe) und lässt sich sehr einfach verkürzen.

    Den Tensa4 habe ich einmal mit einer 90° Hängematte verwendet, bin aber immer mit Stangen kollidiert. Außerdem muss man ihn beidseitig abspannen, wofür er eigentlich nicht gedacht ist.

    Eine Budget Alternative ist das Dreibeingestell von Decathlon. Der steht allerdings nicht so sicher wie der Turtlebug, ist sauschwer und verpackt sich nicht gerade klein. Er nimmt auch mehr Platz weg und lässt sich nicht so einfach verkürzen. Aber er kostet halt auch weniger als die Hälfte.

  • Hey Hammock Fairy .

    Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Das mit dem kollidieren mit den Stangen war neben der Belastungsgrenze auch ein Thema für mich. Die Draumr ist ja schon recht ausladend.

    Tatsächlich habe ich mit über das Gewicht des Ständers noch die wenigsten Gedanken gemacht. Der Plan ist zwar schon auch Wanderungen mit der Draumr zu machen, aber ich denke da sind auch die leichteres Ständer schon etwas schwer mit dem gesamten Setup.

    Du hattest ja bereits ein Foto der Draumr im Turtebug gemacht. War das die „Standartversion“ des Turtlebug? Es sah auf dem Foto schon recht niedrig aus. 😅

  • Du hattest ja bereits ein Foto der Draumr im Turtebug gemacht. War das die „Standartversion“ des Turtlebug? Es sah auf dem Foto schon recht niedrig aus. 😅

    Sorry, ich habe die Draumr noch nie im Turtlebug aufgehängt. Ich habe den Turtlebug erst seit 3 Wochen und hatte noch keine Gelegenheit, ihn ausgiebig zu testen. Ich habe nur kurz einen Hängesitz aufgehängt und Probe gesessen. Um ihn mit einer größeren 90° Hängematte zu testen fehlt mir momentan der Platz.

  • Sorry, ich habe die Draumr noch nie im Turtlebug aufgehängt. Ich habe den Turtlebug erst seit 3 Wochen und hatte noch keine Gelegenheit, ihn ausgiebig zu testen. Ich habe nur kurz einen Hängesitz aufgehängt und Probe gesessen. Um ihn mit einer größeren 90° Hängematte zu testen fehlt mir momentan der Platz.

    Alles klar. Das Foto was ich gesehen hab, war vom Hersteller. Hatte ich falsch gelesen. Freue mich schon, wenn du berichtest.

    Schönen Abend noch!

  • Guten Morgen zusammen :)


    Wenn man bedenkt, dass Yobogear für den Turtlebug eine Belastungsgrenze von ~136,1kg (300 lbs) angibt, biegt sich die Firststange doch ganz ordentlich durch bei dem eher schmal wirkenden Hänger auf dem Foto. Wie sieht das dann erst bei Maximalbelastung aus? So ganz vertrauenserweckend finde ich das nicht.


    Ich habe zur Verdeutlichung mal eine gerade Linie zwischen den Endpunkten gezogen.

    Quelle Originalbilddatei: https://yobogear.com/


    Klar, wenn man Gewicht sparen will muss man irgendwo Abstriche machen. Entweder bei der Materialstärke, oder bei sehr teuren und leichten Materialien dann eben bei der Geldbörse. Aber die über 7,5kg würde ich persönlich auch so nicht mit auf Wanderschaft nehmen. Vielleicht noch beim Bikepacking, aber sicher nicht zu Fuß. Da hätte man dann doch noch ein paar hundert Gramm draufpacken können für ne etwas stärkere Firststange.

    Einmal editiert, zuletzt von CliffHanger (16. Dezember 2024 um 10:14)

  • Interessante Beobachtung!

    Andererseits muss etwas Flex in dieser Gesamtkonstruktion nicht zwingend schlecht sein. Und bei der Länge ist das ohne vermutlich kaum dem Einsatzzweck entsprechend umzusetzen. Ggf. wird die Max-Belastung sogar eher durch die beiden Kunststoffteile begrenzt.

    Daher würde ich persönlich dem Yobo schon vertrauen.

  • Andererseits muss etwas Flex in dieser Gesamtkonstruktion nicht zwingend schlecht sein.

    An den Beinen gebe ich Dir da recht, da darf flex sein. Aber genau diese Stange muss die größte Belastung (aus)halten. Und je stärker dort der Flex ist, desdo mehr wird das Material malträtiert und ermüded dadurch auch schneller.

    Konstruktionen, die Gewicht durch Spreizstangen oder Druckstangen abfangen sind viel anfälliger als solche, die mit Zug arbeiten (Stangen durch Seile oder Verstrebungen nach aussen hin verankert).

    Diese Biegung sieht nicht nur ungesund aus, sie ist es auch.


    Stell Dir einfach vor, dass man an einem Holzpfahl an beiden Enden zieht um ihn zu zerreissen. Das ist nahezu unmöglich und auch mit Maschinen äusserst schwer. Den gleichen Pfahl durch drücken zu zerbrechen ist viel leichter.

    Gleiches gilt bei Alu- oder Carbonstangen, Stahlstangen, etc.


    Daher würde ich persönlich dem Yobo schon vertrauen.

    Vermutlich reicht die Materialstärke gerade so, aber ungesund sieht das trotzdem aus. Die Person auf dem Bild schätze ich auf deutlich unter dem Maximalgewicht für das Gestell. Wippt man dann noch, oder setzt sich etwas zu schwungvoll treten exponentiell stärkere Belastungen auf.... ich finds einfach (sehr) knapp bemessen.


    Ps.: Vielleicht ist es eine Fieberglasstange... da gibts glaub ich recht biegsame.

    3 Mal editiert, zuletzt von CliffHanger (16. Dezember 2024 um 10:28)

  • Ich habe noch kein Firststangengestell gesehen, bei dem sich die Firststange nicht deutlich gebogen hätte. Da die Hängematte direkt an den Enden hängt, wird sich jede verpackbare Stange biegen.

    Im Übrigen biegen sich alle meine Hängemattengestelle - auch der Tensa - zum Teil gewaltig.

  • Da die Hängematte direkt an den Enden hängt, wird sich jede verpackbare Stange biegen.

    Solange es vom Gewicht tragbar bleiben soll kann das durchaus sein (eine steckbare Edelstahlstange mit 3 bis 4mm Wanddurchmesser würde sich glaube ich nicht biegen - und wäre immernoch verpackbar. Aber eben auch sackschwer).

    Im Übrigen biegen sich alle meine Hängemattengestelle - auch der Tensa - zum Teil gewaltig.

    Wirklich interessant. Dann scheint es ja zu funktionieren. :thumbup: Mir ist bei dem Anblick direkt unwohl geworden :D

  • Wenn man bedenkt, dass Yobogear für den Turtlebug eine Belastungsgrenze von ~136,1kg (300 lbs) angibt, biegt sich die Firststange doch ganz ordentlich durch bei dem eher schmal wirkenden Hänger auf dem Foto. Wie sieht das dann erst bei Maximalbelastung aus? So ganz vertrauenserweckend finde ich das nicht.


    Ich habe zur Verdeutlichung mal eine gerade Linie zwischen den Endpunkten gezogen.

    Quelle Originalbilddatei: https://yobogear.com/

    In dem Foto sind leider keine EXIF Daten enthalten. Es ist auch gut möglich, dass das Foto mit einem Objektiv aufgenommen wurde das oben eine entsprechende Verzerrung erzeugt, die es in Wirklichkeit so gar nicht gab. Dann wäre es eher eine optische Täuschung als dass sich die Stange wirklich so weit durchbiegt.

    Wenn jemand einen solchen Ständer hat und ein Foto zum Vergleich erstellen möchte: um Verzerrungen zu vermeiden die Firststange einfach genau in die Mitte des Bildes nehmen.

  • Solange es vom Gewicht tragbar bleiben soll kann das durchaus sein (eine steckbare Edelstahlstange mit 3 bis 4mm Wanddurchmesser würde sich glaube ich nicht biegen - und wäre immernoch verpackbar. Aber eben auch sackschwer).

    Es wäre interessant, das auszuprobieren - ich wäre nicht überrascht, wenn sich auch so eine massive Stange immer noch erkennbar (wenn auch weniger) biegen würde. Die Länge ist immerhin etwas mehr als 3 m, und das Gewicht wirkt auf die Enden. Allerdings möchte ich nicht mehr unter so einer schweren Stange liegen.

    Wirklich interessant. Dann scheint es ja zu funktionieren. :thumbup: Mir ist bei dem Anblick direkt unwohl geworden :D

    Warum? Soweit ich weiß verbiegt sich Aluminium zuerst und bricht später - splittert aber nicht wie z.B. Carbon. Das heißt, wenn die Firststange tatsächlich zu schwach sein sollte, wird sie sich vermutlich zuerst merkbar verformen. Sofern das vom Hersteller angegebene maximale Gewicht nicht überschritten wurde, müsste YoboGear die Stange ersetzen. Ich habe aber keinen Grund, an der Herstellereinschätzung zu zweifeln. Ich habe sowohl den Cricket Stand als auch den Hive Stand schon viel genutzt, und Stabilität oder Haltbarkeit war kein Problem. Und der Turtlebug hat auf mich einen guten, ersten Eindruck gemacht.

  • Warum?

    Schlicht und ergreifend weil mir das konstruktiv und statisch völlig falsch vorkommt (und einem auch kein Statiker emphielt Druckstangen bis zum Biegen zu belasten). Da spricht jedwede Erfahrung dagegen, dass sich tragende Teile so durchbiegen. Und die Firststange ist in dem Fall das (Kraft)tragende, das ausgleichende Teil.

    Soweit ich weiß verbiegt sich Aluminium zuerst und bricht später - splittert aber nicht wie z.B. Carbon.

    Stimmt, aber der Grat von Biegen zu Brechen ist ab einem gewissen Punkt sehr schmal. Und das sieht auf dem Herstellerbild mehr als ungesund aus.

    Sofern das vom Hersteller angegebene maximale Gewicht nicht überschritten wurde, müsste YoboGear die Stange ersetzen.

    Das nützt einem dann im Feldversuch in dem Moment genau was? Mitten in der Taiga, oder in Spanien, in Schweden, am Wochenende.... "Hey! Ich hab ja Garantie".... bringt Dir absolut garnichts. Der Schaden wird ersetzt, dein Urlaub aber nicht.

    Wenn es, wie Du sagst, funktioniert - ok. Find ich (persönlich) trotzdem nicht vertrauenserweckend. Ist nur mein Enpfinden zu der Sache - das muss niemand teilen :)

  • Das nützt einem dann im Feldversuch in dem Moment genau was? Mitten in der Taiga, oder in Spanien, in Schweden, am Wochenende.... "Hey! Ich hab ja Garantie".... bringt Dir absolut garnichts. Der Schaden wird ersetzt, dein Urlaub aber nicht.

    Ja, wenn du das Gestell tatsächlich fernab der Zivilisation benutzt wenn es brechen sollte, ist das natürlich unschön. Allerdings würde ich neue Ausrüstung immer erstmal testen, bevor ich sie in Situationen verwende, wo das Versagen problematisch ist. Und in der Realität eignen sich 99% aller Hängemattengestelle nicht wirklich zum wandern.

    Aber ich glaube, wenn du beim Turtlebug solche Bedenken hast, sind transportierbare Hängemattengestelle nichts für dich.

  • Aber ich glaube, wenn du beim Turtlebug solche Bedenken hast, sind transportierbare Hängemattengestelle nichts für dich.

    Da hast Du vermutlich recht (und bräuchte ich jemals eins, ich würde es selbst und anders konstruieren!). Ganz unabhängig von mir ist so eine Verformung statisch einfach nicht gut. Auch wenn sie hält.

    Ich wollte hier aber niemandem das Gestell madig machen.

    Wenn ihr alle darin gut liegt, und das bei Euch hält, ist das erstmal ein rein optisches/kosmetisches Thema.

    Einmal editiert, zuletzt von CliffHanger (16. Dezember 2024 um 22:54)

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