freilaufende Hunde und der richtige Umgang mit ihnen

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  • Die Situation finde ich total harmlos. Ich finde auch nicht, dass er sie domimiert, sondern dass er einfach sehr klar ist, was er will (und was nicht). Ich sehe da keine Bedrohug, nicht im Ansatz sas, was der Themenstarter beschrieb. Außerdem handelt es sich kaum um ein Rudel, da würde die Sache evtl. anders aussehen.

    Ich habe nun das Video auch anschauen können. Das erinnert mich voll an die Situationen in Rumänien. Beim ersten Typen auf der Straße waren die Hunde schon sehr aufgebracht. Wäre er vor Angst stehen geblieben und hätte die Hunde angestarrt, wären sie vielleicht auf ihn los gegangen.
    Wie gesagt - nicht überraschen und dann erschrecken lassen. Dann ist vielleicht ein Punkt beim Hund überschritten und es reicht dann nicht mehr einfach cool und „Boss“ zu wirken.
    Und ja, beim ersten Knurren schon zeigen zu können, dass du der Boss bist, ist eine gute Sache.

  • Bei der letzten Griechenlandtour hatte ich diese Nachricht im Hinterkopf:

    Für den Tod einer britischen Touristin in Nordgriechenland 2017 waren höchstwahrscheinlich Hunde verantwortlich - DBBW

    Touristin in Griechenland von Hütehunden getötet
    Die griechische Justiz hat über einen Vorfall geurteilt, bei dem vor gut fünf Jahren eine britische Touristin einem mutmaßlichen Angriff von Wölfen ...
    www.krone.at


    Da hilft nur kämpfen!

  • Das ist schrecklich, keine Frage.

    Nur: Kühe töten häufiger. Gut, es gibt sicher mehr Kühe als Hütehunde, darum ist das Kuhindividuum wahrscheinlich weniger gefährlich als so ein Hund.

    Und dann gibt es da noch diese vierrädrigen Dinger auf der Strasse. Ok, auch hier, von denen gibt es noch mehr als Kühe (in der Schweiz ca. 4x so viele) und sie sind allgegenwärtig, also ist das einzelne Auto weniger gefährlich als eine Kuh. Doch das Risiko für mich von einem Auto getötet zu werden ist in der Schweiz etwa 200-300x höher als von einer Kuh als von einem Hund.

    Ich war diesen Sommer in Frankreich unterwegs, wo es auch viele Hütehunde hat, und natürlich war mir mulmig, obwohl ich selbst einen Hund, also ein Hündchen, habe (das war nicht dabei). Ab und zu hatte es keine Wanderwege und ich musste auf der Strasse wandern - da war mir viel weniger mulmig, obwohl ich wahrscheinlich mehr Grund dazu gehabt hätte. Kurz, es gibt Risiken, die wir uns gewohnt sind, und die nehmen wir viel weniger wahr, als exotische Risiken, die wir uns nicht gewohnt sind.

    So, wie's aussieht, muss ich mich ans Risiko Hütehund gewöhnen, denn der Wolf ist bei uns aufgetaucht und mit ihm die Hütehunde.

  • Ich habe auch schon diverse Hundeerfahrungen gesammelt. Auch bin ich als Kind mal heftig gebissen worden. Danach habe ich mir vorgenommen nie Angst zu haben. Ich liebe Hunde, habe selber einen Labrador, aber würde nicht zögern einen beissenden Hund brutal zu bekämpfen oder zur Not zu töten.
    Beim Bellen und Knurren würde ich ruhig bleiben und eventuell einfach stehen bleiben. Besonders bei einem territorialen Verhalten.
    Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, löst man schnell einen Jagdinstinkt aus wenn man weiter fährt. Entweder wirklich sehr schnell sein, oder stehen bleiben. Das Rad zwischen Dir und dem Hund halten. Zur Not das Rad auf den Hund drauf und klemmen.
    Auch habe ich bei manchen Touren Pfefferspray und Messer dabei. Bei uns gibt es Wölfe im Wald und 30km weiter auch ein Rudel Wölfe. Damit muß man sich arrangieren. Keine Angst, aber vorher überlegen was man machen würde.
    Früh genug Stöcke aufheben, oder 2-3 kräftige Steine wenn sich in der Ferne eine Konfrontation abzeichnet. Wenn man passiv aus der Sache will - still stehen und in die Ferne schauen. Arme am Körper und blos nicht hoch heben.

  • Beim Inline Skaten kam mal ein Hund aus einer Hofeinfahrt rausgeschossen und wirkte eher agressiv. Bei dem hat es gut funktioniert mich langsam rückwärts fahrend zu entfernen. Ich hatte de Eindruck, dass er nicht verstand, was da vorgeht Ich sehe ihn an und entferne mich. Vielleicht funktioniert das ja auch im Gehen.
    Ansonsten ist mein Gefühl, dass die freilaufenden Hunde hier auf dem Land, in Frankreich, sehr friedlich sind. Noch nie hatte ich Schwierigkeiten mit ihnen.

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