Vater mit (ein)wenig Hängemattenerfahrung sucht (Kauf-) Beratung

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  • So meine Lieben, ich habe inzwischen bei Khibu bestellt. Hängematte, Underquilt und Tricky Tarp sind es geworden. Die Bestellung ist auch schon "Kiszállítás alatt" also unterwegs.

    Ich werde auf jeden Fall nach den ersten Tests ein Update geben, insbesondere ob bzw. wie das schlafen mit meiner Tochter in der gleichen Hängematte geklappt hat.  :thumbup:

  • Ein kurzes Update zu meinen bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Equipment:

    Mit meiner Tochter zusammen in der neuen Hängematte übernachtet habe ich bisher leider noch nicht, aber einige Ausflüge mit Pausen in der Hängematte haben wir schon gemacht. Auch konnte ich letztes Wochenende schon eine Nacht alleine in der Hängematte schlafen.

    Meine ersten Eindrücke von Hängematte, Tarp und Underquilt sind bisher sehr positiv und auch meine Tochter liegt sehr bequem und gerne drin. Insbesondere der einfache und durchdachte Auf- und Abbau von Tarp und Hängematte gefallen mir. Ich hatte zum Tarp ein vorgefertigtes Abspann-Kit dazu bestellt und lasse alle Schnüre beim Abbau einfach dran. Nur die langen Schnüre für die zusätzliche seitliche Abspannung wickle ich auf und stopfe das Paket in die Schlaufe, damit sich nichts verknotet. Dann wird einfach alles noch hängend in den Packsack gestopft und fertig.

    Der Hängemattenstoff der Khibu Nirvana ist sehr bequem und ich hatte auch über Nacht keine Probleme mit "Sag". Im vergleich zu meiner DD Frontline Hammock ist der Stoff deutlich weicher und angenehmer auf der Haut, was mir sehr gut gefällt. Beim liegen habe ich in der ersten Stunde keinerlei Beschwerden und fühle mich wie gesagt sehr wohl. Über Nacht hatte ich allerdings 2-3 kleinere Unbequemlichkeiten:

    1. ist bei meiner Liegeposition (Kopf rechts, Füße links) der linke Arm bzw. die linke Schulter etwas zu eingeengt. Dort geht der Stoff logischerweise nach oben. Das ist kein größeres Problem, ich konnte aber bisher weder mit stärkerer / schwächerer Spannung, noch Variation der Diagonallage hier großen Einfluss drauf nehmen.

    2. ist mein linker Fuß etwas zu eingeengt, wodurch er nicht ausgestreckt wie im Bett liegt, sondern nach links gekippt (siehe angehängtes Bild). Dadurch bin ich tatsächlich nachts zwei mal aufgewacht und musste meine Liegeposition etwas ändern.

    3. war unter meinen Knien eine "Wulst" an Hängemattenstoff. Hier war ich nicht sicher, ob es eine positive Unterstützung oder negative Einschränkung für mich ist. Ich habe allerdings festgestellt, dass ich die Hängematte nicht wie empfohlen abgespannt hatte. Es sind zwei seitliche Abspannungen der Hängematte mit Gummischnüren angedacht. Ich hatte eine am Kopfende rechts und eine am Fußende links angebracht und jeweils schräg abgespannt. In den Abbildungen von Khibu sind beide am Kopfende rechts und links, jeweils schräg nach hinten angebracht. Diese Variante hatte ich die Tage auch kurz getestet und festgestellt, dass hierdurch zumindest Punkt 3 behoben wird. Für Punkt 1 und 2 hat es glaube ich auch einen leicht positiven Einfluss, aber nicht so stark wie ich angenommen hätte.

    Gibt es hier noch Tips, wie ich die angesprochenen Unbequemlichkeiten verringern kann? Ich hatte mal eine Hängematte gesehen, die für die Füße kleine Aussparungen hatte, was ich damals für unnötig hielt...

    Mit dem Tricky Tarp bin ich übrigens sehr zufrieden und jetzt schon froh, diese Variante mit den Türen genommen zu haben. Bei Bedarf (z.B. starker Regen) kann man sich hier wirklich sehr gemütlich verschanzen.

  • 1. ist bei meiner Liegeposition (Kopf rechts, Füße links) der linke Arm bzw. die linke Schulter etwas zu eingeengt. Dort geht der Stoff logischerweise nach oben. Das ist kein größeres Problem, ich konnte aber bisher weder mit stärkerer / schwächerer Spannung, noch Variation der Diagonallage hier großen Einfluss drauf nehmen.

    2. ist mein linker Fuß etwas zu eingeengt, wodurch er nicht ausgestreckt wie im Bett liegt, sondern nach links gekippt (siehe angehängtes Bild). Dadurch bin ich tatsächlich nachts zwei mal aufgewacht und musste meine Liegeposition etwas ändern.

    3. war unter meinen Knien eine "Wulst" an Hängemattenstoff. Hier war ich nicht sicher, ob es eine positive Unterstützung oder negative Einschränkung für mich ist. Ich habe allerdings festgestellt, dass ich die Hängematte nicht wie empfohlen abgespannt hatte. Es sind zwei seitliche Abspannungen der Hängematte mit Gummischnüren angedacht. Ich hatte eine am Kopfende rechts und eine am Fußende links angebracht und jeweils schräg abgespannt. In den Abbildungen von Khibu sind beide am Kopfende rechts und links, jeweils schräg nach hinten angebracht. Diese Variante hatte ich die Tage auch kurz getestet und festgestellt, dass hierdurch zumindest Punkt 3 behoben wird. Für Punkt 1 und 2 hat es glaube ich auch einen leicht positiven Einfluss, aber nicht so stark wie ich angenommen hätte.

    Gibt es hier noch Tips, wie ich die angesprochenen Unbequemlichkeiten verringern kann? Ich hatte mal eine Hängematte gesehen, die für die Füße kleine Aussparungen hatte, was ich damals für unnötig hielt...

    Die Schultern liegen in einer GE nicht so frei wie in einem Bett, unabhängig von der Schulterbreite. Ein Whip an der Kopfseite kann minimal Abhilfe schaffen. Ist aber auch Gewöhnungssache. Weiterhin gewöhnt sich der Körper irgendwann auch an den "Sweetspot" ,den man finden muss und aus dem man auch schnell abweichen kann. Mit dem linken Fuß wäre für mich ein Hinweis auf HM-Länge.

    Das freie Austrecken der Beine ist für mich mittlerweile das ganze Geheimnis an einer HM. Bin ich müde und kann mich lang austrecken, dann entschädigt das für alle kleinen Unannehmlichkeiten eines HM-Setups.

    Einmal editiert, zuletzt von Gironimo (22. Juni 2024 um 20:51)

  • Hey, Gratulation zum Einhäng! :P

    Liest sich gut, was Du schreibst.

    Ich finde es nicht ungewöhnlich, dass die Matte einen irgendwo "berührt", es ist ja kein Wasserbett. Aber vielleicht kommst Du mit den Möglichkeiten der seitlichen Abspannungen noch mehr Freiraum.

    Ich hab mich dran gewöhnt und spanne seitlich nicht ab, drehe mich aber sowieso nach wie vor auch im Schlaf.

    Wenn's Dir aber sowohl an Schulter als auch Füssen etwas eng ist, denke ich, ebenso wie Gironimo , an die Länge.

    Was hast Du gekauft? 11 oder 12ft?

    Die Falte unter der Kniekehle entsteht nun mal.

    Du kannst aber ihre Ausprägung beeinflussen, indem Du mit der Ridgelinespannung (nicht -länge) experimentierst.

    Manchmal streiche ich mir diese Falte gezielt unter die Kniekehlen, um die Beine in Rückenlage nicht zu überstrecken. Und natürlich kann man sehr bequem als Ballerina liegen, also Knie leicht beugen und die Beine nach aussen fallen lassen. Ich persönlich liege sogar lieber so als gänzlich gestreckt.

    Der Sweetspot findet sich.

    Und gerade in der Anfangszeit empfehle ich, möglichst viel in der Matte rumzurutschen.

    Stückchen zum Kopfende, Stückchen zu weit zu den Füssen. Hintern mal etwas mehr nach links usw.

    Plötzlich isses bequem!

    Dranbleiben! Viel Spass!

  • Zermes Hängst du eigentliche beide Enden auf gleicher Höhe auf? Versuche mal, das Kopfende etwas niedriger als das Fußende aufzuhängen, ca 10-20 cm. Das bringt für viele einen Komfortgewinn, weil dann der Schwerpunkt des Körpers in der Mitte der HM ist. Einfach mal ausprobieren!

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