Gurtschlaufen vs. Dyneema

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  • Ich habe eine Matte, deren Enden mit Gurtschlaufen versehen sind, die afaics bei den alteingesessenen Fabrikaten eher unüblich sind (mit Dutch-Bling vertragen sich die zum Beispiel überhaupt nicht).

    Bevor ich jetzt einfach ein Stück Dyneema durch die Tunnelzüge fädele, frage ich mich, warum das nicht schon ab Werk so gemacht wurde. Fehlt dem Hersteller nur die Expertise, oder gibt es irgendwelche Vorteile? Ich kann mir eigentlich ja nicht vorstellen, dass ein weit verbreitetes Material den Hängemattenstoff bedeutend stärker belastet, und ich glaube nicht einmal, dass Gurtband billiger ist... oder hat schon jemand erlebt, dass eine dünne Schnur den Tunnelzug "zerschneidet"?

  • Schön wäre ein Foto einer der Gurtschlaufen mit dem Ende der Hängematte gewesen.

    Im Prinzip bin ich aber bei dir, ich habe schon bei ein paar gekauften Hängematten die mitgelieferte Aufhängung durch Dyneema continous loops ersetzt. Insbesondere diese unsäglich unhandlichen Gurtbänder bei DD-Hammocks sind bei mir sofort ersetzt worden. Ich habe meine DD nicht wirklich viel genutzt, aber es sind keine Probleme aufgetreten und ich würde es jederzeit wieder so machen.

    PS: "Einfach ein Stück Dyneema durchfädeln": Knoten halten häufig nicht gut in Dyneema, insbesondere unter Last rutschen die sehr häufig nach und nach durch (regelmäßig kontrollieren!), spleißen hält deutlich besser.

  • Warum der Hersteller es so macht, weiß ich natürlich nicht. Ich würde es so machen, um eine relativ kurze Hängematte etwas bequemer zu machen. Dadurch, dass der Stoff nicht zu einem Punkt zusammenläuft, sondern zu einem C, kann er sich schneller auffächern. Du gewinnst also ein paar Zentimeter Stofflänge. Siehe auch "Mini-spreader bar on End Channel Hammock".

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