Underquilt Temperaturbereich Kaufberatung

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  • Aloha :)

    Ich spiele gerade mit dem Gedanken, mir einen Underquilt zuzulegen.

    Da ich nicht denke das ich (erstmal) großartig im Winter unterwegs sein werde, soll er von Frühling bis Herbst taugen.

    Jetzt gibt es ja die Herstellerangaben z.B. bei Khibu von 0°C, -3°C, -8, -15°C, wobei sich mir aber die Frage stellt, welchen Temperaturbereich ich abdecken soll, vor allem weil ja Theorie und Praxis manchmal auseinander gehen.

    Auf welche Temperatur sollte ich beim Kauf nach Eurer Erfahrung für meine Zwecke achten?

    Grüße!

  • Nimm den mit der tiefsten Temperaturangabe den du bereit bist, vom Gewicht und Volumen zu tragen. Ein Underquilt wird in den seltensten Fällen zu warm sein.

    Außerdem kannst du mit einem überdimensionierten Underquilt beim Topquilt Gewicht sparen. Ein Beispiel: mein Cumulus Taiga 250 Topquilt funktioniert mit dem 20°F Wooki bis knapp über 0 Grad. Mit dem 0°F Wooki war mir bei -2 Grad noch nicht kalt, obwohl der Taiga 250 nur bis 2 Grad Komfort angegeben ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Kubi (30. Dezember 2021 um 22:40)

    • Offizieller Beitrag

    Da je nach Höhenlage auch im Sommer Nachtfröste nicht ganz ausgeschlossen sind, läuft es auf eine Risikoabwägung hinaus. Was ist schlimmer - eventuell mal ein paar Nächte richtig zu frieren oder dauerhaft zuviel mitzuschleppen?

    Meine persönliche Einschätzung (die man nicht teilen muss) lautet: bevor ich am erholsamen Schlaf spare, opfere ich lieber andere Dinge. Also lieber den wärmeren Underquilt mitnehmen, dafür aber auf die Mitnahme der Axt verzichten.

    Meine 3-Jahreszeiten-Ausrüstung ist meist mit -5°C angegeben, so daß ich bei Khibu wohl -3 oder -8 nehmen würde.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Für 3-Jahreszeiten-Camping würde ich auf jeden Fall einen Underquilt nehmen, der eine Komforttemperatur von mindestens bis 0°C hat. In wie weit sich das mit den Herstellerangaben deckt, musst du leider selbst ausprobieren. Da ich nicht mehr schlafen kann, wenn mir kalt ist, und für mich ausreichend guter Schlaf absolute Priorität hat, verwende ich nur Isolierung mit einem (für mich) ausreichend großen Puffer. Beim Khibu Magma wären das (für mich!) vermutlich -15°C :D

  • Ich bin ganz bei @Kubi was das angeht. Wie viel Gewicht du bereit zu tragen bist ist da fast wichtiger als die Temperaturangaben. Ich habe mir bei meiner Wahl den Kopf darüber zerbrochen ob es nun der 0F oder 20F Wooki werden soll. Habe mich letztendlich für den 0F entschieden und mir war bis jetzt noch nicht ein mal zu warm. Durch lüften des Schlafsacks/Topquilt kann man das eigentlich relativ gut regulieren. Falls es doch mal zu warm werden sollte habe ich an meinem Wooki zwei Schlaufen angebracht mit denen ich ihn lockerer aufhängen kann. Dadurch hat man eine sehr große Flexibilität und kann dann beispielsweise einen 0F Wooki für 4 Jahreszeiten verwenden. Lüften geht immer wenns zu warm ist aber wenn dein A*sch friert kriegst du halt einen 40F Underquilt nicht kurz magischerweise wärmer.

    Einmal editiert, zuletzt von Enterprise (9. Januar 2022 um 21:26)

  • Khibu gibt bei seinen Underquilts die Temperaturangaben für den Komfortbereich an. Von daher nehme ich an, dass der -15er UQ auch noch darunter funktioniert, wenn man nicht so kälteempfindlich ist. Der -15er wiegt dann ca. 800 Gramm mit 550g Daunenfüllung, was immer noch deutlich leichter ist, als der 5 Grad Kunstfaser UQ von Amazonas XXL UQ oder der -5 Extremtemp. One Tigris Twighlight Winter Trekker, die jeweils um die 1300 Gramm wiegen.

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