Isolation für die Clark Hammock NX-250

  • Hallo Zusammen,

    vermutlich ist das ein Special-Interest-Thema: Ich besitze seit einigen Wochen eine Clark NX-250. Ich fühle mich im Hausgebrauch sehr wohl in ihr und finde, dass das ein guter Erwerb war. Die Clark NX-250 und deren jüngere Schwester, die NX-270 haben an der Unterseite auf der Höhe des Körpers 6 ineinanderübergehende Taschen mit einem ordentlichen Volumen, in SixPac-Anordnung. In jede dieser Taschen paßt etwa ein Kissen von der Größe 80X40 cm. Etwa unterhalb der Beckenzone findet sich an der Außenseite am Hängemattenrand ein Klettverschluss am Rand.

    Wäre es vermessen, wenn ich die Idee hätte, diese großen sechs Taschen mit dafür customizedten, selbstgebauten Climashield-APEX-Pads zu bestücken und für den Beinereich ein größeres Under-Under-Quilt zu bestücken? Hat jemand von Euch so etwas schon gemacht und Erfahrung damit?


    Material: Ich würde als Material Climashield-Apex 6.0 nehmen, für die Pads Mosquitonetz wegen des Gewichtes verwenden und für das größere Beinpad "Under-Under-Quilt" für die Unterseite einen etwas stabileren Ripstop-Nylon, der unempfindlicher gegen Regentropfen und Dreck wäre, verwenden.

    Nun meine Frage an Euch: Hat jemand von Euch so etwas ähnliches schon gemacht und könnte mir Tips geben, was ich besser unterlasse, ^^?


    Beste Grüße, Jakob


  • Ich habe seit kurzem eine Clark NX-270 und habe einfach meinen symmetrischen Sooki darunter gehängt. Mit 145 cm war der breiter als nötig, aber er hat gut funktioniert. Wenn du dir ohnehin die Mühe machst selbst zu nähen, und Climashield benutzen willst, würde ich in die gleiche Richtung gehen. Wenn du bei deiner Kissen-Idee bleiben willst, würde ich ein bauschfähigeres Isoliermaterial nehmen. Die Taschen sind ja recht voluminös.


    Auf HammockForums wurde im Übrigen desöfteren darüber diskutiert - z.B. hier - aber ich erinnere mich nicht, ob es jemand tatsächlich gemacht hat, und ob es gut funktioniert hat.

  • Moin,

    ich habe auch seit einigen Jahren eine NX250......ich habe mir für die Taschen unter der Hm 6x Schaumstoffstücke aus Schaumstoffmatten (Schallisolierung) aus dem Baumarkt geschnitten. Die kann ich dann in der Hm belassen und sie zusammen mit der Hm zusammenrollen. Nur die Schaumstoffstücke reichen mir bis ca. +5C.

    Wird es kälter hänge ich noch einen UQ (z.B. HG Incubator, der passt sehr gut) drunter!

    Ab Herstellungsjahr 2014 haben die Clark Hm aus der NX Serie einen rundum laufenden Klettstreifen. Dort kann man dann entweder den Clark Z-Liner UQ oder einen DIY UQ ankletten.

    Da muss dann auch nichts mehr eingestellt werden und es kann nirgends kalte Luft eindringen 👍

    Sollte Interesse bestehen kann ich nächste Woche ein paar Fotos von den Schaumstoffpads einstellen.

    Bin leider bis ca. Mitte nächster Woche in der Rheumaklinik 🤕

    Gruß von der Ostsee

  • Ab Herstellungsjahr 2014 haben die Clark Hm aus der NX Serie einen rundum laufenden Klettstreifen. Dort kann man dann entweder den Clark Z-Liner UQ oder einen DIY UQ ankletten.

    Da muss dann auch nichts mehr eingestellt werden und es kann nirgends kalte Luft eindringen 👍

    Den hatte ich mir angesehen, aber der hängt durch. Es kann vielleicht keine kalte Luft durch eventuelle Schlitze eindringen, aber im großen Hohlraum zwischen Isolierung und Hängematte kann die Luft zirkulieren, und die Wärme vom Körper ableiten. Darüber haben sich Z-Liner-Nutzer beschwert.

  • Hallo sehr verehrte Gemeinde,
    leider bin ich in einem Alter, in dem man eher darüber nachdenkt, sich von Dingen zu trennen als neue dazu zuerwerben. Nur zufällig passt das mit der gesellschaftlich gepriesenen Ressourcenverantwortung überein. Mein Outdoor-Lager ist so gut gefüllt und so denke ich lieber über Zweitverwertungen als Neuerwerb nach. Wäre ich jetzt Leon (Stawa), würde ich vermutlich auch an der Sammelbestellung teilnehmen.

    Nach längerem Überlegen habe ich letzte Woche meinen alten Kufaschlafsack vorsichtig aufgetrennt. Die Kaputze abgeschnitten. Die Isolation aus der Kaputze habe ich mit der Maschine als "Isolationsquerwurst" an der Oberseite des Schlafsackes vernäht. Heute werde ich den Schlafsack mit der 50-Jahre alten Bernina meiner Großmutter zunnähen und die Randbereiche mit Taftband verstärken. Unter das querliegende Taftband werde ich die für das später als "Clew Underquilt" geplante Aufhängungen allerdings ohne "KAM Snaps" applizieren, damit ich diese auch mit Shockcord Quer für andere Notfälle zum raffen verwenden kann. Dieser alte Caravanschlafsack ist in seiner Füllung zwar schwer, aber ungemein warm.

    Stimmt meine Annahme, dürfte ich ohne "Cold-Butt-Syndrom" durch die kommenden drei Jahreszeiten kommen. Der Gewichtsparameter spielt im Augenblick nicht so die große Rolle.
    Beste Grüße, Jakob

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