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  • Seid gegrüßt,

    nach erfolgter Vorstellungsrunde folgt nungleich der erste Schritt in Richtung Erleuchtung. Seit geraumer Zeit sehe ich mich nun schon nach Hängematten um und musste mein dabei festgelegtes Budget doch immer wieder erhöhen. Meinen ersten Plan, mit einer günstigen "No-Name"-Matte zu starten, habe ich schnell über Bord geworfen. Ich möchte nicht, dass mir eine schlechte Ausrüstung sofort den Spaß an der Sache verdirbt. Ich habe nun mehrere Hängematten ins Auge gefasst und würde euch gerne um Empfehlungen und Erfahrungen zu diesen Hängematten bitten...

    Also, da wären:

    - Hennessy Hammock Expedition Classic/Zip

    -> als Vorteil sehe ich hier den, vergleichsweise, geringen Anschaffungspreis, da auch Tarp bereits mit enthalten. Habe bisher aber auch einige negative Stimmen zu Hennessy Hammocks gelesen.

    - Dream Hammock Darien (oder DangerBird)

    -> hier gefallen mir vorallem die vielen Anpassungsmöglichkeiten, um die Hängematte nach eigenen Wünschen zu individualisieren.

    - Dutchware Chameleon

    -> wie bei den Dream Hammocks, sind hier viele Individualisierungen möglich.

    - Warbonnet Eldorado

    -> nicht so wirklich viel Spielraum für Individualisierungen, aber über Warbonnet habe ich bisher auch nichts negatives gelesen.

    - Lesovik Draka

    -> interessant, da aus Polen. Wie sieht es hier mit Versandkosten aus?

    - Khibu Nirvana

    -> gerade durch einen Thread entdeckt. Gerade aufgrund des Herkunftlandes (Ungarn) interessant, da geringere Versandkosten. Jedoch sind scheinbar nicht viele Informationen zu diesem Hersteller bekannt.

    Das ist erstmal eine kleine Auswahl, die ich mir zusammen gesucht habe. Ich hoffe, das ist alles übersichtlich genug und nicht zu viel auf einmal...

    Vielleicht gibt es bei der ein oder anderen ja ein K.O.-Kriterium, welches ich übersehen habe. Oder ein Argument, das mich vollends von einer der genannten Hängematten überzeugt.

    Was mich auch noch interessiert: bei Dream Hammock kann ich mir die Breite der Hängematte sozusagen aussuchen. Wenn ich nun als Stoff den 1.6 HyperD XL auswähle, könnte ich eine Breite von 74 Zoll (~185cm) erhalten. Ich bin etwa 175cm groß, bei 70kg. Was für einen Einfluss auf das Liegen hat die Breite der Hängematte, wenn diese breiter ist, als man selbst groß ist? Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich...

    Danke für eure Mühen!

    MfG

    Jasper

    • Offizieller Beitrag

    - Hennessy hatte ich mal. Nicht übel.

    - Zur Dream Hammock kann ich nichts beitragen, ich habe aber viel gutes darüber gelesen.

    - Chameleon: wie vor

    - Eldorado: hatte ich mal probegelegen. Ich kann alle Warbonnet-Hängematten empfehlen.

    - Lesovik Draka: Damit kam ich leider gar nicht zurecht.

    - Khibu Nirvana: Kenne ich nicht.

    Mir wäre 185 cm zu breit. Mich stört, wenn der Rand der Hängematte locker herumflattert. Bis 170 cm würde ich noch mitgehen, aber 185? Nein, nichts für mich.

  • Moin,

    ich selbst bin 178cm bei 75kg und besitze die folgenden von dir genannten Hängematten:

    —HH Deep Jungle XL, HH Survivorman XL komme mit beiden sehr gut zurecht

    —Lesovik Draka ich finde sie sehr bequem ( gibt es vielleicht ab Montag neben Warbonnet bei Hammock Fairy hier aus dem Forum in ihrem Shop)

    In der DH Thunderbird durfte ich mal ein paar Nächte nächtigen. Eine tolle Hängematte!

    Ich habe auch noch eine SLD Trail Lair Hängematte in 11F...... mein Liebling zur Zeit 😁👍 Die SLD Hängematten sind auch sehr vielseitig konfigurierbar 👍

    Gruß wuppitom

  • Zunächst bedanke ich mich für die ersten Stimmen zu diesem Thema!

    wuppitom SLD hatte ich auch schon auf dem Schirm. Frag mich nicht, warum ich die Trail Lair nicht mit in die Liste aufgenommen hab...:/

    Ticket to the Moon vermisse ich in der Liste.

    Was ist mit der King Size?

    Ich hab vergessen zu erwähnen, dass ich gerne ein integriertes Moskitonetz hätte. Ob man nur eine Seite öffnen oder es ganz abnehmen kann, spielt erstmal keine große Rolle. Daher fallen die Ticket to the Moon eher flach für mich...

  • Das kann man komplett entfernen bei der Ticket to the Moon.

    Sogar in drei Farben erhältlich. Je nach Geschmack oder Blickdichtigkeitswunsch.

    Und es ist so groß, als Socke über die komplette Hängematte,

    dass man sich darin auch an ausziehen kann ohne gleich zerstochen zu werden.

    • Offizieller Beitrag

    Bis auf Khibu hatte oder habe ich Hängematten von allen genannten Herstellern. Für mich passen die Warbonnet Hängematten so gut, dass ich alle anderen Hängematten immer damit vergleiche.

    Hennessy Hammock: Ich habe eine HH Safari Zip und eine HH Deep Jungle XL Zip, und habe in einigen anderen Modellen Probe gelegen. Die längeren Modelle sind brauchbar, aber für meinen Geschmack zu schwer und voluminös. Das Netz ist ungünstig geschnitten und nimmt vergleichsweise viel Liegeplatz weg. Die Abspannpunkte für das Netz sind ungünstig, und haben mir immer den Underquilt weg gezogen. Aber die schwereren Stoffe und die spezielle Hennessy-Faltung waren für mich bequem.

    Dream Hammock: Ich hatte eine RoamingGnome und eine DangerBird Hängematte, die ich aber wieder verkauft habe, weil ich keine Nacht darin schlafen konnte ohne Rückenschmerzen zu bekommen. Das lag aber an dem Stoff, den ich mir ausgesucht hatte - er war für mich zu dehnbar. Im Vergleich zu Warbonnet passt mir die kurze Ridgeline nicht. Die Hängematte hat mehr Durchhang und ich habe das Gefühl, nicht so gerade darin liegen zu können. Das einzige Modell, das ich mir evtl. irgendwann mal bestellen werde, falls es einen breiten 70D-Stoff gibt, den ich mag, ist die Raven. Dort wäre es auch möglich, die Ridgeline verlängern zu lassen.

    DutchWare: Ich habe sowohl in der Chameleon als auch in der Half-Zipped (abgespeckte Chameleon) gelegen, und bis auf den Reißverschluss sind die Hängematten sehr ähnlich zu den Dream Hammock Modellen. Dementsprechend stört mich auch der große Durchhang am meisten. Aber auch das Netz ist ungünstig geschnitten, und zieht die Seiten etwas hoch (= weniger Liegefläche). Der einzige Grund für mich, eine Chameleon zu nutzen wäre das ziemlich geniale Dutch Double Bugnet, mit dem man aus 2 Chameleon Hängematten eine echte Doppelhängematte machen kann.

    Warbonnet: Wie geschrieben bin ich Warbonnet-süchtig. Für mich sind das die besten Campinghängematten auf dem Markt - mit weitem Abstand. Sie haben zwar nicht all die Häkchen und Täschchen, die die "coolen" Hängematten haben -- aber ehrlich gesagt habe ich den ganzen Schnickschnack nie vermisst. Vor allem weil ich meist eine XLC oder Blackbird verwende, die bereits die Mutter aller Hängemattentaschen integriert haben: die Ablage ("Shelf"). Für Kleinstkram habe ich einen Ridgeline Organizer nachgerüstet - für mehr Taschen hatte ich nie Bedarf. Alle Warbonnet Hängematten haben eine großzügige Breite (im Vergleich zu den meisten Standardmodellen anderer Hersteller), und vor allem eine lange Ridgeline. Es gibt keine Campinghängematte in der ich flacher liegen kann. Auch das Netz ist so designt, dass es maximal Raum bietet, und die Liegefläche nicht eingeschränkt wird.

    Lesovik: Dazu will ich noch nicht viel schreiben. Aber wenn du sie ausprobieren willst, kannst du dich noch dem Test anschließen. Mit den teureren Hängematten kann die Draka aber leider (noch) nicht mithalten.

    Khibu: Diese Hängematten kenne ich noch nicht. Von den Maßen her sehen sie OK aus. Der Preis ist natürlich unschlagbar. Aber das Foto von der Nirvana lässt mich befürchten, dass sie viele Eigenschaften hat, die sie für mich unbrauchbar machen: kurze Ridgeline bzw. großer Durchhang, und ein Netzdesign das die Kanten hochzieht und die ohnehin recht knappe Breite weiter verkleinert.

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