Mein wohl vorletzter Wintertrip der Saison

Leider ist bei dem Update auf die Woltlab Suite 5.2 einiges schief gelaufen. Das meiste sollte jetzt aber wieder funktionieren. Mehr Infos findet ihr im entsprechenden Thread.
  • Auf der Suche nach etwas Schnee (bei uns in Chicago war es dieses Jahr auch ziemlich mager), habe ich mich nochmal ins Auto gesetzt und bin gen Norden gefahren.





    Unser Waerme Tipi. Dieses Mal ohne Ofen, dafuer aber mit Feuerbox.



    Caveman TV



    Zum Glueck konnten wir Hartholz in der unmittelbaren Umgebung abgreifen, so dass sich der Funkenflug im Tipi in Grenzen hielt.




    Und natuerlich unsere Haengematten. Beides Warbonnet XLCs mit der Canvas Wintersocke, die man besonders in der ersten Nacht gut gebrauchen konnte, das es auf -18 C runter ging und dazu noch ein eisiger Wind blies. Die zweite Nacht wurde es dann wieder etwas waermer.

  • Solche Bilder sind schon eine Augenweide! Aber es sieht auch dort so aus, als wäre der Frühling nicht mehr allzu weit.

    Und wo soll es als letztes noch hingehen?

    Ja, stimmt. Sonntag war in der Tat schon leichtes Tauwetter und lange wird es wohl auch dort nicht mehr winterlich bleiben. In zwei Wochen habe ich nochmal Kanada gebucht. Da werde ich die Schneeschuhe bestimmt nochmal brauchen :)

  • BoundryWaters hattest du keine Bedenken wegen des offenen Feuers im Zelt bzgl. einer evt. Kohlenmonoxidvergiftung? Ich dachte immer, dass offenes Feuer in einem geschlossenen Raum gefährlich sei.

    Ich erinnere mich gut an einen Fall wo 5 Jugendliche ums Leben kamen, als sie im Gartenhaus der Eltern einen Holzofen zum Heizen genommen haben. Die Eltern haben Ihre Kinder und deren Freunde dann tot aufgefunden.

  • BoundryWaters hattest du keine Bedenken wegen des offenen Feuers im Zelt bzgl. einer evt. Kohlenmonoxidvergiftung? Ich dachte immer, dass offenes Feuer in einem geschlossenen Raum gefährlich sei.

    Ich erinnere mich gut an einen Fall wo 5 Jugendliche ums Leben kamen, als sie im Gartenhaus der Eltern einen Holzofen zum Heizen genommen haben. Die Eltern haben Ihre Kinder und deren Freunde dann tot aufgefunden.

    Nein, denn dieses Zelt ist fuer Benutzung von Feuer bzw. Ofen ausgelegt. Es gibt drei seitliche Oeffnungen fuer die Luftzufuhr (plus die Tuer natuerlich) und bei einem offenen Feuer machst Du dann die Kappe an der Spitze auf und dann kommt es zu einem Schornsteineffekt. Dazu kommt noch, dass das Zeltmaterial atmungsaktiv ist (nicht wir Nylon beispielsweise). Passt also alles, aber prinzipiell hast Du schon recht, dass man bei sowas aufpassen sollte.

  • BoundryWaters hattest du keine Bedenken wegen des offenen Feuers im Zelt bzgl. einer evt. Kohlenmonoxidvergiftung? Ich dachte immer, dass offenes Feuer in einem geschlossenen Raum gefährlich sei.

    Ich erinnere mich gut an einen Fall wo 5 Jugendliche ums Leben kamen, als sie im Gartenhaus der Eltern einen Holzofen zum Heizen genommen haben. Die Eltern haben Ihre Kinder und deren Freunde dann tot aufgefunden.

    Das Drama von Arnstein.

    https://www.welt.de/regionales…g-fuer-Familienvater.html

    Stromagregat in der Hütte UND Abgasschlauch abgefallen.

    Der Vater ist von Gott gestraft genug für sein restliches Leben.

    Ich weiss nicht, ober er von einem irdischen Gericht verurteilt wurde.

  • BoundryWaters

    Sehr sehr geile Bilder und wahnsinns Schnee Tour.


    Diese Pulka, ist deine eigene?

    Wenn ja, die Befestigung der Seile an der Pulka und am Gurt würde mich sehr interessieren.

    Habe einen Kundenauftrag hier zwecks Modifikationen.


    Die Canvas Socke, isoliert die auch oder schützt die mehr gegen den Windchill?

    Ist die original Warbonnet oder selbst gezimmert?


    Der Beitragstitel klingt so dramatisch.

    Ist die Saison so bald vorbei oder Deine Zeit?

  • Nein, keine Angst, nur die Saison.


    Die Socke ist von Molly Mac Gear und hat die selbe Funktion wie alle anderen Socken (Windschutz, Tarpersatz bei entsprechenden Temperaturen, etc) ist aber nicht isoliert. Sie bringt aber ein Grad „Innentemperatur“.


    Dieser Tobaggon ist etwas über 6 Fuß lang und in der Tat selber gemacht (von einem Kumpel). Die Schnüre werden mit diesem Channel Kit von Ski Pulk am Tobaggon befestigt.

    https://www.skipulk.com/product/channel-kit/

    And den Enden der Schnüre die zum Schlitten führen sind Loops gespleisst und am anderen Ende ist ein Stück Sicherheitsgurt vernäht.


    Das Prinzip meines Black River Tobaggons ist allerdings viel einfacher (und billiger): Einfach zwei Löcher für die Schnüre an den entsprechenden Stellen Bohren, dahinter als support ein Stück Holz quer, das an den Tobaggon nieten, dann natürlich die zwei Löcher fertig bohren und die Schnüre durch. Die Enden der Schnüre dann verknoten und fertig ist die Laube. Auf der anderen Seite ist auch hier ein Gurt vernäht, allerdings aus Canvas.

    http://www.blackriversleds.com


    Kannst aber auch mal hier schauen:

    [External Media: https://youtu.be/hRLyNB9AyaQ]

  • Genau diese easy-going-Variante habe ich auch mal gebaut und im Harz ausprobiert. Auf den zugefrorenen Seen macht sich dieser Schlitten aber sicherlich viel besser. https://bushcraft-germany.com/…hlight=toboggan#post75830

    Du bist ja auch ein Fuchs und begnadeter DIYer! sieht wie immer super aus und hat den Zweck bestimmt auch gut erfüllt. Chris von Black River Sleds ist auch immer beim Winter Camping Symposium vor Ort und bietet einen Workshop an.


    Meine Erfahrungen sind, dass ein Tobaggon perfekt für mehr oder weniger ebene Flächen geeignet ist (gefrorene Seen, Wege, Straßen). Da ist er ein Traum und es ist Wahnsinn, wieviel Gear man problemlos bewegen kann. In hügeligem Terrain aber kann er zum Albtraum werden. Da ist man mit einem Pulka wesentlich besser beraten. Hängt aber alles von vielen Faktoren ab. Deshalb habe ich auch einen Pulka und zwei Tobaggons verschiedener Länge, so dass ich zu dem Trip entsprechend Auswahlmöglichkeiten habe. Nur mit HM unterwegs greife ich aber immer zum Pulka, der von mir auch immer gewachst wird.

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