Eupen - Monschau: 3 Tage Hertoogenwald und Hohes Venn

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  • Zeit für meinen ersten Reisebericht: Ich hatte mir überlegt 3 Tage in der Natur zu verbringen und dabei mit Ausrüstung ein wenig Strecke zu machen. Den Hertoogenwald habe ich mit den Bergisch Boys letztes Jahr schonmal beschnuppert und die Eifel kennt der Kölner ohnehin ganz gut:-). Also als Startpunkt Eupen festgelegt und zwei Zielgebiete festgelegt, in denen auch nach diesem Sommer auf jeden Fall noch wasser fliesst. Das sind in der Gegend der Lac de la Gileppe und die Wesertalsperre - beides Trinkwasser-Reservoire. Den Zielpunkt für die Heimreise wollte ich offen lassen...... Eupen wenn die Tour hart war..... Monschau wenn noch Kraftüberschüsse vorhanden sind.

    An Board:
    Hängematte, Tarp, Under- und Topquilt, Moskitonetz, das notwendige an Nahrung, Hygiene-Artikeln und Utensilien sowie einen schweren Poncho und ein Beil.
    Wasserbehälter für knapp 4 Liter (3-Liter Blase + 0,8 Liter) und einen Filter mit 1-Liter Squeeze-Bottle.
    Packgewicht ca. 17 KG.


    Los ging es am Bushof Eupen. Ein paar MInuten der Nase nach ins Zentrum von Eupen und schon stand ich vor der Tourist-Info. Dort habe ich zwei Karten erworben, die alles abdecken, was ich im Zweifel ansteuern würde. Der Maßstab 1:25.000 hilft einem jetzt nicht wirklich aus einer Stadt heraus, also bin ich erstmal den Schildern in die Eupener "Unterstadt" gefolgt. Von dort führt eine Landstraße entlang der Weser zum Campingplatz Hertoogenwald - gut zu erkennen an der Hauseigenen Brasserie mit riesigem Schild. Von meinem letzten Aufenthalt wusste ich, daß vom Campingplatz eine Brücke über die Weser direkt in den Hertoogenwald führt. Durch ein Forst-Reservat mit wunderschönem Mischwald geht es dann zu einem Wander-Highway ....leider typisch für die Gegend ......der Schnurgerade durch den Wald zum Lac de la Gileppe führt.
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    Lac de la Gileppe

    Der Lac ist ein beliebtes Ausflugsziel und nachdem ich die 8,5 Km viel zu schnell gelaufen war habe ich mir erstmal ein Plätzchen zum relaxen gesucht und mich über Salami und Brot hergemacht. Bis es am See ruhiger wurde, waren es schon 18:00 Uhr......... wo ich im Wald verschwinden würde, hatte ich schon ausgeguckt und nach ein paar Hundert Metern hatte ich auch einen guten Platz mit Blick auf eine kleine Lichtung gefunden. Da es vor Mücken nur so wimmelte, beeilte ich mich, Matte und Moskito-Netz an den Baum zu bekommen. Aus meinem Cocon bin ich dann auch erstmal nur noch zum Kochen und Essen gekrochen.
    Um 20:00 wurde es merklich ruhiger. Das Geschrei der Touristen verstummte und bald würde vielleicht das erste Wild auf die Lichtung treten........wenn nicht plötzlich zwei riesen Hunde durch den Wald geprescht wären - begleitet von fernen "Allez, allez!"-Rufen. Die Hunde hatten sich wohl nur gegenseitig gejagt und verschwanden auch bald richtung See - ohne mich bemerkt zu haben.
    Gegen halb neun dann Knacken im Wald hinter der Lichtung......Viel Knacken.....lautes Knacken - Wildschweine. Was suchen die auf der Lichtung, wenn der Wald voller Eicheln ist????? Aus dem Knacken wurde rascheln.....OK - sie sind schon im Gras.....Handykamera an...... und plötzlich steuert - viel näher als ich dachte - eine kleine schlanke Bache auf meinen Rucksack zu! Nach dem ersten Räuspern blieb sie stehen beim Hüsteln talpte sie dann davon und ich hatte vor Schreck vergessen abzudrücken.

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    Zu spät!

    OK - Rucksack hochhängen und Schuhe anbinden. Kurzes Testklettern auf einen meiner Hänge-Bäume - alles roger! Die Rotte kam dann auch bereits nach 20 Minuten wieder ......... und diesmal trollten sie sich erst als ich begann zu klatschen und mit dem Hängematten-Stoff rascheln. Sollten sie nochmal wiederkommen, würde ich auf den Baum klettern und mal zugucken, wie sie auf meinen Lärm reagieren - nicht das belgisches Schwarzwild am Ende frecher ist als deutsches! Der dritte Besuch ließ nicht lange auf sich warten ....... Lampe auf und rauf auf den Baum! Als ich auf meinem Ast stand, waren sie aber schon nur noch wetzend zu hören........ Baumrascheln schien also zu funktionieren - alles klar! Entsprechen kurz viel der letzte Besuch aus. sobald sie auf der Wiese waren bin ich aus der Matte gesprungen - habe am Baum gerüttelt und weg waren sie.

    Dann wurde es - bis auf überfliegende Flugzeuge - vollständig ruhig! Geil!!! Nur noch ab und zu eine fallende Eichel - sonst kein Ton! Irgendwann flog dann auch der letzte Flieger. Von wegen der Wald lebt - absolute Stille. Um so brutaler war das Erwachen, als vor Morgengrauen der erste Flieger über mich rauschte. Nur zum Einordenen - man liegt da nicht in einer Einflugschneise oder so aber volle Reisehöhe haben die Vögel nicht und man hört sie eben in der Stille ziemlich deutlich.

    MIt den ersten Sonnenstrahlen stand ich auf, Frühstückte und machte mich auf richtung Wesertalsperre.
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    Der Lac am Morgen

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    Hier kann an die Stille fast sehen.....

    Über Route de Trou und Route de Loup gelangte ich an die Helle - ein kleines Flüsschen - wo ich mich zu einer ausgiebigen Wäsche niederließ und Wasser filterte.

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    Sauberes Wasser - direkt aud dem Naturschutzgebiet.

    Eine schöne Mischung aus Wirtschafts-Forst und naturbelassenem Wald säumt den Weg entlang der Helle. Ein großer Vorteil ist, daß alle bewirtschafteten Forst-Flächen numeriert sind und diese Numerierung auch in Karten verzeichnet ist. Zumal die Wanderwege farbig markiert sind und sich immer wieder kreuzen kann man anhand der Waldzellen-Nummern seinen Standort sehr gut bestimmen.

    Fortsetzung folgt.......

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    Entlang der Helle

    Von einer Staustufe der Helle führt ein kurzer aber ziemlich steiler, schlecht ausgebauter Weg zur Landstraße N67 die man überquert. Kurz darauf erreicht man den Gretzbach - einen Zufluss zur Talsperre - an dessen südlichem Ufer ein Großer Radwanderweg verläuft. Am anderen Ufer führt ein kleinerer Fußweg entlang - beide Wege waren allerdings stark frequentiert und so zerschlug sich meine Hoffnung bald einen ruhigen Lagerplatz zu finden. Also schlug ich mich einfach in die Büsche und machte am Ufer des Gretzbachs eine kleine Rast mit Brotzeit:-)


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    Am Gretzbach

    Ein Blick auf die Karte verriet, daß ich dem Gretzbach nicht mehr lange würde folgen können und so musste jetzt doch langsam ein Camp gefunden werden ......
    und schon bald tat sich eine vielversprechende Harvester-Spur auf, der ich folgte bis sie in einem Hang endete. Nach der vergangenen Nacht kam mir das mit dem Hang ganz gelegen ........ Wildschweine laufen bergab nicht gut und bergauf ätten sie wahrscheinlich in Serpentinen laufen müssen :-)) also zwischen zwei Fichten gehängt meine Abschläge rund ums Lager getätigt (auch das als Wildschwein-Prävention) und Wasser gefiltert&aufgefüllt. Nach etwas rumhängen am Bach und einem guten Curry-Huhn aus der Tüte rief dann die Matte. Habe ich gut gepennt........das Plätschern des Bachs überlagerte die Fluggeräusche etwas und das gelangweilte Knarzen der Fichten trug ebenfalls dazu bei, daß ich bei Einbruch der Dunkelheit sofort ins Koma fiel. Von Camp zu Camp standen 14,5 Km auf der Uhr.

    Nachdem ich bis 9 Uhr durchgeschlafen hatte wurde ich sanft von warmen Sonnenstrahlen geweckt........... Ach nee..... es war halb 5 und es war ein lauter Donner, der mich sofort in die Senkrechte riss. Biltz ...... noch ein Donner...... ja - das war schon sehr nah dachte ich - und bekam im selben Moment den ersten Tropfen auf den Kopf:scared: also flugs aus der Matte, Tarp entrollt und erstmal nur lose über der Matte hängen lassen. Schnell den Rucksack in die Trockentüte und dann die Heringe in den Boden um das Tarp zu spannen - verdammt! Der Wind hatte das Tarp über die Matte geweht, die jetzt samt Topquilt einigermaßen nass war (das Moskitonetz hat vielleicht das schlimmste verhindert). Nachdem ich das Tarp jetzt schon mal in der Hand hatte, steckte ich kurzerhand einen Stock als Hering in den Boden und verfuhr dann auch weiter so. Das ganze hatte jetzt zwar keine Minute gedauert aber ich war klatschnass - also abtrocknen und versuchen noch eine Mütze schlaf zu nehmen..... was natürlich nicht mehr wirklich gelang obwohl die feuchte Schlafstatt recht schnell wieder angenehm warm und sich nicht klamm anfühlte. Das Gewitter brauste noch zweimal heftig auf und ich befestigte das Tarp etwas sicherer. Dann begann ich im dunkeln mit Früstück machen. Dabei plante ich mit einer Hirnwindung, wie ich wohl im Hang, unterm Tarp meinen Rucksack wieder ordentlich gepackt bekomme. Das würde sowas wie real-life-Tetris Level 8 werden:confused:. Naja - am Ende war alles im Rucksack und ich war froh, daß ich das mit dem Wasser am Vorabend erledigt hatte...... obwohl - eigentlich konnte man bei dem Wetter auch aus der Hutkrempe saufen.....

    Wohl dem der einen Ponch hat, der das Wetter aussperrt. So ließ es sich im Morgengrauen angenehm laufen. Am Rande des Naturpark Hohes Venn (Allgemeines Venn) ging es dann auf Monschau zu. Das absolut schönste Stück des Trips!!! Leider hatte die kalte Nacht meinen Handyakku entleert - eine Landschaft wie aus einem Tschechischen Märchenfilm - irre! Nach ein paar Kilometern mit 2 Reh-Sichtungen gelangte ich zum Nahtsief. Hier ergab sich die Gelegenheit ohne zu großen Umweg durch's Hochmoor zu laufen. Also ab dafür - richtung "Kaiser Karls Bettstatt". Durch das Hochmoor geht es hauptsächlich über Steege, die im nassen Zustand wirklich wenig Vertrauen erwecken. Wer sich eine rostige Schraube einfangen möchte, sollte da unbedingt mal hin!
    Die Landschaft ist natürlich abgefahren. Und bei dem Wetter und um die Uhrzeit war ich natürlich das einzige Lebewesen das bekloppt genug war durch die Pampa zu talpen. Für Schwermütige Menschen mag das nichts sein aber die Einsamkeit und die ziemlich spezielle Landschaft fand ich richtig großartig......

    Der Preis für die Extra-Runde waren nasse Beine und Klatschnasse Füsse - meine Schuhe waren jetzt bestimmt 2 Kilo schwerer....... das kostete meine letzten Cliff-Bars und ich war froh, als ich deutsche Straßenschilder sah - Monschau musste um die Ecke sein. Eine letzte Pause am Aussichtsturm und dann hatte die Zivilisation mich wieder. Durch "Ortsteile" von Monschau geht es zum "Vennbad" und von dort aus in die Historische Altstadt von Monschau. GESCHAFFT! Ca. 12,5 Km vom Camp zum Ziel.

    Als 3-Tages-Tour ziemlich optimal - es ist alles locker zu schaffen, es sind noch Reserven für den Fall, daß man sich mal verläuft vorhanden und es gibt immer wieder Gelegenheiten für kleine Extra-Runden oder Abstecher.
    Wer nur am Hohen Venn interessiert ist kommt von Monschau aus schneller in's Hochmoor; Eupen dürfte allerdings für die meisten Menschen besser zu erreichen sein.

    HYOH!

  • Klingt nach einer abwechslungsreichen, schönen Tour. Und ein wenig Abenteuer scheint auch dazu gehört zu haben. Wildschweine habe ich in meinem ganzen Leben noch nie welche gesehen (in Freiheit), dafür hatte ich auch schon diverse Gewitter in Hängematte oder Zelt. Immer ein kleines Abenteuer, insbesondere in den Alpen über der Baumgrenze... obwohl es dort bei Gewitter vermutlich weniger gefährlich ist als im Wald, vorausgesetzt man hat sein Zelt nicht gerade auf der Krete aufgebaut.

    Danke fürs Mitnehmen.

  • Danke für die erfreuliche Erinnerung, dass auch nahe Ziele etwas zu bieten haben!

    Ist das Venn zur Zeit überhaupt zu betreten? Bei meinem letzten Besuch, vor einigen Jahren, war es wegen wesentlich geringerer Trockenheit (und somit der Brandgefahr) gesperrt. Wird mit entsprechenden Flaggen an den Zugängen signalisiert.

    Auch wenn Wildschweine nicht gerade selten sind, sollte man über eine Begegnung eigentlich dankbar sein. Denke ich jetzt. Andererseits reißen mich diese Borstenträger jedesmal aus dem Schlaf. Bei einer gefühlten Begegnungschance von geschätzten 89% kann es auf Dauer anstrengend sein. Nun, zwar denke ich (und rede es mir ein), dass von ihnen keine Gefahr ausgeht, aber die völlige Entspannung ist dennoch erstmal vorbei... Ohrenstöpsel könnten Abhilfe schaffen, aber dann bemerkt man am Ende nicht, dass die Wühler einem den Rucksack zerbeißen, oder so.


    Cooler Bericht!

    "Six by nine. Forty two."
    "That's it. That's all there is."
    "I always thought something was fundamentally wrong with the universe"

  • Danke für die erfreuliche Erinnerung, dass auch nahe Ziele etwas zu bieten haben!

    Ist das Venn zur Zeit überhaupt zu betreten? Bei meinem letzten Besuch, vor einigen Jahren, war es wegen wesentlich geringerer Trockenheit (und somit der Brandgefahr) gesperrt. Wird mit entsprechenden Flaggen an den Zugängen signalisiert.

    Auch wenn Wildschweine nicht gerade selten sind, sollte man über eine Begegnung eigentlich dankbar sein. Denke ich jetzt. Andererseits reißen mich diese Borstenträger jedesmal aus dem Schlaf. Bei einer gefühlten Begegnungschance von geschätzten 89% kann es auf Dauer anstrengend sein. Nun, zwar denke ich (und rede es mir ein), dass von ihnen keine Gefahr ausgeht, aber die völlige Entspannung ist dennoch erstmal vorbei... Ohrenstöpsel könnten Abhilfe schaffen, aber dann bemerkt man am Ende nicht, dass die Wühler einem den Rucksack zerbeißen, oder so.


    Cooler Bericht!

    Im Naturschutzgebiet gibt es Bereiche die dauerhaft rot beflaggt sind (die sind auch in der Wanderkarte verzeichnet) und andere, die nur bei Bedarf gesperrt werden.
    Ja - die Borstenviecher - eigentlich harmlos......aber wenn die sich mal an mich ranwanzen während ich schlafe und wir erschrecken uns dann beide wenn ich aufwache........ da reicht ein kurzes Schnappen oder Hauen und die Tour ist vorbei......besser bemerkbar machen:-))

    Ein weiteres tolles Ziel in Schlagdistanz ist der Westerwald. Sehr unterschätzes Ziel für den Naturaffinen Rheinländer!!!

    - Wer lang hat, lässt gern lang hängen *Ignatius Golz
    - Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage? *Koito Yavazuka
    - War doof - merkste selbst ne? *Unbekannter Sozialpädagoge

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