"Achtung"
Es sind wieder Filter ,um ca. 15,- unterwegs .
Kai Sackmann hat da ein Video .
Das mit " Warnung" .
"Achtung"
Es sind wieder Filter ,um ca. 15,- unterwegs .
Kai Sackmann hat da ein Video .
Das mit " Warnung" .
Komisch, ich habe Sacki abonniert und kein neues Video mitbekommen.
Was ich fand, ist über 2 Jahre alt.
Denoch wird es IMMER Fakes geben.
Das Problem sind nicht die Leute, die sowas herstellen, sondern die, welche es kaufen.
Beim Preis muss doch die Alarmglocke läuten.
Das kann never ever ein Original sein.
Vielleicht sieht das Wasser optisch sauber aus nach einem Fake Filter, aber die zugesicherten Eigenschaften sind halt dem Sheng Zuang Ming Kong Typen egal.
Der hat keinen Namen, keine Marke zu verlieren.
Also immer den eigenen Kopf einschalten beim Kauf.
Ich frage mich schon seit langem, wie ich einfach und zuverlässig die Filterleistung testen kann. Am liebsten wäre mir ein nichtdestruktives Verfahren ohne mikrobiologische Tests.
Am besten wäre es, eine Aufschlämmung einer ungiftigen, farbigen Testsubstanz mit unterschiedlichen, definierten Korngrößen (<0,1 µm; 0,1 µm; >0,1 µm) zu filtrieren. Dann würde man es aufgrund der Färbung des Filtrats einfach erkennen können, ob das Ding funktioniert. Leider bin ich noch auf nichts gekommen, das sich als Testsubstanz eignen würde.
Hat da vielleicht jemand eine Idee?
Prinzipiell habe ich kein gutes Gefühl dabei, dass ich mich bei einem sicherheitsrelevanten Ausrüstungsgegenstand auf die Hersteller- bzw. Händlerangaben verlassen muss. Vor allem, wenn es kein Prüfsiegel gibt und man eh schon weiß, dass nicht funktionsfähige Plagiate unterwegs sind.
Ja, das mit dem 100%igen Vertrauen stört mich auch. Aber wenn es einen einfachen Test gäbe, würde man meinen dass Sawyer es publizieren würde. Der Farbtest würde nur dann funktionieren, wenn die Farbpigmente alle eine einheitliche Größe im Bereich von 0,1 Mikron hätten. Keine Ahnung, ob es so etwas überhaupt gibt.
Ich habe den Sawyer bisher nur in Gebieten verwendet, wo das Schlimmste was man sich realistischerweise eingefangen hätte Bieberfieber gewesen wäre. Wenn es um mein Leben ginge, würde ich mein Trinkwasser wohl wieder abkochen. Das ist die einfachste und wirksamste Methode. Sobald das Wasser anfängt zu kochen, weiss ich dass ich es trinken kann. Schmeckt halt nur nicht so gut.
Naja, den Finger des Kumpels muss man nicht verbrühen.
Bekannterweise siedet Wasser auf Meereshöhe bei 100°C. Im Gebirge etwas früher.
Ab 60°C sterben die ersten Keime ab. Es ist aber kein Fehler bei Erreichen des Siedepunktes, das Wasser so etwas zu halten.
Ein paar Minuten kochen schadet nicht und man hat dann noch den allerletzten Keim abgetötet.
Geschmacklich kann man das Wasser dann ja immer noch durch einen Aktivkohlefilter jagen.
Bei Verwendung als Kaffee oder Teewasser, spielt es mM eh kaum eine Rolle.
Aber wer das Wasser dann trinken will, sollte sich mal die Produkte von bolero anschauen.
Zuckerfrei, tausend Geschmacksrichtungen, klein, leicht. Wer mal 2 Wochen nur Wasser trinkt, der freut sich auf Geschmack.
Zurück zum Vertrauen, dass der Markenhersteller auch vertrauenswürdig ist.
Das fängt beim Kauf an wie bereits oben geschrieben. Wenn ich ein Sawyer Produkt online sehe, das nur ein Teil des normalen Preises kostet, dann muss ich mich nicht wundern, dass es ein Fake ist.
Wer das denoch kauft ist mM selbst schuld wenn er sich selbst vergiftet oder dann da liegt mit Magenproblemen.
Die Natur dünnt sich da aber selbst aus. Evolution. Nur die Schlauen überleben.
Aber man kann nicht alles testen und überprüfen.
Ich kaufe einen Filter eines Markenherstellers der in Massenproduktion seit mehreren Jahren ist.
Wäre da ein Problem, würde es längst bekannt sein.
Von einem Original ausgegangen.
Ich hab mich vorhin wieder in mein Auto gesetzt. Wie schon seit 25 Jahren.
Ich vertraute darauf, dass meine Bremsen funktionieren, das ABS und der Airbag.
Letzteres kann ich nicht prüfen. Ich muss darauf vertrauen, dass Skoda oder VW hier Airbags verbaut hat, die zuverlässig sind.
Sonst dürfte ich nicht mehr Auto fahren.
Ich war mal beruflich Industriekletterer. Da hängt man an 10,5mm Seil aus einem Kern von 7 Fäden und einem Mantel in 110m höhe und montiert einen Blitzschutz.
Da kannste auch nicht hergehen und das Seil auf 2,2 Tonnen Mindestbruchlast testen.
Da muss man vertrauen. Okay, da hat man eine Redundanz eines zweiten unabhängigen Seilsystems.
Schlechts Beispiel.
Ich für mich würde das auch nicht testen, wenn ich ein Original in den Händen halte (oder das glaube).
Grund ist, dass ich weiß wo Sawyer herkommt. Die Filtergaze baut auf dem gleichen Produkt auf, welches in der Medizin für Dialyse-Filter benutzt werden. Da geht es nicht darum, dass man ein Gadget für ein paar "Outdoor-Heinis" entwickelt hat, sondern ein Produkt, welches den strengen Regeln dern medizinischen Kontrolle unterliegt. Das gilt natürlich nur für das Filtermaterial - aber wenn in allen Foren nicht übereinstimmend von Problemen hinsichtlich des Filters berichtet wird, würde ich davon ausgehen, dass es Sawyer gelungen ist, dieses Filtermaterial auch sicher in die neue Umgebung (sprich Sawyer-Kunststoffhülle) zu portieren.
[USER="89"]echinotrix[/USER] Wenn Du keine mikrobilogischen Tests machen willst, könntest Du das gefilterte Wasser mit einem Laser bestrahlen und eine Spektraldatenanalyse durchführen. Nur so als konstruktive Hilfe. ![]()
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