seitliche Tarpabspannung (guylines)

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
    • Offizieller Beitrag

    Neulich habe ich meine seitliche Tarpabspannung optimiert. Nun sind Schnur, Schnurspanner (CamJam Cord Tightener) und Hering (Alu-Rohr mit Bohrung im Kopf, Easton Nano Stake) fest mit dem Tarp verbunden und können nicht mehr verloren gehen. Das Spannen funktioniert von der Innenseite des Tarps aus, man wird also nicht mehr nass dabei. Funktioniert bestens, ich bin sehr zufrieden damit. Um Windböen abzufedern, habe ich zwischen Tarp und Karabiner der seitlichen Abspannung noch ein Stück Gummiseil gespannt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich notwendig ist. So starken Windböen habe ich das Tarp noch nicht aussetzen müssen.

    Doch heute, in der Hängematte schaukelnd und das Ende der Mittagsglut abwartend, kam mir der Gedanke, dass es doch noch besser gehen müsste. Das Regulieren der Schnurlänge wäre doch die perfekte Aufgabe für eine Whoopie Sling. Das feste Auge müsste durch die Öse oder Schlaufe des Tarps laufen, die verstellbare Schlaufe durch die Bohrung im Hering. Damit ließe sich der Cord Tightener einsparen und man müsste sich nicht mit den manchmal rutschenden oder klemmenden Knoten wie z.B Topsegelschotstek rumärgern. Leicht wäre die Sache auf jeden Fall. Was meint Ihr? Welche Nachteile seht Ihr? Hat jemand schon Erfahrung damit?

  • Ich mach alles mit Topsegelschotstek.. am Tarp, am Hering, am Baum etc.. Da kann man dann ordentlich nachjustieren und es ist alles Straff.
    Wenn möglich binde ich zwei Eck- Abspannleinen an Ästen fest, die bei nem Windstoß nachgeben bzw abfedern. Kann nen Ast auch als Umlenkrolle nutzen etc..
    Ärgern tu ich mich eigentlich immer nur über die Länge meine Abspannleinen. Da ich mich ärgern würde wenn eine zu kurz wäre, hab ich sie alle auf 9m belassen.
    Das artet dann hin und wieder in Salat aus, falls mal ein Röllchen aufgehen sollte oder ich neue Knoten setzen muss.

  • Das klingt nach einer guten Idee mit den Whoopies. Wenn du noch Dyneema da hast würde ich sagen, einfach mal ausprobieren. Whoopies kann man sonst auch so immer gebrauchen ^^
    Hier kann die nur zum Verhängnis (häng.. lustig!) werden, wenn der Hering die volle Länge der Schnur nutzen muss. In diesem Fall wärst du gezwungen unterm Tarp herzukommen.
    [USER="15"]VtecS[/USER] Findest du nicht, dass 4 m reichen? :p

    Gruß,
    LighD

    "Jedes Gramm zählt, wenn der Rücken sich schon quält"

    • Offizieller Beitrag

    Doch heute, in der Hängematte schaukelnd und das Ende der Mittagsglut abwartend, kam mir der Gedanke, dass es doch noch besser gehen müsste. Das Regulieren der Schnurlänge wäre doch die perfekte Aufgabe für eine Whoopie Sling. Das feste Auge müsste durch die Öse oder Schlaufe des Tarps laufen, die verstellbare Schlaufe durch die Bohrung im Hering. Damit ließe sich der Cord Tightener einsparen und man müsste sich nicht mit den manchmal rutschenden oder klemmenden Knoten wie z.B Topsegelschotstek rumärgern. Leicht wäre die Sache auf jeden Fall. Was meint Ihr? Welche Nachteile seht Ihr? Hat jemand schon Erfahrung damit?

    Whoopies sind nur dann eine gute Idee, wenn man die Spannung verringern kann um sie anschließend zu lösen. Also im Fall der Hängematte: man kann die Hängematte anheben um den Zug weg zu nehmen - nur so lässt sich die Whoopie Sling lösen. Wenn man für die Tarp Ridgeline Whoopies verwenden würde, braucht man einen zusätzlichen Mechanismus (evtl. Mini-Karabiner, sofern sich der unter Spannung ausklinken lässt) wenn man das Tarp abnehmen möchte ohne die Whoopies abschneiden zu müssen. Bei den Guy Lines ist das sicherlich nicht ganz so schlimm, aber sofern die Heringe gut verankert sind, wird es nicht leicht werden, sie raus zu ziehen während sie unter Spannung stehen. Um die Whoopies zu lösen ohne die Heringe zu ziehen bräuchte man drei Hände: eine die das (dehnbare) Tarp Richtung Hering zieht, um die Spannung zu nehmen, und zwei um die Whoopie Sling zu lösen...

    Ich verwende als Guy Lines ganz einfach eine 1.75mm Dyneema Schnur (Lash-It), in deren eines Ende ich eine Schlaufe gespleisst habe. Die Schnur ist mit einer Prussik-Schlaufe (ebenfalls aus Lash-It gespleisst) mit dem Tarp verbunden. Funktioniert für mich wunderbar. Tarp Tensioners verwende ich nicht mehr; habe festgestellt, dass mein Tarp auch so straff gespannt ist. Die waren also nur unnötiges Gewicht.


  • [USER="15"]VtecS[/USER] Findest du nicht, dass 4 m reichen? :p

    Gruß,
    LighD

    Naja, nach unten hin schon aber da ich meist eine Seite offen aufbaue, der Aussicht wegen, da reichen manchmal die 9m nur knapp.^^
    Kommt drauf an ist klar aber man kann nicht genug dabei haben. :D

  • kinners - is doch gaaaanz einfach ...

    ein Ende wird am Tarp befestigt, dann geht es rund vier Meter raus an den Hering, um den die Schnur nur herum gelegt wird ...
    und dann wieder zurück Richtung Befestigungspunkt. Kurz davor wird dann mit dem losen Ende ein Prusik Knoten gemacht und schon sind rund neun Meter verballert.
    So kann damit natürlich auch vom Tarp aus, trockenen Fußes Nachgepannt werden.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!