Am Freitag, 10.11.2017, machten [USER="67"]xuanxang[/USER] und ich uns um 13 Uhr auf den Weg nach Westfalen.
Von Wiesbaden aus zeigte das Navi 330km und eine geschätzte Ankunftszeit um 16:00 Uhr an. Diese Zeit musst aufgrund viele Baustellen und Staus mehrfach korrigiert werden. Letztendlich kamen wir um 17:30 Uhr am vereinbarten Parkplatz an und trafen dort auf [USER="211"]Dios Mios[/USER] . Das Wetter war super, es regnete ununterbrochen, 2 Grad und pechschwarze Nacht.
Ok, ausladen, Wanderwagen packen, Stirnlampen auf und ab dafür, Richtung Externsteine. Nach etwa 20 Minuten tauchten die Umrisse der Steine mystisch und unheimlich in der Ferne auf. Dieser Ort hat was, das spürten schon viele Menschen vor uns.
Dort angekommen sahen wir, dass irgendjemand mit Taschenlampe dort an den Steinen hantierte. Naja, werden wohl Jugendlich sein, auf der Suche nach Nervenkitzel…
5 Minuten entfernt hatte Dirk unser Lager geplant, ein schöner Laubwald mit vielen großen Buchen. Leider aber auch ziemlich feucht und der Boden total aufgeweicht. Wir bauten also im Dunkeln unsere Hängematten im Dreieck auf, in der Mitte ein Tarp zum Kochen und Aufenthalt.
Die Nacht verlief ruhig und am nächsten Morgen ging es direkt nach dem Frühstück wieder an die Externsteine.
Dort angekommen, sahen wir schon von weitem, dass der Taschenlampen-Leuchter es sich unter einem Felsvorsprung mit einem Schlafsack gemütlich gemacht hat. Cool, noch einer der auf Trekking-Tour ist. Als ich näher zu ihm kam, fragte er mich, ob wir wandern würden?“ Ja, Trekking, und Du?“ „Hab keine Wohnung…“ ahja, ok ![]()
Die Externsteine sind wirklich sehenswert und wir erkundeten, soweit möglich, alle Stufen und Plattformen. Der Aufstieg zur Treppe und Felsenkammer war aber leider versperrt. Ein Blick auf die weiter unten angebrachte Tafel brachte dann die Erkenntnis: kostet Eintritt und erst ab 10 Uhr.
Echte Motivation für die geplante große Tour kam nicht auf, das Wetter war sehr ungemütlich. Wir einigten uns dann darauf, dass wir zur nächsten Hütte gehen und die dortige Feuerstelle zum Kaffeekochen nutzen.
Dort angekommen sahen wir gleich die Feuerstelle, nur die Hütte war nicht mehr da. Naja, kein Problem, wir haben ja extra Tarps für den Lagerbau eingepackt. Wir entschlossen uns, hier unser Lager aufzubauen und nicht mehr weiter zuziehen.
Gesagt getan, Lager gebaut, Feuerholz gemacht, gesägt, Säge repariert ,gesägt, gespalten, Messer repariert, weiter gespalten, Feathersticks geschnitzt, einfach gemütlich und entspannt.
Im angrenzenden Fichtenwald fand jeder einen schönen Platz und es wurden die Hängematten aufgebaut. Warbonnet Blackbird XLC, Warbonnet Ridgerunner, Dendronaut Koma, Warbonnet Superfly, Warbonnet Thunderfly, Wookie, 2xLynx. Knaller!
Wir hatten jedenfalls großen Spaß, haben viel gelacht und trotz widriger Umstände ein super Wochenende gehabt.
Grüße
Andreas