Neues Hängemattengestell: Tensahedron

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  • Hammock Fairy: könntest du Schaumkuppels Vorschlag mal ausprobieren und zusätzlich zu deiner Kettlebell noch einen Wasserkanister oder sonst was Schweres am Fußende befestigen? Es sieht ja so aus, als ob deine 16 kg nicht reichen, aber viellecht klappt es ja mit (gesamt) 20 kg Gewicht.

    Ich habe gerade gesehen, dass es 20 l Faltkanister schon für 20,- € gibt. Wenn diese 20 kg ausreichen würden wäre das geschickt, weil sich so ein Kanister leicht transportieren ließe.

    • Offizieller Beitrag

    Mit meinen ~65kg hebe ich auch einen 20kg Kanister sobald ich mich über die Mittellinie bewege. Das brauche ich nicht ausprobieren. Da müsste ich den Tensa schon an einem 70kg-Gewicht verankern. Letztendlich geht es ja darum, das Gestell so aufzubauen, dass man sich nicht über den Point of no Return hinüber bewegt.

  • Mit meinen ~65kg hebe ich auch einen 20kg Kanister sobald ich mich über die Mittellinie bewege. Das brauche ich nicht ausprobieren. Da müsste ich den Tensa schon an einem 70kg-Gewicht verankern. Letztendlich geht es ja darum, das Gestell so aufzubauen, dass man sich nicht über den Point of no Return hinüber bewegt.

    Waaas? Bei 65 Kilo müsste man sein ganzes Gewicht direkt am Kopfende aufhängen, um 65 Kilo am Fußende anzuheben. Es ist eine einfache Waage. Näher zur Mitte, weniger Gewicht erforderlich. Wir empfehlen ein halbes Körpergewicht als großzügig, aber wenn Sie auch ein Kopfendegegengewicht aufhängen, kann mehr nicht schaden.

    • Offizieller Beitrag

    Ich sage ja: ich habe den Dreh noch nicht raus. Und ich habe auch gleich eine 90°-Hängematte aufgehängt. Zusammen mit dem sehr begrenzten Platz in meinem Hängemattenzimmer ist das eine Aufgabe für einen Experten und nicht für einen Tensa-Anfänger wie mich. Als ich den Klapppunkt erreicht hatte, hat es das 16kg-Gewicht ohne Probleme hochgezogen - und dort blieb es schweben bis ich mich aus der Hängemattte befreit hatte. Glücklicherweise konnte der Tensa nicht ganz zusammenklappen weil die Decke zu niedrig ist. Sonst hätte die Geschichte übel enden können.

    • Offizieller Beitrag

    Da kann TreeGirl eigentlich nichts falsch gemacht haben....

    Doch - ich habe eine 90°-Hängematte aufgehängt ^^ Die linke Seite habe ich am Sofa verankert; die rechte Seite an der Hantel. Die 90°-Hängematte hat es mir nicht gestattet, den Schwerpunkt mehr als ein paar Zentimeter neben den Klapppunkt zu legen. Ich denke mit einer Gathered End hätte ich das Problem nicht gehabt.

  • ich durfte neulich dankenswerterweise mal den Tensa4 probeliegen und war auch sehr beeindruckt.

    Wie Schaumkuppel schrieb ist das ganze ja wie eine Art Wage.

    Wenn man jetzt auf der einen Seite 60 Kilo (direkt unter die Spitze) hängt, kann man auf der genau gegenüberliegenden Seite auch 60 Kilo dran hängen. Bzw muss man die Gewichtskraft von 60 Kilo aufbringen, um das Gewicht auf der anderen Seite anzuheben.

    Jetzt steigt man ja aber nicht von einem Ende in die Hängematte (in eine Gathered End Hängematte) sondern ungefähr in der Mitte. Je weiter man sich der Mitte nähert, desto kleiner kann das Gegengewicht werden weil der Hebel ja immer größer wird.

    Um so größer wird jedoch auch der Balanceakt genau dort liegen zu bleiben und nicht weiter von der Mitte weg zu kommen.

    Ich würde die Kunst also darin sehen, so nahe wie möglich in Richtung Mittellinie in die Hängematte einzusteigen, um die Belastung auf den Anker so klein wie möglich zu halten (mit einem kleinen Gegengewicht auszukommen) -

    jedoch so weit wie nötig von der Mittellinie weg einzusteigen, um das Ganze nicht über sich zusammenklappen zu lassen.

    Viele Grüße

    Michael

  • wenn du barfuß also mit 20 Kilo Gegengewicht auskommen willst, und eine 11“ Hängematte mit einer Ridgelinelänge von ca. 280cm benutzt könntest du so 35cm jenseits der Mitte mit 80 Kilo belasten ohne dass das Gewicht hoch geht.

    Das ist aber reine Theorie wofür ich bitte keine Haftung übernehmen möchte :)

  • Das erscheint mir plausibel, aber 35 cm ist nicht viel.... Und sobald ich dann 10 cm weiter vorn bin, klappt es nicht mehr....

    In der Regel liege ich deshalb sicherheitshalber weiter in Richtung Kopfende, weil es mir schon passiert ist, dass mir nachts beim Umdrehen das Gestell zusammengeklappt ist. Und das, obwohl das Fußende deutlich höher ist und ich deswegen ja kaum von allein zu weit in diese Richtung kommen kann. (Es war nicht schlimm, weil eine Wiese drunter war, aber doch ungemütlich - so mitten in der Nacht)

    Selbst wenn ich so liege und mich dann zum Aufstehen hinsetze kommt der Schwerpunkt schon sehr nah an die Mittellinie. D.H.: Wenn ich im Liegen näher an der Mittellinie wäre, würde das Gestell beim sich Hinsetzen (vor dem Aufstehen) durch die Gewichtsverlagerung wahrscheinlich zusammenklappen oder kurz davor sein.

    Aber: wenn man den tensa4 ganz normal draußen auf einer Wiese abspannt ist er das stabilste und gleichzeitig leichteste Gestell, das ich kenne und ich bin sehr froh, dass ich ihn habe, da ich so auf Campingplätzen nicht auf passende Bäume angewiesen bin, die erstaunlich oft fehlen.

    Diese Überlegungen hier stelle ich ja nur an, weil es in Zimmern oft nicht einfach ist Abspannpunkte zu finden. Ein Gewicht am Fußende wäre da eine gute Lösung, die einen unabhängiger macht und weniger Platz braucht als eine schräge Abspannung.

    • Offizieller Beitrag

    Das Zusammenklappen müsste man auch relativ einfach mit einer "Firststange" verhindern können. Die müsste vermutlich auch nicht so stabil sein wie die anderen Stangen, da eigentlich relativ geringe Kräfte darauf wirken sollten.

  • Das stimmt: Die Firststange sorgt zwar dafür, dass das Gestell nicht zusammenklappt, aber abspannen muß ich es trotzdem noch und das war ja der Punkt, den ich gern vereinfachen würde, weil ich in der Regel keine passenden, festen Punkte in Räumen gefunden habe.

    Und: es wäre schwierig die richtige Länge der Firststange zu finden: beim Einsteigen klappt das Kopfende ja etwas hoch und geht dann beim Hinlegen wieder so weit runter, bis das Gestell im Gleichgewicht ist und das wäre mit einer Firststange nicht möglich, d.h. man würde damit gerade das Prinzip dieses Gestells außer Kraft setzen.

  • Schaumkuppel : könntest du bitte mal ein Foto posten, in dem du im tensa4 liegst und am Fußende ein 20 l Wasserkanister festgemacht ist? Hast du das tatsächlich schon mal ausprobiert oder denkst du nur, dass es klappen müßte?

    Das würde mich sehr interessieren! Denn eigentlich wäre das eine gute Lösung für das Abspannproblem in Wohnungen.

  • Schaumkuppel : könntest du bitte mal ein Foto posten, in dem du im tensa4 liegst und am Fußende ein 20 l Wasserkanister festgemacht ist? Hast du das tatsächlich schon mal ausprobiert oder denkst du nur, dass es klappen müßte?

    Das würde mich sehr interessieren! Denn eigentlich wäre das eine gute Lösung für das Abspannproblem in Wohnungen.

    Ich habe keine solchen Wassersäcke, und der Zimmer, in dem ich meinen Stand aufgebaut habe (verankert an einem Handlauf), ist zu klein für mich, um die Kamera weit genug wegzubringen, um alles zu zeigen. Ich habe in der Vergangenheit an leichteren Objekten verankert. Natürlich spielt es keine Rolle, was das Material ist, solange es schwer genug ist und auf dem Boden direkt unter dem Fußende-Apex. Ich bin mir absolut sicher, dass die Hälfte des Körpergewichts des Benutzers ein sicherer Anker für jeden normalen Gebrauch ist.

  • Da fällt mir ein, dass ich zum Testen ja auch einen Rucksack oder eine Reisetasche mit Büchern vollstopfen kann, so dass ich auf ca. 20 kg komme. Die könnte ich unterhalb des Fußendes des Tensa4 befestigen und schauen ob es hält.

    Bei 1/2 Körpergewicht wären es dann allerdings schon so viele Bücher (oder schwere Wasserkanister), dass es doch recht unpraktisch wäre.

    Ich habe in der Vergangenheit an leichteren Objekten verankert

    Aber die müßten dann doch mehr als 20 kg Zug/Gewicht halten können. Bei mir hatten die wirklich schweren Sonnenschirm-Ständer nicht gereicht. Oder lag es daran, dass sie nicht senkrecht unter dem Fußende waren, sondern im rechten Winkel abgespannt waren, so dass es sie verschoben hat? Wäre direkt (also senkrecht) unter dem Fußende besser gewesen? Ich dachte immer, dass die Kräfte am geringsten sind, wenn die Abspannungsschnur ungefähr im Rechten Winkel zu den Stangen weggeht und nicht senkrecht nach unten.

  • Doch - ich habe eine 90°-Hängematte aufgehängt ^^ Die linke Seite habe ich am Sofa verankert; die rechte Seite an der Hantel. Die 90°-Hängematte hat es mir nicht gestattet, den Schwerpunkt mehr als ein paar Zentimeter neben den Klapppunkt zu legen. Ich denke mit einer Gathered End hätte ich das Problem nicht gehabt.

    Das hier beschriebene Problem verstehe ich nicht. Der Unterschied bei der Aufhängung einer GE oder einer Querhängematte im Tensahedron/Carbon Tree besteht doch darin, dass ich bei Nutzung einer GE genau aufpassen muss, dass ich mich nicht zu weit nach vorn (Richtung Fußende) oder hinten hinsetze. Sitze ich zu weit hinten, wird die Belastung des Gegengewichts am Fußende gefährlich hoch. Setze ich mich zu weit nach vorn, riskiere ich, dass das Ganze zusammenklappt. Bei Nutzung der Querhängematte entfallen diese Überlegungen. Ich sitze beim Einsteigen nämlich immer genau im Lot, es geht gar nicht anders. Und wenn ich mich nicht ganz wild nach links oder rechts werfe, dann bleibt dieses Lot auch im Liegen erhalten. Was man aber erst einmal erreichen muss, ist eine exakte Aufstellung des Gestells, das in einem zur Länge der Ridgeline passenden Winkel aufgestellt und nach beiden Seiten abgespannt werden muss. Da muss man experimentieren. Wenn der Winkel einmal gefunden ist, werden die Abspannschnüre in jeder Einsteig- oder Liegesituation verhältnismäßig gering belastet. Da werden keine 20 kg-Gewichte verschoben, weil die Balance stimmt und nicht bei jedem Einsteigen neu ermittelt werden muss. Ich habe dazu genügend Bilder hier gepostet. Aus diesem Grund scheint mir die 4-Stangen-Konstruktion, über die wir hier reden, auch viel besser zu Quer- als zur GE-Hängematte zu passen.

  • Dass Hochheben schwerer geht als Wegziehen ist mir klar, aber ich dachte, dass man das so nicht machen soll, weil die Belastung der Stangen bei einer Abspannung von 90 Grad geringer ist, oder täusche ich mich da dermaßen?

    Es ist eine gute Praxis, die Bodenanker nicht direkt unter den Enden zu haben, da die Anker selbst sicherer sind, wenn sie von der Seite gezogen werden. Bei Ankergewichten ist das Gegenteil der Fall. Die Last auf dem Gestell wird nicht beeinflusst.

    Einmal editiert, zuletzt von Schaumkuppel (14. Februar 2019 um 02:34)

  • Aus diesem Grund scheint mir die 4-Stangen-Konstruktion, über die wir hier reden, auch viel besser zu Quer- als zur GE-Hängematte zu passen.

    Naja, ich würde sagen, dass eine Querhängematte mit ihren steilen Hängewinkeln jeden Gestell (oder Baum) weniger beansprucht als GE oder vor allem Brückenhängematten, nicht dass das Gestelldesign selbst besser für das eine oder andere geeignet ist. Ich könnte, aber werde nicht, argumentieren, dass die Anforderung einer Querhängematte, die beide Enden in einem Tensahedron verankert werden muss, ein Nachteil ist. Was zutreffend ist, ist, dass eine Querhängematte mit einem leichteren Gestell als andere Arten funktionieren kann, und das bildet für eine elegante Paarung.

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