Brückenhängematte ohne Spreizstangen

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  • Hallo zusammen,

    eine Brückenhängematte steht ganz oben auf meiner Nähliste und wird auch hoffentlich bald in Angriff genommen.
    Der einzige Punkt den ich an solch einer Konstruktion nicht sonderlich leiden kann sind die Spreizstangen. Entweder schleppt man schwere Stangen mit oder man braucht eine haltende Schraube in seinen Laufstöcken. Ersteres fällt durch das Gewicht raus und zweiteres kann ich mit meinen Stöcken wahrscheinlich nicht realisieren.

    Da bestimmt auch noch Weitere vor dieser Herausforderung stehen werden, möchte ich mal folgendes Design zur Diskussion bringen: http://www.madtree.fi/products/core.html

    Was meint ihr wie es sich so ohne Stangen liegen wird und ob es überhaupt praktikabel ist drei bis vier Abspannpunkte anstelle von zweien zu brauchen?

    Gruß,
    LighD

    "Jedes Gramm zählt, wenn der Rücken sich schon quält"

    • Offizieller Beitrag

    Wenn man im Wald tausendjährige Eichen stehen hat, funktioniert es sicher wunderbar. Bei jüngeren Wäldern wird es schon schwieriger den passenden dritten und vierten Baum zu finden. Mir persönlich wäre es die Gewichtsersparnis nicht wert. Vielleicht lassen sich die Trekkingstöcke auch ohne Schraube verwenden? Ich würde eher in dieser Richtung forschen.

  • Warum klappt es bei Deinen Stöcken nicht? Kannst Du mal ein Foto machen?

    Eventuell ist es möglich auf die Spreizen zu verzichten, wenn man die 4 Eckpunkte zu den Seiten stramm abspannt, in dem die Schnur dafür im Boden verankert wird. Dafür braucht man aber höchstwahrscheinlich einen sehr guten Untergrund, lange He/äringe und wenig Ladegewicht. Aber ein Versuch wäre es wert.

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  • Es sind die Leki Voyager:
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    Diese bestehen am oberen Handgriff leider aus Hartplastik, da würde ich nur sehr ungerne eine Schraube durch drehen welche dann auch noch das Abstützen bergabwärts erschwert.
    Meint ihr der Stock könnte es auch aushalten, wenn man beide Schlaufen einfach um den Griff legt und die Kräfte dann in entgegengesetzte Richtungen wirken? Da habe ich ja schon ein wenig Muffel mit knapp 100 Kilo Zuggewicht wenn alles hängt :confused:

    Die Option mit 4 Abspannpunkten finde ich dann schon wieder zu kompliziert, da ich in dem Wald vor meiner Haustür dafür zum Beispiel keine Möglichkeit hätte.
    Also doch lieber die traditionelle Brückenhängematte nehmen und sich Gedanken um die Stangen machen ja?

    Gruß,
    LighD

  • Das Abspannen ist bei näherer Betrachtung keine gute Idee, da das Einsteigen sehr erschwert würde. Zu den Stöcken: Professor Hammock zeigt in einem seiner Videos, wie er einen Stock ohne Anbohren fixiert. Schau mal hier: klick. Es gibt noch weitere Lösungen von anderen Leuten. Im weitesten Sinne handelt es sich dabei aber immer um eine Art Tasche für den Griff. Wenn ich heute Abend dazu was finde, gebe ich noch mal Bescheid.

    ich muss mich mit der ganzen Geschichte unbedingt mehr auseinandersetzten, möchte auch gerne auf die Bars verzichten. Leider zu wenig Zeit.

    Aber schau mal weiter unten, vielleicht bringt Dich das weiter. Ich habe mal notdürftig mit einem Stock einen vergessenen Spreader Bar ersetzt, ging tadellos. Ob es auf Dauer Druckschäden auf dem Moosgummi geben würde, weiß ich allerdings nicht.
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    • Offizieller Beitrag

    möchte auch gerne auf die Bars verzichten. Leider zu wenig Zeit.

    Geht mir auch so. Die Barbesuche beanspruchen unheimlich viel Zeit. Man kommt ja kaum noch zum Schlafen. Ob das an der schnuckligen Bardame liegt? :)

    Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen.

  • Eine Brückenhängematte ohne Spreizstangen ist keine Brückenhängematte! sondern ein Trampolin.
    .... und macht auch wenig Sinn, denke ich. Wo bitteschön stehen denn immer genau vier feste Ankerpunkte, sodass dieses Tuch dann vernünftig aufgespannt werden kann?
    Im Wald sicherlich nicht.

    Gruß
    kahel

  • Hallo,

    meine Brückenhängematte wird mit Lekistöcken gespreizt.
    Geht also.
    Der dendronaut traut sich nur nicht.....Schisser!:stars:

    edit:mit den Schlaufen kann man nicht arbeiten. Bedingt dadurch muß
    der Stock um ca. 20cm mehr ausgezogen werden. Und damit ist die Gefahr zu groß,
    daß er bricht.
    Einfach oben ein Loch reinbohren, Gewinde für eine M6er Schrauben schneiden
    und mit Epoxy die Schraube einkleben. Wichtig ist, das kein Gewinde zu sehen
    ist, da sonst das Gurtband durchscheuert. Oder so wie ich, einfach einen Schlauchstück
    über das freie Gewinde stülpen.
    Unten hat man ja durch den Teller des Stockes einen Gegenhalt.
    Innen rein kommen zwei dübelstangen als Abstandhalter, Braucht man jedoch nur für das
    Kopfteil. Wichtig ist auch, daß am Kopfteil die Dreiecksschnüre mindestens 140cm lang sind,
    da sonst die Stöcke auch brechen können.

    Gruss
    Konrad

  • Hallo,

    ich bin da eher Praktiker und theoretesiere nicht soviel rum.
    Mich stört die Schraube auf dem Trekkingstock in keinster Weise.
    Aber ich hab auch keine Ahnung.
    Ich kenne das Ding vom Prof. Hammock, aber drauf verlassen würde ich mich nicht.

    Gruss
    Konrad

  • Wenn denn dann schon Löcher Quer durch den Griff gehen ... warum verwendest Du die dann nicht?!
    Da einen oder zwei Softschäkel durchgezogen und Gut is.

  • Interessantes Thema, ich beginne gerade erst mich in Richtung Bridge zu informieren. An der Trekkingstock-Spreize würde mich das Fehlen auf Rad Tour stören, beim wandern sicher eine super Idee. Bin gespannt was sich hier an Ideen sammeln wird.

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