Alternativen für Spreizstangen

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  • Hallo zusammen,
    ich möcht noch etwas Gewicht sparen und suche für meine Koma eine alternative Lösngen zu den standardt Alustangen.
    Hab hier das eine oder andere gefunden, aber so richtig viel war es nicht. Oder ich hab falsch gesucht.

    Die Trekkinstöcke zu nutzen ist sicherlich eine Variante, aber da bin ich mir noch nicht sicher wie es mit der Fixierung auf der Griffseite ist. Auf Fahrradtour brauchts wieder ne andere Lösung. Sich nen passenen Stock schnitzen geht sicherlich auch, aber jeden Tag auf Tour neu machen, ist auch blöd. Mitschleppen sicherlich schwerer als die Alustanen.

    Habt ihr noch andere Ideen oder Links mit Bilderm die ihr hier teilen möchtet?

    Seit 30 Jahren Bushcraftrookie :)

    • Offizieller Beitrag

    Auf Hammockforums kursierte mal ein Link zu einem US-Shop der Carbon-Stangen maßfertigt. Ob das noch aktuell ist weiss ich nicht. Ansonsten such einfach mal nach Anbietern für maßgefertigte Zeltstangen. Vielleicht gibt es auch in Deutschland eine Möglichkeit.

    Oder du verwendest die Rohre von einem kaputten Stahlrahmen :) Irgendwo habe ich mal ein Klapprad gesehen, bei dem die Rohre auseinander nehmbar waren - das wäre natürlich praktisch.

  • Danke, kannte ich noch nicht. Leider find ich nirgends Bilder wie das gedacht ist mit diesen Adaptern. Nehme an, daß die auch irgendwie am Griff in ein Loch gesteckt werden. Also boren.

    So wie ich es verstehe, ist das glatte Teil ausgebohrt und wird einfach über die Stockspitze gesteckt. Das Teil hält dann durch den Druck auf den Stab. Gemäss einzigem Review soll dieser Teil perfekt auf die Stücke von Leki passen. Das geriffelte Teil wird auf die Schraube für die Kamera aufgeschraubt. Über eine solche Schraube müsste der Stock also verfügen, damit es funktioniert.

    • Offizieller Beitrag
    Zitat

    Danke, kannte ich noch nicht. Leider find ich nirgends Bilder wie das gedacht ist mit diesen Adaptern. Nehme an, daß die auch irgendwie am Griff in ein Loch gesteckt werden. Also boren.

    Hier ist ein Post wo man sehen kann wie sie aufgesteckt aussehen.

    Bohren musst du nur, wenn du kein Gewinde für die Kamera hast - bei Warbonnet steht ja eine Menge dazu:

    Zitat

    Each set comes with 4 tips, enough for 2 hiking poles. These can be used to adapt certain kinds of hiking poles so they can be used in place of the spreader bars on the Ridgerunner hammock, for the hiking pole to work it needs to be a camera mount style pole, meaning that the handle screws off exposing a 1/4″ camera mount bolt, one tip will screw onto that bolt, the other tip just slides over the carbide tip at the other end of the pole. The Hiking poles also need to have straight handles so that the tips are diectly in line with the middle of the pole (not off-centered) you may also need to insert a short 1/4″ wooden dowel from the hardware store (often around 12″ depending on the hiking pole) into the head end pole to give it extra support (to keep it from shortening under your weight), this dowel is easily removeable and weighs less than an ounce.

    Vielleicht hilft dir auch das weiter:

    https://youtu.be/KrXwMY1fSDE

    Grizz hat natürlich auch ein paar Tipps:

    https://youtu.be/VqTF-U-0ivs

  • Ein wichtiger Satz in der Beschreibung von Warbonnet (siehe oben) lautet: "The Hiking poles also need to have straight handles so that the tips are directly in line with the middle of the pole (not off-centered)..."

    Will sagen: Die modernen und besonders ergonomischen Trekkingstöcke, bei denen der Handgriff etwas nach vorne gekippt ist, kommen nicht in Frage. Der Handgriff soll den Stock gerade verlängern, so dass der Kamera-Aufsatz in der Mitte der (verlängerten) Stockachse liegt.

  • Hi,
    hab heute mal probiert 10,5mm DAC Zeltstangen aus Alu zu nutzen und die spreader bars zu ersetzen.
    Was soll ich sagen, ging schief. Sind zwar nicht gebrochen, haben sich aber soweit gebogen das ich diese nicht weiter belastet habe. Wären ca.100gr. leichter gewesen, aber sind eben nicht steif genug. Also bei Fahrradtoren doch wieder die originalen Stangen.

    Auf Trekkingtour muss jetzt ne Lösung mit den Stöcken her. Aber bei Faltstöcken hab ich ja das Thema, dass ich sie nicht so klein zusammen schieben kann das es für die kurz Stange reicht. Die sind zwar klein -faltbar, aber die minimale Größe lag so bei ca. 80cm wenn man diese zusammen steckt. Die kurze Stange ist aber nur 64cm.

    Das oberste Element des Faltstocks kann ich auch nicht abziehen, um dort einen kleinen Stab zur Fixierung rein zu schieben. Zumindest war das bei den Stöcken so
    die ich testen konnte. Klappt also nicht ganz so wie bei den Teleskopstöcken.

    Seit 30 Jahren Bushcraftrookie :)

  • Hallo,

    für das Fußteil brauchst du ca. 60cm Länge. Also kannst du einfach an den Stockschlaufen einen Softshakel
    in die Bandschlaufe der HM einhängen und dann passt das doch.

    Gruss
    Konrad

  • Hi,
    hab jetzt einen Shop gefunden der Carbonrohre in allen möglichen Abmessungen anbietet.
    Was denkt ihr welchen Durchmesser muss ein Carbonrohr mindestens haben, um der Belastung stand zu halten. Reichen 14-16mm oder doch eher 24mm Rohrdurchmesser?

    Seit 30 Jahren Bushcraftrookie :)

  • Hi,
    hab jetzt einen Shop gefunden der Carbonrohre in allen möglichen Abmessungen anbietet.
    Was denkt ihr welchen Durchmesser muss ein Carbonrohr mindestens haben, um der Belastung stand zu halten. Reichen 14-16mm oder doch eher 24mm Rohrdurchmesser?

    Willst du die denn in der vollen Länge transportieren? Oder irgendwie zerlegbar machen?

    Meine Trekkingstöcke von Gossamer Gear haben einen Durchmesser von (geschätzt, habe keine Schublehre im Haus) knapp 14mm und eine Wandstärke von maximal 1mm. Allerdings hilft dir das vielleicht nicht so viel; denn wenn die als Spreizstäbe verwendet werden, sind sie meist (fast) vollständig zusammengeschoben (es kommt also noch ein dünneres Rohr innen dazu) und werden oft auch im Bereich des Handgriffs mit einem Holzstab ausgefüllt, damit sie sich unter der Belastung nicht zusammenschieben. Ich kann also nicht beurteilen, ob das Rohr unverstärkt bei - sagen wir 1m Länge - die Belastung aushalten würde, ohne zu brechen.

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