Hallo erst mal und sofort ein paar Fragen :-)

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  • Hallo Zusammen,
    Ich heiße Florian und komme aus dem schönen Siegerland! Da ich sehr gerne und oft draußen unterwegs bin, ob auf Trekking Touren oder einfach aus Langeweile habe ich mich schon des öfteren mit dem Thema Hängematten beschäftigt. Bin aber bei der Suche noch der Perfekten Hängematte für mich immer wieder gescheitert, da ich als Seitenschläfer oder auch mal auf dem Bauch bisher nie die richtige gefunden habe! Beim erneuten suchen nach einer Hängematte bin in der Bushcraft Freunde Facebook Gruppe auf euer Forum aufmerksam gemacht worden!

    Auf der Suche nach einer Hängematte für mich waren mir 4 Punkte relativ wichtig:

    1) Gerade Liegeposition, da ich gerne auf der Seite oder auch mal auf dem Bauch schlafe!
    2) Man sollte eine Isomatte einlegen können ohne das sie schnell verrutscht!
    3) Ein Moskitonetz!
    4) Da ich zurzeit noch Student bin, der Preis!

    Mit diesen Punkten habe ich mich dann auf die Suche gemacht und bin natürlich schnell auf die bekannten Marken wie DD Hammocks und Amazonas gestoßen!
    Doch keine der Hängematte konnte mich so wirklich in allen Punkten überzeugen! Dann bin ich über die Youtube Videos von Kai Sackmann auf die AMOK Draumr und die Koma von Dendronaut (der hier ja auch vertreten ist, wie ich feststellen konnte) gestoßen, die in meinen Augen natürlich das Optimum sind, aber natürlich mein Budget deutlich überschreiten!
    Als ich dann auf dieses Forum aufmerksam gemacht wurde, habe ich hier erst mal viel gelesen und bin auch schnell auf die DIY Hängematten von vielen Usern aus dem Forum gestoßen, die mich natürlich schnell zu der Erkenntnis gebracht haben "Das will ich doch auch mal versuchen!!!".
    Nachdem ich jetzt hier fast jeden Bericht zum Thema Bridge Hängematten gelesen habe, sind natürlich paar Fragen aufgekommen:

    1) Welchen Vorteil bringt mir die zum Fußende enger werdende Form? Ist das überhaupt nötig wenn ich ja meine Exped Isomatte mit konstanter breite von 52 mm einlegen will?
    2) Brauche ich überhaupt den Doppelten Boden für die Isomatte oder kann ich mir das Gewicht sparen und sie einfach mit in die Hängematte legen weil schwer verrutschen kann sie ja sowieso nicht wenn man ein Kopf und Fußende mit einnäht!
    3) Zum Thema Nähgarn habe ich glaub ich noch nichts gefunden oder habe es überlesen ^^, was verwendet ihr so?

    Das wären erst mal die Fragen die mir bei der Planung aufkamen, wäre schön wenn ihr mir da weiterhelfen könntet!

    Vielen Dank schon mal!
    LG Florian

  • Hallo Florian! und ein Herzliches Willkommen hier!
    und ein Dankeschön, für die schöne "Vorstellung"

    Zu Deinen Fragen:
    Der Vorteil bei dem schmaleren Fußende liegt in der Spreizenlänge ... kürzere Spreize = geringeres Gewicht.
    Und von der Anatomie des Körpers ist der Mensch untenrum viel schmaler als obenrum ... Ergo brauchts keinen so großen Bereich.
    Doppelter Boden hat den gnadenlosen Vorteil, dass die Isomatte rein überhaupt nicht und niemals rausrutschen kann! Egal bei welchen Bedingungen!
    Nähgarn nimmst am besten ein Polyester Garn ... die Stärke ist Dir überlassen.

    lieben Gruß
    kahel

  • Herzlich Willkommen Florian. In wenigen Stunden wirst du dich mit Informationen überhäuft fühlen :p

    Zu deinen Fragen:
    1. Damit kenne ich mich nicht aus. [USER="21"]Konradsky[/USER] und [USER="17"]dendronaut[/USER] können dir darüber wahrscheinlich ein Buch schreiben.
    2. Die Isomatte kann und wird ohne doppelten Boden verrutschen. Immer wieder versuchen Einsteiger die Matten direkt unter sich zu liegen um dann festzustellen, dass sie sich im Schlaf ja doch bewegt haben und die Isomatte somit nicht am Platz geblieben ist. Dein Körper braucht nur den kleinsten Kontakt mit der Hängematte haben und schon ist eine Kältebrücke entstanden von der du wahrscheinlich aufwachen wirst, spätestens wenn die Matte sich mit einem "plop" aus der Hängematte verabschiedet.
    3. Für nichttragende Nähte Gütermann Allesnäher, für Tragende Gütermann extrastarkes Polyestergarn

    Viel Erfolg bei deinem Hängemattenprojekt und nicht vergessen, wir lieben Fotos und Berichte :)

    "Jedes Gramm zählt, wenn der Rücken sich schon quält"

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Florian, willkommen im Forum!
    Na dann will ich auch mal meinen Senf zu Deinen Fragen geben.

    Gerade Liegeposition:
    Mit ein bißchen Übung gelingt es manchen/vielen Hängern, auch in einer gewöhnlichen "gathered end" Hängematte auf der Seite oder in einer Halb-Seite-Halb-Bauch-Position zu schlafen. In einer (herstellungsbedingt teureren) Brückenhängematte funktioniert es natürlich bei allen und auf Anhieb.

    Isomatte einlegen ohne Verrutschen:
    Ich kenne keine funktionierende Lösung außer der Doppellagigkeit des Stoffes.

    Moskitonetz:
    Mußt Du nicht kaufen. Selbst mit zwei linken Händen kann man sich selber was zurechtbasteln. Gib mal "fronkey style" in die Suchmaschine ein!

    Der Preis:
    Wenn Du nicht selber nähen kannst oder willst und es eine Brückenhängematte sein muss - vielleicht hat jemand von unseren Nähkünstlern noch einen Prototyp mit schiefen Nähten rumliegen, den er Dir mit Studentenrabatt verkaufen könnte. Frag einfach mal!

    Vorteil des schmaleren Fußendes an der Brückenhängematte:
    Material- und Gewichtsersparnis
    kürzerer Spreizstab -> wesentlich höhere Stabilität gegen Knicken -> kürzeres Seildreieck möglich -> geringerer Baumabstand nötig -> größere Auswahl an Aufhängemöglichkeiten

    Brauche ich überhaupt den doppelten Boden für die Isomatte?
    Nein, Du brauchst ihn nicht. Aber spätestens nach der ersten unruhigen Nacht mit verrutschter Isomatte willst Du ihn.

    Zum Thema Nähgarn kann ich wegen Inkompetenz leider nichts beitragen.

  • Hallo,

    herzlich willkommen.
    Nähe dir einfach eine Brückenhängematte selber.
    Kostet keine 50 € an Material.
    Anleitungen hat Amon und auch dendronaut.
    Ich nehme normales Nähgarn, das ist in der Regel immer aus Polyester.
    Für Hängematten sollten Isomatten auch breit und lang sein.
    Sonst bekommt man kalte Füße und kalte Schultern.

    Gruss
    Konrad

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