Beiträge von Gironimo

    das mit den kleinen Karabiner könnte schon gehen.

    vielleicht testest Du erst mal ein paar Nächte, ob das in der Realität überhaupt ein Problem sein wird. Häufig sitzt der UQ ganz gut, wenn man nicht aufsteht. Und einmal beim Reinlegen zurechtzuppeln ist keine große Sache.

    ja, das ist richtig. Soweit passt auch alles. Rumzuppeln will ich nicht und vorallem nicht beim Einstig ständig prüfen ob ich auch wirklich in die HM einsteige, und nicht in den UQ. Daher sollte eine seitliche Fixierung angebracht werden.

    insgesamt bin ich allerdings sehr zufrieden mit dem Projekt. Es hat sich durchhaus gelohnt hier im Forum zu recherchieren (Wooki-Typ) und sich schlau zu machen, anstatt etwas von der Stange zu kaufen.

    Ich liege perfekt diagonal und die gesamte Liegefläche ist isoliert.

    Für die seitliche Fixierung nutze ich meistens die Tie Outs der Hängematte.

    Ich habe mir dazu kleine Gummiband Schlaufen an den jeweiligen Underquilt und Underquilt Protector genäht die dann über die Tie Outs geschlauft werden falls es keine Unterbrechungen in den Tunnel des UQ'S gibt.

    Danke sehr. Sieht nach einer guten Lösung aus, so wie du es machst.

    Auf Tunnel mit Gummizug am UQ habe ich bewusst verzichtet weil ich keinen, möglicherweise, störenden Zug an der Liegefläche haben möchte.

    Tie Outs nutze ich nicht, weil ich nur schlechte Erfahrungen gemacht habe mit bodennah gespannten Schnüren. Ist man mit mehreren Campern unterwegs, kann man den Wecker danach stellen wann der nächste eifrige Hürdenläufer darüber stolpert. Tarp-Schnüre spanne ich auch nur so knapp es geht, unter Zuhilfenahme von Stöcken.

    Das sind die kleinen seitlichen Schlaufen an meiner 12' Onewind HM:

    Kleine Kunstoffkarabiner, die mit einer Seite an den UQ genäht werden, könnten in die kleinen Schlaufen eingehangen werden. Ist vielleicht etwas umständlich, aber dadurch bliebe die HM von meinen grandiosen näherischen Unternehmungen unberührt.

    Es geht vornehmlich nur darum, dass der Wooki-Typ-UQ sich unterhalb der HM nicht mehr verschiebt. Für die Wärmedämmung sitzt er jetzt schon gut genug.

    Danke euch.

    An den Rändern soll der UQ möglichst dicht abschließen.

    Mir gehts nur um die Längs-Seiten (Rändern). Die Befestigung an den Enden, so dass der UQ gut unter der HM hängt, habe ich schon gelöst mit Tunnelzügen, Karabinern und Gummi, so wie der Wooki.

    Die Onewind 12' (HM) hat diese Miniatur-Ösen, jeweils 3 an den Längsseiten. Die will ich nutzen, so dass der UQ an der HM an den Rändern gut abschließt.

    Bei Extremtextil gibts sowas z.B. https://www.extremtextil.de/karabinerhaken…tigung-7mm.html

    Solche kleinen Kunststoff-Karabiner könnten die Lösung sein, ich will aber vermeiden, dass es beim Auf u. Abbau zu einer groß angelegten Fummelei kommt.

    Blitzverschlüsse würden sich anbieten, aber wie befestige ich die an den Ösen der HM ohne an der HM zu nähen..? Ich will bloß nix an der HM nähen.

    Bei Bedarf könnte ich mal ein Bild dieser Ösen nachliefern.

    Danke.

    Hallo,

    wie ich schon in anderen Posts erwähnt habe gehts mit meinem UQ-Projekt nur schleppend voran. Grund dafür ist, dass ich kaum rauskomme um immer wieder Maße zu nehmen, wenn ich in der HM liege. Habe leider nicht die Möglichkeit die HM in der Wohnung aufzuhängen.

    Ich habe schon eine Nacht bei 5C draußen mit dem Wooki-Typ geschlafen und bin soweit zufrieden vom Komfort und der Wärmedämmung her. Es sind nur noch Kleinigkeiten zu erledigen.

    Meine Onewind 12' hat an den Seiten jeweils 3 kleine Schlaufen um UQs zu befestigen. Die wollte ich nutzen. Habt Ihr eine Idee welches Zubehör sich dafür gut eignet? Irgendwelche kleinen Kunststoff-Klick-Verbinder fänd ich am besten. Weiß nur nicht wo ich sowas herbekomme.

    Danke sehr

    Ich bin gespannt was du berichten wirst.

    Mit der Klettband-Lösung könnte man ja schön die Schichten tauschen, aber auch einen 'normalen' Underquilt mit wenig Veränderung auf diese Art und Weise nutzen :thumbup:

    Das Klettband habe ich verworfen und hätte besser direkt auf Hammockfairy gehört. Total unpraktisch. Bleibt überall hängen und kann bei starker Reibung Textilien auch beschädigen.

    Gerade denke ich ob es sinnvoll ist den UQ an den Enden schmaler zu schneidern damit am Fuß- und Kopfende weniger gerafft werden muss.

    Wie breit sollte ein UQ sein, in Relation zur Hängematte? Mein Material sollte für 1,8m x 3m reichen.

    Ich habe kürzlich auch meinen ersten UQ selbst genäht. Bin zu 90% fertig und habe ihn schon bei 5C und Wind getestet. Ist gut. Entschieden habe ich mich für einen Wooki-Typ, und kann das aus mehreren Gründen empfehlen. Hauptgrund ist, dass man weiterhin bequem diagonal liegen kann, ohne dass der UQ irgendwo drückt.

    Beim Wookie-Typ brauchst du nur eine Isolationsfläche vorher festlegen. Bei mir sind es 130 x 198 cm, wobei es an den Füßen schmaler wird auf ca. 60 cm. Für größere Menschen kann man die Fläche dann etwas länger machen, so 205 o. 210 cm. Die Breite kann gleich bleiben.

    Für mein Projekt wäre es gut gewesen wenn ich eine Aufhängung in der Wohnung gehabt hätte. Das war bisher das größte Hindernis. Man muss immer wieder ausmessen, und scheut sich davor eine lange Naht zu setzen, wenn man sich nicht 100%ig sicher ist.

    Das hoffe ich auch 🤣🤣👍 es kann schon echt ätzend sein am Abend nach 35km noch ein Platz für die nach zu suchen mit 2 Boden Setups und wie schön erwähnt, dann muss es noch möglichst eben sein und und und

    Und ... Außerdem möchte ich auch die Erfahrung machen wie es auf Tour mit hammock ist 👍👍

    Meine Empfehlung für die erste Nacht ist sich möglichst übermüdet reinzulegen. Dadurch geht der Kopf schneller in den Energiespar-Modus, und man fängt nicht mehr an sich groß darüber Gedanken zu machen ob die HM nun bequem ist oder nicht.

    Zum einen hab ich immer wieder die Erfahrung gemacht das es oft nicht leicht ist den passenden Platz für ein Boden Setup zu finden (Schräglage, Büsche im Weg usw.)

    Ich denke du wirst aus diesem Grund eine HM zu schätzen wissen. Für mich als Anfänger ist auch die Sauberkeit ein großer Vorteil gegenüber Boden-Setups. Alles bleibt stets relativ sauber. Der Schlafkomfort ist Gewöhnungssache und stellt sich mit der Zeit ein.

    Hallo,

    ich wollte euch kurz schlldern wie weit ich bislang gekommen bin mit meinem Projekt. Weil es mein erstes Projekt ist, bin ich für jede Anregungen aus der Profi-Liga dankbar.

    Weil die Position der Isofläche im Wooki-Typ-UQ, trotz abklammern im Wald, gefühlt nicht sicher zu bestimmen ist, habe ich mich zunächst entschlossen die Isofläche fertigzustellen. Ich habe Klettband in die Seiten eingenäht. Mir grauts davor eine ewig lange Naht falsch zu nähen, deshalb will ich die Fixierung zunächst mit Klettband versuchen. Theoretisch kann ich dann auch die Isofläche leicht tauschen je nach Außentemperatur.

    Ich habe ein wasser u. winddichtes Microfleece für die Unterseite, 200gr Apex Endlosfaser und einen Armee-Oberstoff verwendet. Im Torso-Bereich sind es nun 400gr Apex, dank Hammockfairy's Tipp.

    Mein Eindruck ist, dass das Fleece das Apex gut aufwertet und ein ordentliches "Bett" entstanden ist. Zusammengerollt komme ich dennoch auf ein reguläres Schlafssack-Packmaß. Ob das Fleece die Wärme noch besser drin behält, so wie ich es mir gedacht habe, wird sich noch zeigen.

    Ich sehe nicht wie man das sinnvoll machen kann. Egal ob du das Apex "stauchst", faltest oder steppst, es entstehen immer Falten und damit Hohlräume. Schneide die überstehende Isolierung ab und hefte sie über besonders kälteempfindliche Bereiche (z.B. Torso) für mehr Isolierung. Oder stopfe damit ein Hängemattenkissen. Oder hebe es auf, bis sich eine Anwendung ergibt.

    ok danke. Meine Theorie ist, da ich es eh von oben plätte und die Endlosfaser nicht zerreißt, kann ich es auch stauchen. Die Endlosfaser wird eingefasst und kann nicht weg. Isofläche liegt im UQ auf, hängt nicht drunter.

    Wie würdest du die einzelnen Teile anheften? Danke.

    Hallo,

    ich habe soeben meine Isolationsfläche für meinen Wooki-Typ UQ vorbereitet. Jetzt habe ich eine Menge 200gr/lfm Apex die über steht. Das will ich eigentlich auf die Iso-Fläche irgendwie unterbringen. Es reicht leider nicht aus für eine 2. Lage mit gleichen Maßen.

    Kann man das Material nicht stauchen oder falten oder steppen so, dass es komplett auf die Fläche angepasst wird? Ich würde es ungern für etwas anderes verwenden als für die Isolationsfläche. Ihr seht auf dem Bild die Falte die übrig bleibt.

    Danke.

    Apex funktioniert auch mit wenig Loft. Ich habe die äußere Hülle um die Apex-Schicht gefaltet und festgeheftet, und das Paket dann auf den Trägerstoff gelegt und festgeheftet. Ich denke es ist besser, wenn das Apex zu stark angedrückt wird, als wenn es zu locker hängt, denn im Gegensatz zu Daune oder KuFa-Flocken bauscht es sich nicht auf und füllt die Hohlräume nicht aus. Der Effekt ist dann ähnlich als wenn du den Underquilt durchhängen lässt, d.h. du verlierst jede Menge Wärme.

    Genau das hatte ich mir schon gedacht und von der Beschaffenheit des mir aktuell vorliegenden Apex hergeleitet. Deswegen habe ich auch überlegt es oberhalb im UQ zu verarbeiten. Nur weil es "da" ist, heißt es nicht dass es gut isoliert. Auf ca. 1 cm gepresst isoliert es wohl besser als wenn es mehr Spielraum hat.

    Ich habe mir dieses Fleece dazu bestellt, weil ich das Apex gegen Wind isolieren wollte: https://www.extremtextil.de/sandwich-fleec…er=71703.OLIVGR

    Ich bringe das Fleece unterhalb des Apex an, und oberhalb die Shell des UQ. Im Notfall kann ich dann noch was auf das Apex schieben, wie die von Dir genannten Einlagen (simply light).

    Jetzt bin ich wieder der Meinung dass ich die Wärmedämmung nur oben anbringen sollte. Oben und unten ist mir zu aufwändig. Mein letzter Test im Wald mit Wärmedämmung oben, war ebenfalls ok.

    Danke.

    Ok, danke euch. Ich werde es dann auch unterhalb annähen. Die meisten scheinen es so zu nähen, also wird es wohl funktionieren.

    Wie macht ihr das denn mit der Tiefe der Shell, d.h. des Bezugs den man unterhalb annäht? Ich denke 1-2 cm Tiefe sollte das schon haben, weil es sonst auch wieder zu sehr staucht.

    Ich wollte die Shell mit Klettverschluss öffnen u. verschließen, so dass man zusätzliche Schichten Apex einlegen kann, je nach Außentemperatur. Das ist eine Idee. Ich weiß nicht ob es praktikabel ist. Das Apex erscheint dafür ausreichend formstabil zu sein.

    Huhu,

    Ich habe mal eine Frage. Ich habe ja nun eine Ticket to the Moon Original und werde erstmal meine Thermarest Ridgerest zur Isolierung benutzen, bis ich mich dem Thema „teure und leichte Daunenunderquilts für verfrorene Menschen, die nicht gerne viel schleppen“ weiter annähern möchte. Eigentlich finde ich das auch komfortabel, aber die Isomatte rutscht natürlich hin und her. Hat jemand Erfahrung damit, sowas wie Laschen für die Ecken der Isomatte an die Hängematte zu nähen, um sie an Ort und Stelle zu halten? Entweder einfach aus Gummiband, was dann einmal schräg über die Ecke geht oder Dreiecke aus Hängemattenstoff?

    Fröhliche Bastelgrüsse Luise

    Ich nähe mir auch gerade einen UQ, weil ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe. Was mich am meisten an der Iso-Matte in der HM gestört hat, sind die weiterhin exponierten Schultern. Wind u. Kälteschutz an den Schultern für mich mittlerweile ein Muss.

    Hallo,

    ich habe meine ersten Fortschritte mit meinem DIY-UQ gemacht und mir vor Kurzem Apex-Climashield und einen winddichten Fleecestoff für die Wärmedämmung bestellt. Das werde ich demnächst an meinen UQ-Stoff nähen. Den UQ-Stoff habe ich schon fertig genäht.

    Ich habe ein wenig experimentiert mit der Länge der "2." Hängematte die unter meiner 12' Onewind hängt. Die 2. HM hängt jeweils an beiden Seiten an Stücken die ich aus alten Fahrradschläuchen herausgeschnitten habe, so dass man dem Risiko vorbeugt falls man sich versehentlich in den UQ setzt, und der UQ liegt durch den Gummi-Zug gut an.

    Theoretisch könnte ich die 2. HM auch direkt als volle HM nutzen. Das will ich derzeit nicht, weil ich dann wieder eine neue Ridgeline etc. besorgen müsste, und für wirklich HM-tauglich halte ich den Nylon-Armeestoff den ich gekauft habe nicht.

    Nun stelle ich mir die Frage ob ich die Wärmedämmflache unter die 2. HM oder auf die 2. HM nähe. Ich tendiere zu Letzterem, da die Fläche jetzt gut von unten angepresst wird. Ich habe Bedenken, dass wenn ich die Wärmedämmung unterhalb anbringe, dass sich zuviel Spielraum zwischen Körper und Wärmedämmung bildet. Den Anpress-Zug kann ich schließlich noch regulieren.

    Kann mir jemand dazu etwas raten?

    Danke.

    Tja, nicht immer haben die Möchtegern-Monopolisten alles im Angebot. Dafür habe ich Mara 70 auf Lager. Wenn du einen Warbonnet Whip machst, kannst du aber auch problemlos Mara 120 verwenden.

    Richtig geiler Shop den du da hast. Ist das alles auf Lager und die angegebenen Lieferzeiten stimmen? Kannst du mir Camo-Ripstop für HM, UQ u. TQ beschaffen? Bei Ripstopbytheroll habe ich was gesehen, aber hatte noch nicht die Muße mich mit einer Bestellung zu beschäftigen. Ich finde im deutschen Web keinen für mich passenden Camo-Ripstop in einer erträglichen Preisklasse. Danke.