Das wüsste ich auch gerne. Bei meiner Onewind muss ich auch immer kontrollieren, dass die RL richtig hängt.
Beiträge von Gironimo
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Auch gerade gestern einem Hashtag-Vanlife-Jünger geschickt, konnte ich mir nicht verkneifen.
Und dabei erinnerte ich mich an einen anderen Artikel, den ich ihm zur Anschaffung des Gefährts vor ziemlich genau einem Jahr auf's Brot schmieren musste.Interessant - also mal in's Archiv geschaut - und siehe da - es entpuppt sich eine beispielhafte Themenkarriere des anlasslosen, saisonalen Blattfüllers - der Vanlife Trend im Wandel der Jahre.
Einfach immer wiederkehrend um die selbe Jahreszeit ausgegraben und weiter geritten.2018 zu Saisonbeginn wurde der Wohnmobil-Camper plötzlich vom Inbegriff des Spießers auf COOL [sic!] hoch gestuft
https://www.zeit.de/mobilitaet/201…mer-boersengang2019 den neuen, coolen Wohnmobilisten, die nicht mehr caravanen, sondern vanlifen im übergriffigen Du und bestem Servicejournalismus-Clickbait-Stil à la 'DAS sind DIE drölf wichtigsten Dinge' noch großzügig Tipps gegeben
https://www.zeit.de/zett/2019-07/d…il-machen-wollt
2020 noch das große Plädoyer für die ubiquitären Heimvorteile des Schneckenhauses auf vier Rädern
https://www.zeit.de/2020/34/campin…ub-campingplatz
2021 der Shift und eine ganz überraschende Erkenntnis: Moment mal - vielleicht gehören Autos gar nicht in die Natur? Und ist das eigentlich ein Problem, wenn das immer mehr (vom medialen Hype getrieben) ignorieren?
https://www.zeit.de/entdecken/reis…elt-naturschutzUnd 2022 dann der Abgesang auf den Albtraum und die Zurückstufung auf die anfängliche, jetzt aber ganz neue Spießbürgerlichkeit
https://www.zeit.de/entdecken/reis…ng-leben-reisen
Was dann 2023 zur Entdeckung der großen Lüge (wessen eigentlich im Hinblick auf die letzten Jahre Hype auf ZON?) und der obigen 'Abrechnung' mit dem Thema führt.
Und das, obwohl es doch so wunderbar viel Content über gleich mehrere Jahre gebracht hat - ohne auch nur einen Fuß vor die Redaktionstür gesetzt haben zu müssen.
Ich glaube also fest an ein stoisches weiterdrehen des Themas 2024 - vielleicht ja einfach besonders kreativ wieder von vorne und plötzlich wieder cool?Genial aufgearbeitet.
Erinnert mich an die Lobgesänge auf Dieselmotoren der Regierung Schröder um 2000-2004. "umweltschonend" und "Kraftstoff der Zukunft" hieß es damals.
Aktuell ist wiederum der Umstieg von einem TDI auf ein Lastenfahrrad total angesagt.

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Die Isofläche ist fast auf der ganzen Länge 85 cm breit. Aber ich habe nur 70cm Breite mit 266g/qm isoliert. Die restlichen 7,5 cm auf beiden Seiten sind nur einlagig. Ich wiege 65kg. Für die aktuellen Temperaturen reicht diese Breite für mich vollkommen aus. Man muss sich aber vorher echt Mühe geben und genau arbeiten, damit man die Isolation genau so festnäht, dass auch die bequemste Liegeposition isoliert ist.
Vor Wind schützt mich ja aber auch der windabweisende Trägerstoff.
Danke. Ich bin kein Leichtgewicht und ich glaube 85 cm würden mir nicht reichen. Es ist auch so, dass sich die Isofläche halb um die Schultern legt, d.h. den halben Schulterumfang + 5-10 cm sollte man mindestens einkalkulieren.
Ich sehe bei der Innen-Version bis jetzt auch keine Nachteile. Der Sooki schmiegt sich wie eine Jacke an den Körper an.
Danke für den Bericht.
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Danke für euer nettes Feedback!
Ein Kopfkissen benutze ich nicht in der HM und komme gut damit klar. Werde ich aber evtl. bald mal ausprobieren. Habe noch ein bisschen Apexreste😎
Das stimmt natürlich, zu stramm ist nicht so gut. Aber wenn man, wie ich, relativ dünne Gummis verwendet, wird da auch nichts plattgedrückt. Es schmiegt sich perfekt an!
Für die Bilder habe ich die HM kurz unter die Isolation getan, um ein paar Bilder nur vom Sooki zu haben😉 Ich setzte mich nicht direkt in den Sooki😅
Aktuell finde ich die Breite sehr ausreichend. Mal schauen wie es aussieht, wenn es kälter wird (bezüglich Wind).
Danke! Ich denke auch, dass man so einigen Problemen einfach aus dem Weg geht. Bei Apex ist es besser, wenn es zu eng anliegt (und somit leicht komprimiert wird), als wenn es zu locker hängt (Luftlöcher).
Achso, die HM lag unterm Sooki

Das mit der Breite finde ich interessant. Wie breit ist denn Deine Isofläche an der breitesten Stelle, und wie schwer bist du?
Ich würde gerne wissen ob eine schmale Isofläche vielleicht ausreicht. Ich habe die Isofläche sehr üppig genäht, weil ich voll auf Komfort gesetzt habe. Sofern Dich Seitenwind nicht stört, dann ist eine breite Isofläche gar nicht nötig.
In einer windigen 5C°-Nacht war ich top-geschützt, muss ich dazu sagen.
In jedem Fall wirst Du erholsame Nächte mit dem Sooki haben, und das macht als DIY-Version dann auch deutlich mehr Spaß als von der Stange zu kaufen.
Kopfkissen für mich definitiv ein "muss haben".
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Es ist soweit: Das MYOG-Fieber hat ein weiteres Opfer gefunden 🤣
Ich habe mir nach langer Recherche nun auch einen Underquilt im Wooki-Style selbstgenäht.
Dabei möchte ich ähnlich wie Gironimo vorgehen. Gironimo platziert die Isolation zwischen Trägerstoff und Hängematte. Das möchte ich auch machen.
Ein Diskussion über das Thema gibt es hier. Gerade die letzten Beiträge von Hammock Fairy sind ganz interessant.
Als Isolation verwende ich 133g/qm Apex Climashield. Das Apex verwende ich doppelt, um so eine wärmere Isolation zu erhalten (266g/qm).
Hier einmal der grobe Ablauf der Näharbeit:
1. Stoffbahn genauso wie die Hängematte ablängen und säumen. Das Fußende habe ich genauso wie die HM gewhippt (Hennessy-Whipping). Das Kopfende habe ich mit einem Tunnelzug versehen, um die Seiten des Sooki's etwas hochzuziehen.
2. Jetzt habe ich die 2. HM unter meine HM gehangen und die Fläche, die isoliert werden soll, abstecken lassen.
Dann habe ich eine relativ simple Form aus meinen 2m×1,55m Apex geschnitten. Dabei ist eine Fläche leicht kleiner als die andere.
3. Jetzt habe ich die Apex-Lagen in Stoff gehüllt:
Leider hat jetzt die kleinere Lage Apex nur wenig Kontakt zur Hülle. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, noch zwei Nähte an den langen Seiten zu setzen. Das seht ihr auf den letzten Bildern.
4. Ich habe mich ja dazu entschieden, die Isolation zwischen Trägerstoff und Hängematte zu nähen. Das hat mir die Positionierung der Isolation sehr erleichtert, da ich sie einfach dazwischen legen kann und beliebig verschieben konnte.
Jetzt konnte ich auch schon feststellen, wie gut das Material isoliert.👍
5. Die richtige Position ist gefunden! Also habe ich die Isolation nun mit Stecknadeln am Trägerstoff fixiert.
(Hier sieht man jetzt auch die zwei zusätzlichen Stütznähte)
6. Jetzt geht es ans festnähen. Hier ist Genauigkeit sehr wichtig, da ich keine Falten in den Trägerstoff nähen möchte. Die Folge könnten Kältebrücken sein.
Es war nicht ganz leicht, aber es hat alles gut geklappt 😃
Den ersten Outdoor-Test gibt es im nächsten Beitrag!
Sieht sauber verarbeitet aus
.Ich befestige die 2. HM mit einfachen Gummizügen und billigen kleinen Karabinern an der 1. HM (an beiden Enden). Beides im Baumarkt beschafft.
Weil ich immer ein Kopfkissen dabei habe, ist mir aufgefallen, dass die Isolation gar nicht so lang sein muss. Sie muss nur knapp über die Schultern reichen. Dadurch kann man theoretisch Material sparen, weil der Kopf u. Nacken so oder so warm bleiben.
Den einzigen Nachteil den ich bisher mit der Isolation "innen" gefunden habe ist, wenn die 2, HM zu stramm an der 1. HM anliegt oder zu sehr durchängt. Das ist nicht ideal. Das ist aber kein wirklicher Nachteil, weil sich das einstellen lässt.
Irgendwann findet man die passende Zugstärke der Gummis, und das Apex liegt gut am Körper an. Meine 200gr.-Schicht presst sich dann auf ca. 1-3 cm unter mir zusammen und hält gut warm. Auf Deinen Bildern siehts so aus, als ob Du Dich direkt auf die Isofläche legst (?).
266gr. sind besser als 200gr. wenn du gerne auch unter 5C° draußen bist. Ich denke die Material-Wahl wirst Du nicht bereuen.
Meine Isofläche ist deutlich breiter als Deine. Ich wollte damit erreichen, dass ich besser vor Luftzug geschützt bin. Würde mich interessieren, wie Dein Eindruck dabei ist.
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Und unter ökologischen Gesichtspunkten ist mit Schafwolle deutlich sympathischer als Daune. Bei Schafwolle wird ein Tier weder gequält noch getötet, bei Daune ist beides häufig.
Aber unter dem Gesichtspunkt des Gewichts siegen leider ganz klar die Daunen. Für zu Hause dagegen wäre Wolle ein gute Alternative.
Korrekt. Die Daunen-Herstellung ist weitaus aufwändiger und qualvoller (Lebendrupf).
In der Trekkingszene hat sich Merino-Wolle etabliert. Funktionskleidung aus Merino-Schurwolle ist hervorragend geeignet für schweißtreibende Wanderungen und Kälte. Infos dazu gibts hier.
Die Merino-Faser ist im Durchmesser feiner als europäische Wolle und sie ist natürlich gekräuselt. Das macht sie auch interessant als Füllung in UQs, weil sie besser bauscht.
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Wird das von dir verlinkte Produkt aber leider. Ich habe mal beim Hersteller nachgefragt was denn dieses "Enzym gegen Mottenfraß" ist, womit geworben wird.
Antwort war, es wird Konservan eingesetzt.
Wirkstoff von Konservan P 40 der Firma Thor ist Permethrin.
Da gibt es viele Meinungen zu, lässt sich leicht Suchen im Netz.
Für mich wär das nichts, vor allem nicht für mein Schlafgemach

Ja, das ändert aber nichts an der Tatsache dass der Rohstoff (unbehandelt) günstig zu bekommen ist. Das Zeug drauf sprühen macht es schließlich teurer.
Viel Wolle wird heutzutage einfach weggeschmissen oder als Dünger verwendet, weil es keinen Markt mehr dafür gibt. Synthetik hat die Schafswolle in vielen Bereichen abgelöst.
Die ersten einfachen Verarbeitungsschritte sind auch nicht so teuer, d.h. Schaf scheren, Wolle Waschen, vor-filzen. Gibt aber nur noch wenige Fabriken dafür.
Ich fand das Thema deshalb interessant, weil der Rohstoff deutlich günstiger ist als Daune und historisch war Schafswolle immer die Wärmeisolation fürs draußen übernachten.
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Ich glaube, ich kenne da nur die falschen Anbieter, Wollvlies und günstig habe ich noch nie in Verbindung bringen können.
Hier gibts 1 kg für 22€.
In der Baubranche wird Wolle auch als Material zur Wärmedämmung verwendet. Solange die Wolle nicht mit Chemie behandelt ist, würde ich sie in einem UQ testen.
Ist die Frage ob das mit genähten Kammern funktioniert, bzw. wie groß die Kammern sein müssten und ob die Fasern darin nicht verfilzen.
Daune ist meiner Einschätzung nach eine Extra-Kategorie, weil es dabei auf das Daunen/Feder Gemisch (u. Vogelart) ankommt, und sie eine ganz andere Preisklasse bildet.
O.T.:
Übrigens bin ich bei meinen Recherchen auf ein weiteres spannendes Material aus der Natur gestoßen: Kork, aus der Korkeiche.
Es gibt Korkleder was hervorrgand Wärme isolliert, winddicht und atmungsaktiv ist. Unter Umständen könnte man damit auch einen UQ herstellen
.Mustermaterial zum testen war mir aber zu teuer.
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Gironimo: da empfehle ich Dir, mal Lavalan (was auch die Pseudo-Schweizer
von Gruezibag verwenden) näher anzuschauen, das ist, wie der Name schon sagt, waschbar und muss auch nicht versteppt werden. Hochwertige Daune und Wolle schenken sich preislich allerdings wenig.Ich hatte nach einer günstigen UQ-Lösung aus Wolle gesucht. Wollfasern die warm halten kriegt man schon sehr günstig.
Lavalan fand ich auch sehr interessant, aber ich dachte mir, dass Apex letztlich doch wärmer hält.
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Servus in die Runde
und ausdrücklichen Dank für die vielen guten Informationen, die in diesem Forum zusammengetragen wurden! Vielleicht kann ich auch etwas beitragen - mal schau‘n.
Bis dann und allen eine gute Zeit
Esidoxia
Willkommen, und häng Dich rein!
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Also für die die's wissen wollen, ich habe noch weiter das Internet durchforstet und es scheint so zu sein: Daune ist ungeschlagen was die Wärmeisolation betrifft. Wolle ist ähnlich gut wie Kunstfaser, es gibt aber Unterschiede.
Je kälter die Region ist in der das Tier lebt, umso wärmer hält die Wolle (wer hätte das gedacht). Da die Angoraziegen, von denen Mohairwolle kommt aus der Türkei stammen, ist ihre Wolle nicht die wärmste. Kaschmir oder Yak sind z.B. wärmer. Es kommt aber auch auf die Verarbeitung an, je flauschiger/lockerer umso wärmer
Das Klima unter Wolle ist genial und viel besser als unter Synthetik. Kondenswasser/Schweiß dunsten schnell aus und die Wärme staut sich nicht so stark wie unter Daune. Ich bin von meinen 3 Wolldecken die ich Zuhause nutze total überzeugt. Schlafe ich lieber drunter als unter Daune, und das auch an den ganzen kalten Tagen (dann mehrere Schichten). Das ist aber eher Geschmackssache ob einem Daune oder Wolle besser gefällt was den Schlaf betrifft. Wolle braucht hingegen deutlich länger um die Wärme aufzubauen.
Um für den Outdoor-Bereich das beste aus der Wolle rauszuholen, würde ich lockeres Woll-Vlies verwenden. Das lässt sich komprimieren. Es muss aber entsprechend gut versteppt werden, was sehr aufwändig ist, und und ob das lose Vlies bei viel Bewegung nicht irgendwann Filz-Kumpen bildet (beim waschen bestimmt), weiß ich nicht. Wahrscheinlich nutzt Gruezi-Bag genau aus dem Grund eine Mischung aus Dauen und Wollfasern. Das macht die Füllung preislich günstiger, und die Wolle kann beim Waschen nicht verfilzen.
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Achso! Ich habe es ausprobiert und die Decke hat sich kleiner komprimieren lassen als mein Daunenschlafsack. Das kann man natürlich nicht direkt vergleichen aber es ist auf jeden Fall viel kleiner als man es sich von Wolle im Allgemeinen vorstellt.
Die Struktur ist sehr locker und flauschig verwebt, als wäre es eine Decke aus Zuckerwatte...
Ich glaube es wird mir nichts anderes übrig bleiben als ausprobieren wie so oft 😁
Ich hatte auch mit Wolldecke als UQ experimentiert. Das geht soweit auch gut, aber hält nicht mehr warm wenn die Decke Luftzug ausgesetzt ist. Der Luftzug zieht die Wärme schnell aus der Wolle raus. Dann besser die Wolldecke in die HM legen.
Hast du die Möglichkeit die Wolle nochmal gegen Wind zu schützen, würde ich das probieren. Zusätzlich auch testen wie die Decke Dich Zuhause warm hält. Schläfst du drunter nicht warm, wirds draußen auch kühl.
Zwischenzeitlich war ich bei Wollflor gelandet, weil es verhältnismäßig leicht ist. Dabei wird die Wolle auf einen Polyesther o. Baumwoll-Trägerstoff angebracht. Das macht es leichter: https://schaf-im-schrank.de/produkt/wollflor-braun/
Mein Plan ist Zuhause irgendwann eine HM zu nutzen, und dann nehme ich als UQ auch definitiv Wolle.
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Hatte mich auch viel mit Wolle beschäftigt und bin am Schluss dann doch bei Synthetik gelandet.
Die einzige Möglichkeit die ich bei Wolle sehe ist loses Merino-Woll-Vlies zu steppen. Merino weil die feinste Faser.
Sobald Wolle gefilzt o. gesponnen ist, wird sie zu schwer und sperrig. Schlafkomfort ist aber natürlich super.
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Moin,
um alle Möglichkeiten des Luftzugs unter meiner Hängematte in kaltem Wetter endgültig zu beseitigen plane ich gerade eine direkt isolierte Hängematte zu nähen.
Beim einzigen mir bekannten Hersteller Superiorgear ist die Konstruktion besteht die Konstruktion jedoch aus zwei Stoffbahnen, ich überlege noch warum (geht es technisch nicht anders, oder soll einem das Waschen der oberen Lage vereinfacht werden?).
Als Hängemattenstoff würde ich einmal 1.7 oz MTN XL Hybrid Ripstop Nylon von RSBTR versuchen. Ansonsten wäre auch 2.2 oz HEX70 XL eine Möglichkeit. Ich finde jedoch nirgends eine Aussage zur Daunendichtheit dieser Stoffe. Ich stelle mir vor, dass ich (symmetrisch) gute 2m lange, daunengefüllte Isolierkammern direkt an die Hängematte nähe.
Anleitungen dazu gibt es ja etliche, meine größte Frage ist: ist der Stoff daunendicht? Ich bin dazu leider auch auf der ripstopbytheroll-Webseite nicht fündig geworden, hat da jemand Erfahrung?
BYe Thomas
Das mit dem kalten Luftzug war auch eine meiner ersten Überlegungen als ich meinen Apex UQ genäht habe. Dafür habe ich extra noch ein winddichtes Fleece bestellt, was die Fasern unterhalb noch zusätzlich gegen Wind schützt und die Wärme besser drin behält. Für die Trekking-Szene ist das zu sperrig nehme ich an, weshalb das niemand macht, aber für mich war Komfort wichtiger.
Ich habe mir auch die Frage gestellt, welche anderen Stoffe Wind gut abhalten, weil mich Luftzug bei meinen ersten HM-Erfahrungen am meisten gestört hat. Ich habe das immer schon auf dem Motorrad gemerkt, dass eigentlich nur eine starke Schicht, d.h. mindestens Leder Wind abhält.
Die einfachen Windbreaker aus Polyesther bringen auch wenig. Man kühlt damit trotzdem aus. Sie halten zwar Wind ab, aber die Wärme bleibt unter der dünnen Schicht nicht erhalten.
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Was für einen UQ benutzt Du denn?
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Hallo liebes Forum,
ich lese schon eine weile mit habe allerdings noch nichts direkt in die Richtung gefunden.
Aktuell bereite ich mich für eine einmonatige Motorradreise vor, und wollte wenn möglich in der Hängematte schlafen.
Da ich aber nicht immer Bäume zu Verfügung haben werde, wollte ich auf einer Isomatte notfalls unterm Tarp schlafen.
Diese würde ich auch in der Hängematte nutzen wenn es kälter wird.
Als Hängematte habe ich aktuell eine 12 Fuß HM von Onewind.
Als Isomatte hatte ich bisher eine von Bahidora Outdoor Isomatte im Visier.
Dadurch das ich vor allem Offroad unterwegs sein werde, wollte ich auch aufs Gewicht achten.
Habt ihr was das ganze angehen würde irgendwelche Vorschläge oder Ideen.
Bin mir aktuell nämlich noch ziemlich unsicher ob das so alles gut funktionieren würde.Habe von Freitag auf Sonntag auch in meiner 12' Onewind geschlafen, und bin mit meinem UQ super zufrieden. Super SchlafKomfort!

Letztes Jahr habe ich auch noch Isomatte genutzt, aber das echte HM-Gefühl kommt damit nicht auf. Mit einem UQ wird die HM zu einem erstklassigen "Schlafsystem", das es mit konventionellen Matratzen definitv aufnehmen kann. Warum es also nicht direkt von vorn herein richtig angehen?
Ein UQ mit 100gr. Apex wird auch im Motorrad leicht verstaubar sein.
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Inzwischen ist das Messer angekommen, aber es wird wieder zurück gehen. Das ist mir zu massiv. Ich wusste gar nicht, dass 4mm Klingenbreite so viel sind.
Hinzu kommt, dass der Griff für meine Hände zu groß ist. Und von der Ausgewogenheit ist die Klinge deutlich schwerer als der Griff.
Ausgeklappt kann es mit einem feststehenden Messer gleichziehen, zumindestens optisch.
Insofern werde ich euch einen Test schuldig bleiben. Ich habe jetzt eine Alternative ins Auge gefasst und werde berichten, wenn sie da ist.
Schade, dass es Dir nicht gefällt und gut, dass du es umschicken kannst. Falls meine Empfehlung für Dich in die falsche Richtung ging, tuts mir Leid. Jetzt hast du zumindest eine Vergleichsmöglichkeit.
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Bestellung ist raus: Es ist nun das "Cold Steel SR1 Lite" geworden. Eigentlich nun ganz anders als ich wollte, aber nun denn.
Danke für den Support!
Berichte mal wie du es findest. Du könntest ein Video machen wie du damit Auto-Blech schneidest.
Macht das Ding bestimmt mit!Viel Spaß damit.
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Ich kann Gironimo nur recht geben.
Mache Dich nicht bzgl. Der Stahlsorte verrückt.
Bei der von mir angegebenen Stahlsorte ist mir ein Tippfehler unterlaufen.
Sorry!
Es sollte“CTS BD1N“ heißen.
Warum habe ich Dir diesen Stahl empfohlen?
Wir sind letztes Jahr in Schweden über Nacht komplett abgesoffen.
D.h. Unser Equipment war komplett nass und ist auch so im Auto gelandet.
Für ca.16 Stunden.
Die drei Stahlsorten, die wir mit hatten
Sleipner(wird gerne bei schwedischen Herstellern benutzt)
D2
Und eben den CTS BD1N
Die Unterschiede waren gewaltig
Der Sleipner-Stahl war eine große braune Fläche, komplett stumpf, so dass es mich(ich bin auch. Ich der beste Schleifer) fast zwei Stunden gekostet hat diesen wieder in den Ausgangszustand zu bringen.
Bei D2 hat das Ganze vielleicht fünf Minuten gedauert, wenn überhaupt.
Beim CTS BD1N…. Null. Nicht der Ansatz von Rost.Fand ich sehr beeindruckend.
Lange Rede, im Preis/Leistungsverhältnis ist der D2 schon seeeehr gut.
Er lässt sich selbst für mich leicht nachschärfen, und ist preislich eher unten einsortiert und pflegeleicht.
Alles Andere wurde bereits erwähnt(nur noch nicht von jedem)
Cold Steel machen qualitativ auf jeden Fall gute Messer.
Der Tipp mit dem CTS BD1N ist gut. Hatte kurz gegoogelt und einen Messerschmied gefunden, der dazu Infos veröffentlicht:
Wie gut ist CTS BD1 Stahl? - Outdoormesser.netCTS BD1 von Carpenter ist ein Low-End- beziehungsweise Einsteigerstahl. Wir schauen uns hier an was ihn ausmacht und was er kann.outdoormesser.netZitat: "wird manchmal auch mit dem beliebten China-Stahl 8Cr13MoV oder dem japanischen AUS-8 verglichen, ist diesem aber mit seiner besseren Schnitthaltigkeit überlegen."
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Bezgl. Schleifen: Unterwegs kann man kaum gut schleifen, bestenfalls mit den flachen japanischen quadratischen Schleifsteinen im Ziegelsteinformat, und einem richtigen Tisch. Ich schleife nur zuhause und dann mit einem Schleif-System wo man das Messer einspannt. Packe ich das aus, dann schleife ich gleich mehrere Messer. Das geht ganz gut. Habe auch schon viel ausprobiert. Meine Küchenmesser sind immer top-scharf.
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Das Hm Forum ist ja an sich der Ort wo ich die meisten echten Dauernutzer sehe.Bei mir waren es ja bloß 3 Jahre, in denen ich vorwiegend in der Hängematte geschlafen habe.
Meistens nutze ich GE Hängematten und wenn ich ehrlich bin, versteh' ich hier oft nur die Hälfte wenn's um Gear talk oder geteilte Ridgelines mit extra Prussik Softshackles oder whippingsessions im Carbontree geht.
Aber:
Hängematte tut gut

Danke. Ich gehe auch davon aus, dass man problemlos dauerhaft in einer HM schlafen kann. Hier und da hört man, dass nach 3 Nächten Schluss ist. Ich habe das Gefühl, dass ab 3 Nächten die Eingewöhnung erst losgeht. Habe noch nicht soviele Nächte gehangen.
Ich finde es erstaunlich wie man "anders" erholt morgens in HM aufsteht, und könnte mir vorstellen, dass es damit zu tun hat, dass die Bandscheiben sich gegenüber einer Matratze anders mit Wasser füllen, quasi eine andere Wasserverteilung im Rückgrat. Das ist nur eine Vermutung.
Hier geht es ums Haven Tent, aber scheinbar hängt man darin auch gut.