Beiträge von Gironimo

    Hatte mich auch viel mit Wolle beschäftigt und bin am Schluss dann doch bei Synthetik gelandet.

    Die einzige Möglichkeit die ich bei Wolle sehe ist loses Merino-Woll-Vlies zu steppen. Merino weil die feinste Faser.

    Sobald Wolle gefilzt o. gesponnen ist, wird sie zu schwer und sperrig. Schlafkomfort ist aber natürlich super.

    Das mit dem kalten Luftzug war auch eine meiner ersten Überlegungen als ich meinen Apex UQ genäht habe. Dafür habe ich extra noch ein winddichtes Fleece bestellt, was die Fasern unterhalb noch zusätzlich gegen Wind schützt und die Wärme besser drin behält. Für die Trekking-Szene ist das zu sperrig nehme ich an, weshalb das niemand macht, aber für mich war Komfort wichtiger.

    Ich habe mir auch die Frage gestellt, welche anderen Stoffe Wind gut abhalten, weil mich Luftzug bei meinen ersten HM-Erfahrungen am meisten gestört hat. Ich habe das immer schon auf dem Motorrad gemerkt, dass eigentlich nur eine starke Schicht, d.h. mindestens Leder Wind abhält.

    Die einfachen Windbreaker aus Polyesther bringen auch wenig. Man kühlt damit trotzdem aus. Sie halten zwar Wind ab, aber die Wärme bleibt unter der dünnen Schicht nicht erhalten.

    Habe von Freitag auf Sonntag auch in meiner 12' Onewind geschlafen, und bin mit meinem UQ super zufrieden. Super SchlafKomfort! :love:

    Letztes Jahr habe ich auch noch Isomatte genutzt, aber das echte HM-Gefühl kommt damit nicht auf. Mit einem UQ wird die HM zu einem erstklassigen "Schlafsystem", das es mit konventionellen Matratzen definitv aufnehmen kann. Warum es also nicht direkt von vorn herein richtig angehen?

    Ein UQ mit 100gr. Apex wird auch im Motorrad leicht verstaubar sein.

    Inzwischen ist das Messer angekommen, aber es wird wieder zurück gehen. Das ist mir zu massiv. Ich wusste gar nicht, dass 4mm Klingenbreite so viel sind.

    Hinzu kommt, dass der Griff für meine Hände zu groß ist. Und von der Ausgewogenheit ist die Klinge deutlich schwerer als der Griff.

    Ausgeklappt kann es mit einem feststehenden Messer gleichziehen, zumindestens optisch.

    Insofern werde ich euch einen Test schuldig bleiben. Ich habe jetzt eine Alternative ins Auge gefasst und werde berichten, wenn sie da ist.

    Schade, dass es Dir nicht gefällt und gut, dass du es umschicken kannst. Falls meine Empfehlung für Dich in die falsche Richtung ging, tuts mir Leid. Jetzt hast du zumindest eine Vergleichsmöglichkeit.

    Der Tipp mit dem CTS BD1N ist gut. Hatte kurz gegoogelt und einen Messerschmied gefunden, der dazu Infos veröffentlicht:

    Wie gut ist CTS BD1 Stahl? - Outdoormesser.net
    CTS BD1 von Carpenter ist ein Low-End- beziehungsweise Einsteigerstahl. Wir schauen uns hier an was ihn ausmacht und was er kann.
    outdoormesser.net

    Zitat: "wird manchmal auch mit dem beliebten China-Stahl 8Cr13MoV oder dem japanischen AUS-8 verglichen, ist diesem aber mit seiner besseren Schnitthaltigkeit überlegen."

    -

    Bezgl. Schleifen: Unterwegs kann man kaum gut schleifen, bestenfalls mit den flachen japanischen quadratischen Schleifsteinen im Ziegelsteinformat, und einem richtigen Tisch. Ich schleife nur zuhause und dann mit einem Schleif-System wo man das Messer einspannt. Packe ich das aus, dann schleife ich gleich mehrere Messer. Das geht ganz gut. Habe auch schon viel ausprobiert. Meine Küchenmesser sind immer top-scharf.

    ;) Das Hm Forum ist ja an sich der Ort wo ich die meisten echten Dauernutzer sehe.

    Bei mir waren es ja bloß 3 Jahre, in denen ich vorwiegend in der Hängematte geschlafen habe.

    Meistens nutze ich GE Hängematten und wenn ich ehrlich bin, versteh' ich hier oft nur die Hälfte wenn's um Gear talk oder geteilte Ridgelines mit extra Prussik Softshackles oder whippingsessions im Carbontree geht.

    Aber:

    Hängematte tut gut :S

    Danke. Ich gehe auch davon aus, dass man problemlos dauerhaft in einer HM schlafen kann. Hier und da hört man, dass nach 3 Nächten Schluss ist. Ich habe das Gefühl, dass ab 3 Nächten die Eingewöhnung erst losgeht. Habe noch nicht soviele Nächte gehangen.

    Ich finde es erstaunlich wie man "anders" erholt morgens in HM aufsteht, und könnte mir vorstellen, dass es damit zu tun hat, dass die Bandscheiben sich gegenüber einer Matratze anders mit Wasser füllen, quasi eine andere Wasserverteilung im Rückgrat. Das ist nur eine Vermutung.

    Hier geht es ums Haven Tent, aber scheinbar hängt man darin auch gut.

    Ich bin da gerade über ein relativ neues Video über die "Haven Safari" gestossen, das mir sehr ehrlich erscheint, da der Videoersteller die Hängematte seit vielen Monaten praktisch täglich nutzt:

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    Spannend. Der Mann scheint ziemlich überzeugt zu sein von seinem Haven-System. Klar, wenn du als Sechzigjähriger mit dem Motorrad 6 Monate am Stück unterwegs bist , dann geht das nur wenn du gut schläfst. Ansonsten ist nach 3-5 Nächten Schluss.

    Wie verhält es sich denn mit regulären HM und Dauernutzung draußen? Gibt es dazu auch Erfahrungswerte?

    Die günstigeren Stähle haben immer Einbußen bei Schnitthaltigkeit, und Rostanfälligkeit. Es geht bei der Auswahl des Stahls einerseits darum wofür Du das Messer nutzen willst, und andererseits darum wo Dein Budget liegt. Darüber hinaus hat jede Eisenhütten-Region weltweit ihre eigenen Sorten entwickelt. Pauschal zu sagen was der beste Stahl ist, geht nicht.

    Als Orientierung können Dir die Angaben in Rockwell ein bisschen helfen. Die günstigen Stähle sind meistens weicher, und bleiben dementsprechend nicht so lange scharf. Die Mischung aus Eisen, Molybdän, Vanadium, Kohlenstoff uvm. machen den richtigen Stahl für die entsprechende Anwendung aus.

    Ich kann Dir aus Erfahrung sagen, dass der 8Cr13MoV schneller stumpf wird, als D2, aber er ist trotzdem nicht schlecht für den Preis. Man kann damit genauso gut arbeiten, nur musst du häufiger schleifen. Der 8Cr13MoV wird sehr scharf und ich filetiere damit unterwegs Fische, und kriege auch die dicken Bauchgräten damit durchtrennt.

    Ein Freund von mir ist Jäger und er schwört auf eine besondere Stahlsorte, weil sie am längsten die Schärfe hält, so dass er damit viel mehr Rehe aufbrechen kann ohne nachzuschleifen. Jeder Messer-Enthusiast hat seine Vorlieben und von Küchenmessern fange ich an der Stelle erst gar nicht an zu schreiben, weil wir dann endlos diskutieren könnten.

    Willst du ein ultra-stabiles Klappmesser, dann nimm das SR1 Lite von Cold Steel. Das wird Dich nicht enttäuschen.

    Bei robusten Klappmessern geht imo kein Weg an ColdSteel vorbei – gerade, wenn der Preis nicht komplett egal ist.

    Eine konkrete Empfehlung habe ich nicht, aber der Hersteller hat ein paar sehr stabile Verriegelungsmechanismen im Programm (afair steht da das Tri-Ad Lock weit oben).

    cold steel ist schon der Hammer. Ich habe selbst eins und bin von der Preis-Leistung begeistert. Allerdings sind die Preise durch die Decke gegangen seit 3 Jahren. Die Messer mit dem günstigen chinesischen 8Cr13MoV-Stahl gabs noch für weniger als die Hälfte in € vor ca. 4 Jahren.

    Der günstige Stahl ist "ok". Die komplette Verarbeitung muss man bei den Dingern sehen. Ich kenne nichts was die Qualität preislich schlagen könnte.

    p.s. wenn ihr günstige Klappmesser bei Ebay o. Amazon kauft, wundert euch nicht wenn euch die Schrauben brechen, die das Messer zusammenhalten, bei starker Beanspruchung. Die No-Name Anbieter werben mit D2-Stahl, aber der Rest vom Messer ist aus günstigen Material. Das kann euch um die Ohren fliegen, wenn ihr damit Holz spalten wollt, so wie die Youtube Bushcrafter.

    Die Frage ist ab wann tatsächlich ein berechtigtes Interesse daran besteht ein entsprechendes Messer mitzuführen. Fahre ich 3 Nächte mit HM ans Wasser um zu fischen, brauche ich in der Tat für allerlei Arbeiten ein Messer. Ohne komme ich nicht aus.

    Fürs Camping wird das allgemein ähnlich sein. Brauchst du für irgendeinen Zweck ein Werkzeug, ist das schon ein Interesse das Werkzeug zu führen. Fährst du morgens mit der U-Bahn in deine Steuerkanzlei, wird es schwierig daraus ein Interesse abzuleiten, dass du grundsätzlich ein Messer mitführen musst.

    Es ist wirklich schwer ein Messer zu finden was für einen selbst genommen alles kann. Dafür eignet sich dann bestenfalls ein Leatherman. Habe super Erfahrungen mit dem Leatherman "Wave" gemacht über viele Jahre. Leider verloren gegangen ;(

    Hi alle zusammen ich bin kurz vorm Schlafsackkauf und bin gerade am überlegen welche es werden soll. Hier meine Frage: denkt ihr ein Winterschlafsack Komforttemperatur um die -6 kann mir im Sommer dann zum Verhängnis werden oder wärmer keine Problem weil ich ihn einfach offen lassen kann und wie eine Decke verwenden kann ? Danke schön im Vorhinein für alle Antworten :)

    Grüße Lenz

    Besorg Dir etwas Ordentliches für die kalten Nächte und für den Sommer kannst du einen 08/15 gebrauchten Schlafsack irgendwo günstig auftreiben, z.B. Ebay Kleinanzeigen. Die gibts häufig nie benutzt für wenig Geld.

    Bin auch neu hier im Hängematten-Universum, aber habe schnell gemerkt, dass unter 0C° ein anderer Planet ist als 5C° aufwärts.

    Moin,

    suche ein robustes Klappmesser für Bushcraft-Anwendungen. Preis bis max. EUR 100,--, eher so bis EUR 50-70,--. Klingenlänge nicht unter 6-7cm. Gerne Holzgriff und Puukko-Klinge.

    Kennt jemand was in der Richtung oder hat auch einen anderen Tipp für mich?

    Ich ahne: Klappmesser und Bushcraft passt nicht so ganz zusammen, aber vielleicht ja doch?

    Danke!

    Als alter Solinger bin ich natürlich meiner Stadt verpflichtet hiesige Messer-Hersteller zu empfehlen. Bei Böker findest du eine gute Auswahl zu vernünftigen Preisen.

    Ich finde aber auch Cold Steel aus den USA sehr gut. Die stellen ihre besseren Messer in Taiwan und die günstigeren in VR China her. Die Qualität ist auch gut.

    Kershaw ist auch gut.

    Klappmesser nutze ich draußen ebenfalls am liebsten, weil ich sie praktisch und nicht so gefährlich für den Transport finde. Auch wenn die fest-stehenden Messer meistens eine stabile Scheide haben, mag ich sie nicht so gerne auf Fahrrad o. Motorrad oder auch zu Fuß transportieren. Ich habe immer Angst, dass bei einem Unfall die Klinge unkontrolliert herumfliegt. Das ist aber nur meine persönliche Einstellung.

    Mit einem stabilen Klappmesser kannst du auch Holz bearbeiten, ja. Eine gute Arretierung ist dann von Vorteil.

    D2 Stahl finde ich persönlich super von der Preis-Leistung. Sollte in Deiner Preislage zu finden sein.

    Jo, der Taiga zum Beispiel hat Flossen, die meine Schultern perfekt umschließen.

    Topquilts gibt es von vielen Herstellern. Was du dir da jetzt kaufst, bleibt dir überlassen.

    Was soll der Quilt denn können? Temperatur, Gewicht, Länge/Breite?

    Ich finde die Idee einen mit 200 gr Apex zu nähen am besten. Ich wollte mich umhören wie die Erfahrungen generell aussehen damit, und welche guten Modelle es gibt, von denen man sich etwas fürs nähen abschauen kann.

    Das ist nicht richtig!!! Wenn du den TQ in der HM nutzt zieht da nicht mehr und nicht weniger als bei einem Schlafsack auch. Bei der Nutzung auf der Isomatte als Bodenschläfer kann das anders aussehen. Wie warm das ganze am Ende ist hängt natürlich von der Menge der Isolierung ab. Wenn du einen leichten Sommerschlafsack nun im Frühling bei <10° nutzt wird da auch nichts warm :/

    Ebenso sehe ich da auch keine Komforteinbußen, sondern eher einen Zuwachs. Die ungenutzte Kapuze schlabbert nicht im Gesicht herum. Der Reißverschluss kratzt nicht am HM-Stoff und die überflüssige Isolierung quillt nicht rechts und links hervor. Dazu noch die Gewichtsersparnis.

    Das hatte ich mir so auch gedacht und icb komme schneller raus aus der HM. Ich hatte gesehen, dass du auch mit der HM fischen gehst. Hast du nachts einen Biss, kannst du den TQ einfach zur Seite schieben, die Füße rausziehen und aussteigen. Das geht so leicht mit Schlafsack nicht.

    Ich hatte an einen TQ gedacht so wie Christian ihn hier in seinem Video ab Min. 13 zeigt:

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    Sowas kriege ich auch schnell genäht.