Beiträge von Gironimo

    Was bliebe denn dann noch an Herausforderungen übrig? Jan Schlappen legt sich lethargisch in die Hängematte und langweilt sich zu Tode. Der Rest kommt zu der Erkenntnis dass die Nahrungsbeschaffung mehr Energie verbraucht als sie einbringt und bleibt auch in der Hängematte liegen.

    Kann sein, dass es Kandidaten gibt die dann noch lethargischer werden.

    Bei mir ist es definitiv so, dass wenn ich gut draußen geschlafen habe, bin ich fit den ganzen Tag und kann auch was leisten. Umgekehrt wenn ich z.B. auf dem Boden geschlafen habe, habe ich keine Lust mehr irgendwas zu machen. Man ist total verspannt im Rücken und will eigentlich nur noch ein richtiges Bett. Da hat dann niemand mehr Lust irgendwo 5 Std zu stehen und zu fischen oder stundenlang Beeren zu sammeln.

    In der ersten staffel haben ja auch einige Teilnehmer in der Hängematte ohne Isolation von unten gepennt. Die Hängematten wurden dann sehr tief abgespannt und Naturmaterialien darunter gestapelt, sodass man quasi in dem Isolationsmaterial hängt oder liegt. Ging scheinbar 😁

    Ausprobieren würde ich das allerdings nicht wollen

    Das war mit Abstand das Dümmste was ich bisher gesehen habe und zeigt, dass die Jungs am Anfang überhaupt keine Ahnung hatten. Das ging gar nicht. Der, der in der HM schlief hat doch auch schon als 2. aufgegeben, oder?

    Eben — die Hängematte ist nur die halbe Miete.

    Am Boden kann man mit Naturmaterialien für Isolation sorgen, aber ich würde nicht damit anfangen, mir aus Schilf oder Zweigen einen Underquilt zu "stricken".

    Hoher Liegekomfort hilft überhaupt nicht, wenn man dafür frieren muss.

    Ich würde bei einer so einer Challenge erst gar nicht mitmachen, weil da schafft es einfach nur der Zäheste, der am meisten Stress verkraftet, egal was man sich baut. Das wird so oder so total unbequem.

    Das geht halt alles in die Richtung Robinson Crusoe. "Irgendwie durchhalten". Finde ich nicht so spannend.

    Ob die Hängematte jetzt in Brasilien oder einem anderen Land erfunden wurde: Es war definitiv weit südlich von Kanada. Bei aller Liebe ist die Hängematte eher für warme Gefilde geeignet, und selbst im Sommer ist man am Boden besser aufgehoben (zumindest unter der Prämisse, dass die mitgebrachte Ausrüstung stark limitiert ist).

    Wenn man nicht allein unterwegs ist, kippt die Rechnung sogar deutlich in Richtung Zelt.

    Interessante Einschätzung Tino. Ich sehe das komplett anders. Ist natürlich die Frage was man mitnehmen darf.

    Ich habe echt viel auf Boden und im Zelt geschlafen, teilweise im Sommer 5 Wochen am Stück. Nichts kommt für mich an eine HM ran, aus mehreren Blickwinkeln gesehen.

    Aber gut, darf ja jeder Outdoor-Enthusiast anders sehen und die eigene Einschätzung basierend auf Erfahrungswerten, ist auch nie falsch.

    Hier seht ihr die 30 Tage Challenge von Greg und Amos auch auf Vancouver Island, mit HM.

    Die haben die wichtigsten Dinge dabei, und es ist trotzdem sehr hart wenn sie ein paar Tage nichts fangen und sie keine Energie mehr haben. Amos baut in der Zeit einen Top-Jagd-Bogen und schafft es tatsächlich ein Wildhuhn damit zu erlegen.

    Ich fand diese Challenge auch sehr unterhaltsam zu schauen.

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    Aber das Konzept sah ja vor dass man nur mitnehmen darf, was in die Flasche passt. Für Staffel 1 und 2 wäre das sicher sinnvoll gewesen. Hier jedoch geht es ja um Shelter Bau. Das ist Teil des Konzepts. Zumindest habe ich das so verstanden.

    ja, klar das ist das Konzept. Das Konzept sieht vor, dass sie alles selbst unternehmen, so dass sie die 14 Tage durchstehen.

    Mir tun die Teilnehmer echt Leid. Die bauen jetzt tagelang einen Shelter, der wahrscheinlich nur bedingt regenfest ist, und haben dann kaum noch Kraft zum Fischen o.Ä. nach 5 Tagen sollte man schon eine Portion Eiweiß bekommen.

    Hallo,

    Fritz Meineckes 7 vs. Wild veröffentlicht seit ca. 1 Woche die neuen Folgen der neuen Staffel auf Vancouver Island in Kanada. Ich finde die neue Staffel deutlich unterhaltsamer als die letzten beiden, weil man das Konzept angepasst und einen, wie ich finde, perfekten Austragungsort angesteuert hat. Vancouver Island bietet im Bereich Bushcraft-Outdoor-Survival viel an.

    Ich wollte das Thema aus Hängersicht hier ansprechen, und eure Meinung dazu wissen. Es ist natürlich so, dass die Kandidaten ihre Survival-Kompetenzen unter Beweis stellen sollen und sich einen "Shelter" d.h. Unterschlupf bauen sollen. Ich finde man hätte den Kandidaten vernünftige Hängematten und Tarps mitgeben sollen, weil sie sich nach 20 Min. Aufbau schon auf etwas anderes konzentrieren könnten. Sie verlieren viel Zeit und Energie für den Bau des Unterschlupfs, und ob wirklich etwas wetterfestes dabei herauskommt, bleibt abzuwarten.

    Ehrlich gesagt mag ich das gar nicht gerne sehen wie sie sich auf dem Boden herumquälen. Ich kriege vom zuschauen schon Rückenschmerzen und finde man könnte wenigstens dafür sorgen, dass sie warm und komfortabel schlafen. Die übrigen Herausforderungen sind anstregend genug.

    Outdoor-Hängematten sind für genau solche Herausforderungen einfach ideal, oder was meint ihr? Ich würde wenn ich bei solch einer "Challenge" mitmachen würde, nicht mehr auf die Idee kommen ein Bodensetup mitzunehmen (wenn zulässig).

    Vielleicht kennt jemand von euch Greg Ovens. Der kanadische Youtube-Bushcrafter ist auch nur noch mit seiner Hängematte unterwegs. Ich glaube es ist eine Dreamhammock. Die Leute die wirklich viel draußen unterwegs sind, sind alle nur mit HM unterwegs.

    Wenn Du auf einer Isomatte mit R-Wert 2-5 gut liegst, d.h., dass Dein Unterkörper darauf eng anliegt, dann kannst Du damit schon arbeiten. Klar, die sollte man etwas aufblasen.

    Die meisten, so wie ich auch, finden einen UQ halt viel bequemer. Die Körperseiten sind auch nicht richtig geschützt mit einer Isomatte.

    Ansonsten ist meine Faustregel mit eigenen Tests bis dato diese:

    - ab 0C° 400gr Apex im UQ o. Daune

    - ab 0C° ist ein besserer Schlafsack/Topquilt notwendig

    - ab 0C° ist eine Wolldecke als Notreserve mitzunehmen

    Windzug pustet die Wärme aus dem Loft. Muss man auch entsprechend entgegenwirken.

    Grüße und willkommen hier,

    gut, als Frau ist das auch etwas anderes alleine draußen zu übernachten und Sorgen sind berechtigt. Wir haben das Thema auch im Angelforum häufig, und es gibt auch Männer die sich nicht trauen alleine draußen zu schlafen.

    Denke Du wirst schon ein paar Leute finden mit denen Du losziehen kannst in Deiner Region. Viel Erfolg.

    Ich würde mir einen gebrauchten Schlafsack (natürlich den wärmsten suchen) für ca. 10€ bei Kleinanzeigen kaufen, den auf die Maße Deines UQs (bzw. Liegefläche) zurechtschneiden und wieder zusammennähen bzw. säumen. Danach in Deinen UQ reinlegen oder sogar einnähen, oder mit Tarp-Klammern am UQ befestigen.

    Das sollte für wenig Geld schon was bringen und zusätzlich würde ich mir noch eine Wolldecke mitnehmen und über Deinen regulären Schlafsack legen. Für 0C° würde das wahrscheinlich auch nicht mehr reichen, aber für 5C° sollte diese günstige Lösung passen.

    Ein Polyester-Garn reicht aus. Mit einer einfachen Naht rundehrum "säumen".

    Eine Schnur einzufädeln wäre nicht sinnvoll, allerdings könntest Du an diversen Stellen direkt kleine Schlaufen vernähen, womit Du später den UQ besser befestigen kannst. Sieht in jedem Fall besser aus, wenn die Schlaufen direkt beim Säumen eingenäht werden, als sie später zusätzlich anzunähen.

    Der Stoff war einfach zu alt. Trotzdem interessantes Projekt. Mich würde interessieren wie es sich in einer dicken Canvas GE, mit regulären Maßen so liegt. Könnte mir vorstellen, dass es durch den dicken Stoff bequem und unkompliziert (ohne UQ) ist darin zu schlafen.

    Bevor ich mir alles minutiös durchlese, und zu allem Stellung beziehe, gibts direkt meine Empfehlung:

    Besorg Dir einen guten 70D Ripstop und näh Dir eine doppellagige HM, samt einem UQ.

    Schläfst Du so häufig darin, dann am besten richtig starken "Fabric" nehmen, der im Laufe der Zeit nicht nachgibt.

    Ich habe mich eben daran erinnert, daß wir damals im Zoo Mähnen und Schweifspray für Pferde als "Frostschutzmittel" für die Pfoten der Kurzbeinigen benutzt haben........ich muss mich mal wieder in diese Materie einarbeiten 🙂

    Das Spray ließ auf jeden Fall den Schnee einfach "runterrutschen" ......

    Noch ein Gruß von der Ostsee

    Ich habe am Rhein bei Düsseldorf vor ein paar Jahren einen "Alkoholiker" (obdachlos war er nicht) kennengelernt, der bei 0C° nur unter einer Plane schlief. Auf meine Frage hin ob das bei diesen spätherbstlichen Temperaturen denn nachts nicht zu kalt wird, erwiderte er:

    "Nee, ich tanke doch Frostschutzmittel."

    In gewisser Weise hatte er mich davon überzeugt, dass er sein Leben ganz gut im Griff hat, denn er war morgens topfit ausgeschlafen. Ich, im Gegensatz, hatte mir in dieser Nacht ganz schön einen abgefroren...

    Welches Tier da lebend gerupft wird, spielt eigentlich keine Rolle für mich.

    Die Daune von extex kommt wenigstens aus Polen wo der Lebendrupf verboten ist. Eigentlich. Die Realität sieht da wohl manchmal auch anders aus.

    Überall dort wo eine Industrie Geld einsparen kann, werden mindestens die "Graubereiche" komplett ausgeschöpft, um es diplomatisch auszudrücken. Das ist aber überall auf der Welt so.

    Wenn jetzt auch noch Daunen aus China dazu kommen, erreichen wir ethisch einen neuen Tiefpunkt bei dem Hersteller :(

    "Duck Down" wird angegeben. Das sind Standard-Enten-Daunen, mit denen man in China auch die meisten DaunenJacken herstellt. Ist qualitativ nichts besonderes und die werden in China gezüchtet.

    Denke die werden schon warm halten, aber mit den teuren Gänsedaunen von Extex, können sie mit Sicherheit nicht mithalten.

    Ich denke wenn Du was bequemes haben willst, was Du auch mal irgendwo außerhalb aufstellen kannst, z.B. beim Zelten, Campingplatz, Heavy-Metal-Festival o.Ä., wirst du mit einer Karpfenliege ganz gut fahren.

    Allerdings würde ich nicht die günstigen Modelle nehmen, und mich etwas schlau machen. Die Matze Koch Sachen sind soweit sehr robust, von dem was ich bisher gesehen habe. Zelte mit 10.000er Wassersäule und massiven Stahl-Gestänge, kenne ich von der Marke.