Beiträge von Gironimo

    Naturfaser ist grundsätzlich das angenehmere Schlafklima, aber wenn Daune nass wird, klar, dann musst Du sie erstmal trocknen am Lagerfeuer.

    Mein Apex Kufa-UQ ist schon praktisch, aber der Komfortbereich ist klein bei ca. 5C° - 17C°. Drunter zu kalt und drüber zu schwitzig. Dafür aber robust.

    Ich bin Schafswoll-Fan, und musste vorgestern wieder Mottenfraß feststellen. Das ist für mich der Bereich wo Synthetik klar die Nase vorn hat. Was macht man wenn vielleicht mal der Stoff vom UQ am Maschendraht hängen bleibt? Fängt man dann seine Daunen im Wind wieder ein? Das muss nicht passieren, aber wer viel "offroad" unterwegs ist wird wissen was ich meine.

    Bist Du bisher zurecht gekommen mit Deinem Schlafsack, dann würde ich den weiter verwenden für die paar Nächte pro Jahr. Denke nicht, dass noch große Komfortsprünge machbar sind mit Top-Quilt, aber das können andere hier besser einschätzen.

    Hi,

    ich hab aber hier im Claim auch schon gesehen, daß sich mit dem Kram auch Obdachlose wo einrichten. Manchmal hat man den Eindruck sie wurden entdeckt und haben sich dann vom Acker gemacht.

    ja, am Rhein in Düsseldorf sieht man das mittlerweile leider häufig. Die richten sich kleine Plätze ein wo sie den Sommer über bleiben. Ist es zu kalt schlafen sie woanders.

    Nö........die Haventent war einfach mal wieder dran und ich wusste ja vom Bahnhof bis zum Platz sind es nur 2,2km, da konnte ich gut die schwere Haventent mit der Thermarest Mondoking XXL Isomatte auf dem Anhänger ziehen.

    Die beiden anderen haben nach eigener Aussage wie erwähnt wohl ganz gut geschlafen...........für einen von beiden war es auf dem Holzboden ein wenig zu hart (er hatte eine 3cm aufblasbare Isomatte plus Exped Double Mat mit dabei).

    Er hatte auch "Bedenken" wegen der 3 Ratten, die Abends, auf der Suche nach etwas leckerem, um uns herum geschlichen sind 😄

    Ja, die Bedenken sind berechtigt. Die knabbern tatsächlich Material an. Mir haben sie letzten Sommer den Kunststoff-Knauf einer Rute angeknabbert. Wahrscheinlich weil unser Spot so lecker roch, aber wir alles essbare in die Bäume gehängt haben. Die Ratte hat sich scheinbar an uns gerächt.

    Die Bodenschläferei ist selbst in so einer tollen Hütte unbequem. Sie werden es einfach nie lernen ;(

    Hi, I'm fox.brf1, at least for the next 182 days. I'm 70 years young. and am new to this forum and to Germany. I am looking forward to getting to know and learning from this group, if you don't mind sharing. You come highly recommended. I'm hoping that the trees here are welcoming to newcomers also.

    Seems an awful lot like you are somekind of AI looking for user validation i.e. data collection.

    Please provide evidence you are unmistakenly humanoid, and from planet earth ^^

    Cheers and welcome in any case.

    Moin,

    ja ich hatte dieses mal meinen alten Angel-Thermoanzug an und drunter noch meine Patagonia Polarguard HV Jacke ...........

    Gruß von der Ostsee

    Hatte das einen speziellen Grund warum Du das Haven Tent genommen hast?

    Die beiden in der Hütte hatten hoffentlich anständige Isomatten und Schlafsäcke dabei.

    Moin zusammen,

    sind wieder zurück vom Overnighter in Husby............

    Zusammen mit 2 Forums Kumpel aus dem Bushcraft Forum haben wir gemeinsam einen sehr schönen Abend verbracht, gut gegessen und ich zumindest sehr gut geschlafen 👍🙂

    Echt stark Deine Ausflüge. Bei den Temperaturen braucht man auch ordentlich Kalorien um warm einzuschlafen. Auf leerem Magen hinlegen, ist eher schlecht.

    Hast Du einen Themoanzug mit, oder was ziehst Du dann an?

    Da besteht die Problematik des Materialtransportes auch nicht. Man kann eh nur mitnehmen was in den Rucksack passt und dieser wiederum kann super am Gate aufgegeben werden. Haben wir auch schon gemacht (Hamburg - Stockholm), sogar mit mini kleiner fünffach Steckrute und 1000er Rolle.

    Beil und kleine Säge passt doch auch in Rucksack, den man dann eincheckt d.h. 1 x gr. Rucksack + 1 x Rutenrohr einchecken.

    1 kl. Rucksack + 1 x Schlafsack + 1 x UQ als Handgepäck mit in die Kabine nehmen.

    So würde ich das machen und hätte viel Platz in meinem gr. Rucksack für alles was ich brauche, inkl. BW-Faltmatte, Köderbox, kl. Topf, Wäsche, warmer Pulli, dünne Regenjacke, 1 paar "Wasserschuhe", HM.

    So könnte ich locker 14 Tage rudern und mit Bus u. Bahn an den Spot fahren.

    Mit der Wanne haben wir letztes Jahr 140km über "Stock und Stein" in 12 Tagen abgerudert...und die Abwechslung der Landschaft mit jedem Abend einen neuen Spot war einfach toll. Ein klares Tagesziel kann manchmal schöner sein als Planlos auf den Seen zu dümpeln. Die Mischung macht es

    Echt stark. Jeder ist halt anders was Entspannung u. Urlaub angeht. Ich kann wirklich tagelang an einem See sitzen und richtig entspannen ohne, dass mir langweilig wird. Selbst wenn ich alleine unterwegs bin.

    Ich habe 2 mal einen RAID (Abentuerwettkampf) in Frankreich mitgemacht, der vom Militär für Jugendgruppen organisiert wurde. Täglich ca. 25km durchs Gebirge auf Zeit marschieren und zwischendurch Punkte sammeln beim Bogenschießen, Kanufahren auf Zeit. Klettern am Fels etc. Abends dann biwakieren, bei Wind u. Wetter, ca. 6 Tage am Stück.

    Wir sind einmal abgesoffen (Dauerregen bei 10C°) und wurden in einer Turnhalle not-untergebracht. Einige Jugendliche drohten zu unterkühlen. Ich musste die Rettungsdecke auch einmal auspacken, weil ein Mädel aus unserer Mannschaft mit dem Kanu umgekippt ist und ihr nicht mehr warm wurde.

    Mit meinen 42 Jahren reicht mir mittlerweile ein bisschen fischen, Hängematte und ein Lagerfeuer. Damit bin ich schon zufrieden.

    ich sage das ja schon eine Weile: Wuppitom4kanzler!

    Eine längere Zeit an einem Platz zu verweilen ist so eine Sache. Das Jedermannsrecht sieht ein bis zwei Nächte vor. Das sollte man, gerade in dichter besiedelten Landschaften respektieren. Auf den Kanurastplätzen könnte man das wohl machen, ist aber je nach größe des Platzes für andere Interessenten nicht ganz "fair". Oder man erfreut sich jeden Abend an anderen Bekanntschaften am Lagerfeuer. Das alles beziehe ich auf die Reisesaison. Wenn du im Mai unterwegs bist kannst du dich so ziemlich überall austoben, da meist alleine auf dem See

    ok, danke für die Infos. Diesen Platz den ich gefunden habe ist aber privat, weil man ca. 5€/Nacht bezahlt, d.h. die werden einen doch nicht zwingen weiterzufahren? Ganz erschließt sich mir das noch nicht wie und wo ihr dann übernachtet.

    Der Asnen scheint mir gerade im Sommer Das touristische Reiseziel zu sein. Zumindest im Bereich der Campingplätze am Südufer. Zudem kommt ein teil Nationalpark nordwestlich davon. Kann schlecht abschätzen wie viel "freie" Wasserfläche da noch für das Naturgefühl bleibt :/

    wenn ich mir die Gewässergröße anschaue und das vergleiche mit dem was ich hier aus den Ballungsräumen, oder aber auch von der Müritz in Meckpomm gewohnt bin, dann wird der Besucherdruck auch im Sommer bestimmt mehr als erträglich sein. Wir hatten immer viel Ruhe in Schweden und waren nur auf Campingplätzen unterwegs. Mir würde das wohl reichen. Wer mehr Einsamkeit will, der muss dann weiter nördlich fahren.

    Ich will eigentlich nur:

    - Abends am Feuer sitzen

    - was anständiges grillen ggf. auch mal bei Metzger o. Supermarkt vorbeischauen

    - meine HM aufhängen

    - jede freie Minute fischen

    Ambitionen größere Streckenabschnitte abzurudern, hege ich ehrlich gesagt nicht. Vorallem nicht wenn ich das vollgepackte Kanu sehe. Klar ist alles cool, und macht Spaß. Man wird halt älter.

    Liegt aber auch daran dass ich schon im Januar auf der Ruhr über Bord gegangen bin, in dicker Winterkleidung und 4C° Wassertemp. ^^ . Habe ich sogar gefilmt. Seitdem bin ich etwas zurückhaltend was so kleine Boote betrifft mit viel Gepäck an Bord.

    Klar kann man das. Wenn man sein Gepäck so minimiert bekommt das es in den Flieger passt. Ich sag mal so...wir können und wollen es nicht ^^

    Das Netz der Öffies sollte meiner Erfahrung nach da aber das kleinste Problem sein.

    Ich war mit Rutenrohr und 2 Steckruten schon in Afrika und Asien. Das geht. Mit dem Outdoor-Equipment muss man sich dann etwas reduzieren. Ich hatte gesehen, dass es Anlaufstellen gibt die sogar Schlafsäcke vermieten. Das muss dann sehr gut durchgeplant sein, auch mit Proviant, aber müsste gehen. Flugtickets sind halt auch nicht so teuer.

    War von euch schon mal jemand an den Seen auf Tour und kann etwas darüber berichten oder empfehlen? Über den Bolmen gibt es ein paar Videos und ein zwei Berichte...der Immeln ist, zumindest im Internet, weniger Dokumentiert.

    Auf Grund der Größe scheint der Bolmen stehts im Wind zu liegen, was man auch auf den meisten Videoaufnahmen sehen kann. Das kann natürlich gerade bei schlechten Wetter ziemlich ungemütlich werden. Der Immeln ist dagegen deutlich kleiner und schön verwinkelt, bietet dadurch aber auch weniger Platz sich aus dem Wege zu gehen.

    Vielleicht finden sich ja hier ein paar Erfahrungen welche mir die Entscheidung erleichtern oder gute Alternativen bieten

    Grüße

    Grüß Dich. Mich interessiert das Thema auch, weil ich auch gerne mal so eine "Tour" machen würde. Mir würde aber ein festes Camp reichen und tagsüber dann mit Kanu fischen und bisschen erkunden. Vielleicht mal den Spot wechseln.

    Ich war 2 mal in Schweden und ich empfand die Strecke Malmö - Jönköping als "zäh" auch wenn es nur ca. 300 km sind. Deshalb gucke ich auch nach südlicheren Spots, die man von Malmö schneller erreicht.

    Diesen "Wald-Campingplatz" habe ich bei Maps entdeckt inkl. Kanuverleih und Toilette, Unterstände u. Brennholz. Das ist das andere größere Gewässer-System, Asmen.

    Kann man so einen Trip nicht auch mit dem Flieger machen? Es würde sich Göteborg anbieten und dann ggf. mit Bus u. Bahn an den Spot fahren (?). Keine Ahung...