Beiträge von pedal-ritter

    Ich darf euch allen - in der Hängematte hängend - ein frohes neues (und hangreiches!) Jahr 2023 wünschen!

    Lasst es ordentlich krachen!

    Ich stoße derweil auf euch an - Prost!

    (Oder wie die Tschechen sagen würden - Na zdraví!)

    Grüße aus der Tschechischen Republik

    Ist das eine Vermutung oder hast Du dafür irgendwo Anhaltspunkte?

    Naja das NXT ist dahinter wohl rein aus marketingtechnischen Gründen. Irgendwie muss ich als Käufer ja sehen können dass das die neue Version der Matte ist. TAR sagt ja mehrmals im Video selbst, die NXT Produkte sind die Nachfolger der vorigen Produkte. Die normalen X-Lite und co. gibts im Januar nur als Restbestand im Verkauf. Auf Reddit hört man schon von den ersten Shops, die die X-Lite Matten als Auslaufmodell gekennzeichnet haben.

    Die werden das Zeug schon ersetzen. Haben die die letzten 30 Jahre ja auch so gemacht. Muss man mal nur in den gängigen Foren durchlesen. Es wird immer mit einem aktuellen vergleichbaren Produkt ersetzt. Es ist ja normal das Produkte umbenannt werden. TAR hat dahingehend auch einen Ruf zu verlieren.

    bald aber sehr wahrscheinlich Norddeutschland

    Herzlich Willkommen im Forum, und Grüße aus Braunschweig.

    Je nachdem wie hier Norddeutschland definiert wird, könnte das nicht unweit der Braunschweiger Hang-Gemeinde gelegen sein.

    Der nächste Forums-Harz-Hang 2023 - sollte einer (so ähnlich, oder gar nicht ähnlich) stattfinden - könnte also eventuell interessant sein:

    Harz Hang 24.-25.09.22 - Seite 2 - Treffen & Veranstaltungen - haengemattenforum.de

    "Was auch ich zum Beispiel nicht wusste, als ich nach Braunschweig ging, ist, dass sich die Braunschweiger als Norddeutsche fühlen. Für mich lag und liegt Braunschweig in der Mitte Deutschlands. Doch wenn man erst einmal in der Stadt wohnt, merkt man das Norddeutsche." - Zitat aus einem Spiegel Artikel

    Kein Problem...

    Das neue Modell kriege ich kostenfrei zugeschickt, wenn sich die alte TAR Neo Air X Lite mal wieder delaminiert (im Regelfall waren das damals etwa 50 Nächte bei den meisten Leuten - siehe diverse Foren, Hat sich da mittlerweile was an der Haltbarkeit geändert?) oder das Ventil den Geist aufgibt.

    Die lebenslange Garantie ist ja schon ganz schick... einfach die alte kaputte Matte nach Deutschland zum Therm a Rest Dienstleister in Deutschland schicken, und eine neue erhalten. Die Matten werden in DE gesammelt, und alle X Wochen wird ein Paket nach Irland zu TAR geschickt.

    Dieses Jahr habe ich somit von einer ganz alten TAR X-Lite auf eine mit neuem Winglock Ventil (deutlich besser aufzupusten und Luft abzulassen) umsteigen können.

    Die dicken Winterquilts von Cumulus sind außen Pertex Quantum Pro, was sehr wasserabweisend ist. Da bildet sich in den betroffenen Regionen halt eine kleine Eisschicht, aber die Daune bleibt trocken. Funktioniert ohne Probleme.

    Aber der Transport von innen nach außen ist gegeben? Die Körpersäfte müssen ja schließlich auch entweichen können!

    Hab ein Cumulus Taiga480 mit Pertex Pro. Bei -13°C gefror bei mir der Atem außen an dem Stoff, und konnte ganz einfach abgeschüttelt werden. Der Stoff selbst war trocken. Wasser perlt sehr gut außen ab. Meiner Meinung nach kein Vergleich zum normalen Pertex Stoff. Von der Haptik mag ich den Pertex Pro Stoff ebenfalls lieber.

    Innen ist man natürlich auch trocken.

    Cumulus empfiehlt, erst Pertex Pro zu nehmen, bevor man überhaupt überlegt Hydrophobe Daune rein zu konfigurieren.

    Was ist das Problem mit der Form von TTTM?

    Meiner Meinung nach sind die Packsäcke suboptimal gestaltet.

    Nehmen wir mal an, man stellt sich ein TTTM Outdoor Set zusammen aus Tarp, Hängematte und Moskitonetz. Dann hat man 3 Mondsicheln die man irgendwie im Rucksack bzw. beim Bikepacking am Rad verstauen/stopfen muss.

    Aber es ist ja nicht nur die Form, die einen auf die Palme bringt.

    Es sind die Momente bei denen man das Equipment in den Halbmond stopft, den Stoff in die Mond-Ecken zurechtzupfen muss, nachdem man über einen Reißverschluss welcher über die Hälfte des Halbmondes geht (was zur Hölle?) es geschafft hat, den Mond zu beladen. Beim zu machen des Reißverschlusses klemmt man dann noch das Mossinetz ein.

    Ticket zur Hölle sage ich nur. Das hat mir den ganzen Bikepacking Urlaub in Kroatien versaut. Mit schlechter Laune morgens gestartet, und mit schlechter Laune das Camp aufgebaut.

    Manchmal darf man sich nicht einreden, dass etwas 'geil' oder praktisch ist, sondern muss ehrlich zu sich selbst sein und auch mal zugeben können, dass etwas kacke ist. Im nachhinein kann ich sagen, dass die Erfahrungen die ich machen durfte, mich in meiner persönlichen Entwicklung durchaus weiter gebracht haben.

    Man verzeihe mir die etwas überspitzte Darstellung. Man liest wahrscheinlich zwischen den Zeilen raus, dass mich das bis heute noch beschäftigt.

    TTTM Hängematten bewundert.

    Mich beeindruckt es jedes Mal aufs neue, wie selbstbewusst eine Firma sein muss, dass sie dem Kunden eine derartige Formgebung ihrer Produkte zumuten kann - und damit auch noch durchkommt. :D

    ---

    Und mir das letzte Khibu Tricky Tarp weggeschnappt. Khibu Tarps gibts laut Kornel erst wieder im Frühling. 2 Jahre Hängemattenovernighter und Bikepackingtouren ohne Tarp gehen also zu Ende.


    Ihr seid ja alle ordentlich unterwegs! Dann will ich auch mal von dem jüngsten Overnighter berichten.

    Genussjäger mit Hot Tent sind perplex

    In der Nacht von gestern auf heute waren Bikepacker und meine Wenigkeit im Rucksackmodus in der Metropolregion Braunschweig-Gifhorn-Wolfenbüttel-Wolfsburg unterwegs. Denn wir hatten noch eine Rechnung offen. Wir erinnern uns vage an den jüngsten Halloween Overnighter:

    Der Abend wurde durch zwei maßgebliche Engpässe geprägt.
    Bierengpass
    Vorübergehender Underquiltengpass

    Ich darf feierlich verkünden, dass es uns bei diesem Overnighter gelang, beide Engpässe ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen.

    Wir stiefelten also abends im Dunkeln zu unserem altbekannten Übernachtungsplatz (siehe Halloween Overnighter Beitrag), wurden aber recht schnell stutzig. Zwei Autos mitten im Wald - skepsis. 30m weiter, kurz vor unserem Spot staunten wir nicht schlecht, dass dort ein enorm großes Hot Tent stand. Wir machten uns also bemerkbar, und kurz daraufhin kam jemand mit einem lauten "HEeey" aus dem Hot Tent herausgestürmt, der jedoch abrupt verstummte, als er uns sah. Er hatte weiteren Besuch erwartet, jedoch nicht mit uns gerechnet. Es stellte sich heraus, dass die beiden Menschen aus dem Hot Tent die Eigentümer des Waldes waren. Die Entgegnung darauf von uns "Cool, wir übernachten auch immer in der Hängematte hier." war schneller raus, als man "Isomatte" sagen kann.

    Nach einem kurzen Gespräch verabschieden wir uns - mit dem festem Glauben daran, dass die beiden Jäger den ganzen Abend voller Neid an unsere bequemen Hängematten denken, und dabei kein Auge auf deren Isomatte zu kriegen werden. "Manche Leute wissen es einfach nicht besser" denken wir uns, und begeben uns federleichten Schrittes auf die Suche nach einem neuen Schlafplatz. ( 8o )

    Drei Bäume sollen in einem Wald schnell gefunden sein. Die Casa ist schnell hergerichtet. Und das Bier ebenso schnell ausge... immerhin: -4°C solls in der Nacht werden. Wir öffnen sicherheitshalber zügig Bier Nr. 2, um (ja warum eigentlich?) Es schmeckt eben, und wir freuen uns, dass es diesmal keinen Engpass gibt. Prost!

    Ein Khibu Tricky Tarp wurde unter Nichtbeachtung aller gesellschaftlichen Konventionen des Tarpaufbaus ganz locker über beiden Hängematten aufgehangen. Tricky eben.

    Nach einer absolut grandiosen Schlafnacht (und einem nächtlichen Drang mir nochmals kurz die Beine zu vertreten - ihr wisst bescheid warum), wurde am nächsten Morgen alkoholfrei hydriert. Der Windschutz ist dabei eher als Deko zu verstehen. "Winter"Gas wäre angebrachter gewesen. Die Leistung des Brenners war bei den Temperaturen eher mau, wurde aber deutlich durch Handauflegen auf die Kartusche gesteigert. Voodoo? Oder doch Naturwissenschaft? Voller Einsatz für Kaffee und Tee eben.

    Ein Tarp war nicht ganz verkehrt.

    Einfach gemütlich...

    3/4 Underquilt bei -4°C hat geleistet.

    Und weg waren sie...

    Zitat

    Ggf. sollten sich Moderation und Betreiber überlegen, ob das ein Thema ist, was hier weiter ausgerollt werden soll.

    Ach, das ist doch murks nenn ganzes Thema zu zensieren, bzw. ne Diskussion zu ersticken, nur weil es unterschiedliche Meinungen gibt.

    Das Forum hat im Gegensatz zu Meinecke keine öffentliche Relevanz.

    Und dass sich Leute nicht an die Regelungen halten gabs schon immer und wirds auch immer geben. Sei mal dahingestellt ob alle Regelungen sinnvoll sind (meine Meinung). Aber nur weil hier ein paar Leute im Hängematten Forum rumdiskutieren bzw. Fotos von Bäumen reinstellen, wird keiner von außerhalb irgendwen sanktionieren.

    kann die zuständige Behörde das kaum ignorieren, ohne sich unglaubwürdig zu machen. Entsprechend fällt dann eben ggf. auch die Reaktion aus. In der Öffentlichkeit zu stehen hat eben nicht nur Vorteile.

    Sehe ich auch so. Bei so einer Reichweite war das natürlich ungeschickt.

    Naja, manchmal muss man auch mal Wasser predigen und Wein trinken.

    Dass den Rangern im NP Harz einer abgeht, wenn die jemanden in einer Schutzhütte erwischen ist ja leider hinlänglich bekannt *lach*. Die abendlichen Jeep Patroullien fast schon gefürchtet. Hat dem einen oder anderen schon mal den Trekkingurlaub versaut ^^

    Ich buddel meine Zeltheringe oft quer im Schnee ein und trampel dann alles ein bisschen fest.........aber Vorsicht bei starkem Frost sind sie beim Abbau dann manchmal schwer wieder auszubuddeln.............

    In diesem Fall nehme ich lieber stabile ca. 20 - 30cm lange Äste und buddel diese quer ein.......die kann ich dann am nächsten Tag im Schnee belassen und ziehe nur die Abspannschnüre aus dem Schnee. Man muss beim Aufbau nur darauf achten dass sich die Schnüre gut rausziehen lassen und nirgendwo hängen bleiben.........

    Gruß von der Ostsee

    Gute Info, daran habe ich so in dem Moment tatsächlich nicht gedacht, das werde ich mir aufjedenfall merken.

    Den von Dir gewählten Ort finde ich eigentlich sehr schön, aber das hängt natürlich auch an der Jahreszeit. Einen sehr großen und schön flachen Stein kenne ich von dem ein oder anderen Päusken auch recht gut. Aber es gibt derer ja viele dort. ;)

    Schön ist der, in der Tat. Meinte damit auch eher, dass man aus der Hängematte keine 'besondere' Aussicht hatte. Auf dem großen Stein in unmittelbarer Nähe ist die Aussicht natürlich 1a.

    Wann und wo war das denn, pedal-ritter ? Sieht super aus!

    Das war an der Stempelstelle 10 (man muss ja mittlerweile aufpassen was man sagt und öffentlich macht) Würde man im Nationalpark einen Overnighter mit Hobo machen, wäre das streng verboten. Anfang April dieses Jahres war das. Der Spot an sich war muss ich sagen nicht gerade einer wo man sagt "Mannomann, schön hier.". Im Harz ist es jedoch mittlerweile -je nach Region- garnicht mal so einfach lebende Bäume zu finden. Ab 900m schon garnicht. Auch war unbedingt ein großer flacher Fels für den absolut sicheren Betrieb des Hobos von Nöten.

    Wann und wo war das denn, pedal-ritter ? Sieht super aus!

    Das war an der Stempelstelle 10 (man muss ja mittlerweile aufpassen was man sagt und öffentlich macht) Würde man im Nationalpark einen Overnighter mit Hobo machen, wäre das streng verboten. Anfang April dieses Jahres war das. Der Spot an sich war muss ich sagen nicht gerade einer wo man sagt "Mannomann, schön hier.". Im Harz ist es jedoch mittlerweile -je nach Region- garnicht mal so einfach lebende Bäume zu finden. Ab 900m schon garnicht. Auch war unbedingt ein großer flacher Fels für den absolut sicheren Betrieb des Hobos von Nöten.

    Anmerkung Mod: Kommentar kopiert und teilweise in nach "Influencer vs Naturschutz" verschoben.

    Was sind das denn für Holzlatten am Boden? Ich kenne den Harz zwar fast wie meine Westentasche, aber die Teile finde ich gerade nicht. ;) Achtermann, Wolfswarte?

    Gutes Auge, die Holzlatten lagen in der unmittelbaren Nähe tatsächlich rum. Ich habe sie kurzerhand dazu verwendet, die Abspannung des Tarps zu realisieren, da meine Heringe dem Schnee nichts entgegensetzen konnten, und nicht immer in Verlängerung ein Strauch zur Abspannung vorhanden war.

    Mit diesem Foto vom nächsten Morgen hättest du sicherlich den Spot identifizieren können:

    Thematisch scheint der Titel ja zu passen. Harz, Winter und Schnee. Dann schaff ich es doch noch mal ein paar Impressionen meines anderen Harz Häng loszuwerden.

    In der Dunkelheit irgendwo bei 900m angekommen habe ich erstmal einen großen Felsen ausfindig gemacht, auf welchem ich ohne Einsatz moderner Hilfsmittel - sondern allein über gesammelte Birkenrinde und gesammeltes Stroh, unter Einsatz eines Feuerstahls, nach einiger Zeit schaffte, ein Feuer zu entzünden. Dies sollte für mich ein Schlüsselmoment sein, da dies ohne besondere Hilfsmittel bei Schnee im Winter mein erstes Mal war. Berandet wurde das Feuer mit einem Titan Hobo, auf welchem ich mir Nudeln sowie Tee kochte.

    Auf dem ersten Foto fehlt noch das Underquilt.

    In der Nacht wurde es bis zu -13°C kalt.

    Underquilt: Hammockgear Incubator 10F

    Topquilt: Cumulus Taiga 480

    Daunenhood: Cumulus

    Tarp und Underquilt wurden von Bikepacker für den Overnighter bereitgestellt. Tarp wurde nicht benötigt.

    Es war mollig warm und eine Erfahrung wert.