Beiträge von bowrilla

    Hast du die 47 € bezahlt, um den Artikel lesen zu können? Was haben die rausgefunden? Im Abstract steht ja nichts Konkretes.

    Vorteile einer noch immer bestehenden Hochschul-Immatrikulation: kostenloser Zugriff über VPN.

    Stand leider nichts wirklich relevantes drin und auch in der anderen Publikation war zumindest beim Querlesen nichts relevantes dazu zu finden. Vielleicht sollte man doch mal einen Testlauf machen.

    MrHydeAndMe Ich bekomme die nicht rein, ohne mich mit den System-Templates anzulegen... Das ist weit jenseits von dem, was ich guten Gewissens an Änderungen an der Forensoftware machen kann.

    Ich kenne jetzt die Forensoftware nicht, aber im Template müsste eigentlich nur irgendwo ein Hook sein, der die Seitenzahl abfragt und in einem bestimmten Format anzeigt. Der sollte einfach hoch-kopierbar sein. Aber klar, das wäre eine Änderung, die nach einem Update u.U. wieder anstehen könnte. Müsste man mal testen, ob es noch CSS-Probleme git.

    Hab ein Hammock Gear The Quest 12ft Tarp und das Hummingbird Hammocks Pelican 11,5ft Tarp seit ein paar Wochen. Das Pelican gewinnt für mich: leichter, hat Türen und damit besserer Wetterschutz und ist ein wenig kürzer, was mir mehr Spielraum gibt. Ist dafür allerdings natürlich auch dünner und empfindlicher im Material.

    Mal schauen, wann ich es auch mal mehr als nur testweise aufspannen kann.

    348cm x 284cm bei 356g (seam-sealed).

    Deine Intuition widerspricht nur irgendwie jeder Nutzungsempfehlung für Daunenzeug. ;)

    Nicht zwangsläufig. Die Frage ist dann wieder, über welche Zeiträume wir reden: ein Wochenende, einen Monat oder ein Jahr? Das eine ist eine singuläre Schädigung und das andere ist ein Prozess mit einer gewissen Schädigungsrate. Nehmen wir einen gleichen Kompressionsfaktor an, dann wird ab einer gewissen Zeit der andauernde Prozess den Schaden eines Kompressions-Dekompressions-Zyklus übersteigen. Ich sehe da so erstmal keinen Widerspruch. Die Frage ist letztlich: wann dominiert welcher Effekt?

    P.S.: nur weil ein Hersteller eine Empfehlung gibt, bedeutet das nicht, dass das auch wirklich korrekt ist. Frag mal Motorenbauer, was sie von Long Life Ölwechselintervallen halten.

    Daher werden die Schlafsäcke von GZBag auch nur unkomprimiert per Schiff verschickt anstelle von komprimiert.

    Die Frage ist letztlich: wie lang muss Daune um einen Faktor x komprimiert werden, um in der Schädigung bzw dem Verschleiß einem erneuten Kompressions-Dekompressions-Zyklus zu entsprechen? Natürlich werden Spannungen auftreten (gerade bei extremer Kompression), allerdings ist das Material auch ziemlich elastisch. Ohne konkreten Materialeigenschaften zu kennen und ohne das jetzt systematisch getestet zu haben, sagt mir meine Intuition, dass der Faktor Zeit signifikant weniger Einfluss haty als der eigentlich Kompressions-Dekompressions-Zyklus selbst, da hier die stärksten Verformungen erst einmal auftreten.

    Es wäre Mal interessant, wenn man das Mal systematisch durchtesten würde. Im Prinzip benötigt man dafür ja nur ein paar identisch große Behälter, Daunen und Gewichte zur Kompression. 1x Kontrolle, 1x wiederholte Kompression und Dekompression in leicht, einmal in schwer je einmal statisch leicht und statisch schwer. theoretisch müsste Fischertechnik schon ausreichen, um die regelmäßige Kompression zu realisieren.

    Greift ihr beim Verbindungsstück zwischen Gurt und Whoopie-Slings zu Beetle Buckles, Karabinern, Dutch Clips oder was ganz anderem und warum?

    Ich persönlich nehme Soft Shackles. Sind simpel und leicht, kann man problemlos selbst herstellen.

    Benötige ich noch einen extra Haken o. Ä. um die Whoopie-Sling mit der HM zu verbinden und muss ich hierbei etwas bzgl. der HM beachten?

    Kommt drauf an. Die meisten HM dürften mit entsprechenden Schlaufen ausgestattet sein, an die dann die Aufhängung kommt, andere fädeln die Aufhängung auch direkt fix durch vorm Spleißen. Häufig werden auch Continuous Loops verwendet (Tipp: schau mal bei Dutch im Shop unter spliced goods nach, da gibt's ein paar gute Zeichnungen)

    Kann mir jemand ein separat erhältliches Whoopie-Sling Aufhängesystem empfehlen?

    Gibt's von so ziemlich jedem HM Hersteller. Die sind auch super simpel selbst herstellbar. Einfach eine Rolle Amsteel/Dyneema Seil bestellen und ein Werkzeug zum Spleißen kaufen oder improvisieren. Eine Stricknadel und Klebeband reichen da übrigens schon aus.

    Ich bin gänzlich unerfahren, wie das mit Importieren über den großen Teich funktioniert und was da noch an Zusatzkosten anfallen. Kann mir hier jemand etwas Licht ins Dunkel bringen?

    Solange der Versender alles korrekt oder zumindest plausibel deklariert hat, geht da zumindest bei DHL und UPS (bzw auch USPS, zum Rest kann ich nichts sagen) normalerweise nichts mehr zum Zollamt. Bei DHL im Januar/Februar (Hammock Gear Bestellung) hab ich eine E-Mail von DHL mit den Zollunterlagen und einer Zahlungsaufforderung bekommen, am gleichen Abend online bezahlt und. Nächste. Tag war's in der Auslieferung. Über USPS hatte ich bei Hummingbird Hammocks bestellt, das ging zur Post und dort wurde der Zoll kassiert. Kann sein, dass die Übergabe von USPS zu DHL da etwas verzögert. Lag 1 Woche in LA und fast 2 Wochen in Frankfurt zwischenzeitlich herum.

    Wenn die Zollanmeldung nicht stimmt, landet es ggf beim Zollamt und man muss Dokumente vorlegen über den Wert (also Rechnung) und es wird dann dort alles berechnet und abkassiert. Hab ich das letzte Mal vor ~15 Jahren machen müssen.

    Rechne den Preis inkl Versand einfach x0,32 und du bist nah an den zusätzlich entstehenden Kosten. Ob sich das lohnt, hängt meist davon ab, wie teuer der Versand ist. Grundsätzlich macht es mehr Sinn, direkt mehr zu bestellen und zumindest den Versand damit auf mehrere Produkte aufzuteilen. Für ein 200$ Produkt 50$ Versand zu zahlen ist halt verhältnismäßig teuer ggü. den gleichen Versandkosten bei einer 600$ Bestellung (da kommt man ungefähr für 2x Quilt Daunenquilts aus).

    Gibt es für die BB XLC bzw. Eldorado auch ein UQ mit synth. Daune?

    Da passt erstmal jeder GE Underquilt dran. Synthetik (meist Apex Shield) ist eher seltener anzutreffen. Gibt was aus den USA aber ehrlich gesagt würde ich hier in Europa bei gramxpert bestellen. Faire Preise und so leicht es eben wird mit Synthetik.

    Die Pro-Version, da diese ein komplett abnehmbares Bugnet hat.

    Keine direkte Erfahrung damit, allerdings find ich die HG Circadian insgesamt etwas schwer. Würde persönlich nur im Wanderlust oder Wanderluxe Kit dazu greifen. Das Wanderlust Kit hat ein schwer zu schlagendes P/L-Verhältnis.

    Bezüglich Aufhängung & Co: nimm einfach erst einmal eine HM, bei der alles dabei ist und lern das so kennen, dann experimentiere anschließend herum. Weniger Gedanken an die ganzen kleinen Hooks und Clips und Buckles etc verschwenden. Nichts von dem ist ein Game Changer, das sind alles nur kleine nette Tweaks, die das Leben ein klein wenig angenehmer gestalten können.

    Die Chamäleon von Dutchware hat für mich einen super Eindruck gemacht, und ich dachte hier an die Variante mit 40D (niedriger wollte ich aufgrund Haltbarkeit nicht gehen und ich schlafe auch gerne härter, oder muss ich mir auch bei 20D keinen Kopf machen?). Ich fand jedoch keinen Shop, der die auch in Deutschland vertreibt.

    Also zum einen solltest du da vielleicht über die dt. Grenzen hinaus schauen. In der EU gibt's eine Handvoll Shops, die dir da weiterhelfen können, u.a. der Dutchhammockstore aus NL oder auch Hammock Fairys Store hier in DE (hauptsächlich Warbonnet). Aber auch der Import aus den USA ist kein großes Hexenwerk. Klar, du zahlst halt mehr Versand und obendrauf Steuern und Zoll, aber prinzipiell rechnen die hiesigen Importeure das auch mit ein und der Preisunterschied ist am Ende meist gering oder gar nicht vorhanden. Du kannst dann mehr individuelle Entscheidungen dafür treffen. Versand via DHL ist normalerweise bequem und gegen eine Handling Pauschale erledigt alles DHL (und auch andere Logistiker) für dich. Ob du das ganze importierst oder jemand anderes, macht keinen wirklichen Unterschied, die Ware für die Importeure stellt ein so kleines Volumen dar, dass da sicherlich nichts regelmäßig mit Containern über den Teich fährt.

    Wenn dir das Gewicht nicht so wichtig ist, würde ich mir auch mal die Amok Draumr anschauen. Ansonsten ist die Dutchware Chameleon eine großartige Wahl, mit Warbonnet würdest du auch nichts falsch machen können, hervorragende HM. Lesovik aus Polen hat etwas durchwachsenere Reviews - einige finden sie nicht so bequem auf Grund des Stoffes. Was dann auch einer der Gründe ist, warum dir das Probeliegen nahegelegt wurde. Präferenzen sind da verschieden.

    Nach Möglichkeit würde ich gerne meine Exped Synmat 7 LW in ein extra Layer einsetzen können.

    Kannst du sicherlich tun, aber mal abgesehen von den HM, die eine Isomatte als strukturelles Element verwenden (Amok Draumr) ist so eine Kombination eher suboptimal und du wirst früher oder später auf ein Quilt-Setup umsteigen. Da gibt's zu viele Hersteller und Optionen, um sie alle auflisten zu können - die meisten wirst du selbst importieren müssen. Alternativen aus Europa sind etwas rarer (hauptsächlich Cumulus, Khibu, gramxpert), gibt noch ein paar andere noch kleinere).

    Für einen günstigen ersten Einstieg wäre One Wind ansonsten eine Option. Das ist allerdings China-Ware und behält wohl eher schlecht seinen Wert im Gegensatz zu den Markenprodukten.

    Grundsätzlich ist die wiederholte (!) Kompression von Daune nicht unbedingt zuträglich fürs Material, aber am Ende ist es auch ein Gebrauchsgegenstand und über die Zeit wird die Performance eben nachlassen. Das Problem an sich ist (meinem Verständnis nach) in erster Linie der Vorgang der Kompression und weniger die Zeit. Bei der Kompression kommt es zu Verformungen und hier und da auch Brüchen in der Struktur der Daunen - die sind dann da. Die Zeit ist da eher ein kleiner Faktor (womit ich nicht sagen will, dass über die Dauer nicht ggf. noch weitere Strukturen beschädigt werden können). Es ist aber wie gesagt eh ein Gebrauchsgegenstand. Schweiß, Fette/Öle und Wasser setzen dem Material auch zu und sowohl Nähte als auch Stoff werden ebenfalls nicht ewig halten. Sorgsamkeit ist gut, aber man muss nicht alles zerdenken.

    Die Frage ist viel mehr: wie viel Sinn macht es, den Quilt extrem zu komprimieren bis an die Grenze, um dann eine ziemlich feste Presswurst im Rucksack zu haben, die den Raum nicht mehr ausfüllen kann? Ich Packe meine beiden Quilts (HG Incubator und HG Burrow, beide Premium 20F) zusammen in einen 20l Trocken-Kompressionssack (braucht etwas Überredungskunst beim Befüllen) und komprimiere das dann nur soweit, bis es geradeso unten quer in den Rucksack passt. Ich könnte es locker noch 30% (potenziell noch deutlich mehr) komprimieren, aber wozu, wenn es schon dorthin passt, wo es hin soll und noch Flexibilität da ist, um sich an die Form noch anpassen zu können?

    Wenn ich alles bis ans Maximum komprimieren muss, versuche ich krampfhaft meinen Kram in einen Rucksack zu packen, der eigentlich ein paar Liter zu klein ist (nominell eigentlich nicht, aber die Kompressionssäcke verschwenden am Ende halt auch noch Platz). Ich nehme lieber einen 55l als einen 45l Rucksack, wenn ich dafür bequem packen kann.

    Du kannst auch alles einfach in einen Packliner stopfen. Da hätte ich z.B. mehr Bedenken, dass ich den Quilt (oder Schlafsack oder ...) mit irgendwas Spitzem beschädige. Platztechnisch ist das aber sicherlich die effizienteste Option, weil der Raum im Rucksack optimal ausgefüllt wird. Ich mag die zusätzliche Organisation, die ich mit Packsäcken bekomme.

    Man könnte auch die Frau tauschen, vielleicht gegen ne kleinere die in den Schlafsack passt.

    Wollte es nur erwähnt haben 🤷‍♂️

    Also die von Amazon kann ich bislang nicht empfehlen ... eigenartiger Plastikgeruch.

    Ist der Schlafsack deutlich zu groß, gibt es bei Bewegungen immer einen riesen Luftaustausch

    Das ist aber eher ein Problem vom Schnitt und nicht so sehr der Länge. Ist der Schlafsack zu lang ist das halb so wild, da trägt man halt ein paar Gramm mehr und vielleicht dauert es am Ende 5min länger, bis es warm wird, aber grundsätzlich ist das kein großes Problem. Ist der Schlafsack sehr weit geschnitten, dann gibt es in der Tat ein Problem mit Luftaustausch bei Bewegung. Gleichzeitig gibt es aber für viele auch das Problem, dass sie in einem optimal schmal geschnittenen Schlafsack sich nicht wohl fühlen. Es bringt halt auch wenig, einen perfekt isolierenden Schlafsack zu kaufen, der schön eng geschnitten ist, der dann aber halt als unbequem empfunden wird. Wer sich viel bewegt, sollte vielleicht lieber im Schlafsack die Bewegung ausführen, da dann die Isolationsschicht an welcher Stelle auch immer nicht erst komprimiert und dann exponiert wird. Wer einfach hier und da mal kurz die Position wechselt, um bequem zu liegen, kann sicherlich auch einen engeren Schlafsack wählen. Problematisch wird's evtl, wenn man sich gerne vom Rücken zum Bauch hin drehen will, da man ggf. in der Kapuze weniger Luft bekommen könnte. Da wäre dann ein Quilt ggf. sinnvoller.

    Apropos Quilt - in Sachen Komfort ggf. eine gute Idee.

    Moin!

    Scheint ein entspanntes Arbeitsumfeld zu sein - oder ist das die neue Variante von Club Mate und Obstschale für alle? :D

    Deinen Weg haben wohl die meisten hier genommen und wurden idealerweise noch vor dem Kauf vor Amazonas bewahrt.

    Mach am Besten mal einen eigenen Thread für deine Suche auf und schreib ein paar Details rein, was du so genau machen möchtest, was dein Budget ist und was du ggf. an bestehender Ausrüstung hast (kann man ja vielleicht kombinieren oder aber jemandem fällt auf, dass da noch etwas fehlt, was du nicht auf dem Schirm hast).

    Ist da denn ein qualitativer Unterschied bzw Unterschied im Komfort zwischen einer Warbonnet und eine Khibu Nirvana?

    Das musst du selbst beantworten nachdem du beide ausgetestet hast. Was für den einen bequem ist, ist für den anderen evtl sehr unbequem. Da kommen halt viele individuelle Faktoren zusammen (Körpergröße, Gewicht, Schlafposition, Beinlänge, Beinposition beim Schlafen, etc pp) und dazu noch persönliche Vorlieben.

    Ein wirklicher Fehlkauf wird keine von beiden wohl sein - aber ob eine Hängematte für dich wirklich gut ist oder nicht, kann nu das tatsächliche Liegegefühl bestimmen.

    Kann mir jemand empfehlen welche Aufhängung ich nehmen sollte? Ich bin komplett überfordert 😭

    Für maximale Gewichtseinsparung: Whoopie Slings die direkt ohne Continuous Loops an der GE Hammock befestigt sind. Deren Nachteil ist allerdings, dass sie einen etwas größeren Mindestabstand haben und ggf. etwas fummeliger sein können bei der Feineinstellung. Die Webbing w/ Buckle Option ist komfortabler aber auch etwas schwerer. Wir reden aber auch "nur" über ~150g Einsparung. Für UL potenziell interessant, grundsätzlich aber für sich genommen eher nebensächlich. Zur Becket Suspension kann ich nicht viel sagen - man muss halt dem Knoten vertrauen. Insgesamt schwerer als Whoopie Slings aber mit mehr potenzieller Länge. Wobei man mit den Whoopie Slings eigentlich kein Problem bis 6-6,3m haben sollte (hängt auch vom Baumdurchmesser ab, wie viel die Baumgurte noch als Länge hinzugeben). Bei dem Baumabstand muss die Aufhängung schon über 2m hoch hängen eigentlich für den optimalen Winkel. Für den Komfort bei einer HM mit Ridgeline ist der Winkel zwar nicht so wichtig, allerdings steigen die Kräfte auf Material und Baum deutlich an je flacher der Winkel wird.

    Die Aufhängung kannst du am Ende immer austauschen je nach Lust und Laune.

    Ich möchte einfach versuchen mit Matte und Tarp in ähnlicher Region zu bleiben wie mit meinem Zelt, das waren ca. 1,2kg.

    Das ist mit den meisten Hängematten machbar ohne auf extreme UL Matten zu setzen.

    Meine (minimal modifizierte) Lesovik Draka wiegt mit Aufhängung (Whoopie Slings und Soft Shackles an Stelle von Karabinern), Packtasche, Ridge Line, Ridge Line Organizer und den beiden Guy Lines (die sehr dick sind und auch ersetzt werden könnten) an der Seite 681g (nachgewogen). Dazu die Baumgurte, von Lesovik je 40g. Das Hammock Gear The Quest 12ft Hex-Tarp mit Side-Pullouts und Tasche wiegt 383g. Macht 1144g. 6x MSR Mini Groundhog Stakes und der Hammock Gear Dyneema Stake Bag wiegen zusammen 60g. Das sind 1,204kg

    Im Bereich der Lesovik Draka liegen praktisch alle Hängematten mit integriertem Moskitonetz und 11ft Länge und einem etwas stabileren Stoff, egal ob nun Dutchware, Hammock Gear, Warbonnet o.ä. Mit leichterem Material gibt's dann auch einen nachgiebigeren Stoff - die einen finden das toll, andere nicht. Der nächste Schritt nach unten in Sachen Gewicht wäre z.B. eine Dutchware Half Zipped aus Hexon 1.6 (du könntest wahrscheinlich auf auf Hexon 1.2 gehen, aber dann wirst du auch wieder weiter einsinken - spart ~50-60g). Aus Hexon 1.6 wahrscheinlich 90-100g leichter.

    Ab einem gewissen Punkt wiegen die Hängematten und Tarps (und Quilts) irgendwann mehr oder weniger das Gleiche in einem +-50g Rahmen. Allen stehen mehr oder weniger die gleichen Stoffe zur Verfügung, die gleiche Auswahl an Seilen und Garnen und eben auch die gleichen Füllmaterialen. Hexen kann da keiner. Um hier merkliche Einsparungen in Sachen Gewicht zu machen, muss man dann am Ende auf irgendwas verzichten, sei es nun das Mückennetz weglassen oder nur ein einseitiger Reißverschluss oder eben ein schmalerer Schnitt (wir nehmen einfach eine fixe 11ft bzw 335cm Länge an).

    Das musste ich nach langer Recherche und Fragen im Forum dann auch irgendwann feststellen.

    Ähnliches gilt für Tarps. Entweder man spart den Stoff komplett ein mit einem schmaleren Schnitt oder man wählt ein dünneres und damit auch empfindlicheres Material. Die Hummingbird Hammocks Tarps zum Beispiel nutzen 15D 0.9oz SilPoly - extrem leicht (das Pelican Winter-Tarp wiegt weniger als viele Hex-Tarps) aber ist auch deutlich empfindlicher. Das ganze ist dann nah an Dyneema-Tarps dran, für weniger als die Hälfte des Preises aber auch weniger Stabilität. In einem Sturm kann das dann u.U. unschön werden.

    Ein weiterer Fallstrick: die Gewichtsangaben umfassen nicht immer die gleichen Gegenstände. Beim einen ist die Aufhängung mit dabei, beim anderen nicht. Gleiches gilt für die Guylines, den Packsack, den Ridgeline Organizer etc. pp.

    Die Frage ist am Ende also: wie viel Arbeit, Zeit und Geld willst du investieren, um am Ende 200g weniger zu tragen. Klar, UL versucht alles zu optimieren, aber es ist halt am Ende auch immer eine allgemeine Kosten-Nutzen-Rechnung.