Beiträge von Riippumatto-Joerg

    OK, ich geb mich geschlagen. Bin nicht derselben Meinung aber verstehe auch eure Begründungen irgendwo. (Aber sowieso: wenn jeder immer gleich meiner Meinung wäre, müsste ich mir ja andauernd eine neue suchen...:/)

    Anyhow good to have you here, Infrastellar - gut dich hier zu haben!


    Gruss Jörg

    DL1JPH ,

    zuerst mal will ich eins richtig stellen, meine Wortwahl war wohl eher meiner Erregung entsprungen, als meiner Rationale: Ich wollte dich nicht als engstirnig bezeichnen (Sorry dass das so rüberkam, mein Fehler).

    Aber im ursprünglichen Sinne des Wortes, ich halte es eben für engstirnig, nur "hierzulande bekanntes", etabliertes und sprachsynchronisiertes zuzulassen, da das eine nutzlose Selbstbegrenzung ist. Die Welt hat so viel mehr zu bieten, wenn man es zulässt, dazu wurde das Internet ja auch mal geschaffen. Und eben in einer Sprache, die man in allen Ländern der Welt mehr oder weniger fliessend beherrscht. Das Internet wurde erst im Nachhinein durch lokal restriktierte Sprachversionen seiner Ursprünglichen Absicht wieder entfernt. Oder?

    Ähnliche Sprachbegrenzung kann natürlich auch in anderen Ländern finden, finde ich auch dort engstirnig.

    Wie wär's, deutsch begonnene Fäden sollten deutsch weiterdiskutidert werden, und englische englisch? Oder fehlts dann an der Kontrollierbarkeit? Dass weitere Sprachen unterstützt werden müssten, dafür sehe ich jedenfalls keine Gefahr, Interstellar hat ja auch Englisch gewählt, nicht seine Landessprache.

    Ist es überhaupt möglich (auch für Moderatoren oder Haustechniker), jeden einzelnen Beitrag zu lesen, sucht sich nicht sowieso jeder das aus, was sie/ihn interessiert?

    Warum muss man das überhaupt reglementieren?

    Gruss Jörg

    Sehr schade. ich habe Verständnis, dass nicht jeder alles können kann. Aber ich habe kein Verständnis, dass man das dann versucht, durch Regeln zu unterdrücken. Das erinnert mich an die Sandkastenspeile im Kindergarten.
    Interstellar hat eine Brücke(nhängematte) gebaut, indem er Kontakt zum Hängemattenforum aufbaute, obwohl er kein Deutschexperte ist . Respekt davor. Wer Übersetzung will und braucht, kann das doch selber tun? Muss man The Ultimate Hang jetzt auch übersetzen, um es hier empfehlen zu können?

    Das schlimmste finde ich aber, dass Interstellar sich jetzt noch entschuldigen "muss".

    Also als Ausländer, der ich selber in der übrigen Welt bin, kann ich diese deutsche Engstirnigkeit einfach nicht ertragen.

    Hallo,

    Breite ist beim Cumulus definitiv besser als beim DD, hab da nie was vermisst. HM bis 3m Länge bislang, Material mir eine längere zu nähen gerade eingetroffen, dann teste ich das natürlich noch mal.

    Schlaufen für Gummikordeln sind reichlich dran, ich benutze nicht mal alle, sitzt gut.

    Aber momentan ist der Daunen-UQ im Schrank, benutze den dünneren DD, der passt bis 5..8 Grad runter, aber ist wie gesagt etwas knapper.

    Welcome also from Finland.

    As a few guys in this forum who already welcomed you, I also grew up in eastern part of Germany, studied in Dresden, and among our group of friends we had several very memorable and culinary trips to High and Low Tatra by train. We also visited nearby slovak cities, most of them in Winter though for skiing. We 13 people once rented a Antonov double decker plane (holds 12 passengers, I was the 13th and only had a roof strap to cling to) at Poprad air field and flew over Tatra mountains on a bright 31st of December, unforgettable!

    Nice pictures, and from my short experience you found a very cool forum with splendid people!

    Regards Jörg

    (Is there a sentence in slovakian language that goes like:

    Mam hlad jaku vlk! ?) :D

    Toll an dem Zeitungsartikel jedenfalls, den Stefan gepostet hat, dass er eine sehr gute Diskussion angestoßen hat - mit Sicherheit nicht nur im diesem Forum. ich hoffe wirklich, dass man den auch an den entsprechenden Stellen bemerkt hat, und diskutiert, welche guten Dinge zu prüfen sind. Dass das Jedermannsrecht als ganzes Deuschland nicht erfolgreich übergestülpt werden kann, das sehe ich auch so. Aber der Ansatz, dass völlige Entkoppelung des Menschen von der Natur ihr mehr schadet als seine verantwortungsvolle Einbindung, davon bin ich überzeugt. Aber das braucht Augenmass und Umgewöhnung... also auch Zeit.

    barfuß : Übrigens nach bissel eigener Liegeerfahrung und Lastencheck, toll an deiner Konstruktion finde ich, wie du die Verwindungssteifheit ohne Dreiecksstreben geschaffen hast. Längs auch, oder hast du das noch irgendwie an der Wand befestigt?

    Ok, danke Hammock Fairy !

    Empfiehlst du (ihr) mir Whipping oder Tunnelzug (maximal nutzbare Länge usw.) oder ist das dann auch eher Geschmackssache? Vermutlich ist ein gutes Whipping weniger nahtkritisch, braucht aber auch Übung um dauerhaft zu halten?

    Und habe ich für Whipping genug Seilware bestellt (du erinnerst dich: 5m, soll auch für die Ridgeline reichen)? OK, Seil bekomme ich notfalls auch lokal, zB Bauhaus also Seilflechter 3mm... Wie genau Whipping gemacht wird war ja irgendwo im Forum beschrieben, glaube ich, muss ich noch Mal suchen...

    Aber letztlich wäre mir der Längenverlust der HM das entscheidende Kriterium. Eine Naht haltbar zu setzen sollte ich schaffen.

    LG Jörg aus dem sonnigen Finnland!

    Bei den Endsäumen bleibt dir für ein aussagekräftiges Resultat nur das Zählen der Karos und sauberes Umbügeln den Karos entlang vor dem Festnähen. Hier können Abweichungen von drei, vier Millimetern bereits spürbaren Einfluss auf das Liegegefühl haben. Je kürzer die Hängematte, desto stärker spürst du Ungenauigkeiten.

    Danke, guter Hinweis.

    Gehe ich richtig davon aus, dass ein ideales Rechteck (mit Ausnahme der pfuschbaren Seiten) das beste ist? Oder kann da eine gezielte Abweichung (ganz leichtes Parallelogramm oder sanfte Bögen um wenige Karos versetzt) Vorteile bringen?

    Zu Whipping Vs Tunnelzeugseile muss ich mich auch noch genauer bilden...

    Das mit den Tags, keine Ahnung was da wieder schief gelaufen ist, ich hatte eigentlich exakt versucht, bestehende Vorschläge zu verwenden. Kann es sein, dass mein Google Smartphone Typoassistent sogar DIE berschlimmbessert hat? Naja wohl eher nicht. Danke für den Hinweis jedenfalls, und für die Nachbesserung.

    Gruss Jörg

    Hallo,

    Habe mich durchgerungen, Material bei TreeGirl zu bestellen und Hand anzulegen. An die Nähmaschine meiner Tochter nämlich, und eine Hängematte aus dem bestellten Stoff zu nähen. Oder vielleicht auch zwei. Das werden wir dann alle sehen, ob meine grobe Idee funktioniert - ich auch.

    Es ist nämlich so, Dank der sehr guten Tips und Beratung (insbesondere Hammock Fairy und Waldläufer70 ) kann ich mich nicht entscheiden: Gathered End oder Bridge.

    Also dann eben beides! Oder gar noch Zwischenvarianten dazu.

    Da ich zugunsten meines Portemonnaies erst Mal nur 365x154cm Ripstop Nylon 70d bestellt habe, und meine Terrasse auch nur Spannlänge max 340cm zulässt, fange ich mit einer 11,5-oder-so GE an, teste diese ausgiebig und experimentiere dann auch gleich meine Brücken-HM-Ideen damit.

    Irgendwann kommt dann der Punkt mit der Schere und nochmal Nähmaschine, um die letztlich auch sehr verlockende Bridge umzusetzen, aber das behalte ich mir erst Mal noch vor, und ob ich dazu nicht doch noch mehr Material nachbestelle. (Das würde dann TreeGirl freuen, und meine Frau weniger, da muss ich mich dann eben entscheiden. :rolleyes:)

    Also ich selber bin schon sehr gespannt !

    Tipps zum bequemen Zuschnitt und End-Verbund der GE nehme ich noch gern entgegen!

    Zur Bridge hat mir Waldläufer70 ja schon ausgiebig geholfen...

    LG Jörg aus seiner 3x1,5m-TTTM

    Ich habe auch überlegt, warum das Jedermannsrecht in skandinavischen Ländern und Finnland und (meiner ungenauen Erfahrung nach ähnlich auch in Canada und Teilen der USA) recht gut funktioniert, in Deutschland bzw. Mitteleuropa aber nicht so oft oder gar nicht.

    Ein Grund scheint mir die gelegentliche "stossweise Übersättigung" der Wälder mit Ausflüglern zu sein, naja und sicher auch die deutsche "Gründlichkeit" (was man nicht kontrollieren kann, verbietet man am besten erst mal) und eben auch die negativen Beispiele wie Müll und Missbrauch. Aber das gibts auch hier - wenn auch in geringerem Ausmass - Bevölkerungsdichte-bedingt.)

    Definitiv bin ich NICHT der Meinung, dass es immer DIE ANDEREN sind (Wohnmobilisten als Beispiel), sondern wo viele Menschen sind, sind auch rein statistisch viele schwarze "Schafe" darunter. Ich meine, auch Hängematten-Camper feiern gelegentlich gern ein Stelldichein im Wald (auch ich tu das vorr. am WE mit zwei guten Freunden), three is a party, und der Müll wird dann auch frühestens am nächsten Morgen entfernt, das gibt dann auch schnell das Bild von wilden Vagabunden ab (jetzt mal aus der Sicht von Wohnmobilisten oder Rentner-mit-Hund-auf-dem-Sonntagmorgen-Spaziergang). Kein Zweifel: Die meisten HM-Freunde treibt die Liebe zur Natur in den Wald. Aber sozial zu Menschen sein will man ja auch, die sind ja auch Natur...

    Eines ist mir aber aufgefallen: In Finnland (und ähnlich sicher auch in den anderen positiven Beispielländern) "bezahlt" man Menschen, um gesägtes Holz und Werkzeug für die Feuerstellen in Nationalparks bereit zu stellen, den Müll, der eben doch am Ende hier und da aus den Mülleimern quillt oder gar um die Feuerstelle liegen bleibt, wegzubringen, Hinweisschilder und Facilitäten (zur Müll-und anderen Problemvermeidung und eben zum allgemeinen Nutzen) zu erneuern und die Kompostier-Klos an den Feuer-/Übernachtungsstellen in den Nationalparks zu leeren usw. Der Staat investiert in Gesundheit und Naturverbundenheit - sehr günstige Investition eigentlich.

    In wiederum anderen Ländern "spart" man Arbeitskräfte ausgerechnet im öffentlichen Bereich (man kauft bestenfalls Service ein, um die Dinge irgendwie am Laufen zu halten), um dieselben Menschen dann woanders im Sozialsystem abzufangen und bestenfalls anderweitig wieder einzugliedern.

    Den "Nutzen" des Waldes für den Menschen berechnet man leider viel zu häufig nur in Sauerstoff-m3 oder Holzpreisen, oder gar in entgangenen Industrie- oder Wohnflächen-Grundstückspreisen, und wo die Kosten/Nutzenrechnung negativ ausfällt...

    Gut wäre es aber auch, die Natur auch als Gesundheitsfaktor und Jungbrunnen wiederzuerkennen, Mensch und Natur wieder zu verkoppeln (wie es ja eigentlich sein sollte), den Menschen zur Naturliebe und Mitverantwortung also wieder stärker einzubinden. Aber wie schafft man das?

    Mit gutem Beispiel voran ist tatsächlich alles, was mir dazu einfällt. Eventuell noch "richtig" wählen und engagieren - Wald- statt Wirtschaftswachstum fördern. Gute Frage: Was nützt mir persönlich mehr, den Wald vor der Nase oder grösseres Gehalt? Die Frage hätte ich mir selbst noch vor zehn Jahren anders beantwortet. :/

    Die knappe Breite kommt vermutlich bei kälteren Nächten negativ zum tragen: Wird dann der Schlafsack oder Top quilt seitlich mehr zusammengedrückt = Kältebrücke? (Habe hier in Finland noch recht viele kalte Nächte gehabt, und ob ich gefroren habe lag meist an so kleinen Dingen. Zum Glück hat sich das endlich auch hier mit dem Nachtfrost...)

    Aber ich persönlich finde den Ansatz des Haven Tent auch sehr interessant. Ein breiteres Model wurde auch schon mal in Aussicht gestellt. Kann nur noch besser werden, das Prinzip muss doch skalierbar sein? (Wenn auch Standard-Isopad-abhängige Breite?)

    LG Jörg

    Nun ja, in skandinavischen Ländern geht auch das unter Jedermannsrecht: für eine Nacht geht fast überall, wenn man nicht gerade seine Campingstühle rausholt oder direkt jemandem vor der Nase parkt, und natürlich nimmt man seinen Müll und seine K...e wieder mit. Jedem Tierchen sein Pläsierchen...