Beiträge von Hammock Fairy

    Vielleicht habt ihr Ideen wie man das anbringen des Gurtbänder an den Pullouts optimieren kann.

    Eventuell zusätzlich kleben?

    Dickeres Material verwenden?

    Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Meine Ideen:

    • Kein Gurtband verwenden, sondern selbst genähte Silnylonbänder. Da könnte man versuchen, ob die auch mit Kleber halten.
    • Die Aufkleber so falten und kleben, dass sie die Gurtbänder ersetzen. Ich glaube, ich habe etwas ähnliches bei Schlauchbooten gesehen.
    • In den Aufkleber einen Schlitz schneiden, die Gurtbandschlaufe durch führen und hinten festnähen.
    • Die Warbonnet V-Aufnäher mit Silnylon machen und aufkleben.

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    Drei Jahre, um die erste Hängematte fertig zu nähen? Und ich dachte, ich bin die Königin der Prokrastinierer ^^ Aber Hauptsache sie ist am Ende doch noch was geworden.

    Meint ihr mit differentiell, dass in die äußere Lage mit einberechnet wurde, dass sie etwas mehr Radius braucht?

    Das, plus Platz für die Isolierung. Beim Climashield braucht man sich darüber nicht den Kopf zu zerbrechen. Bei Daune und bei daunenähnlicher Füllung darf die äußere Hülle die Isolierung aber nicht zusammendrücken.

    Gibt es zu Überlegungen der Aufhängung einen Diskussionsbeitrag?

    Ich habe meine Aufhängung mehr oder weniger so wie die vom originalen Wooki gemacht: am Kopfende eine Kordel durch den Tunnelzug, und am Fußende einen Whip um den eine Gummikordel gelegt ist, die mit einem Karabiner an der Hängemattenaufhängung eingehängt wird. Warbonnet macht am Wooki einen Warbonnet Whip. Ich bin inzwischen dazu übergegangen, einen echten Whip zu machen, damit ich die Seiten herausziehen kann. Dadurch schmiegt sich der Quilt an den Seiten auch ohne Druck an. Im Gegensatz zu echinotrix hatte ich keinerlei Probleme mit der Anpassung. Da Synthetik vergleichsweise schwer ist, musste ich aber deutlich stärkere Gummikordel und Karabiner als für Daune verwenden.

    Du planst nicht zufällig, demnächst ins Verkaufsgeschäft für selbstgenähte Apex-Wookie-Underquilts einzusteigen? Dann hättest du definitiv schon mal zwei Bestellungen :love:

    Ich hatte darüber nachgedacht, habe aber bei meinem derzeitigen Geschäftsmodell einfach zu wenig Zeit (mein letztes freies Wochenende war irgendwann zwischen Weihnachten und Sylvester) - und ich nähe auch nicht schnell genug, um bei einem halbwegs realistischem Verkaufspreis noch mehr als den halben Mindestlohn zu bekommen. Derzeit läge mein Stundenlohn irgendwo bei 4€ =O

    Aber evtl. gibt es im Herbst eine bessere Lösung. Nur hilft dir das erst mal nicht weiter.

    Wenn du den Import aus den USA nicht scheust, kannst du einen Trail Winder von Simply Light Designs bestellen. Den habe ich zwar selbst (noch) nicht ausprobiert, aber die Reviews auf HammockForums sind gut.

    Wenn nähen eine Option ist, würde ich sowohl vom Moonquilt als auch vom Otul (obwohl ich den ja sogar selbst verkaufe) abraten, und stattdessen einen Wooki-Klon nähen. Dazu gab es schon diverse Threads.

    Ich habe vor 10 Tagen gerade den zweiten Climashield Wooki-Klon aka Sooki mit 6oz / 200g Apex fertig genäht. Beim ersten Sooki (mit einem etwas dünneren Apex) habe ich sehr gekämpft - aber beim zweiten ging es mit angepasster Technik viel besser. Das Material für den dritten Sooki liegt schon bereit :)

    Einen "normalen" KuFa-Underquilt habe ich noch nicht genäht. Der ist auf Grund der Wendetechnik (alle Lagen in der richtigen Reihenfolge aufeinander legen, heften bzw. stecken, nähen, umdrehen, Wendeöffnung vernähen, fertig) einfacher zu nähen als ein Sooki. Aber die bessere Passform und der höhere Liegekomfort sind den etwas höheren Aufwand meiner Meinung nach mehr als Wert.

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    Sobald die erste Hängematte fertig genäht ist, will man gleich wissen wie sich denn dieser andere, interessante Stoff liegt... Und ehe man sich's versieht, hat man ein Stoff- und Hängemattenlager ^^

    Die meisten Menschen haben im Moment mehr Zeit als sonst, um sich mit den schönen Dingen des Lebens zu befassen...

    Ja, das merke ich in meinem Shop extrem!

    Einsteiger-HM werden vermutlich zahlenmäßig sehr viele verkauft(?).

    Exakt. Was die Hängematten-Ausrüstung betrifft, würde ich Cumulus als gehobene Einsteigerausrüstung einstufen. Genau wie Hennessy. Für die meisten Leute sind diese Hersteller der erste Kontakt mit der Hängemattenwelt. Für viele funktioniert die Ausrüstung gut genug, so dass sie nie weiter suchen. Was absolut in Ordnung ist. Am Ende ist es nur wichtig, dass man zufrieden ist und die Ausrüstung nutzt.

    Allerdings ist der Selva600 nicht rechteckig sondern eher mumienförmig. also schon etwas weiterentwickelt, wie mir scheint.

    Die meisten Underquilts sind nicht exakt rechteckig geschnitten, sondern trapezförmig, weil man an den Füßen weniger Breite braucht. Beim Hammock Gear Incubator verjüngen sich aus diesem Grund sogar die Kammern. Die Löcher zwischen Hängematte und Underquilt werden davon aber nicht beeinflusst.

    Ich glaube wir sollten uns einigen, dass unterschiedliche Hängematten und Menschen auch underschiedliche Lösungen brauchenes also sicher Bedarf für beides gibt.

    Wenn du ein paar Nächte in einer geräumigeren Hängematte aus einem für dich geeigneten Stoff mit einem Wooki darunter geschlafen hast, und danach immer noch der Meinung bist, dass der Cumulus das Gelbe vom Ei ist, sage ich nichts mehr ;)

    Ich habe in vielen verschiedenen Hängematten mit nicht ganz so vielen verschiedenen Underquilts geschlafen, und der Wooki hat mit weitem Abstand am besten gepasst. Eine bessere Passform bekommt man nur, wenn man die Isolierung direkt an die Hängematte näht.

    Der Stoff sieht auch klasse aus. Weißt Du noch welcher das war?

    Klar. Das ist das Hexon Wide 1.7 (70D). Die Hängematte hatte ich vor bestimmt einem Jahr angefangen, und zuerst wegen Nähmaschinen-Problemen und später wegen Zeitmangel liegen lassen. Habe sie letztes Wochenende endlich fertig genäht, dieses Wochenende die letzten Fädchen abgeschnitten, gewaschen, und heute gewhippt. Heute Nachmittag habe ich bereits eine Stunde in der neuen Hängematte gefaulenzt - der Stoff fühlt sich immer noch top an. Heute Nacht folgt der nächste Test. :)

    Aber selbst in diesen Hängematten werden meine Knie noch zu stark überdehnt

    Ich kann mich nicht erinnern, ob ich schon mal gefragt habe - aber hast du es mal mit einem Kissen bzw. einem Packsack mit ein paar Klamotten versucht? Da GE Hängematten alle gebogen sind, hat glaube ich jeder mehr oder weniger große Probleme mit überstreckten Knien und überlasteten Fersen. Ich habe schon seit Jahren ein altes, unterfülltes Federkissen unter den Knien, und vermisse es mittlerweile selbst im Bett oder in der Brückenhängematte. Unterwegs muss es weniger komfortabel gehen, aber ich habe immer ein paar Kleinigkeiten im Rucksack, die ich Nachts nicht brauche und als Füllung für mein Kniekissen mißbrauchen kann.

    ... verstehe den Grund nicht. Wegen dem verrutschten vom Takeling, evtl?

    Zum einen dürfte sich das Whipping über kurz oder lang lockern, und wenn du es am wenigsten erwartest nachgeben. Autsch.

    Zum anderen musst du jedes mal, wenn du die Aufhängung auswechseln willst, das Whipping auf machen. Das schöne bei gewhippten Hängematten ist ja gerade, dass sich die Aufhängung viel einfacher und schneller austauschen lässt als bei Tunnelzug-Hängematten.

    Gute Idee. Aber meine Partnerin bringt mich um wenn ich ihr so ein Gestell an die verzierte Decke zimmere.

    Das kommt wohl auf deine Handwerkskünste, deine Kreativität und deine Verkaufsfähigkeiten an! Ich finde es jetzt gerade nicht, aber auf HammockForums habe ich schon schöne Lösungen gesehen, z.B. ein Bilderrahmen der gleichzeitig ein Aufhängepunkt ist. Bau ihr z.B. einen begehbaren Kleiderschrank, dessen Balken sich dann zufällig auch für deine Hängematte eignen :P

    Zitat von Treegirl aus "Fragen und Antworten zum Warbonnet Wookie Underquilt":

    "Dadurch dass der Wooki den Nutzer nicht umhüllt (wie ein traditioneller Underquilt), finde ich ihn auch bei höheren Temperaturen erträglich."

    Sorry, "umhüllt" war nicht das richtige Wort. Die Seiten werden bei der 4-Ecken-Aufhängung höher gezogen als beim Wooki. Man hat quasi eine Badewanne unter seiner Hängematte hängen, deren Seitenwände man auseinander drücken muss, wenn man halbwegs diagonal in der Hängematte liegen will. Die Seiten beim Wooki sind wie die Seiten der Hängematte. Sie kommen zwar auch etwas hoch, aber nicht so stark. Ich habe meinen Wooki zwischenzeitlich etwas modifiziert, damit die Seiten etwas höher kommen, um meine Schulter auch dann zu wärmen, wenn ich nicht mit meinem ganzen Gewicht darauf liege.

    Je breiter der 4-Ecken-Underquilt ist, desto höher werden die Seiten gezogen. Einerseits ist das angenehm, weil dann die Gummikordel nicht mehr so stark auf Kopf und Füße drückt. Andererseits unangenehm, weil man bei nach außen gedrehtem Gesicht eine Decke im Gesicht hat.