Traditionelle Hängematten sind nicht so anspruchsvoll wie Campinghängematten, deshalb kannst du da vermutlich jedes Gestell verwenden, das lang und tief genug ist. Im Zweifelsfall würde ich einfach mal beim Verkäufer oder beim Hersteller anfragen, welches Gestell die empfehlen können. Nur solltest du dir im Klaren sein, dass so ein Gestell nicht mal eben schnell weggeräumt ist. Die Dinger nehmen viel Platz weg, sind schwer und klobig, und stehen in kleineren Räumen immer im Weg herum. Kein Problem, wenn der Raum nur als Schlafzimmer genutzt wird. Für Mehrzweckräume aber nur bedingt zu empfehlen.
Beiträge von Hammock Fairy
-
-
Herzlich Willkommen im Forum!
Zwei Hängematten sind doch schon mal ein guter Anfang

-
Ich mache meine kompletten Tunnelzüge 4,5 cm breit - inklusive der 3 Nähte. Die erste Naht setze ich nur 2-3 mm über die Kante; die nächsten 2 Nähte meist jeweils 6-7 mm darüber. Wobei ich mich der Einfachheit halber am Ripstopmuster orientiere. Der offene Teil des Tunnelzugs dürfte dann immer noch ca. 3 cm breit sein, was bei 7/64" AmSteel und den meisten Stoffen mehr als ausreichend ist. Eine Ausnahme sind lediglich extrem dicke und steife Stoffe.
-
Herzlich Willkommen im Forum!
Eine netzlose Hängematte nähen ist simpel, sofern man eine gerade Naht mit der Nähmaschine nähen kann. Eine Netzsocke ist auch nicht allzu schwer - obwohl ich schon feststellen musste, dass es nicht so einfach ist, auf Anhieb die richtigen Maße zu finden. Eine integrierte Hängematte habe ich bis heute noch nicht genäht, weil ich keine Zeit für Prototypen hatte. Aber poste gerne deine Erfahrungen!

-
Kannst du denn die Hängematte mit den Schlaufen trotzdem schnell auf- und abbauen?
Alle meine Hängematten sind mittlerweile mit Schlaufen ausgestattet. Die hänge ich einfach mit Hilfe eines Karabiners in die verstellbaren Gurtschlaufen (Gurt + AustriAlpin Dreisteg) ein. Ich wüsste nicht, wie es noch schneller ginge.
Ich hab noch nie mit so Gurten gearbeitet und wohl einfach Angst, die könnten rutschen.
Wenn der Gurt rutscht - was bei meinen glatten Balken der Fall ist - reicht es, ihn ein zweites mal um den Balken zu legen. Ich habe auch schon an glatt polierten Metallpfosten gehängt; dann musste ich eben 4x um den Pfosten bis die Reibung groß genug war.
Ui, so einem Löcherbalken würde ich nicht mehr vertrauen... Meine 60 x 60 Balken biegen sich auch ohne Löcher schon etwas

Sobald du einmal die richtige Aufhängehöhe gefunden hast brauchst du die Gurte nicht mehr und kannst als Dauerlösung einfach Haken an die Balken schrauben .
Das kann man sicherlich so machen - aber bei der nächsten Hängematte passt es dann u.U. wieder nicht so gut. Der größte Aufwand ist doch, den Balken zu installieren. Wenn der einmal da ist, lässt man einfach den Gurt dran hängen. Da ich häufiger Hängematte-wechsel-dich spiele, habe ich mehrere Gurte am Balken hängen. Dann muss ich den für meine Lieblingshängematte nicht verstellen.
-
Es gibt auch noch die Option 10°. Es klingt, als ob das evtl. eine gute Lösung wäre. Ich finde den 20° Wooki etwas zu kalt, im Vergleich zu anderen 20° Quilts. Im Gegensatz zum 20° Wooki war mir mit einem 0° Wooki + 3oz Overfill noch nie zu kalt (oder zu warm). Ich habe ihn bei Temperaturen von 0°C bis 25°C benutzt. Ich schlafe allerdings sehr kalt.
Beim Wooki würde ich den robusteren Stoff immer als innere Lage wählen, weil diese die ganze Last trägt. Einmal versehentlich in den Wooki gesetzt - und man ist für einen stärkeren Stoff dankbar. Schon aus diesem Grund würde ich nie 10D wählen. Abgesehen davon ist der 10D-Stoff schmaler; deshalb wird ein Stoffstreifen angenäht. Zumindest war das bei dem 10D Wooki der Fall, den ich vor einem Jahr in der Hand hatte. Ob Warbonnet mittlerweile einen breiteren 10D-Quiltstoff verwendet, weiss ich nicht. Mir wäre eine Gewichtsersparnis von maximal 95g (10D vs. 20D für beide Lagen) das nicht Wert.
The wookie was not part of the sale, so I will wait for blackfriday

Seit es den Wooki gibt (August 2016), war er nur ein einziges mal Bestandteil eines Sales. Und da auch nur "in stock" Wookis - nicht "custom". Da Warbonnet im letzten Jahr das Stoffsortiment zum Teil geändert hat, habe ich den Eindruck, dass der Sale vor allem dazu genutzt wurde, auslaufende Stoffreserven abzuverkaufen. Ich würde mir also keine großen Hoffnungen machen.
-
Dann wäre evtl. ein Dutch Wide Winter Tarp eine Überlegung Wert. Bei einer Seitenbreite von ca. 175 cm könnte es möglich sein, das Tarp bis zum Boden abzuspannen und trotzdem nicht fast am Boden zu liegen.
Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Ich hab aber noch keins gesehen oder benutzt. Steht auf meiner Wunschliste

-
Welcome to the German Hammock Forums!
It's great to see that you found your way over to us
I'm looking forward to beautiful photo reports!By the way - there is a group hang happening next week near Berlin: Inseltreffen-Nord 4.-8.6. Anmeldung+Orga
Maybe you would like to drop by?
TreeGirl aka hutzelbein on HammockForums
-
Hallo in die Runde,
lustige Sache in der auf YT ein zu sehenden Sendung Einach genial geht´s ab ca. Minute 11:30 um Hängematten. Mir schwant gerade was ob es nicht jemand hier aus der Runde ist.
Schau mal hier - letzter Satz

-
Welche Balkenmaße nehmt ihr denn? Reichen 40x60 oder brauch ich 60x80?
Meine Balken sind 60 x 60 und haben mich und meine Schlafausrüstung (zusammen vermutlich bis zu 80 kg) sicher gehalten. Mit dickeren Balken machst du aber nichts verkehrt.
-
Aaaahhh. Ok. In dem Fall werden die Balken mit Abstand angebracht. Ich dachte die Balken werden plan an die Wand geschraubt und dann die Aufhängung quasi dagegen. (Wenn man dann die richtige Stelle gefunden hat kann man den Balken ja umdrehen um die falschen Löcher nicht zu sehen).
Hat mir mal jemand ein Foto davon?
Richtig. Die Balken werden auf Abstand gegen die Wand geschraubt. Ich habe 15 cm Stücke vom Balken abgeschnitten, und oben und unten unter den Balken gelegt.
Die Überlegung wäre evtl. die La Siesta Haken mit Holzbalken zu verbinden.
Du brauchst keine Haken, wenn du einen Baumersatz-Balken hast. Der Sinn der ganzen Aktion ist doch, dass du keinen Aufhängepunkt brauchst, weil du die Aufhängung frei verschieben kannst. Du musst dich vorab nur entscheiden, wo der Balken hin soll, d.h. in welcher Richtung die Hängematte hängen soll. Solange der Balken lang genug ist, brauchst du dich nicht auf eine Höhe festlegen. Meiner fängt ca. 30 cm unter der Decke an, und hört ca. 30 cm über dem Fußboden auf. Bei der Distanz von ca. 4,50 m hat das bisher für alle Hängematten gereicht.
-
Für mich ist der Kappnahtfuss, den ich seit einem halben Jahr benutze, die entscheidende Innovation beim Tarpnähen.
Könntest du den zusammen mit Anwendungsbeispielen und Techniken vorstellen? Mich würde es interessieren.
-
Ich denke, man muss hier unterscheiden, wofür der Rollsaumfuß benutzt werden soll. Für Tarpsäume ist diese Technik wohl eher nicht geeignet, weil die Kanten nicht gerade sind, und das Material extrem rutschig ist. Bei einer 90° Hängematte sind die zu säumenden Kanten ebenfalls nicht gerade. Aber die langen Säume einer GE Hängematte sollten wunderbar geeignet sein. Auf Grund der sehr exakten und sehr knappen Naht an den Lesovik Spirit-Hängematten, vermute ich, dass hier ein solcher Fuß zum Einsatz kam. Auch bei Wooki-Klons wäre die Technik bestimmt sehr zeitsparend. Immerhin näht man bei einer netzlosen 11' Hängematte ca. 7 m lange Säume. Wenn man den Stoff nur zwei mal einfädeln muss, und dann ohne vorbügeln, heften, stecken, klammern oder falten in einem Rutsch durchnähen kann, wäre das eine beträchtliche Arbeitserleichterung. Natürlich nicht, wenn man nur eine Hängematte näht. Einen Versuch wäre es sicherlich Wert.
-
Ich sehe gerade, es gibt auch eine professionelle Version:
Sofern sich der an meine Pfaff-Füße anbauen lässt, wäre mir das glatt einen Versuch Wert.
-
Soweit ich das beurteilen kann, produziert der Rollsaumfuß letztendlich einen schmalen Einschlag-Umschlag. Und im Englischen ist grundsätzlich von "rolled hems" die Rede. Die Übergänge dürften mindestens fließend sein.
Hier ist im Übrigen ein Post von einem HF-Mitglied, das sich einen breiteren Rollsaumfuß angefertigt hat. Ich habe das noch nicht selbst ausprobiert; aber es steht auf meiner langen To-Do-Liste

-
Mich würde noch ein Foto von außen von der anderen Seite mit geschlossenen Türen interessieren. Also die Tür, die nicht angenäht ist.
-
Das sieht sehr brauchbar aus

-
Das mit den Balken ist grundsätzlich keine blöde Idee, die sind aber dann irgendwann doch auch durchlöchert, oder?
Nein, du legst die Aufhängung um den Balken - genauso wie du es bei einem Baum machen würdest. Du holst dir quasi zwei Bäume in die Wohnung.
-
Ich muss mich also wohl in öffentlichen Grünanlagen umschauen und hoffen keinen Ärger zu bekommen.
Dann solltest du auf jeden Fall Gurte um den Baum verwenden.
Bzw. muss ich dann ja auch noch etwas rechnen.
Ich würde mir Bäume suchen, die ungefähr den Abstand haben, wie die Wände an denen du die Hängematte aufhängen willst.
Es geht ja mehr um den Winkel. Wenn die Testbäume recht weit auseinander stehen kann ich ja zuhause dennoch einen etwas geringeren Abstand nehmen und muss dann halt die Höhe entsprechend anpassen, wenn ich das richtig sehe?
Richtig.
Hier im Forum haben auch einige gute Erfahrungen mit Schienen gemacht.
-
Also würdest du sagen von WB auf jeden Fall double layer und die Dutch Wide in 70D reicht single layer?
Das hängt von deinen Bedürfnissen ab. Wenn dir etwas Dehnung nichts ausmacht, reicht bei Warbonnet eine Lage. Die Dutch Netless Wide Hexon 1.7 gab es nur einlagig, und da die Dehnung gering ist, dürfte das für Nutzer mit einem Gewicht von unter ~113 kg auch vollkommen ausreichend sein.