Beiträge von Freihaenger

    Unsere Schlaufen sind denen sehr ähnlich, sie verlaufen auch quer. Ich mache wenn ich morgen dazu komme Fotos davon.

    Mit den Thermarest Xlite ist das auch kein Problem, für die Exped Downmat hatte ich mir bisher nicht die Mühe gemacht etwas anderes zu basteln, da die Gummischnüre bei den im Winter dickeren Klamotten nicht nennenswert drücken. Manchmal schnappen sie allerdings wenn man hoch oder runter rutscht.

    Deine Längsführung der Schnüre finde ich super! Vor allem die daraus resultierende Verstellbarkeit.

    Mich würde mal der Nutzungsfehler interessieren.

    Wie verhinderst du das?

    Da hast Du recht, ich würde auch unbedingt die Nutzung in der Hängematte und auf dem Boden unterscheiden.

    Kurz gesagt:

    In der Hängematte habe ich bisher mit dem Topquilt noch nie Probleme gehabt oder gefroren. Manchmal binde ich das Fußende mit einem Gummiseil in der Raffung fest, damit der Topquilt nicht zur Mitte rutscht wenn ich kurz raus muss. Außerdem drückt er mir dann nicht gegen die Zehenspitzen.

    Da ich aber diesen Beitrag nicht thematisch entführen möchte, beginne ich für das Thema mal einen neuen: Tipps für die Verwendung von Topquilts

    Da in einem anderen Beitrag das Thema Pro und Contra von Topquilts neigte das ursprüngliche Thema zu verdrängen, möchte ich an dieser Stelle unsere Erfahrungen bei der Verwendung von Topquilts in der Hängematte und auf dem Boden bzw. der Isomatte als Tipps weitergeben und dazu anregen sie zu ergänzen.

    Nach unseren Erfahrungen sind folgende Dinge bei der Verwendung von Topquilts auf der Isomatte als Vorbereitung wichtig oder vorteilhaft:

    • Die Schlaufen sollte man auch benutzen, also unter die Isomatte ziehen. Dann verrutscht nichts wenn man sich dreht.
    • Damit die Schlaufen beim Ein- und Aussteigen nicht so stören kann man diese Handschuhhaken aus Kunststoff an ein Ende knoten und diese dann an den Ösen ein- und aushängen
    • Damit die Schlaufen nicht unter der Isomatte verschwinden sollte man sie auch als Schlaufe nutzen, also die Isomatte hineinstecken - dann bleibt auch der Handschuhhaken greifbar. Wenn der Quilt nur mit Kordeln ausgestattet ist, dann sollte man diese durch Schlaufen ersetzen.
    • Man kann zudem Ösen und Haken aus leuchtendem Kunststoff verwenden wenn man im Dunkeln nicht danach tasten mag.

    Während der Nutzung

    • ist es von Vorteil Kleidung zu tragen, die wenig am Quiltstoff reibt. Gut sind weiche Synthetikstoffe und Wolle, eher schlecht fanden wir Baumwolle, die wir aber ohnehin nicht mehr nutzen. Dadurch verringert sich die Wahrscheinlichkeit dass der Quilt beim Drehen mitwandert.
    • Wenn man es ein wenig übt, dann kann man sich unter dem Quilt drehen ohne ihn anzuheben. Dadurch verringert sich der ausgeübte Druck und er wandert nicht oder zumindest weniger mit. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Isolierung weniger zusammengedrückt wird.
    • Wenn es etwas kühler ist dann bevorzuge ich es ein Schlauchtuch um den Hals zu tagen, wird es noch kälter dann folgen zuerst eine dünne und dann eine dicke Mütze. Einen Kapuzenkragen habe ich bisher noch nicht verwendet, im Winter ist so etwas aber sicher einfacher und sinnvoll.

    Bisher habe ich keine oder nur halbwegs gute Lösungen für folgende Punkte gefunden:

    • Beim Drehen kann es sein, dass man den Übergang zwischen der Fußbox und dem offenen Teil etwas anhebt. Dann zieht es da schlagartig kalte Luft hinein. Außer sich vorsichtig zu drehen oder die Beine in eine dünne Decke zu wickeln ist uns dazu noch nichts eingefallen.

    Ich verstehe nicht, wie die umgedrehten Double Layer Hängematten Luftblasen bzw. Hohlräume vermeiden können sollten. Das Problem besteht im Übrigen ganz genauso wenn man auf dem Boden auf einer Isomatte liegt. Der Körper ist ja nicht flach, sondern hat Kurven. Wenn du auf einem Schlafsack liegst, füllt die Daune die Hohlräume auf.

    Nicht vermeiden, sondern die Decke zwischen den Lagen nicht so stark komprimieren, so dass sie quasi die gleiche Funktion von unten wie die Daunen von oben erfüllt. Das merkt man auch sofort wenn man keinen UQ drunter hat.

    Das Problem besteht im Übrigen ganz genauso wenn man auf dem Boden auf einer Isomatte liegt. Der Körper ist ja nicht flach, sondern hat Kurven. Wenn du auf einem Schlafsack liegst, füllt die Daune die Hohlräume auf. Wenn du auf einer Isomatte oder auf dem Stoff einer Hängematte liegst, bleiben die Hohlräume ungefüllt und die Luft kann zirkulieren. In kalten Nächten habe ich auch im Bett die Bettdecke komplett um mich herum gewickelt. Mit den meist schmal geschnittenen Quilts geht das nicht so gut.

    Alles klar, jetzt verstehe ich was du meinst, quasi so etwas wie den Hohlraum unter der Lendenwirbelsäule? Das Problem habe ich so gut wie nicht in der HM, auf der Isomatte nur wenn sie wirklich prall ist, was ich nicht leiden kann und daher nicht mache. Meine Frau bevorzugt die Unterlage tatsächlich bretthart, auch im Bett hat sie ein Brett anstelle eines Lattenrosts. Vermutlich füllen Ihre Klamotten die Lücken.

    Probiert eure Top Quilts bei -10°C aus, dann könnt ihr evtl. nachvollziehen wovon ich rede.

    Die Hängemattenabspannung sollte keinen Effekt auf die Isolierung haben.

    Dann nehmen wir schon etwas für den Temperaturbereich ausgelegtes, konkret die 480er TQ und den 600er UQ, bzw. auf dem Boden eine Downmat 9. Aber ja doch, da fällt mir ein zumindest auf der Matte unvermeidlicher Schwachpunkt ein: Der Übergang von der Footboxen zum offen Teil. Da wird es manchmal in der Tat etwas kalt auf der Isomatte.

    Obwohl wir fast immer offene Fenster haben ist es bei uns aber auch im Winter immer über 0°C im Schlafzimmer ;). Wo schläfst Du denn bei -10°C? Hast Du einen Eiskeller =O?

    Im Übrigen hilft die Daune auf der man in der Hängematte liegt kleine Luftblasen zu eliminieren, die eigentlich bei allen differenziell geschnittenen Underquilts entstehen. Ich habe schon überlegt, ob ich aus diesem Grund eine Schicht Climashield in den Underquilt nähe... Aber der Schlafsack füllt die Löcher ganz gut auf.

    Vermutlich verstehe ich nicht so richtig was Du geschrieben hast, denn so wie ich es verstanden habe widerspricht das Deiner Aussage im Beitrag Double Layer Varianten, bzw. bestätigt meine Beobachtungen, die ich dort beschrieben habe. Meinst Du mit Blasen und Löchern die Längsfalten, die durch die Raffung entstehen?

    Mit den Cumulus 250er Quilts haben wir bisher noch nie gefroren, diese haben wir bisher bis 5°C eingesetzt. Auf dem Boden haben wir die Isomatte hineingeschoben (in die Querschlaufen), in der Hängematte liegen wir noch nicht einmal in den Schlaufen. Allerdings spannen wir die Hängematte auch nicht seitlich ab wenn es kalt ist und schließen den Clip am Kragen.

    Ich drehe mich aus irgendeinem Grund in der HM beim Schlafen nicht, vermutlich weil ich so gut darin liege :). Daher habe ich das Problem mit dem Verrutschen auch nich.t

    Wir haben auch gerne Yeti verwendet, sind aber vor ein paar Jahren auf Cumulus umgestiegen. Die sind günstiger, wahlweise außen mit Membran und imprägnierten Daunen zu haben. Generell sind bei Cumulus Extras wie Überfüllen etc. kein Problem. Das soll jetzt aber keine Werbung sein.

    Zudem verwenden wir nur noch Quilts, auch wenn wir mal als Bodenschläfer unterwegs sind. Die Bodenseite wird bei Schlafsäcken ohnehin platt und ist dadurch nahezu nutzlos - auch im Winter. Schade um die Daunen die an den Seiten und der Oberseite isolieren würden.

    Es wird bei Quilts häufig das Thema der Luftspalte angebracht, das ist unserer Erfahrung nach aber ein reiner Nutzungsfehler.

    Der eine Wandabstand ist gerade 3,1 m. Da geht keine genügend lange HM für mich dran. Und ich würde gerne schlafen wollen.

    Eine 11 Fuß, also 3,35m HM ist aufgehängt nur etwa 2,7m lang. Plus die loops, die man aber kürzen kann. Es sollte also kein Problem darstellen, Du musst die Hängepunkte dann einfach direkt in beispielsweise 1m Höhe anbringen. Wie bei dicht stehenden Bäumen.

    Der Druck ist natürlich ein Problem, jedoch hängt es vor allem von der Stärke ab, ob der Baum geschädigt wird oder nicht:

    Ein Baum ist vor allem ein hydraulisches System. Die Blätter verdunsten Wasser und in den nach oben gerichteten Transportwegen entsteht quasi ein Unterdruck. Gleichzeitig wird die restliche Flüssigkeit in den Blättern konzentriert, durch den gebildeten Zucker wird sie zunehmend schwerer. Der Rest ist fast selbsterklärend: Die schwere Flüssigkeit will runter, der Unterdruck sorgt dafür dass leichtere nach oben gesogen wird - der Kapilareffekt.

    Wenn nun das Kambium gequetscht wird hat das direkt Auswirkungen auf den Flüssigkeitsaufstieg, denn wir man sich vorstellen kann ist der Druckunterschied auf der Länge bzw. Höhe eines Baums sehr gering - auch wenn er eigentlich wegen der Höhe groß sein müsste. Eigentlich paradox. Da reicht nun also ein sehr geinger Druck auf die Borke um den Unterdruck zu verringern oder auszugleichen und den Sog somit zu beeinflussen.

    Wenn die Quetschung reversibel ist, also im elastischen Bereich des Rindenmaterials liegt, oder der Baum es heilen kann, dann hat ein Teil der Krone an diesem Tag nur etwas mehr Durst gehabt, da weniger Wasser ankam. Ist die Deformation allerdings nicht oder nur teilweise reversibel und kann zudem nicht über parallel verlaufende Transportwege ausgeglichen werden, dann beginnt ein Teil des Baums zu vertrocknen.

    Zudem wird der Stamm an dieser Stelle nicht weiter wachsen, man kennt das von den Obstbäumchen im Garten, die man zu fest angebunden hat. Irgendwann knicken sie an der Stelle um, bzw. wenn man sie dort durchsägt, dann kann an sehen dass das Kernholz dort sehr dünn geblieben ist und der Durchmesser hauptsächlich durch Borke gefüllt wurde. Besonders anfällig für eingewachsene Stricke sind Kiefern bzw Weichhölzer allgemein.

    Deine Schienen sind klasse, nur an Gipskartonwand halten die halt auch nicht.

    8|das habe ich irgendwie verpeilt...

    na dann würde ich sagen zwei 80x80mm Balken senkrecht gegenüberliegend von der Decke bis zum Boden. Verbunden mit einem 4000er (-2x80) 50x50mm Balken an der Decke als Strebe zur Kraftübertragung, nicht als Aufhängung. Dann kannst Du deine Ösen usw. in die 80er reinschrauben. Das kannst du dir wie den vorderen Rahmen eines Fußballtores vorstellen.

    Die Wände nehmen außer vom Schwingen keine Kraft auf, senkrecht wird sie über die 80er abgeleitet, dazwischen über den 50er.

    Wenn Du auch ein Schaukler bist, dann baue oben jeweils einen Querbalken wie bei einem T an die 80er und fixiere das dann wahlweise an der Wand oder Decke.

    Übrigens: Die Schienen lassen sich auch sehr gut an Balken montieren ;)

    Wir leben auch in einer Dachwohnung, die ist fast so etwas wie ein Gewächshaus, sehr viel Glas, hoch und teilweise ein Glasdach. Normaltemperatur im Sommer 34°C, im Schlafzimmer dann irgendwann auch 30°C.

    Ich schlafe auch seit gut 2 Jahren in der HM, eine Ticket To The Moon Double, ab 23°C garantiert ohne Underquilt. Im Sommer ist das noch ein größere Wohltat als im Rest des Jahres, man hat ja ohne Matraze die doppelte Kühlfäche.

    Schau Dir anstelle der Ständer mal die Airline-Schienen an. Seit ich die habe bin ich restlos glücklich.

    Ich frage mich gerade, ob neben der Breite des Gurtes nicht auch noch dessen Festigkeit eine Rolle spielt. Ich habe das zwar noch nicht in der Praxis verglichen, habe aber das Gefühl, dass ein weicherer Gurt die Last in der Breite besser auf die Rinde verteilt und sicher auch weniger in Unebenheiten der Borke einschneidet als ein härterer Gurt. Konntest du das schon beobachten oder vergleichen?

    Die Idee mit den Fotos finde ich toll! – Mir ist auf meiner Tour aufgefallen, wie viele Bäume den Wegen entlang massiv im unteren Stammbereich verletzt sind. Ich habe den Eindruck, dass diese Verletzungen primär von der Forstwirtschaft stammen. Das soll mich aber nicht davon entbinden, den Bäumen umso mehr Sorge zu tragen.

    Deshalb sind Sicherheitsgurte aus Kfz speziell gewebt, quasi weich. Die passen sich recht gut an die Auflagefläche an um die Last zu verteilen und den Druck zu minimieren. Bei den gebrochenen Schlüsselbeinen hilft es leider regelmäßig nichts.

    Je nach Rindenstruktur kann man diese durch die Gurte sogar sehen. Foto folgt gleich...

    Naja, so gut kann man es doch nicht erkennen, rechts, dort wo sich auch das LIcht spiegelt so einigermaßen. Ich mache demnächs Detailfotos.

    Ich glaube nicht, dass die Gurte nur 50g mehr auf die Waage bringen.

    Ich schrieb „pro Meter Gurt“, der Sicherheitsgurt wiegt ca. 55g pro Meter, dazu kommt natürlich dann auch noch die Abspannung. =O

    13kg ist natürlich heftig, da sind wir mit dem Fahrrad für eine >=1000km Tour mit 10kg pro Nase plus Wasser ja noch echt gut dabei.

    Ich hoffe nur, dass bei der steigenden Beliebtheit der Hängematten die Mehrheit der Leute zumindest die 2,5cm Gurte und nicht die bescheuerten Seile verwenden, die überall dazu verkauft werden. Da hilft auch ein Gartenschlauch drumherum nichts.

    Waldläufer70 hat mich auf eine Idee gebracht: Ich werde auf den diesjährigen Touren Fotos von beschädigten Bäumen machen und einen Sammelbeitrag hier im Forum starten. Vor ca. einer Woche habe ich zwei Kiefern gesehen, die von einer Kette gezeichnet waren - das wäre ein eindrucksvoller Auftakt.

    Bei dem Gewicht wären die Gurte ohnehin nur für die stationäre Anwendung.

    Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

    Mir persönlich ist es wichtiger die Bäume zu schonen, da kommt es mir auf 50g (ein Mund voll Wasser) mehr oder weniger pro Meter Gurt nicht an.

    Natürlich lässt sich das nicht gegen Beckett-Straps, Spiderwebbing&Co. vergleichen. Das Thema UL ist aus meiner Sicht bei der Hängematte ohnehin schwierig beziehungsweise bei entsprechendem Komfort eher Makulatur.

    Mir gefallen die breiten Gurte, weil ich die üblichen Baumgurte bei Buchen oder eher jungen Bäumen als zu schmal empfinde. Mich würde aber interessieren, wo du die Gurte her bekommst. Gehst du diesbzgl. zu einem Schrottplatz oder wo gibt es die?

    Ich finde auch die schmaleren Schlaufen schöner, weil sie weniger "zusammenschrumpeln" und das Handling mir auch besser vorkommt.

    Genau deshalb verwende ich auch die breiten Gurte.

    Bezugsquelle ist der Schrottplatz, wie @Bernd Odenwald schon geschrieben hat auch Extremtextil, oder ein Industrielieferant, von welchem ich Ware aus meinem Arbeitsumfeld nutzen kann.

    Hey, cooles Upcycling Projekt.

    Ich liebe es wenn alte Dinge neu verwendet werden.

    Dito! :)

    Die Schlaufe funktioniert egal ob sie gefaltet wird oder nicht. ;)

    Das stimmt, manchmal finde ich es jedoch angenehmer wenn die Schlaufe nicht so „schrumpelt“. Die einfache Variante wie von Dir beschrieben werde ich demnächst ergänzen.

    Was kommt dann in Richtung Hängematte?

    Knot and the Toggle?

    Ich verwende Gurte mit Schlaufen an beiden Enden. Daher folgt dann normalerweise 7/64 plus Alien. Manchmal aber auch Whoopieslings. Mit den Hennessys kam halt direkt die ummantelte Leine dran.