Beiträge von BoundryWaters

    Bin am Basteln und rumprobieren, wie ich meinen Allerwertesten am besten und leichtesten warm bekomme.

    Ich weiß, dass es auch UQs für die Helinox Art von Stühlen zu kaufen gibt. Du bist da auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Ich hab mir aus Reflectix eine faltbare „Sitzschale“ gebastelt. Funktioniert auch gut, aber sicher nicht so effektiv wie ein Daunenpolster…

    Ich liege da mit dem 20F im selben Komfortbereich wie Du. Der 0F sollte dann wohl auf jeden Fall bis -10C passen. Die Wolldecke in der HM ist für mich im Winter ein Muss!!

    Der WB UQP hat Benzel an beiden Enden, die an der Ridgeline verknotet werden. Der Reißverschluss würde in Kombination mit dem Topcover zum Einsatz bekommen. Dann hast Du eine Socke, verlierst aber die Footbox.

    Um die Footbox zu behalten gibt es Alternativen. Das Moskitonetz angebaut lassen, oder das Topcover an die Matter tippen und den UQP separat anbringen.

    Ich denke wer im Winter in Deutschland unterwegs sein will, der sollte mit einem 0F Wooki (mit Socke oder UQP) gut ausgerüstet sein. Der passt auch noch im Rucksack. Wenn Du bereits einen 20F Wooki besitzt, dann könntest Du beide bei Extemtemperaturen stacken und das reicht dann für arktische Temperaturen. Zum stacken gabs auch schonmal einen oder evtl. mehrere Beiträge. Ist easy und es braucht nur ein richtig abgestimmtes shockcord am Fußende. Einen Scandinavian Wooki halte ich da persönlich für Overkill und einen Sommerquilt würde ich im Winter wohl auch nicht unbedingt stacken. Eine Wolldecke in die HM, der 0F Wooki und entsprechende Isolierung von oben wären da wahrscheinlich das Ticket.

    Mindestens -10 Grad und klein/eicht wird wahrscheinlich auch nicht so wirklich was. Ich hatte mir für die letzte Wintersaison von Feathered Friends den Peregrine -25 Schlafsack bestellt und der ist schon ein ziemlicher Brummer. Mit Schlitten nicht so wirklich ein Problem, aber mit Rucksack stelle ich mir das eher schwierig vor. Wie dem auch sei, die Qualität von Feathered Friends ist 1A und dieses Modell ist so geräumig, dass man sich problemlos drehen kann. Die Kapuze hat so viel Daunen, dass sie sich auch nicht bewegt.

    Ich hatte das selbe Problem, wollte mir aber keinen Pfosten in den Garten betonieren. Gelöst habe ich das Ganze mit einem Tripod aus Holz (Siehe Turtledog Stand) und einem schweren Erdanker. An der einen Seite ganz normal an dem vorhandenen Baum anspannen und auf der anderen Seite läuft die Aufhängung dann durch den Tripod (Karabiner) ins gegenüberliegende Blumenbeet, wo sich der permanente Erdanker befindet. Dort ebenfalls per Karabiner befestigt. Hab das bereits seit ein paar Jahren im Einsatz und es funktioniert problemlos.

    Wie bitte was?? Die Ridgeline nicht zu straff (so dass Du sie mit Daumen und Zeigefinger noch etwas biegen kannst) und das Kopfende etwas tiefer als das Fussende und fertig ist der Lack. Wasserwaage & Co. kannst Du dabei zuhause lassen....

    Wobei man sagen muss, dass Du die Sache auch etwas ueberkomplizierst. Einfach mal rausgehen und mit dem testen was Du hast. Bei sommerlcihen Temperaturen wird es hoechstens eine unangenehme Nacht und letztendlich muss man seine eigenen Ergahrungen machen. Was bei anderen funktionieren mag, geht bei Dir evtl. nicht.

    Was sind den außer Gewicht und Packmaß nennenswerte Nachteile wenn man einfach einen Schlafsack als Topquilt verwendet?

    Du kannst ohne Probleme einen Schlafsack verwenden, wenn Du schon einen hast. Ich habe im Sommer immer einen leichten Marmot Daunenschlafsack im Einsatz gehabt, der aus Zelttagen bereits vorhanden war. Einfach komplett aufgezippt lassen, bzw. am Fußende etwas schließen, um eine Footbox zu kreieren. Dann passt das. Kannst bei warmen Wetter auch einfach eine leichte Decke benutzen, besonders wenn es nur um das ausprobieren geht. Diese Saison habe ich zum ersten Mal einen 50F Warbonnet Diamondback TQ im Program und bin damit bis jetzt sehr zufrieden. Aber wie gesagt, im Sommer braucht es nicht viel von oben.

    Muss man dann die Aufhängung des 20F verlängern? Bzw wird die Isolation des innen liegenden 40F nicht platt gedrückt? Hast du das so in Verwendung gehabt? Wenn ja bis wieviel Grad Minus?

    Der erste Wooki wird ganz normal angebracht und den dann Folgenden verlängere ich am Kopfende per shockcord, welches ich dann beidseitig per Minibiner befestige (durch die Schlaufe am Wooki and das andere Ende an die Aufhängung). Wie lang das Ganze sein muss, hängt natürlich von der Füllmenge des ersten Wookis ab. Ziel ist natürlich, dass weder die Isolation gequetscht wird, noch eine Luftbrücke entsteht. Muss man halt etwas probieren.

    Der Temperaturbereich hängt dann natürlich wieder von dem Rating der beiden Quilts ab. Mit einem 0F und einem 20F habe ich z.B. problemlos bei -15F geschlafen. Wenn man der Meinung ist, dass sein Quilt bei den zu erwartenden Temperaturen grenzwertig wird (wo auch immer die persönliche Grenze liegt), dann kann man zu einem wärmeren Quilt greifen oder wenn man den nicht hat, anfangen „unten anzubauen“. Den Rest muss man dann ausloten.

    Einen 0F Wooki wuerde ich Dir nicht empfehlen, wenn Du nicht im Winter unterwegs sein willst. Der 20F sollte da locker ausreichen und wird im Sommer wohl schon zu warm sein. Wenn das beim UQ auch nicht ganz so dramatisch ist, wie beim TQ. Also der 20F ist meiner Meinung nach ein guter Allrounder, der Dich auch noch bei leichten Minusgraden warm halten sollte. Wenn Dir die XLC Wooki Kombination gefaellt, kann ich Dir emfehlen noch einen 40F Wooki dazu zunehmen und damit wirst Du dann noch flexibler. Dann hast Du was fuer den Sommer und koenntest den 20F mit dem 40F kombinieren, wenn Du Dich doch noch entscheiden solltest im Winter rauszugehen.

    Was das tarp angeht bin ich beim Thunderlfy haengen geblieben. Das hat sich in uebelsten Regenguessen bewaehrt und ist bei der XLC mein Standardtarp. Ich hab das sowohl in 11 als auch in 12 Fuss und ich denke, dass Du mit 12 Fuss nichts verkehrt machen kannst. Mit dem Superfly habe ich angefangen, bin dann aber beim Thunderfly haengen geblieben.

    Das bekommt man ganz einfach hin. Zu kurze Gurtlänge gewählt, der Baum ist dicker als gedacht, mit ein bißchen Ächzen bekommt man den Karabiner / die Dutch Clips / Softschäkel geschlossen und will nun Gurt nachlassen, um die Hängematte im 30°-Winkel aufzuhängen. Verdammt! Zu straff gespannt.

    Deshalb verwende ich die Beetle Buckles meistens in Verbindung mit den Whoopies. Mit den straps komme ich um jeden Baum (Redwoods in Kalifornien vielleicht mal ausgenommen) gut rum und schaffe so einen mehr oder weniger perfekten Punkt am Baum (egal wie dick oder dünn), an dem ich meine Whoopies einhängen kann. Das eigentliche Einstellen der Matte erfolgt dann bequem über die Whoopie Slings. Zusätzliche Länge bekomme ich bei Bedarf dann wieder über die straps.