Beiträge von Biker61

    Upgrade von DDVL3.0 auf DDVL3.1

    Man macht zusätzlich einen einzelnen "Poke trough" in der Mitte der Stränge,- an der blau markierten Stelle.

    • ist leichter zu verarbeiten
    • sieht "aufgeräumter" aus
    • und das wichtigste: Es funktioniert deutlich besser, denn das Verstellen geht leichter

    Mit etwas Gewebe-Isolierband funktioniert es besser:

    Noch cooler und konsequenter wäre natürlich so ein "3-Loch-Ring", den könnte man ausser füe DD-Vari-Loops auch für kleine Flaschenzüge einsetzen. Könnte man bei entsprechender Dimensionierung auch aus Alu T6061 oder 7075 fräsen

    Bei Belastungs-Tests habe ich festgestellt das sich ein ring in Richtung oval verformt und es dann eng wird für die beiden Seile und sie sich gegenseitig einklemmen / reiben:

    Deinen Gedanken mit dem D-Ring und dem Toggle habe ich nicht ganz verstanden.

    Deutlich Gewicht kann man einsparen wenn man Titan anstatt Edelstahl nimmt.

    Vielleicht hat der Dutch Interesse optimierte Titanringe für die DD-Vari-Loops zu machen; vielleicht in mehreren Größen,- oder erst mal nur für 7/64 (2.78mm)? Einen Vertriebskanal in DL hat er ja bereits über Hammock Fairy

    Hier ein ganz konkreter Vorschlag dazu:

    Eine loose geflochtene Dyneema mit einem "V" von 2.1 funktioniert,- lässt sich Mühelos verstellen.

    Mann sollte die "Übergänge mit etwas Gewebeband (schwarz) abbinden, dann geht es noch ein wenig besser.

    Belastungstests bisher keine gemacht. ggf. muss mann die Buries etwas verlängern.

    Vielleicht auf 25d?? auf keinen Fall aber länger als nötig machen!

    Das macht Sinn.

    Aber im Vergleich zum Original DD-Vari-Loop müsste ich die benötigte Länge ja trotzdem reduzieren können, weil im DD-Vari-Loop 3.0 zwei Buries parallel verlaufen.

    Ja stimmt. Habe es auch mit optimal langen Buries für UHMWPE-Leinen probiert. Funktioniert prinzipiell auch, hält auch die volle Last, aber das Verstellen ist ganz großer Mist. Das hakt und klemmt da kriegst du "nen Hals". Habe alle möglichen Tricks versucht kürzer, länger, Führungen u.ä. Vergiss es,- Murks hoch 3! Mit den bisher üblichen UHMWPE-Leinen ist Vari-Loop 3.0 bauen reine Zeitverschwendung.

    Ich war sehr positiv überrascht war was die Verstellbarkeit anging mit der star Q low cost Maurerschnur.

    Inzwischen weiß ich auch warum das so ist: Sie ist nicht so eng geflochten! Das Geflecht kann auf eine großen Innendurchmesser aufgeweitet werden. Bei einem Außendurchmesser von real 1.8mm kann man innen auf 4mm aufweiten.

    Dadurch werden die Buries bei Entlastung sofort ganz loose und man kann super leicht verstellen.

    Ein kleiner Nachteil ist das die Buries dann nicht so stark klemmen und diese deshalb etwas länger sein müssen (ca 10d)

    Faktor 4 / 1.8 = 2.22

    Mit der Lazy Jack 4 ging es ja recht ordentlich, wenn gleich schon zu spüren war das man beim Verstellen schon ein kleines bisschen ziehen muss. (Buri 5d, super kurz!)

    Faktor 6 / 3.5 = 1.7

    In etwa gleich verhalten hat sich die 1mm sencys Nylonschnur. Buri ca. 8d (6d hätten satt gereicht)

    Faktor 1.58 / 1 = 1.58


    Fazit:

    Wenn man eine DD Vari Loop 3.0 bauen will muss man erst:

    • den realen außen Durchmesser "da" der Leine ermitteln (Leine mit ca 10% der Bruchlast spannen und dann messen)
    • den maximalen Innendurchmesser "di" ermitteln ( Dorn mit Maximal-Dicke reinstecken)
    • Das Verhältnis ausrechnen V= di/da

    Die optimale Leine ist aus PES, PP oder PA und hat ein "V" von 1.9 bis 2.1

    Ein "V" von kleiner 1.6 ist ein No-Go!

    Vielleicht kann man ja mal einen Hersteller ansprechen und fragen ob er uns ein Leinengeflecht mit einem "V" von nominal 2.0 "kundenspezifisch" herstellt? Mindestens 8-fach geflochten, besser 12-fach

    Für die UHMWPE-Leinen gibt es noch einen Rest an Hoffnung:

    Man müsste eine Leine testen die ein V von ca. 2 bis 2.5 hat. Nachteil wird aber das die Buries länger werden. Vielleicht hab ich noch irgend wo eine loose geflochtene Dyneema rumliegen, bin mir nicht sicher. Ich hasse den Gedanken schon jetzt, so ein Murks war das mit den anderen Leinen.

    Die 4mm ist auch nur der "gefühlte" Durchmesser weil die Schnur durch ihre Flechtung etwas "aufgeplustert" ist.

    Tatsächlich hat sie 3.5mm. Und sie ist aus PES (und nicht aus Dyneema). Für PES mit 3.5mm sind die 500Kg schon echt "high end"

    Eine vergleichbar belastbare PES Schnur ist schwer zu finden. Bei den meisten anderen ist die Belastbarkeit ca 30% geringer.

    Heute ist meine 1000Kg Kran-Waage gekommen. Jetzt kann ich die Belastungstest der Leinen und Gurtbänder mit einer Digitalanzeige durchführen. Erstes Test Objekt die DD-Vari-Loop-3.0 (Liros Lazy Jack 4 PES)

    Setup (Kettenzug Vertikal)

    Hier ein YouTube Video vom Test (90° gedreht)

    Ergebnisse:

    • Bruch bei ca. 750Kg
    • Der "Cross-Over-Bury-Spleiß" hat gehalten
    • Gerissen ist die Leine auf "freier" Strecke, auf der Seite der Loop die etwas weniger dehnbar ist weil dort der festere Bury-Spleiß die Elastizität verringert und diese Leine effektiv mehr Kraft abbekommt.
    • Diese "Ungleichheit" verringert sich (und die Bruchlast erhöht sich etwas) wenn die Loop wesentlich länger gestellt ist. z.B. 1 Meter oder mehr.
    • Ich denke ich werde die Waage beim nächsten Test besser direkt an den unteren Ankerpunkt hängen, damit sie nicht wieder so durch die Gegend fliegt. =O

    Für die 7/64er AmSteel Leine gibt es nun auch eine DIY -Marker-Schablone für DD-Vari-Loop-Pro. Nach einigen Tests kam heraus das man mit acht "Klemm-Sektoren" auskommt. Die Handhabung ist in der Praxis recht komfortabel. Die Bruchlast liegt bei fast schon "jenseitigen" ca. 1000 daN.

    DIY Marker-Schablone für die AmSteel 7/64 Leine zum ausdrucken (DINA4, Querformat, Skalierung: "Originalgröße")

    Bitte nach dem Drucken und vor dem Gebrauch auf korrekte Skalierung prüfen! (Lineal dran halten)

    Grafik:

    Hier ein Foto von der fertigen Loop mit "Release Ring" und einer "Thimble Loop"; diese wird am Baumgurt auf den Marlin-Spike-Hitch gehängt,- so lässt sich die Vari-Loop leicht und komfortabel verstellen.


    Inzwischen gibt es auch eine DD-Vari-Loop 3.0 mit extrem geringer minimal Länge von ca 10cm.

    Das Kernstück ist ein "Cross-Over-Bury-Splice" (so habe ich diese spezielle Konstruktion mal genannt)

    Sie ist für PES, PA, PP Leinen geeignet. NICHT aber für UHMWPE-Leinen (von Liros).

    Mit 7/64 AmSteel habe ich es noch nicht probiert, die Wahrscheinlichkeit das es damit zufriedenstellend geht ist nicht sehr hoch.

    Vergleich der minimal Längen und Bruchlasten:


    Eine DYI-Anleitung zur Version 3.0 gibt es hier!

    Hier noch ein kleines aber feines Upgrade für die DD-Vari-Loop-Pro das sich in der Praxis bestens bewährt hat:

    Es handelt sich um einen kleinen zusätzlichen "Release-Ring" der es selbst Grobmotorikern erlaubt die Loop mit nur einer Hand länger oder kürzer zustellen. Und der es erlaubt eine stark unter Spannung stehende Loop wieder zu lösen.

    Siehe Video1, Video2 und Fotos unten.

    Den Ring kann man entweder zwischen zwei Brummel Locks mit in die Leine ein-spleißen oder nachträglich mit einem kräftigen Faden annähen.