Beiträge von barfuß

    Habt Ihr ähnliche Erfahrungen?

    Nein. Ich verwende diese Aufhängung (u.a.) schon lange, habe aber noch nie Probleme gehabt. Auf deinen Rat hin bin ich gerade ins Schlafzimmer gegangen und habe mir "meine" Knoten angeschaut, aber es ist alles in Ordnung.

    Dass die Seile nachgeben ist mir zwar auch schon aufgefallen, aber es hat mich nie gestört, weil die Länge so einfach korrigiert werden kann. Genau das hat mir immer ganz gut gefallen: es ist einfach umkompliziert.

    Wenn man die Türen schließt, hat man einen ähnlichen Windschutz wie im Zelt

    Na, ich finde, dass es trotzdem deutlich mehr zieht als in einem Zelt. Bei warmem Wetter stört mich das aber nicht - im Gegenteil.

    Wenn es kalt ist, gibt es diese Lösung:

    Napsack Hammocks

    Dann empfiehlt sich eine "Verlängerung" des seitliche Stoffes bis auf den Boden. Egal, ob das Tarp nun besonders breit ist oder du so eine Art Unterzelt verwendest wie das Napsack Hammock Tent. Da zieht es praktisch nicht und es ist auch deutlich wärmer drunter, obwohl der ganze obere Teil aus Moskitonetz besteht und nur der untere Teil "richtiger"Stoff ist.

    Das Sonnabendvergnügen kann ich gut nachvollziehen: tolle Matte mit hervorragender Rundumsicht! Und mal kein übliches Grün, sondern eine fröhliche Sommerfarbe. (Im Herbst auch zur Aufmunterung einsetzbar.)

    Die Arbeit heute scheint sich auch gelohnt zu haben: sieht sehr professionell aus! Da kann sich dein Freund glücklich schätzen, dass er so einen Fachmann an seiner Seite hat.

    (Mit der Gehirn-OP würde ich trotzdem noch etwas warten. Man muss es ja nicht gleich übertreiben....)

    Ich mir gut vorstellen, dass der Dutch Clip das Gurtband besser an der gewählten Stelle hält. Ich habe eben bloß keine solchen und es ist schwieriger an die ranzukommen als an Kletterkarabiner, wo ich nur 70 m weiter einen entspechenden, großen Laden habe....

    Wenn du die Prusiks vom Tarp so nah an den Dutch Clips am Baumgurt hast: kannst du denn dann noch die Spannung des Tarps einstellen? Du bist doch "schon am Anschlag". Weiter spannen geht dann ja nicht mehr.

    Je nach dem, wie es befestigt ist, rutscht es bei Belastung zuerst ein Stück dem Stamm entlang nach unten

    Das ist bei mir immer so.... gibts da ein Mittel dagegen? Wie müßte ich den Baumgurt anders befestigen?

    Bisher lege ich den Gurt um den Baum und schiebe dann das Ende, das zur HM geht, in den Karabiner.

    Die kleinen Edelridkarabiner wiegen 8,5 g und sollen auch 400 kg halten. Ich habe sie eine Zeitlanng verwendet bis ich gesehen habe, dass einer sich leicht aufgebogen hat. Seitdem verwende ich wieder normale Kletterkarabiner, die 19 g wiegen. Die Sicherheit ist es mir wert: ich fühle mich einfach wohler, wenn ich genügend Sicherheitsreserve habe....

    Ich habe vor ganz vielen Jahren (ca. 20), als es noch keine Baumgurte sondern nur Seile für Hängematten gab, mal einen Baum sichtbar geschädigt: ich war auf einem Campingplatz und hatte Schwierigkeiten 2 passende Bäume zu finden. Das führte dazu, dass ich ein Seil um einen noch recht schmächtigen Baum machte. Als ich am Tag drauf die HM abhängte, sah ich, dass die junge frische Rinde ganz schön beschädigt war: es sah aus wie abgerubbelt und wie eine richtige Verletzung, was mir sehr leid getan hat.

    Seit es Baumgurte gibt verwende ich deshalb nur die und nichts anderes mehr. Einem alten Baum mit starker Borke würde es vielleicht nichts ausmachen, aber wo ist die Grenze? Deshalb: nur Baumgurte.

    Wenn du es leicht und mit Baumgurten und nicht zu teuer willst, kannst du die Amazonas Ultra-light Aufhängung (Adventure Rope) verwenden. Wiegt ca. 90 g: Baumgurtlänge 90 cm + Whoopi sling 35 - 150 cm. Ca. 25, - €

    Hier also noch ein Bild vom South-East-Hang, wo ich in der ersten Nacht, als es noch keine laute Beschallung der Nachbargruppe gab, im Wald geschlafen habe:

    Interessant dabei ist folgendes: wenn es draußen kalt ist, ist es angenehm, so eine Stoffverlängerung nach unten zu haben.

    Ich hatte morgens unter meiner "Behausung" 13 Grad und Hammock Fairy unter ihrer (15 m weiter) 8 Grad. Es macht also einiges aus, was in kalten Nächten sicher nicht zu verachten ist. (Vorallem auch für Leute, die im Gegensatz zu mir im Schnee übernachten wollen....)

    Für sehr warme Sommernächte ist es eher zu warm, aber da kann man es ja einfach weglassen. Als zusätzliche Wärmereserve (es gibt eben auch im Sommer kalte Nächte (ich denke an 6 Grad in Mengerschied im Juni) bin ich damit aber sehr zufrieden. Mir gefällt daran auch ganz gut, dass ich mehr Privatshäre habe z.B. beim Umziehen (auf Campingplätzen) und auch meine 7-Sachen besser rumliegen lassen kann....

    Schläfst du nachts zu Hause in so einer Hängematte?

    Ich liege mit Schlafsack in meiner, aber unter 21 Grad brauche ich noch eine zusätzliche Isolierung von unten, da der Schlafsack beim Draufliegen ja zusammengedrückt wird und dementsprechend nicht mehr so gut von unten wärmt.

    Aber auch sonst, z.B. beim Fernsehen, brauche ich noch "was von unten" - du nicht?

    Ich bin nur 1,60 m groß d.h. mir würde dann die schmalste Matte reichen, oder? Um wieviel ist die denn schmaler als die, die wir als Probematte hatten?

    so wie du ( alasiesta) das Hineinsetzen beschreibst mache ich es eh immer. Das wird bei allen HM so sein. Aber danach rutsche ich manchmal noch etwas rauf oder runter bzw. drehe mich auf die Seite etc. Dabei fasse ich den "Stoff" meist an den seitlichen Rändern an und weil er deutlich nachgiebiger ist als ein "richtiger", gewebter Stoff ist das erstmal gewöhnungsbedürftiger. Die Matten sind ja auch extrem breit. Ich hatte ausprobiert, dass mir eine deutlich schmalere Matte auch gut reichen würde, da das Material ja sehr dehnbar in Querrichtung ist. So hing mir immer was ins Gesicht.... gibts die Matten auch schmaler? Ich bin ja eher klein und so diagonal kann ich gar nicht liegen.... selbst bei einem 90 Grad Winkel habe ich noch viel Stoff übrig an den Seiten.

    Wobei wie gesagt: der Liegekomfort hat mich überzeugt, mir ist nur noch nicht klar, wie ich es anstelle, dass es mir von unten nicht zu kalt ist.

    Im Moment ist es in Karlsruhe zwar so warm, dass ich ohne UQ schlafen kann, aber die meiste Zeit des Jahres brauche ich doch was drunter. Wie machst du das? Gibts da eine gute Lösung?

    Ich habe bei mir zu Hause Wandhaken benutzt, würde aber bei der Beschreibung deiner Wände keine solchen verwenden, sondern ein Gestell.

    Das einfachste und preiswerteste ist sicher das QCD-Gestell, das DL1JPH erwähnt. Eine Balkenkonstruktion, wie du sie vorgeschlagen hast, stört im Zimmer weniger (man kann drunter durchlaufen) - zumindest wenn man die Matte auf die Seite hängt, ist aber viel aufwändiger zu bauen und schwieriger stabil hinzukriegen. Und es ist bei Mietwohnungen (falls du in einer wohnst) für den Vermieter auch nicht so toll, wenn der Mieter massig Dübel in die Wände schraubt. (Wobei die Haltbarkeit dann immernoch die Frage wäre: wie stark ist denn die Styroporschicht? Hast du Dübel, die lang genug sind?)

    dass man mal mit einem Knopf hängen bleibt, ok. Finger und Zehen?

    Doch, mir ging es ähnlich als ich beim South-East-Treffen deine Matte ausprobiert habe (barfuß). Beim Einsteigen und den Stoff der HM gleichmäßig unter sich verteilen, kann man, finde ich, schon /in die vielen Fäden kommen, wenn man das nicht gewöhnt ist. Ich brauche da bei meiner Stoffhängematte beim Einsteigen eben gar nicht drauf achten und deshalb fiel mir der Unterschied schon auf. Man kann sich aber sicher daran gewöhnen.

    Aber: ich fand die HM sehr bequem. Jedenfalls die aus Baumwolle; die andere aus Nylon fand ich vom Liegecomfort her deutlich weniger gut.

    nehmt Ihr Isomatte und Underquilt, oder nur entweder oder?

    Fast alle hier verwenden ausschließlich einen Underquilt.

    Isomatten sind viel unbequemer (und auch nicht breit genug) und haben in meinen Augen nur dann eine Berechtigung, wenn du abwechslungsweise (oder gezwungenermaßen) auch mal auf dem Boden schlafen müßtest. Da ist sie natürlich besser geeignet, aber bei einer HM ist sie zu schmal und (selbst wenig aufgeblasen) zu fest, um gut in der HM zu liegen. Sie paßt sich einfach nicht richtig dreidimensional an den Körper an. Für mich kommt sie dadurch nicht in Frage. (Ich habe am Anfang meiner "Hängerkarriere" auch mal damit experimentiert, weil ich eben schon eine zu Hause hatte und dachte, dass ich damit evt. das Geld für einen UQ sparen kann, aber es ist einfach unvergleichlich bequemer mt einem UQ)

    Ich glaub das war definitiv die letzte Nacht, die ich auf nem Campingplatz verbracht habe!

    Das hat sicher an dem Wochenende gelegen und ist nicht unbedingt die Regel.

    Ich habe die gesamten Osterferien auf frz. Campingplätzen gehangen und hatte keinerlei Probleme. Aber klar: ich gehe eher auf kleinere Municipal-Plätze (also städtische Plätze ohne Luxus oder Animation), wo es eigentlich keine sauffreudigen Mitcamper gibt. Das würde mich auch kolossal nerven, da ich es gern ruhig habe!