Beiträge von Christian unterwegs

    Hey,

    wir benutzen solche Schienen bei uns auf der Arbeit, um Rollstühle im Kfz zu sichern. So können die benötigten Gurte (für die Kraftknoten am Rollstuhl) variabel eingesetzt und punktgenau befestigt werden.

    Ihr könnt im Internet nach "Airlineschiene" oder "Zurrschiene" suchen. Günstig sind die allerdings nicht, aber bestimmt praktisch : )

    Ich habe immer noch keine Befestigung für meine Hängematte(n) bei mir Daheim : ( , aber ehrlich gesagt traue ich mich da nicht ran bei meinen Wänden.

    Gruß Christian


    Wenn ich nicht direkt am Rand liege, hängt die Kante meines Wookis schlaff herunter. Das verunsichert viele Leute - vor allem wenn sie zuerst einen normalen Underquilt benutzt haben. Auf Hammockforums gibt es immer wieder Beschwerden deswegen, und anscheinend bauen sich nicht wenige Wooki-Nutzer eine Gummikordel ein, damit die Ränder immer schön hochgezogen werde. Dabei sind die entspannten Seiten eines der Features vom Wooki die ich am besten finde!

    Das ist auf jeden Fall interessant, gerade weil mich diese Tatsache überrascht hat. Ich dachte, der Wookie müsse komplett an der Hängematte anliegen, aber da scheine ich ja nicht der einzige zu sein.


    Ich habe mit dem Projekt auf jeden Fall mal die Chance gehabt kurzzeitig in die Welt des Wookies minimal reinzuschnuppern. Hat richtig viel Spaß gemacht, hat aber auch gezeigt wie viel Arbeit und Herzblut gerade kleinere Unternehmen in ihre Produkte stecken können, wie es Mittagsfrost und echinotrix schon gesagt haben. Wirklich beeindruckend! Ich persönlich segel aber wieder einige Herausforderungsstufen nach unten und arbeite mich langsam aber sicher nach oben : )

    Hey,

    ich würde prinzipiell zwischen der Nutzen des Apex als Top- und Underquilt unterscheiden.
    Als Top - Quilt reicht weniger Apex. Bei gleichen Temperaturen sollte der Underquilt im Vergleich zum Top - Quilt meiner Meinung/ meiner Erfahrung nach etwas "dicker" sein.

    Ein 4.9 oz = 167g/m² Climashield Apex Underquilt hat mich als eher warmer Schläfer (ich friere schnell) bei 8 Grad Celsius noch warm gehalten, aber nicht schön warm. Von unten hat es ein wenig gezogen. Nach Kältebrücken habe ich mehrfach gesucht und suchen lassen, konnte aber keine finden.

    Ein 4.9 oz = 167g/m² Climashield Apex Top - Quilt hat mich dagegen bei 8°C noch richtig schön warm gehalten und ich schätze da geht noch mehr. 0 Grad Celsius kann ich mir aber auch beim Top - Quilt nicht vorstellen. Es geht eher so in Richtung 5°C, ich glaube das wurde aber auch schon so genannt.

    Weitere Erfahrungen werde ich wohl nächste Woche und im Herbst/ Winter sammeln können.

    Gruß Christian

    Hey,

    erst mal vielen, vielen Dank echinotrix für deine Apex Diy/ MyoG Beiträge, von denen ich mir einiges abgeschaut habe und die mir weitergeholfen haben.


    Hab im Moment wieder mehr Zeit und möchte diese nutzen, um meine Erfahrungen zu meinem Apex Wookie zu schildern. Dazu muss ich sagen, dass ich erst vor einigen Monaten angefangen habe mit der Nähmaschine zu nähen, dementsprechend holprig sieht meine Arbeit aus. Aber, naja, irgendwann "muss"/ will man ja mal anfangen. So, dann komme ich mal direkt auf den Punkt. Ich hatte bei der Verarbeitung schon einige Schwierigkeiten, da die Apex Schicht schräg auf dem Trägerstoff aufgenäht wird. Diese Schräge beizubehalten stellte sich, trotz Stecknadeln, als knifflig heraus. Das lag unter anderem auch daran, dass ich zwei Schichten Apex verwendet habe und diese mit 100 + 167 Apex relativ dick waren. Ich hatte vorher schon 2 Top-Quilts/ Underquilts genäht, das war auch anstrengend aber absolut machbar.

    Das größte Problem war aber, dass der Apex Wookie oder besser gesagt mein Apex Wookie sich nicht richtig an die Hängematte angeschmiegt hat. Es gab immer wieder Luftlöcher. Ich habe tatsächlich ca. 3 Wochen an dem Wookie rumgebastelt, zuerst mit verschiedenen Knotentechniken (Ziehtechniken am Trägerstoff) und ganz am Schluss mit gezielten Nähpunkten mit der Nähmaschine. Die gezielten Nähpunkte haben dann das ganze Projekt zum Untergang gebracht : ) Ich habe einige Stunden in der Hängematte und eine Übernachtung in ihr verbracht mit dem Apex Wookie und immer wieder kam es zu unangenehmen Kältebrücken und kalten Stellen. Dies hatte ich zwar auch beim Underquilt, aber bei Weitem nicht so extrem. Beim Underquilt ist es auch eher ein geschlossenes System. Durch die Gummikordel oben an der Seite schmiegt sich der Underquilt perfekt an die Hängematte und kalte Luft kommt nicht rein, das war bei meinem Apex Wookie ganz anders. Gerade oben gab es viele offene Stellen. Ich hab da echt Ewigkeiten rumprobiert, leider ohne Erfolg. Am Schluss hatte ich echt kein Bock mehr.

    Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass der Apex Wookie meine Nähkünste übersteigt und ich lieber beim Underquilt bleibe. Insgesamt bin ich aber auch eher der Kaltschläfer und will es schön warm haben. Ich durfte leider einmal in einem Daunen Underquilt übernachten und der war einfach genial. Total warm und super unkompliziert, wahrscheinlich ist dadurch mein Anspruch in die Höhe gestiegen. Ich werde dieses Jahr, diesen Winter noch mit den Apex Underquilts experimentieren und dann mal weiterschauen, eigentlich kommt Daune für mich nicht in Frage, aber Daune ist einfach unschlagbar, verdammt : ) Für den Winter habe ich einen 200 Apex Underquilt und einen 200 mit Apex Verstärkungen am Rumpf (+167) und nochmals schräg in der Mitte eine ganz kleine Lage (+100), das ist in der Mitte an der dicksten Stelle dann eine Schicht von 467 Apex : ) Das Biest wiegt 1300g :::))) aber egal und sperrig ist es noch dazu. Ich wills aber echt schön warm haben und ich friere schnell.

    Ok hier mal ein paar Fotos von meinem Wookie, leider in sehr schlechter Qualität (Schnellschuss mit dem Smartphone)/ Sorry nächstes mal wirds besser:

    Die Underquilts/ Top-Quilts sehen auf jeden Fall wesentlich besser aus : )

    Nochmals Danke!!!

    Ach ja, alle Nähprojekte haben richtig viel Spaß gemacht und eines ist sicher, der Anfang ist getan und das ist das Wichtigste. Alles andere kommt dann mit der Erfahrung und mit der Übung.

    Gruß Christian

    Hey,

    hier mal eine sehr spontane Anfrage : )
    Ich werde ab Freitag oder Samstag den Seensteig im Schwarzwald wandern. Der ist ca. 92km lang und ich habe 5 Tage eingeplant. Es soll eher entspannt sein. Ich will einfach mal wieder, nach dem der Allemannenweg für mich schon etwas länger her ist, 5 Tage draußen im Wald sein und wandern gehen.

    Ich werde meine Kamera mitnehmen und filmen, falls wider Erwarten tatsächlich jemand von euch Zeit und Lust hast und mit kommt, werde ich natürlich darauf Rücksicht nehmen und euch auf Wunsch nicht filmen. Das versteht sich für mich von selbst. Ich will mich erholen und leite meinen Jahresurlaub mit dieser 5 Tages Wanderung ein. Filmen ist für mich irgendwie wie so eine Art Meditation. Wenn ich mich auf das Motiv konzentriere ist mir alles egal und ich vergesse alles was sonst so mein Hirn "belästigt", das tut gut : )

    Ich dachte mir, hey, warum nicht mal hier im Forum nachfragen. Ich bin mir aber sicher, dass ich so oder so noch die ein oder andere Tour mit euch machen werde oder "nur" ein kleines Treffen, Pfälzerwald ; ) , Odenwald, Schwarzwald, Bayerischer Wald oder wo auch immer, hehehe.

    Bis dann. Gruß Christian

    Hey,

    für mich persönlich ist das Thema Zecken und Borreliose absoult wichtig geworden, leider. Ich hatte vor fast genau 4 Jahren Borreliose und mein Hausarzt hat mir Doxycyclin verschrieben.
    Die Zeit zwischen Infektion und der Einnahme des Antibiotikums, die ca. 6 Wochen gedauert hat, war wirklich nicht schön. Ich habe teilweise sehr, sehr heftig reagiert und es hat gefühlte Ewigkeiten gedauert, bis ein Arzt herausgefunden hatte was überhaupt los ist. Mein Blutbild war eine Katastrophe, besonders was die Leberwerte anbetraf (10 fach erhöht), obwohl ich gar kein Alkohol oder sonstige Drogen zu mir nehme, welche die erhöhten Werte hätten erklären können.
    Nach der Antibiotika Einnahme waren die Symptome fast gänzlich verschwunden. Allerdings ist auch die Einnahme eines Antibiotikums nicht ohne, gerade auch der Magen und der Darm werden in Mitleidenschaft gezogen. Der Darm ist auf einer Ebene tatsächlich mit unserem Gehirn vergleichbar, betroffene Stellen merkt er sich mit unter Jahre lang und es kann zu dauerhaften Problemen kommen. Das Antibiotikum macht halt einfach alles platt.

    Nach dieser Zeit bin ich erst mal nicht mehr in den Wald gegangen, beziehungsweise mit einem sehr unguten Gefühl. Sicherlich ist es immer auch eine Frage von Wahrscheinlichkeiten des Auftretens von FSME und Borreliose innerhalb der ansässigen Zeckenpopulation. Der Odenwald hier bei mir Daheim ist definitiv Risikogebiet, aber auch innerhalb des Odenwalds gibt es Gebiete in denen es überhaupt keine Zecken gibt. Seit dieser Erfahrung nutze ich jedenfalls Nobite für Kleidung, sehr erfolgreich und Anti Brumm, was allerdings nur ca. 4 Stunden gegen Zecken wirken soll.
    Die Risiken blende ich ehrlich gesagt komplett aus, ja so ist es : ) , aber das mache ich auch ganz bewusst so. Für mich gibt es einfach nicht die Frage ob ich ein Mittel benutze oder nicht, sondern welches.

    Ein wichtiger Punkt ist auch die Hose in die Socken zu stecken. Sieht dämlich aus, aber wirkt ebenfalls wunderbar.
    Zum Punkt Nobite möchte ich noch meine Erfahrungen hinzufügen:
    Als ich vor der negativen Zecken Erfahrung im Wald unterwegs war, zum Tiere fotografieren : ), hatte ich teilweise 20 Zecken auf beiden Hosenbeinen, die ich absammeln konnte. Mit Nobite für Kleidung habe ich bisher keine einzige Zecke auf meiner Hose gehabt. Meine Erfahrung kann nicht annähernd eine wissenschaftliche Studie sein, das sollte klar sein, aber ich nutze Nobite für Kleidung mittleweile ca. 3,5 Jahre, sehr erfolgreich. In den letzten 3,5 Jahren hatte ich 3 Zecken, die sich festgebissen hatten. Zu früheren Zeiten hatte ich 3 Zecken pro Woche.

    Heute ist meine "Behandlung" (Kleidung/Haut) gegen Zecken schon automatisiert und ich denke eigentlich nicht mehr über Zecken nach. Ehrlich gesagt, hatte ich damals große Angst, dass die "Angst" vor Zecken mir den Aufenthalt in der Natur kaputt macht und ca. 6 Monate lang war es auch so. Ich liebe den Wald und die Natur und kann nicht mehr ohne : ) Demnach bin ich sehr froh über die chemischen Mittel die es gibt, allerdings blende ich die Risiken diesbezüglich aus und ich bin auch kein Experte.

    Wie gesagt, für mich ein sehr wichtiges Thema!
    Gruß Christian

    Ha, wie cool, ihr seid ja echt total lieb : )
    Danke!

    @ Tree Girl. Deine Hängematte ist bereits so wie sie ist ein Filmstar, ich will nie wieder eine andere, hahahaha.
    Da stimmt echt alles und dann noch die Haptik, die einfach total schön ist, traumhaft.

    Jetzt wo ich mich geoutet habe, gehts mir richtig gut : )
    Ich freue mich schon darauf euch mal persönlich kennenzulernen!

    Bis dann. Gruß Christian

    Hey liebe Hammocker,

    ich würde euch gerne meinen YouTube Kanal vorstellen, der den Namen "Im Wald unterwegs" hat.
    Einige werden ihn bestimmt kenne, andere vielleicht auch nicht : )
    Ursprünglich komme ich sozusagen aus der Tierfotografie, bzw. Tierfilmerei (ebenfalls ein sehr schönes Hobby).
    Über das Wandern bin ich dann zum Trekking gekommen und nach den ersten Nächten alleine im Wald, war das Outdoorfieber in mir geweckt.

    Die ersten Nächte lag ich noch auf dem Boden und kämpfte mehrfach mit unebenen Böden, Baumwurzeln, Käfern, Ameisen und Nacktschnecken, welche sich besonders tief in meiner Erinnerung verankert haben, da sie eines morgens mich und meine Ausrüstung erobert hatten. Das Hauptproblem war aber, dass ich unter 10 Schlafplätzen lediglich einen dabei hatte, der relativ eben war und auf dem ich gut schlafen konnte.

    Ich kaufte mir eine Hängematte, blind, ohne wirklich darüber nachgedacht zu haben und ohne eine ausführliche, vorrangegangene Recherche.
    Ich sah auf YouTube eine Hängematte und ja es war die DD Hammock Travel : )
    Nach einigen Nächten in der Hängematte, warf ich zumindest kurzfristig das Handtuch, weil der Komfort leider zu wünschen übrig ließ.
    Auf den Boden wollte ich aber definitiv nicht zurück.

    Ich arrangierte mich mit der DD Travel und schlief tatsächlich immer besser in ihr.

    Vor ungefähr einem dreiviertel Jahr bin ich auf euer Forum aufmerksam geworden und las mich durch so ziemlich alle Beiträge.
    Spannend, informativ, lehrreich waren die Beiträge für mich, aber auf der anderen Seite teilweise auch beängstigend, da das Level der Diskussion für einen Neuling sehr weit oben angesiedelt ist. Das machte es aber noch aufregender für mich.

    Durch YouTube und wie es der Zufall so wollte, habe ich einen neuen besten Freund dazu gewonnen, der allerdings bei euch hätte mitreden können, ganz im Gegenteil zu mir. Er hatte sich sinnvollerweise schon vor ein paar Jahren in die Materie eingearbeitet und kannte sich im Themengebiet Hammock ganz gut aus.

    Durch den Freund und durch dieses Forum wagte ich mich dann nun endlich an eine neue Hängematte heran, die Ticket to the Moon Double. Ganz ehrlich, hat es bei mir einige Zeit gedauert bis ich alle möglichen Einstellungen vermeintlich richtig vorgenommen hatte.
    Stück für Stück und mit viel Spaß arbeitete ich mich langsam voran und habe einiges dazu lernen dürfen.

    Die Praxis deckte immer weitere Fragen meinerseits auf und ich konnte daraufhin einige Wissenslücken schließen.
    Mir ist klar, dass da noch ein Haufen weiterer Lücken existiert : ) ,aber das ist auch gut so.
    Ich freue mich schon darauf auch diese vielleicht irgendwann einmal schließen zu können.


    Ach so, ach ja, stimmt ja, hier mal der Link zu meinem Kanal:
    https://www.youtube.com/channel/UC3ZDy0NLglT2oSGYAE6yKfQ

    Warum melde ich mich denn eigentlich jetzt so plötzlich doch und möchte Werbung für meinen Kanal machen?
    Ehrlich gesagt hasse ich Werbung.
    Aber da sich ja nun für mich herauskristallisiert hat, dass "Hammocking" das geilste Hobby der Welt ist und ich immer weiter in den Kaninchenbau hinein möchte, will ich nun eine bewusste, kleine Brücke zwischen "Im Wald unterwegs" und dem Hängematten Forum schlagen.

    Mein nächstes Video werde ich gleich online stellen, es ist mein erster PRN : ) , also eine Videotechnische Vorstellung meiner Hängematte (an dieser Stelle viele Grüße an Tree Girl; besagte Hängematte konnte ich ihr nämlich abkaufen : ) Einiges hat gut geklappt, anderes ist verbesserungswürdig, aber das ist auch absolut in Ordnung. Ich mache YouTube unter anderem auch, weil ich das Filmen üben möchte und mich verbessern will, das habe ich die letzen zwei Jahre eindeutig getan.
    Auch diesbezüglich freue ich mich schon auf ganz, ganz viele neue und kommende Projekte.

    Leider kann ich dieses Jahr nicht am Hammock - Treffen teilnehmen, bzw. vielleicht dann im Winter.
    Eines steht außer Frage, ein paar von euch werde ich sicherlich irgendwann mal persönlich kennenlernen und auch darauf freue ich mich schon.

    Beste Grüße und happy Hammocking euer Christian : )

    Hallo Hammocker,

    Daune ja oder nein?
    gute Frage, die sich meiner Meinung nach jeder für sich selbst beantworten muss.
    In einer so komplexen Welt in der wir alle leben, kann man nicht alles berücksichtigen.
    Würde man tatsächlich alle Eventualitäten berücksichtigen, wäre es nur eine Frage der Zeit bis
    der Zustand des Ver-rückt-werdens eintritt.
    Es ist sozusagen lebensnotwendig Komplexität zu reduzieren und es ist wichtig um überhaupt an der Gesellschaft teilnehmen zu können. Das zu meinem grundlegenden Gedanken dazu.


    Was kann man daraus nun schließen?
    Was kann ich tun und was sollte ich tun?
    Daune kaufen, ja, nein?


    Im ersten Moment kommt der Gedanke auf, dass es doch eigentlich ganz egal ist was ich mache.
    Zum Beispiel kaufe ich keine Daune mehr und gehe zu Synthetik über. Da fängt es ja schon an, da Synthetik ganz unmissverständlich eben auch diverse Nachteile mit sich bringt.

    Der nächste Gedanke wäre nun, kaufe ich ab sofort keine Daune mehr, aber esse weiterhin meine Kinder-Bärchenwurst aus dem Supermarkt, macht das den Braten auch nicht fett : )
    Es macht demnach also absolut keinen Unterschied ob ich Daune kaufe oder nicht.

    Insgesamt kommt man dann zu dem Entschluss, sein Leben einfach so weiter zu leben
    ohne überhaupt irgendetwas ändern zu wollen. Als Ausweg aus dieser Misere bleibt dann nur noch
    die buchstäbliche Vergabe einer Kugel an sich selbst. Das ist natürlich keine Option.


    Wir alle leben in einem System, in einem teilweise nach außen geschlossenem System, das dürfen wir nicht vergessen.
    Wir müssen uns tagtäglich an Konventionen halten und spulen Tag für Tag unsere Routinen ab.
    Das ist wichtig und notwendig, zur Komplexitätsreduktion. Das erst macht das Leben in unserer Gesellschaft möglich.

    Es ist uns leider nicht möglich gänzlich aus diesem System auszusteigen, zumindest den meisten von uns und ganz sicher nicht in Deutschland. Aus diesem Grunde müssen wir innerhalb des Systems, mit den systemeigenen Funktionen, Strukturen und Prozessen arbeiten.

    Zusammengefasst kann man sagen, jeder von uns kann etwas bewirken und Irritationen innerhalb des Systems verursachen, die nach außen weitergegeben werden. Setzt man also sein Geld hier in diesem System oder aus diesem System heraus nicht für Daune ein, kann es Irritationen nach außen verursachen. Also ja, es bringt etwas.

    ABER: Eine Frage bleibt, wo soll das für jeden einzelnen hinführen.
    Soll dann jeder auf Fleisch verzichten, soll jeder aufhören Daune zu kaufen, soll jeder aufhören das kapitalistische System zu unterstützen, und und und …

    Nein : ) Dies wird niemals möglich sein und ist theoretisch nicht möglich. Ja, vielleicht in einer fernen Zukunft. Träumen darf man ja mal. Viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass es in Deutschland in hunderten von Jahren zum Beispiel wohl nur noch einen Bruchteil des heutigen Waldes geben wird und wir alle so weiter machen wie bisher, allerdings in noch effektiver, differenzierter und weiter entwickelter Weise als wir es heute tun. Die Menschheit ist das höchste entwickelte Lebewesen auf Erden und macht aus dieser Überlegenheit das was wir aktuell vorfinden, mh?


    Was soll der ganze Scheiß : )
    Was will ich damit sagen.

    Wir können im Moment die Welt NICHT ändern, wir müssen uns mit und in dem System bewegen (zumindest zum größten Teil). Was wir jedoch tun können ist, in wenigen ausgewählten Bereichen, die für uns selbst funktionieren und die uns selbst gut tun, unser System zu verlassen und in eine Richtung zu blicken, nämlich die Zukunft und damit ist nicht unsere persönliche Zukunft gemeint : )

    Ich meine damit, wenn ihr keine Daune kauft ist das gut, auf jeden Fall. Aber es gibt noch andere Baustellen, viel zu viele.
    Wir sollten uns demnach nicht verrückt machen. Keiner ist hier ein besserer oder schlechterer Mensch.
    Aber sollte sich nicht jeder selbst auch ein wenig, in wenigen Bereichen hinterfragen?
    Insgesamt ist es eine ganz persönliche Entscheidung, nicht mehr und nicht weniger.


    Bis zum nächsten Mal. Happy Hammocking an alle!
    Gruß Christian : )

    Ich wollte nun, da der Ring eröffnet wurde, auch mal meinen Senf dazu geben.
    Nicht mehr und nicht weniger.
    Jetzt kann es hier im Thread wieder objektiv, sinnvoll und ONtopic weitergehen : )

    Hey,

    ich habe die Schlaufe bisher immer in der Art und Weise aufgehängt, wie es im Bild mit dem gelben Smiley zu sehen ist.

    Mh?, was ich mich gerade frage ist, ob bei der "richtigen" (erstes grüne Smiley Beispiel) Positionierung der Schlaufe,
    diese bei Belastung nicht in die Mitte des Baumes (gelber Smiley) verrutscht. Ich werde es mal ausprobieren.

    Auf jeden Fall interessant, danke fürs Zeigen.

    Gruß Christian

    Abschließend möchte ich hier noch die "Asym-Diamond" Variante mit den "small door flaps" zeigen.
    Die Aufbau Variante ist ebenfalls ziemlich cool, wie ich finde.


    Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass die Tarp-Ridgeline unterhalb des Tarpes verläuft und somit die absolut realistische Gefahr besteht,
    das Wasser über die Tarp-Ridgeline lang läuft, unterm Tarp dann abtropft und die Hängematte nass wird.
    Aus diesem Grunde habe ich "driplines" (Schnüre zum Abtropfen) unter das Tarp an der Ridgeline befestigt.

    Allerdings hatte ich mit der Tarp-Ridgeline die unter dem Tarp durch geht und nicht darüber, selbst bei richtig fiesem Regen, bisher überhaupt keine
    Probleme mit Wassereinfall. Das wundert mich auch, aber die Erfahrungen hab ich in den letzten zwei Jahren tatsächlich so gemacht.
    Naja, ab sofort gehe ich da kein Risiko mehr ein und die driplines kommen zum Einsatz.

    [ATTACH=CONFIG]n23801[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n23802[/ATTACH]


    [ATTACH=CONFIG]n23803[/ATTACH]


    In der nächsten Zeit werde ich verschiedene Aufbauvarianten testen, um für mich die passende rauszufinden.
    Die "Rectangular" Variante mit einseitig geschlossenen "Door flaps" am Kopfteil werde ich bald mal testen.

    Macht auf jeden Fall echt Laune und man kommt nicht aus der Übung : )
    Gruß Christian

    Hallo,

    ich hatte sonst immer eine kleine Netzhängematte als Gear-Hammock dabei und darin dann auch den Rucksack getan.
    Die Netzhängematte ist von MFH und für 10€ und einem Gewicht von ca. 200g (Ohne die Metallringe) kann man da echt nichts sagen.

    Im Moment hab ich ja mein Hängemattensystem komplett umgestellt und da passt das Netz leider nicht mehr unter die Hängematte,
    bzw. gerade noch so. Muss ich alles noch ausprobieren und testen.

    Auf jeden Fall hatte ich den Rucksack auch schon öfters am Baum hängen, ehrlich gesagt, ganz unkompliziert (naja oder auch nicht : )
    und ohne System. Dabei kann man aber auch Pech haben und am nächsten Morgen ist der Rucksack komplett nass, trotz Regenschutz.
    Und zwar auf Grund des Wasserablaufes eines Baumes, wenn dieser nämlich direkt an der Stelle lang läuft wo der Rucksack hängt.
    Das weiß man ja leider nicht unbedingt vorher. Müllsack als Regenschutz wäre da natürlich keine schlechte Idee.

    Ich hab mir nun auch mal ne Aufhängung für den Rucksack gebastelt. Man muss ja schließlich alles neu erworbene Wissen in der
    Praxis manifestieren, hehehe.

    Schönen Tag euch noch!
    Gruß Christian

    Lange Rede kurzer Sinn : )

    Baum - Rucksackaufhängung. 550er Paracord mit Karabiner an Prusikknoten (1,8 Reepschnur)

    [ATTACH=CONFIG]n23754[/ATTACH]

    Hey Grüße an Alle : )

    ich bin Christian, 35 Jahre alt und wohne im Odenwald.
    Die Leidenschaft für das Übernachten im Wald und speziell in der Hängematte habe ich vor 2 Jahren entdeckt.
    Ich gehe sehr gerne Wandern und habe auch schon eine 5 Tages Trekking Tour im Odenwald gemacht, die einfach unbeschreiblich schön war.
    Übernachtung in der Hängematte, natürlich : )

    Ich mache auf jeden Fall 1-2 mal im Monat eine kleine Wanderung mit Übernachtung im Wald und teilweise auch nur Übernachtungen im
    Wald ohne großartig zu wandern.

    So, jetzt mal zu meinen bescheidenen Hängematten-Kenntnissen:
    Wie so viele habe ich vor 2 Jahren mit einer DD Hammock angefangen. Ich bin demnach ein waschechter Bananenlieger : )
    Um einigermaßen "gerade" zu liegen wird die Hängematte wirklich richtig stramm aufgehängt und Isomatte mit rein geschmissen.
    Ganz ehrlich, schlafe ich wie ein Baby in meiner DD Hängematte. Ich bin 173cm groß (klein) und somit geht das ganz gut.

    Das Problem ist, dass ich nun auf euer Forum gestoßen bin und mich ein wenig eingelesen habe : )
    Jetzt hab ich mir mal ganz spontan die TTTM Double bestellt und bin gespannt wie ich darin schlafen werde.
    Preis ist günstig und somit das "Risiko" gering.

    Meine Hängematten Karriere hat sozusagen erst angefangen und ich freue mich schon auf weitere Entwicklungen meinerseits in diesem Bereich.

    Vielen, vielen Dank für dieses Forum und eure Mühe undEngagement!
    Ehrlich gesagt, bin ich schon ganz schön überwältigt, teilweise überfordert, aber auch beindruckt von dem hier angesammelten Wissen : )

    Ich wünsche euch noch einen schönen Tag.
    Happy Hammocking : )
    Gruß Christian