Beiträge von Cross Hammock

    Ich habe bislang fünf Quilts aus einem vergleichbar dünnen Material wie Argon 49 genäht und würde mir wegen des von dir geschilderten Problems überhaupt keine Gedanken machen. Nimm auf jeden Fall eine 60er (keine 70er) Nadel von Schmetz, stelle maximal 2 mm Stichlänge ein, verwende ruhig 120er Garn (es gibt von Alterfil auch 150er Garn, aber 120er reicht meiner Ansicht nach). Auf jeden Fall solltest du vermeiden, (außer beim Verriegeln) mehrfach über dieselbe Stelle zu nähen, wie man es auf den Bildern 4 und 5 im Reddit-Post sehen kann. Das ist Gift für dünne Materialien, weil man dadurch den Stoff schwächt. Eine Abdichtung der Löcher mit Seamgrip ist eine Sisyphusarbeit und zudem völlig überflüssig.

    Nachdem ich Quilts aus den allerdünnsten Materialien seit mehreren Jahren nutze, stelle ich fest, dass es schon häufiger passiert, dass kleine Federchen ihren Weg durch den Stoff finden - jedenfalls häufiger als bei Argon 67 oder Argon 90. Aber das geschieht an allen möglichen Stellen, aber nicht an den durchs Verriegeln entstandenen Löchlein. Die Chance, dass eine Kielspitze genau diesen Weg findet, ist meiner Ansicht nach genauso hoch wie ein Sechser im Lotto.

    Ich freue mich über dieses Update! Die Large-Variante soll 553g wiegen. Dazu kommen 54g für den Pumpsack, den ich dringend empfehlen würde zu nutzen. Gegenüber der X-Lite Max Large SV, die 650g wiegt, macht das zwar nur etwas mehr als 40g Gewichtsersparnis, und auch das Knistern hat mich nie gestört. Aber diese (für die Cross Hammock passende) Matte wird endlich wieder lieferbar sein, nachdem mein 2018-Modell inzwischen vom Markt verschwunden ist. Schönes (wenn auch teures) Weihnachtsgeschenk!

    Geht das gut, auch wenn ich das Tarp über die (in meinem Fall) DaisyChains aufspanne und erst anschließend die Hängematte darunter? Hat das schon jemand so probiert?

    Ich habe meist auch nur den von Schwarzwaldine genannten Anwendungsfall, nämlich dass ich das Tarp nach der Hängematte abbaue. Aber vorher aufbauen sollte auch mit den Daisy Chains klappen. Gegebenenfalls musst du dann aber noch mal nachjustieren, damit die Cross Hammock in der richtigen Höhe hängt.

    Streusel71 Genau so ist es!

    Mit einer 1,93 m langen Isomatte kommst du bei 1,94 m nicht hin. Amok Equipment empfiehlt für alle seine Draumr-Hängematten eine 2,20 m lange Isomatte. Die Cross Hammock benötigt hingegen für die Normalversion eine lediglich 2 m lange Isomatte. Aber dafür sollte man nicht zu lang sein. Für mich mit 1,87 m ist eine normale Cross Hammock mit Xtherm Large (1,98 m) gerade so ausreichend. Bei deiner Länge würden allerdings Füße und Kopf am Netz anstoßen. Du musst bedenken, dass die Länge der Isomatte durch die Konstruktion der Cross Hammock in der Länge etwas gestaucht wird. Deshalb brauchst du eine längere Isomatte, die nur in eine XL-Version passt. Für das Liegen ohne Isomatte bräuchtest du keine XL.

    Es gibt meiner Kenntnis nach nur diese 2,20 m lange Isomatte. Ich besitze sie selber und finde Packmaß und Gewicht o.k. - wie angegeben. Ich bin aber hinsichtlich der Temperaturangaben auch skeptisch. Ich werde demnächst mal ausprobieren, ob die Angabe stimmt oder übertrieben ist.

    Hallo Streusel71 Mit deiner Größe und deinem Gewicht brauchst du eine doppellagige Cross Hammock XL, die eine 2,20 m lange Isomatte benötigt. Die gibt es tatsächlich noch nicht im Shop, aber ich biete sie dir in der Rabattwoche ohne Aufpreis an (einfach Anmerkung in der Bestellung hinterlassen und dafür bitte kein Paypal wählen). Die variable Ridgeline gibts inzwischen nur noch bei dem Standardmodell (vielleicht auch dort nicht mehr lange) - man braucht sie eigentlich nicht. Ansonsten hast du die Unterschiede ja schon erkannt und beschrieben.

    Mit dem Thema Bikerafting hat DL1JPH ein gutes Stichwort gegeben, zu dem ich auch noch was beitragen kann.

    Diesen Sommer bin ich (bereits zum zweiten Mal) mit dem Rad am und auf dem Lech unterwegs gewesen. Dafür hatte ich neben Hängematte und Tarp statt Ofen und Zelt mein Packraft und ein stabiles Wildwasserpaddel mit an Bord.

    Da es dieses Jahr weniger Wasser gab, lief die Tour zunächst ganz gut an.

    Allerdings gab es weiter unten dann doch ziemlich heftige Wildwasserpartien. In einer davon hat es mich dann umgeschmissen. Das war das letzte Bild der Gopro, bevor sie zwei Minuten nur noch Unterwasseraufnahmen produziert hat.

    Ich hatte allerdings Glück und konnte sowohl mich selbst als auch das Paddel, Boot und Fahrrad an Land retten.

    Auf eine Fortsetzung der Tour hatte ich dann aber erst mal keine Lust mehr und bin wieder zurückgeradelt um etwas entspannteren Urlaub zu machen.

    Nachdem ich die Cross Hammock Ultralight an anderer Stelle bereits vorgestellt hatte, will ich hier bekanntgeben, dass ich mich nun entschlossen habe, sie in den Shop aufzunehmen (auch wenn meine Vorräte momentan nur für wenige Exemplare reichen, weil das ultraleichte Moskitonetz momentan nicht lieferbar ist). Ich selber bin eigentlich nur noch damit unterwegs, weil mir nicht nur das geringe Gewicht sehr gut gefällt, sondern auch die perfekte Rundumsicht, die man daraus hat. Aber dieses Modell ist leider nichts für schwerere Leute und Nutzer, die robuste Ausrüstung mögen. Denn das Material ist wirklich "ein Hauch von nichts" - und entsprechend empfindlich.

    Außerdem habe ich mich entschlossen, einen neuen Stoff ins Programm aufzunehmen, nachdem das geliebte Hexon 2.4 leider fast aufgebraucht ist. Es handelt sich um einen Nylonstoff aus der Mountainserie von Ripstopbytheroll. Für meine Zwecke brauche ich zwar die Breite von knapp 1,80 m gar nicht, aber dieses Material verspricht doch eine gute und robuste Wahl zu sein. Das Grundmaterial besteht aus 40 den, und die Ripstopfäden weisen 120 den auf, was ziemlich belastbar klingt. Außerdem ist der Stoff so gewebt, dass auch eine Querhängematte von der Verstärkung profitiert. Damit hoffe ich, für die Zukunft gut aufgestellt zu sein.

    Vor einiger Zeit habe ich mal ausprobiert, was alles an ein Rad passt, das im Bikepacking-Stil bepackt wurde. Und damit bin ich dann zu einem Übernachtungsplatz am Wasser geradelt. So sah das Rad aus:

    Und was war hier alles dabei? (Haltet euch fest):

    Ein selbst gebügeltes ultraleichtes Packraft:

    Der leichteste Zeltofen, den es gibt:

    Ein selbst gefertigtes Wärmezelt aus DCF - das leichteste seiner Art und schon sehr oft im Einsatz:

    Das leichteste vollwertige Paddel in aktueller Ausführung:

    Die allerleichteste Hängematte ohne Netz:

    Mit dem vollbepackten Rad habe ich eine Geländetour durch den Wald unternommen und dann alles aufgebaut:

    Schlafsack und Isomatte waren wie man sieht auch mit dabei.

    Das Boot ist ein richtig großes Packraft von 2,70 m Länge (und war schon mehrmals mit auf der Hängematteninsel).

    Einen Campingstuhl (Chair Zero) hatte ich auch noch mit dabei. Und feste und flüssige Nahrungsmittel durften natürlich auch nicht fehlen. Das Gepäck wog insgesamt unter 10 kg - also 20 kg mit Rad. Es sage also niemand, Bikepacking sei blöd, weil man da so wenig Gepäck mitnehmen kann. ;)

    Schwarzwaldine Die daunenisolierte Cross Hammock hatte ich vor zweieinhalb Jahren hier schon mal vorgestellt. Sie ist wunderbar bequem zum Abhängen tagsüber, aber ich kann darin nachts nicht schlafen, weil sie ohne Isomatte auskommt und folglich nach einigen Stunden der konstruktionsbedingte Druck auf Kopf- und Fußteil das Liegen darin unbequem macht. Deshalb überlege ich auch nicht, daraus ein Angebot für den Shop zu machen. Mittlerweile habe ich auch immer weniger Lust, Daunen zu verarbeiten - einfach weil das so eine Sauerei ist.

    Mit der Versatility hat dieses Modell gar nichts zu tun, denn dort trifft der umlaufende Reißverschluss ja auf der linken Seite in Kniehöhe zusammen, während er beim Daunenmodell von linker nach rechter Schulter verläuft.

    Vom kanadischen Winter sind die Temperaturen und Schneeverhältnisse im Grunewald leider weit entfernt.

    Auf meiner Gravelrunde habe ich heute mal wieder die daunenisolierte Cross Hammock ausprobiert.

    Mit dem Reißverschluss-Topquilt (Modell Kinderwagen) liegt man wirklich selbst bei -1° kuschlig warm.

    Nach einer halben Stunde begann es leicht zu schneien - macht aber nichts, auch ohne Tarp.

    Damit das Rad nicht anfriert, ging es dann irgendwann weiter. Schöner Start in den Sonntag!