Beiträge von Waldläufer70

    Ich finde, dass man bei den ganzen Gewichtsdiskussionen auch mal die Relationen sehen müßte

    Die Relationen sind doch automatisch gegeben: Meine Kleidung, meine Hängematte, mein Proviantbeutel und auch der Rucksack selbst, alles wiegt bei meinen 184cm Körpergrösse mehr als bei deinen 160cm. – Der Rest wurde ja von Werwolf und DL1JPH schon gesagt.

    Kurz, ich verstehe deinen Einwand auch nicht...

    also ich (193cm) liege seit kurzem in der Traveller XXL mit dem selva300 L und kann super diagonal liegen 8o .

    Das steht nicht im Widerspruch zu dem, was ich geschrieben habe. Du brauchst für deine Grösse einen längeren Unterquilt, hast aber auch eine relativ lange Hängematte. Du meinst vermutlich die Taveler XXL von Warbonnet, die 365cm lang ist, oder? Somit lässt sich der Unterquilt sehr gut in Diagonallage bringen. Wäre er aber 83% der Hängemattenlänge lang, wie von Fagorian vorgeschlagen, so liesse er sich weniger gut in Diagonallage bringen; er wäre dann 303cm lang.

    Peterchen wenn ich das richtig verstanden habe, hat ein UQ normalerweise 83% der Länge der HM, das heißt ungefähr so lang wie die Firstschnur der HM.

    Ich glaube nicht, dass man die Länge des Unterquilts zur Länge der Hängematte in Relation setzen sollte. Ich brauche ja keine längere Isolation, bloss weil ich in einer längeren Hängematte liege. Zudem lässt sich ein längerer Unterquilt auch eher schlechter in Diagonallage bringen. Ich würde den Unterquilt in Relation zur Person setzen, denn diese soll er isolieren. – Bei einem Unterquilt-Schutz (Underquilt Protector) mag das anders aussehen.

    Allenfalls wäre auch eine »Big Guy Bridge« von Town's End eine Überlegung wert. Die dürfte mit einer geschlossenporigen Isomatte auch einigermassen gut funktionieren, zumal sie doppellagig ist.

    Hammock Fairy hat sich vor ein paar Monaten eine »Luxury Bridge« vom gleichen Hersteller bestellt und kann dir sicher ihre Einschätzung dazu geben und etwas zu den zu erwartenden Kosten sagen.

    Ein Moskitonetz ist dazu erhältlich (auch hier eines, das von unten her zugänglich ist: Bottom Entry Bugnet). Je nach deinem Gewicht könntest du allenfalls etwas leichtere Spreizstäbe in Erwägung ziehen.

    Hier gibt es eine ganze Reihe Videos dazu. Auf mich machen die Hängematten zumindest einen sehr gut durchdachten Eindruck. Ich habe mir bisher zwei Brücken-Hängematten (allerdings eine etwas andere Bauweise) genäht und finde das Konzept interessant.

    Wie wäre es mit einer Crosshammock? Sie ist dafür gemacht, mit einer Isomatte „betrieben“ zu werden.

    Zudem kann man sie auf Wunsch aus besonders robusten Stoffen anfertigen lassen. Und bald (oder jetzt schon) ist sie auch in einer XXL-Grösse erhältlich: Neuigkeiten von Cross Hammock (7): Neue Modelle - und der Fernsehtermin ist da!

    Ich hoffe einfach, diese XXL-Isomatte ist für die Belastung in einer Querhängematte optimiert.

    Cross Hammock

    Zudem soll die Hängematte selbst für meine Körpergröße reichlich ausfallen.

    Für deine Grösse reichlich wäre meiner Meinung nach eine Hängemattenlänge von Körpergrösse mal Faktor 1.9. Damit fallen alle von dir genannten Hängematten raus und du bist vermutlich auf DIY angewiesen. Natürlich kannst du auch mit dem Faktor 1.8 glücklich werden, aber "reichlich" ist das dann nicht mehr, aber bestimmt recht komfortabel machbar, v.a. im Vergleich zu den von dir genannten Hängematten.

    Evtl. verrutscht sie da permanent?

    Mit einer langen habe ich es noch nie versucht, sondern nur mit einer Torso-Hängematte im Sommer (120cm). Ja, die verrutscht ständig. Dazu kommt, dass Isomatten nicht dafür konstruiert sind, im aufgeblasenen Zustand gefaltet, gebogen und gleichzeitig belastet zu werden. Es kann dann zu Schäden kommen (Delaminierungen, etc.). Die Druckverteilung wird bei gebogener Isomatte ungünstig, so dass die Stege leichter abreissen können als bei der Nutzung am Boden.

    Ein Freund von mir nutzt die Isomatte von Savotta: https://finn-savotta.fi/en/products/sleeping-mat/ – unkaputtbar und unten gummiert. Das scheint bei ihm in der Warbonnet Blackbird XLC gut zu funktionieren. Zudem hast du da noch etwas Windschutz von der Seite. Aber für den Winter ist die definitiv zu wenig dick.

    Dann sehe ich noch die AMAZONAS Adventure Hero XXL (555 g / 150 Kg / 305 x 160).

    Lass dich vom XXL nicht täuschen. Das ist für deine Grösse eine meiner Meinung nach viel zu kurze Hängematte.

    DD - XL - Frontline Hammock (1.250 g+ / 125 Kg / 300 x 1,80) dazu das DD Tarp in 3 x 3 Meter (800 g)

    Für deine Grösse auch viel zu kurz.

    Die Hängematte wird dann aus den USA geliefert, nehme ich mal an.

    Es gibt auch einen EU-Shop: https://eu.hennessyhammock.com/ – Aber für dich sind auch hier die (meisten) Hängematten eher zu kurz.

    Kurz, die meisten Hängematten sind für deine Körpergrösse am unteren Ende, jedenfalls weit von der von dir gewünschten reichlichen Grösse entfernt. Es kann natürlich sein, dass du dennoch mit einem der von dir genannten Produkte glücklich würdest. Mir wären sie wohl mit meinen 184cm Körpergrösse zu knapp bemessen, weshalb ich mir inzwischen die meisten Hängematten selber genäht habe.

    Schau mal bei HammockFairy vorbei (leider im Moment geschlossen). Da erhältst du gute Beratung und gute Produkte aus den USA und Polen.

    Ich hätte die Matte nie so schräg aufgehängt. Ich bin nun gespannt wie sich das bemerkbar macht.

    Probiere es unbedingt aus. Je schräger du die Hängematte aufhängst (je grösser also der Hängewinkel), desto geringer ist die Belastung des gesamten Materials. Es würde also nichts schaden, wenn du einen noch etwas steileren Hängewinkel wählen könntest, sofern das für dich bequem ist. Die Diagonallage nimmt dann auf jeden Fall zu.

    Ich habe es nicht geschafft, die diagonale Liegeposition in der Nacht beizubehalten. Wie macht ihr das?

    Ich kann mir gar nicht so recht vorstellen, wie es möglich sein sollte, diese zu verlieren. Dazu müssten ja Kopf und Beine nach oben wandern.... :/ Vielleicht kannst du noch etwas genauer beschreiben, was genau passiert ist.

    Super, dass dein Hund so gut schlafen konnte! Ich hoffe, bei dir klappt es dann auch noch besser.

    Der Trick, um beim Brummel-Lock das Durchziehen des langen losen Endes zu umgehen, ist echt fein. Kannte ich noch nicht.

    Ich hatte den Trick schon irgendwo gesehen, kann mich aber nicht mehr erinnern, wo das war. Allerdings habe ich mich gefragt: Weshalb macht er nicht zuerst den Loop fertig und fädelt das graue Seil erst dann durch das orangerote Seil. Dann wäre dieses Vorgehen gar nicht nötig.

    Sie hat die Farbe "gewählt", weil es die einzige einigermassen akzeptalbe war, die beim Bestellen verfügbar war. Sie will der Hängematte nun wenigstens 100 Meilen weit eine Chance geben, ist aber noch unsicher, ob der Komfort ihr Zelt tatsächlich übertreffen wird. Da sie mit der Hängematte schon eine eher schlechte Erfahrung gemacht hat, bin ich mal gespannt, ob die zusätzliche Länge (die Blackbird ist ja auch nicht gerade lang) das Ruder tatsächlich herumzureissen vermag.

    Heute stand ich im Outdoor-Markt plötzlich vor einer Hängematte. Der Beutel elegant bananenförmig geschnitten. Mit Reissverschluss. Darin eine schöne Hängematte aus einem angenehmen Nylon mit angenähten Randstreifen in hübschen Farben. Prächtige Seile zum Aufhängen waren auch vorhanden. Und dann noch die Traummaße von 270cm x 140cm. Ich war echt versucht, den Ticket-to-the-Moon-Klon zu kaufen...

    Doch dann habe ich mir gesagt: «Michael, du hast schon über zehn Hängematten. Und die sind (fast) alle deutlich länger als drei Meter. Und sind nicht in China unter entsetzlichen Bedingungen genäht worden, so dass sie bei uns für CHF 24.90 angeboten werden können. Lass das mal!»

    Vielleicht war es die Erinnerung an die ersten Hängematten-Erlebnisse im 2014, die dem Drang, diese Hängematte kaufen zu müssen, Pate stand. So schrieb ja Hermann Hesse schon, dass allem Anfang ein Zauber innewohne (oder so ähnlich)... Ich habe dann den Kopf gewinnen lassen und mir stattdessen zwei überrissen teure Trekking-Mahlzeiten gekauft; ich hatte einen Gutschein dabei, den mir liebe Menschen vor bald einem Jahr zum Geburtstag geschenkt hatten.

    In drei Worten? ;)

    Du kannst mit dem Mausrad die Karte grösser oder kleiner machen. Dann kannst du die Karte so verschieben, dass die Kartenmitte auf den gewünschten Ort zu liegen kommt. Aus den Koordinaten dieses Ortes berechnet das System dann die drei Wörter in der gewünschten Sprache. Diese kann dann jemand anderes ins Suchfeld der Karte eingeben und so deinen Ort finden.

    So kann man auf die Angabe von Koordinaten verzichten und erhält stattdessen eine Ortsbezeichnung (eine kleine Fläche), die man sich womöglich sogar merken kann.