Beiträge von Waldläufer70

    Ich könnte mir vorstellen, dass der – mit einer Windung mehr – weniger leicht durchrutscht. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich eh immer, das lose Ende – auf Slip gelegt – durch die Schlaufe zu stecken und diese bis zum Anschlag festzuziehen.

    Jedenfalls gut zu wissen, dass der Anbindeknoten ohne Sicherheitsschlaufe heikel sein kann.

    Coole Sache mit der Karte! Hab ich gleich mal aktiviert...

    Hallo Kuzuri, willkommen im Forum!

    Du müsstest deinen Ort eintragen, indem du oben auf dein Profilbild klickst und dann ganz zuunterst auf «Benutzerkarte» => «Eigener Ort». Doert trägst du dann deinen Ort ein. Nur dann wird dieser auf der Karte übernommen.

    Der Grund, warum viele Leute, die das prinzipiell ähnlich sehen, trotzdem schwarze Netze bevorzugen, hat damit zu tun, dass man durch schwarze Netze am besten von innen hindurchsieht.

    Das hängt damit zusammen, dass ein schwarzes Netz am meisten Licht absorbiert und deshalb weniger störende Reflexe die Netzhaut erreichen. Ich würde auch ein schwarzes verwenden.

    Ich hatte die Videos heute morgen bereits entdeckt. Mich erinnern die Tischchen ein wenig an den Tisch aus einem alten Nummernschild und Fotostativ, den Ken Click (=> YouTube) bei seinen Overnightern früher öfters verwendet hat. Er hat dann jeweils noch eine kleine Tischdecke drüber gelegt: Es soll ja alles Stil haben. – Der hat seine Zeit draussen immer richtig zelebriert: «It's a beautiful day – let's go camping!» Und dann hat er sich immer was Schönes gekocht...

    Sorry leider werden hier im Forum die Bilder so elend runter skaliert das man die Schrift nicht mehr lesen kann.

    Der Text ist sicher nicht optimal, aber ich kann ihn gut lesen:

    Einfach die Originalversion aufrufen und dann per Mausklick die volle Auflösung anwählen.

    Ob ich zum Einbinden die Vorschau oder das Original wähle, hat aus meiner Sicht keinen Einfluss auf die Auflösung der Bilddatei, wenn ich drauf klicke.

    Hier noch die versprochene Gegenüberstellung von Hängematte und Zelt. Ich habe auf Gewichtsangaben verzichtet, da das konkrete Gewicht stark vom Material abhängig ist. Ich habe dafür die geschätzten Flächen respektive Maße für eine Gathered-End-Hängematte respektive ein Einpersonen-Zelt angegeben:

    (für eine Person)
    Hängematten-Setup Zelt-Setup
    «Liegefläche» Hängematte (4,2 – 7,2 m²) * Zeltboden (1,7 – 3,0 m²)
    evtl. Zeltunterlage in den gleichen Maßen (1,7 – 3,0 m²)
    Regenschutz Tarp (Ridgeline ca. 3,35 m) * Zeltdach («Ridgeline» ca. 2,2 – 2,5 m)
    Mückenschutz Moskitonetz * Innenzelt (i.d.R. mit Zeltboden vernäht) /
    Verbindung Zeltdach-Zeltboden aus Mückennetz (bei Einwandzelt)
    Verankerung Aufhängung (Hängematte)
    Heringe & Leinen (Tarp)
    Stange(n) (falls keine Trekkingstöcke verwendet werden)
    Heringe (Zeltdach, falls Zelt nicht freistehend)
    Isolation gegen unten Unterquilt / evtl. Isomatte Isomatte
    Isolation gegen oben Oberquilt / Schlafsack Oberquilt / Schlafsack

    Hinweis zur Hängematte

    Für die Flächenangaben bei der Hängematte habe ich mich an die von mir vorgeschlagenen Hängematten-Größen gehalten und als Breite jeweils die halbe Länge verwendet.

    * Brückenhängematten und Querhängematten sparen gegenüber den klassischen Tuchhängematten einiges an Stoff. Der Stoffaufwand liegt da im Rahmen der beim Zelt genannten Stoffflächen. Das gilt auch fürs Tarp und das Moskitonetz.

    Dazu kommen bei Brücken- respektive Querhängematten noch:

    • Spreizstäbe (oder die Nutzung von Trekkingstöcken) bei der Brückenhängematte
    • die seitlichen Aufhängeschnüre bei der Querhängematte.

    Hinweis zum Zelt

    Für die Maße des Zeltbodens habe ich mich an die Einerzelte von tarptent.com gehalten. Vom dort angegebenen Spielraum habe ich jeweils die grössere Zahl genommen, um das Zelt nicht weiter gewichtstechnisch zu begünstigen. Ich denke, dass diese Firma sich gut als Vergleichsgrösse zu Warbonnet, Dutch und Co. eignet.

    Hinweis Isomatten

    Besonders leichte Isomatten in der Grösse von etwa 197cm mal 65cm wiegen je nach Marke und Dicke nur um die 600g.

    Die Aufzählung ist etwas verwirrend, das stimmt. Man muss aber auch darauf achten, dass man bei beiden Produkten – bei Hängematten und Zelten – auch vergleichbare Produkte miteinander vergleicht. Im Hängemattenforum haben wir die Tendenz, die besten auf dem Markt erhältlichen Hängematten mit den im Handel typischerweise verkauften Zelten zu vergleichen. Da wird die Zeltausrüstung gewichtsmässig immer schlecht abschneiden. Wir sollten die Hängematten von «Cottage Vendour»-Betrieben mit ebensolchen Zelten vergleichen. Da wird das Zelt fast immer leichter sein. – Ich mache später mal eine Tabelle, in der ich die beiden Setups gegenüberstelle.

    Was den Schlafkomfort betrifft: Es gibt Leute, die in der Hängematte besser schlafen; andere werden das gleiche vom Zelt sagen. Schlafkomfort ist kein objektives Kriterium, auch wenn das viele Hängemattenschläfer verständlicherweise gerne so sehen.

    Zum Thema Trekkingstöcke

    Ich habe früher über Trekkingstöcke geschmunzelt. Seit ich 2007 auf dem Jakobsweg mit einer Tendinitis am Schienbein zu kämpfen hatte und mir für einen Tag welche ausleihen durfte, schmunzle ich nicht mehr. 2014 war ich sehr froh, dass ich Trekkingstöcke dabei hatte, als ich während rund 1'000km – erneut auf dem Jakobsweg – mit einer leichten Plantarfasziosis zu kämpfen hatte.

    Inzwischen schätze ich die Stöcke auch auf Bergwanderungen oder in den Weiten Schottlands. Die Überquerung von Bächen wird damit erleichtert und auch sonst wird der Körper mehr als Gesamtorganismus gefordert, was gerade beim Tragen eines schweren Rucksacks den Körper (Schultern und Rücken) etwas lockern kann. Mit Stöcken bin ich wahlweise etwa 20% schneller oder komme mit dem gefühlt gleichen Kraftaufwand entsprechend weiter am Tag. Erst bei sehr schwierigen Wegen ab etwa T4 (Alpinwanderskala des Schweizerischen Alpenclubs) werden die Stöcke zur Gefahr und man muss sie im/am Rucksack versorgen.

    Dass man die Stöcke auch für den Aufbau des Zeltes verwenden kann (je nach Modell), ist ein angenehmer Nebeneffekt, der etwas Gewicht spart. Mit einer leichten Bogenstange wird ein Zelt auch nicht um Welten schwerer; das macht vielleicht 200g aus.

    Hier noch eine weniger humorvolle, dafür deutlich objektivere Gegenüberstellung von Hängematte und Zelt von Leuten mit viel Erfahrung:

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    Aus meiner Sicht spricht nichts gegen den «Halter Hitch» oder den «Siberian Hitch».

    oder


    ich mir einen nicht zu langen und breiten, baumschonenden Gurt mit zwei Schlaufen zulege und dann das Gurtband von der HM in der zweiten Schlaufe fest binde. Nur dazu habe ich noch keine gute Idee.

    Da hast du unter Umständen das Problem, dass die Aufhängung unnötig lang wird respektive du sie nicht maximal verkürzen kannst, weil dir der «Treehugger» mit den beiden Schlaufen ein bestimmtes Maß vorgibt, selbst wenn du bei Bedarf zweimal um den Baum gehst.

    Abgesehen von dieser Einschränkung eignet sich der «Becket Hitch» vorzüglich, um ein loses Band an einer Schlaufe zu befestigen. Schau' hier:

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    Wenn du zwei lose Enden mit dem «Becket Bend» oder «Sheet Bend» aneinander befestigen möchtest, musst du unbedingt darauf achten, dass du den Knoten richtig machst, sonst kann er durchrutschen. Schau hier:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Sheet_bend#Method

    Knoten reduzieren die angegebene Mindestbruchlast gern mal um 50%!

    Der Eine mehr, der andere weniger.

    Du bist ja auch ein Verfechter davon, dass man die Schlaufe am Baum auf die richtige Seite schiebt. (Hier eine Erinnerung, Sacki hat da in seinem Video wohl bei mir abgeschaut...)

    Das gleiche solltest du auch bei Verwendung des Knotens tun, dann spielt es keine Rolle, wenn dieser die Bruchlast reduziert, weil du die Belastung desselben eben auch drastisch reduzierst.

    Dyneema bietet noch mehr Reserven.

    Achtung: Es kommt auf die angegebene Bruchlast an! Bei gleicher Bruchlast hat Dyneema sogar weniger Reserven als Polyester oder gar Polyamid, denn es gilt: Je weniger elastisch ein Material ist, desto leichter gerät man bei Bewegung in den kritischen Bereich.