Das verstehe ich nicht. Warum verlierst du weniger Länge als beim normalen Warbonnet Whip?
Ich dachte, das sei selbsterklärend.
Du schreibst ja selber weiter oben:
Durch den Whip verlierst du locker noch einmal mindestens 20cm, wenn nicht mehr.
Beim Warbonnet Whip geht man ja – wenn ich das richtig verstanden habe – mit der Kordel durch den Zugtunnel und schlingt diese anschliessend etwas vom Ende der Hängematte entfernt um den Stoff, so dass ein Knubbel entsteht. Warbonnet selbst lässt da ja locker ein paar Zentimeter Raum. Am dadurch entstandenen Knubbel wird – so wie ich die diversen Fotos deute – ja auch das eine oder andere eingehängt.
Bei meiner «Methode» sitzt die Wicklung direkt hinter dem Hängemattenende und drückt unmittelbar auf den Stoff mit dem AmSteel drin am äussersten Ende der Hängematte. Da gibt es keine Lücke und fast keinen Knubbel. Bei meinem «Knubbel» könnte man jedenfalls nichts einhängen, weil da nichts vorhanden ist, an dem man etwas einhängen könnte. Mein «Knubbel» ist nur unwesentlich dicker als das AmSteel, welches durch den Zugtunnel geht.
Klar, wenn du keinen Tunnelzug machst und die Hängematte von Anfang an auf die Nutzung mit Warbonnet Whip anlegst, kannst du beim Zugtunnel etwas Stoff sparen, indem du diesen schmaler machst und nur eine Naht setzt. Aber selbst dann kannst du dir mit meiner «Methode» noch immer den Knubbel sparen.
Der Nachteil ist tatsächlich, dass sich verschiedene Methoden nicht alle gleich leicht wieder öffnen lassen. Deshalb auch meine Suche nach der besten Möglichkeit.