Wetterschutz Bridge Hammock allg.

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  • Tag ihr Hänger ;)

    Ich hab mal ne frage speziell an die Brückenhängematten Hänger.

    Ich wollte mal wissen wie oder ob ihr eure Brückenhängematten im Winter anders vor dem Wetter schützt als im Sommer?

    Da ich im Januar im Harz bin und da schon beim ersten mal gemerkt hab wenn der Wind dreht kann es auch mal passieren das man mit Schnee auf dem Schlafsack wach wird (Dank bivy kein Thema aber muss ja trotzdem nicht sein) hab ich mir überlegt Kopf und/oder Fußende mittels poncho / Minitarp etc. Auch dort "dicht" zu machen..

    Nun die Frage der fragen.. Wie macht man das am geschicktesten bei der bridge hammock..? Die ganze Geschichte ist mir gestern Nacht nur so durch den Kopf gegangen und ich werd im Dezember mal draußen einfach bissel. Probieren aber Vllt hat [USER="21"]Konradsky[/USER] etc. Paar Tips :)

    Grüße Dicon

    Dicon's Youtube Kanal

    "Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin - dann kommt der Krieg zu
    Euch!....Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage.."

    • Offizieller Beitrag

    Die Lösung sind sogenannte Doors. Hier das passende Video:

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    • Offizieller Beitrag

    Man kann auch mit Grizz Beaks nachrüsten; das ist das gleiche Prinzip wie die Türen, aber nicht aus zwei Teilen sondern aus einem Stück. Und man kann sie auch bei einem Tarp verwenden, das nicht für separate Türen designt wurde.

    Alternativ hilft ein Socke weiter. Bei normalen Hängematten habe ich auch schon gelesen, dass Leute Silnylon "Endkappen" genäht haben: also Tüten die breiter als hoch sind, und mit der Öffnung zur Hängematte über Kopf- und Fußende gehängt werden. Bonus ist, dass man da auch noch Ausrüstung unterbringen kann. Für eine Bridge müsste das Design angepasst werden, aber eigentlich sollte es auch funktionieren.

    Ansonsten: Superfly.

  • Hallo,

    bei einer Brückenhängematte sollte die längste Seite eines Tarps mindestens 3m haben.
    Bei einer normalen Hängematte sollten es eher 4m sein.
    Ich glaube, daß das Pedduk zu kurz ist.
    Aber man braucht als Hängemattenschläfer kein Pedduk, da man auf dem Boden ja sein Tarp benutzen kann.

    Gruss
    Konrad

    • Offizieller Beitrag

    Für eine Bridge Hängematte brauchst du ein Tarp mit einer oberen Länge ("Ridgeline") von mindestens 335cm. Weiterhin kann es mit einem Hex-förmigen Tarp schnell etwas knapp mit dem Wetterschutz an Kopf- und Fußende werden, deshalb verwenden die meisten Bridge-Nutzer entweder ein Hex-Tarp mit Türen (bestes Beispiel ist das Warbonnet Superfly) oder ein rechteckiges Tarp wie z.B. das von DD. Das Pedduk-Tarp erscheint mir für deine Zwecke komplett ungeeignet. Es hat eine Menge unnötigen schweren und teuren Schnickschnack dran (aus der Sicht eines Hängemattennutzers) und dürfte außerdem deutlich zu kurz sein. Es ist zwar keine Länge angegeben, aber Bodenschläfer-Tarps sind meist auf die Nutzerlänge zugeschnitten - und das ist zu kurz. Zwar wird im Video behauptet, das Tarp würde für eine Hängematte taugen - aber da müsste die Hängematte schon arg kurz sein. Ich vermute, der Hersteller hat selbst wenig Ahnung von Hängematten...

    • Offizieller Beitrag

    Ich sollte vielleicht noch dazu sagen, dass bei Bridge Hammocks die Hängematte selbst zwar wirklich kürzer ist als bei Tuchhängematten, aber es gibt zwei Faktoren warum ein kürzeres Tarp eher unangenehm ist:

    1. Bridge Hammocks sind wegen der Spreizen deutlich breiter als Tuchhängematten. Das bedeutet, dass man das Tarp viel höher hängen muss (sofern man in der A-Formation bleibt und nicht im Porch Mode hängt). Je höher das Tarp über der Hängematte hängt, desto länger muss es sein um bei Regen der nicht schnurgerade von oben fällt noch ausreichend zu schützen. Im dichten Wald ist das vielleicht nicht unbedingt ein Problem, aber wenn die Bäume nicht mehr so dicht stehen und es windig ist, wird der Regen schnell unter das Tarp geweht.

    Ich finde ja schon, dass ein 335cm / 11' Tarp bei Verwendung einer 11' Tuchhängematte sehr kurz wird - dabei kann ich das Tarp so niedrig aufhängen dass die Hängematten-Ridgeline und die Tarp-Ridgeline sich berühren...

    2. Obwohl der Tuchteil bei Bridge-Hängematten so kurz ist, braucht sie deutlich mehr Platz zum Aufhängen, denn der Dreiecksteil der Aufhängung muss relativ lang sein damit die Hängematte nicht zu kippelig wird. Wenn man die Dreiecke noch unter dem Tarp haben will, muss das Tarp schon eine 11' / 335cm Ridgeline haben. Natürlich kann man auch Drip Lines anbringen um zu verhindern dass der Regen in die Hängematte läuft - aber mir wäre das alles zu knapp.

    • Offizieller Beitrag
    Zitat

    Keine Ahnung was Drip lines sind. Bei meiner Brückenhängematte brauche ich garnichts. Es tropft ganz einfach am Knoten runter. Aber ich habe auch nur etwas über ein Jahr oder ca. 50 Übernachtungen mit dem Tarp übernachtet. Und Ahnung habe ich auch keine.

    Ich habe nie behauptet, dass du keine Ahnung hättest - und ich glaube auch nicht, dass ich das so geschrieben habe. Man kann 3 Jahre mit der Hängematte übernachten und trotzdem Glück haben. Ich habe lange Zeit meine Abspannleine für das Tarp unter dem Tarp gespannt, und es war nie ein Problem. Bis ich dann eben einmal Bedingungen hatte, wo das Wasser an der Leine unter das Tarp gelaufen ist. Das war mit bloßem Auge nicht sichtbar, und ich habe lange gerätselt warum meine Hängematte gleichmäßig mit Wasser besprüht ist.

    Zum Thema Drip Lines hat Derek Hansen ein interessantes Video gedreht:

    https://www.youtube.com/watch?v=c0-uOekjcU0

    Bis zu dem Zeitpunkt galten Knoten, Schnallen und ähnliches als ausreichende Wasserschranke. Auf dem Video sieht man aber, dass es bei starkem Regen nicht reicht. Klar muss es da richtig runter kommen, und wenn man nicht jede Nacht draussen schläft dürfte einem das auch nicht so häufig passieren. Aber *wenn* es mal passiert, ist es gut Bescheid zu wissen und Abhilfe schaffen zu können.

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