Eine Finne fürs Boot nachrüsten?

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  • Heute hat sich spontan ein freier Nachmittag ergeben. Also ging es auf die Lahn um mein neues Boot ausgiebig zu testen.


    Das hat wirklich super viel Spaß gemacht, war aber auch anstrengend.

    Das nortik Duo Expedition hat zwar einen aufblasbaren Kiel, dennoch dreht es sich ständig, wenn man Mal nicht paddelt. Vielleicht sollte ich noch eine Finne nachrüsten?

    Zurückgelegt hab ich jetzt 12 KM in drei Stunden.

    meinen geplanten Zug zurück, hab ich um fünf Minuten verpasst. Macht aber nichts, jetzt hab ich Zeit am Bahnhof um diesen Beitrag zu schreiben 😜

    Bin froh, dass ich das Boot noch Mal richtig kennenlernen konnte, bevor es am Montag mit meinem Sohn auf eine Tour inklusive Overnighter geht.

  • Genau das, wirkt Wunder!

    Das Boot hat in der Mitte einen aufblasbaren 'kiel', der den Geradeauslauf verbessern soll.

    Da ist dann natürlich wenig Platz für ne Finne. Also entweder den Kiel leer lassen und dort eine Finne platzieren oder zwei Finnen rechts und links davon? Was meinst du?

  • Beim PackraftingStore gibt es Klebelösungen, die man sehr gut auch noch in der Mitte anbringen kann

    https://www.packrafting-store.de/anfibio-beschlag-fuer-finne-skeg_1

    https://www.packrafting-store.de/anfibio-skeg-f…chtungsflosse_1

    Das ist mir bekannt. Mir geht es darum, dass sich die Kammer in der Mitte des Bootes (lt. Hersteller der Kiel) mit Luft füllt und nach außen wölbt und sich da natürlich schlecht eine Finne anbringen lässt. Ich könnte die Kammer natürlich leer lassen. Dann ginge es. Oder ich bringe zwei Finnen an. Eine rechts und eine links vom Kiel.

  • Ist ja eigentlich Offtopic... aber:

    Das Boot hat in der Mitte einen aufblasbaren 'kiel', der den Geradeauslauf verbessern soll.

    Da ist dann natürlich wenig Platz für ne Finne. Also entweder den Kiel leer lassen und dort eine Finne platzieren oder zwei Finnen rechts und links davon?


    Das sieht schon so aus, als sei da hinterm Kiel genug Platz. Die Finnen werden oft sehr weit hinten befestigt.

    Das ist auch absichtlich so, damit die Finne so spät wie möglich Bodenkontakt bekommt.


    Bildquelle: packrafting-store.de


    Bei mir sitzt sie ähnlich weit hinten.

  • Ein aufblasbarer Kiel unter einem Planenboden?

    Interessant.

    Drückt der sich nicht einfach in die Plane nach oben?

    Das hab ich mich auch gefragt und bin gestern extra kurz baden gegangen um zu fühlen. Der Kiel ist unterm Boot auf jeden Fall spürbar. Wenn ich im Boot auf dem Kiel sitze, drückt er sich gefühlt noch weiter ins Wasser...

  • Was in jedem Fall der absolute Gamechanger ist, ist Gepäck in den Tubebags vorne. Ich war jetzt zwei Tage mit meinem Sohn auf der Lahn. Dabei hatten wir unser ganzes Schlafzeug vorne in den Tubebags. Dadurch war der Geradeauslauf deutlich besser und das Boot hat sich kaum noch gedreht.


    Mangels Bäumen auf dem Campingplatz haben wir im Zelt genächtigt.


    Das Boot hat ja standardmäßig keine Sitze. Daher hatte ich kurzfristig mit aufblasbaren Sitzkissen aus dem Decathlon improvisiert. Das geht zwar, war mir auf Dauer aber zu ungemütlich. Daher hab ich von unterwegs aus schon ein passendes Sitzpaar vom Hersteller bestellt. Die kamen gestern schon an und wurden direkt Mal im Wohnzimmer installiert.

    Sobald es aufhört zu regnen, gibt's dann noch einen Praxistest, bevor es dann am Samstag nach Bayern in den Urlaub geht. Da kommt das Boot dann wohl noch auf dem ein oder anderen See zum Einsatz.

    Sobald wir zurück sind, kümmere ich mich dann aber doch noch um eine Finne.

    So ein eigenes Boot ist schon toll. Ich liebs! 🥰

  • Ja, Gewicht vorne wirkt wahre Wunder.

    Wenn übrigens das Boot an Land in der Sonne liegt ist es immer sinnvoll etwas Luft abzulassen. Vor allem, wenn man zwischendrin nachgepumpt hat, weil sich die Luft auf dem Wasser durch den Temperaturabfall zusammengezogen und abgekühlt hat. An Land kann durch die Erwärmung in der Sonne fix ein Überdruck entstehen, der die Nähte und Verklebungen belastet. Steht auch normalerweise so in den Betriebsanleitungen.

    Allerdings sieht es auf Deinem Foto so aus, als hättest Du das sogar gemacht - oder ihr hattet einfach wenig Druck auf dem Boot.

  • Ja das stimmt. Als ich mein Packraft neu hatte war ich total erstaunt wie groß der Luftdruckunterschied zwischen kühlerem Wasser und Sonne draußen war. Beim ersten Mal dachte ich sogar, dass das Boot schon undicht sein könnte. Das kannte ich so von anderen Schlauchbooten her gar nicht. Es scheint an dem TPU Material zu liegen.

    Jedenfalls lasse ich inzwischen draußen immer Luft ab, sobald es einen deutlichen Temperaturunterschied zwischen dem Wasser und der Luft gibt.

  • Jedenfalls lasse ich inzwischen draußen immer Luft ab, sobald es einen deutlichen Temperaturunterschied zwischen dem Wasser und der Luft gibt.


    Sonneneinstrahlung nicht vergessen. Da muss der Luft- Wasserunterschied gar nicht so groß sein um zu viel Druck zu haben.

    Wasser leitet Wärme besser als Luft, weshalb die Sonneneinstrahlung auf dem Wasser selbst bei gleicher Temperatur von Wasser und Luft weniger Einfluss hat, als an Land.

    Sprich: An Land überhitzt das Boot schneller, weil es die Wärme langsamer abgibt als auf dem Wasser. Selbst bei Lufttemperatur=Wassertemperatur.

    Ist das Wasser dann zusätzlich kälter als die Luft verstärkt sich der Effekt.

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