Hängematten mit aufgenähtem Underquilt

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  • Motte148 Schematisch macht dein Diagramm für mich Sinn. Der entfernte Stoff bedeutet, dass nicht alles unter Spannung steht, sodass Foot- und Headbox entstehen. Leider kann ich keine Dimensionen beisteuern, die dir konkret helfen könnten, eine passende Geometrie zu finden. Den Trick, gezielt etwas Stoff zu entfernen, um eine Box zu erzeugen, finde ich jedoch gut, denn den Box-Effekt bekomme ich nur mit einem breiten Stoff und einer eher kürzeren Ridgeline hin.

    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass die Enden nicht im 90-Grad-Winkel zu den Seiten stehen. Ich würde zuerst versuchen, einen Tunnelzug gewinkelt anzunähen, dann mit Whip-Stichen fixieren und testen. Sobald du den gewünschten Box-Effekt erreichst, würde ich den überschüssigen Stoff an den Seiten schrittweise entfernen. Stoff von einem breiten Stück wegzunehmen ist dasselbe, wie Stoff an ein schmales Stück anzufügen – nur eben ohne Nähte. Ich weiß, dass das offensichtlich ist, aber es könnte dir helfen, die geschätzten Startwinkel der Enden besser einzuschätzen.

  • Mein Bauchgefühl sagt mir, dass die Enden nicht im 90-Grad-Winkel zu den Seiten stehen. Ich würde zuerst versuchen, einen Tunnelzug gewinkelt anzunähen, dann mit Whip-Stichen fixieren und testen. Sobald du den gewünschten Box-Effekt erreichst, würde ich den überschüssigen Stoff an den Seiten schrittweise entfernen. Stoff von einem breiten Stück wegzunehmen ist dasselbe, wie Stoff an ein schmales Stück anzufügen – nur eben ohne Nähte. Ich weiß, dass das offensichtlich ist, aber es könnte dir helfen, die geschätzten Startwinkel der Enden besser einzuschätzen.

    Kannst du deinen Gedankengang bezüglich der angewinkelten Tunnelzüge näher erklären?

  • Kannst du deinen Gedankengang bezüglich der angewinkelten Tunnelzüge näher erklären?

    Eine Möglichkeit, mit der Geometrie zu spielen, ohne den Stoff am Anfang zu zerschneiden, wäre, zwei lange Tunnelzüge separat zu nähen, die du dann immer wieder anbringen und testen kannst. Wenn ein Versuch nicht die gewünschte Geometrie bringt, trennst du einfach die Nähte wieder auf und probierst einen anderen Winkel. Die Tunnelzüge, die ich vorschlage, sind Opfer-Tunnelzüge zum Experimentieren. Wichtig dabei ist, dass die Tunnelzüge nicht komplett von Seite zu Seite verlaufen – aber das hast du ja mit deiner Skizze schon verstanden.

    Das ist schon einiges an Experimentation. Außerdem muss man danach auch noch herausfinden, welcher Stoff an den Seiten überflüssig ist und daher entfernt werden kann.
    Das Versprechen der Sidewinder ist, dass sie leichter ist, keine Tieouts braucht und kein Stoff ins Gesicht hängt.
    Für den Grundkomfort sind mir diese Sachen nicht die erste Priorität. Aber die Idee eine A-Symm Matte so hinzubekommen finde ich gut. Auch die Grundform des angenähten UQs finde ich richtig gut. Dass der UQ fest angenäht ist, wäre wiederum nichts für mich.

  • Also das Vorgehen mit den Tunnelzügen um die Größe bzw. Form der Streifen gegenüber von Kopf und Füßen zu bestimmen ist eine super Idee. Vielen Dank für die nähere Erklärung.

    Mich hat aber dein Winkel gewundert. Wenn du die Tunnelzüge so ansetzt, und dann die flatternden Seiten entsprechend abschneidest, dann bekommst du doch einfach nur eine kleinere, rechteckigen HM, oder?

    Müssten die Züge nicht genau anders herum geneigt sein, damit du einen asymmetrischen Grundkörper bekommst?

  • Mich hat aber dein Winkel gewundert. Wenn du die Tunnelzüge so ansetzt, und dann die flatternden Seiten entsprechend abschneidest, dann bekommst du doch einfach nur eine kleinere, rechteckigen HM, oder?

    Müssten die Züge nicht genau anders herum geneigt sein, damit du einen asymmetrischen Grundkörper bekommst?

    Naja, meine Idee ist nicht besonders super. Ich habe lediglich darüber nachgedacht, wie man experimentieren könnte, bevor man schneidet.
    Mit welchem Winkel ich anfangen würde, kann ich nicht sagen. Du hast absolut recht, dass die Seiten nicht flattern dürfen. Meine Skizze war halbgebacken: Die Tunnelzüge müssen verschoben werden, sodass die Seiten nicht flattern, denn sonst hat man ungefähr nur ein Rechteck. Das will man nicht.

  • Es geht noch einfacher und ohne nähen: zum experimentieren hefte ich den Stoff an der gewünschten Linie, schiebe den Stoff auf dem Heftfaden (ich verwende sehr dünne Angelschnur) zusammen, und binde den Whip anschließend ab. 100% reversibel und schneller als Tunnelzüge annähen.

  • Es geht nicht so sehr um die Stärke, sondern um den Durchmesser und die Gleitfähigkeit. Man will ja keine riesigen Löcher oder gezogene Fäden im Hängemattenstoff hinterlassen. Ich habe einfach 50 m UHMWPE Angelschnur mit einem Durchmesser von 0,06 mm gekauft. Die kann man immer wieder verwenden, weil sie nicht so schnell reißt.

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