Hängematte als neues Bett !?

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  • Gironimo weshalb spannst du denn, wie du sagst, deine HM so stark? Kannst du denn dann überhaupt noch diagonal liegen und werden die Seitenwände dann nicht extrem stark hochgezogen? (Ich hatte das früher einmal, als der Baumabstand einfach zu groß war und ich deshalb so stark spannen musste. Fand es extrem unbequem)

    Abgesehen davon werden dann der Stoff der HM, aber auch die Aufhängung und die Bäume stärker belastet als nötig.

  • Sorry, aber der Mann wiegt vielleicht 60Kg ist schlank und schläft seit seiner Kindheit in einer HM. Lass das mal einen Mitte 50 jährigen, bierbäuchigen LKW-Fahrer machen mit Ü100kg. Der legt sich einmal rein, steigt einmal irgendwie wieder aus und danach hat er keine Lust mehr auf HM. Viel zu anstregend.

    Das wird schon. Übung macht den Meister! 8o

  • Wenn ich mal wieder im Bett schlafe(n muss), fällt mir auf, wie viel mühsamer das Aufstehen vom Bett ist. In der Hängematte liege ich ja mit leicht erhöhtem Oberkörper und leicht erhöhten Beinen, und wenn ich die Beine aus der Hängematte schwinge, landen sie auch natürlicherweise leicht unter meinem Körper - im Gegensatz zum Bett, wo Rahmen und Matratze den Weg blockieren. Ich denke, für das Bett werde ich eher eine Aufstehhilfe benötigen als für die Hängematte.

  • […]

    Das habe ich am Anfang gemacht, als ich noch eine billige Amazon-HM hatte ohne RL. Jetzt ist die Onewind RL auf maximale Länge gestellt. Ich habe einen verhältnismäßig breiten Rücken, und habe mich zum Teil eingeengt gefühlt wenn man in der HM "einsinkt".

    Für mich ist eine RL das ideale Werkzeug für Barrierefreiheit, LoL.

  • Noch ein Tipp (der beim Bett auch nur schwer funktioniert 😉) zum Aufstehen, wenn es der Platz erlaubt:

    Aufsitzen, die Füße auf den Boden stellen und Schritt zurück machen, bis man steht. So wie bei einer Schaukel.

    Ich arbeite für Hamacama (gewerbliche Seite) und interessiere mich besonders für alles, was mit der Hängematte als Bettersatz für drinnen zu tun hat.

  • Habe das einmal skizziert was ich meine mit mehr Stabilität. Bei 1. ohne RL kann sich die HM in sich verdrehen. Ja, es spielen dabei andere Faktoren noch eine Rolle die das Verdrehen beeinflussen, aber es ist grundsätzlich möglich.

    Bei 2. mit RL bilden sich durch das Körpergewicht Kräfte, die weil sie gegeneinander wirken, das Verdrehen unterbinden.


  • Das habe ich am Anfang gemacht, als ich noch eine billige Amazon-HM hatte ohne RL. Jetzt ist die Onewind RL auf maximale Länge gestellt.

    Ich könnte mir vorstellen, dass der Stoff deiner Onewind einfach zu dehnbar für dich ist und du deshalb - um nicht völlig einzusinken - stramm abspannst.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass du in einer doppellagigen HM aus festerem Stoff erstens bequemer liegen könntest, weil du weniger einsinkst, und dass du zweitens auch sehr viel leichter wieder rauskommst... (denn zum Aussteigen braucht man eigentlich keine RL - das muss locker so gehen)

  • Wann verdreht sich die Hängematte denn bei dir? Während der Benutzung? Das ist mir mit einer GE Hängematte noch nie passiert. Da müsste die Hängematte wirklich sehr straff gespannt sein. Und dann hilft eine Ridgeline auch nur insofern, als dass sie es verhindert, dass du die Hängematte zu straff spannst. Den gleichen Effekt erreichst du auch, wenn du die Hängematte ohne Ridgeline einfach nicht so straff spannst.

    Eine zu straff gespannte, breite Hängematte würde dann auch die Aufstehprobleme erklären. Wenn du kannst, probier mal eine DD Frontline aus. Die sind aus sehr dehnungsarmem Stoff und dazu gedacht, sie straff zu spannen. Sie sind auch schmaler geschnitten, damit der Badewanneneffekt minimiert wird.

  • Wann verdreht sich die Hängematte denn bei dir? Während der Benutzung? Das ist mir mit einer GE Hängematte noch nie passiert. Da müsste die Hängematte wirklich sehr straff gespannt sein. Und dann hilft eine Ridgeline auch nur insofern, als dass sie es verhindert, dass du die Hängematte zu straff spannst. Den gleichen Effekt erreichst du auch, wenn du die Hängematte ohne Ridgeline einfach nicht so straff spannst.

    Eine zu straff gespannte, breite Hängematte würde dann auch die Aufstehprobleme erklären. Wenn du kannst, probier mal eine DD Frontline aus. Die sind aus sehr dehnungsarmem Stoff und dazu gedacht, sie straff zu spannen. Sie sind auch schmaler geschnitten, damit der Badewanneneffekt minimiert wird.

    Bei mir verdreht sich nichts. Das passt alles. Es geht mir um das "Sicherheits"- Gefühl u. tatsächlich um einen besseren Ein- u. Ausstieg. Ich habe das im August auch extra getestet mit einer Nacht ohne RL.. War kein Problem, aber mir fehlte beim Aufstehen der Griff nach oben. Das hat sich schon fest etabliert bei mir.

    Es ging darum einen Ersatz zum Bett zu erörtern und warum ich denke, dass eine RL stets montiert sein sollte. Ich habe letztes Jahr eine Situation erlebt als mein 75 jähriger Vater und seine 65 jährige Partnerin Probeliegen wollten:

    Mein schlanker sportlicher Vater mit 70Kg lag sofort in der HM ohne, dass ich irgendwas erklären musste. Die RL hat er gar nicht beachtet. Ein u. Ausstieg kein Problem. Seine Frau ist mittlerweile recht schwer und behäbig und sie hat noch nie in einer HM gelegen. Im ersten Moment wusste sie überhaupt nicht wie sie einsteigen sollte und war merklich unsicher. Das hätte auch nach hinten losgehen können. Ich habe ihr dann nur geraten mit einer Hand die RL zu greifen, und sofort wusste sie intuitiv wie man sich nun am besten in die HM setzt.

    Ich würde sagen, dass wenn man von einem vollwertigen Bettersatz spricht, dann sollte man auch berücksichtigen, dass es unsportliche u. schwere Menschen gibt die ggf. Schwierigkeiten haben ihr Gleichgewicht zu halten. Ich beende das Thema dann hier.

  • Seine Frau ist mittlerweile recht schwer und behäbig und sie hat noch nie in einer HM gelegen. Im ersten Moment wusste sie überhaupt nicht wie sie einsteigen sollte und war merklich unsicher. Das hätte auch nach hinten losgehen können. Ich habe ihr dann nur geraten mit einer Hand die RL zu greifen, und sofort wusste sie intuitiv wie man sich nun am besten in die HM setzt.

    Beim Einsteigen in eine netzlose Hängematte (die im ungefüllten Zustand gerne zusammen fällt) sollte immer eine Hand die vordere Kante der Hängematte greifen, und die andere Hand die hintere Kante, damit der Hintern auch wirklich in der Hängematte landet. Es sei denn, jemand hält die Hängematte für die einsteigende Person offen. Das hat nichts mit Körpergewicht oder schlechtem Gleichgewichtssinn zu tun, sondern einfach mit Sicherheit. Ansonsten passiert es schnell, das man sich hinter die Hängematte setzt und einen Salto macht. Da hilft auch der vermeintliche Halt an der Ridgeline nicht mehr. Diese Regel bringe ich allen Erstnutzern bei, weil sie Stürze vermeidet.

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