Dutchware quilted Chameleon Hammock

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  • Bei dem Material handelt es sich meiner Meinung nach (siehe Sekunden 25 bis 28 im Video) nach um Dobby, ein Mischgewebe aus Nylon und Polyester, das Dutch vor Jahren angeboten und als „das beste aus zwei Welten“ beworben hat.

    Ja, auf der Bestellseite wird Dobby 1.9 angegeben. Mir gefiel die kalandrierte Seite auch nicht besonders gut.

  • Moin,

    meine 0 Grad Quillted Chameleon ist mittlerweile da und wurde für die ersten sieben Übernachtungen draußen genutzt. Temperaturen dabei von -5 ( Wasserflasche 1,5 l war am Morgen komplett durchgefroren) bis etwa +10 Grad C.

    Im Vergleich zur Warbonnet mit 0 Grad Wookie definitiv deutlich wärmer. Es scheint mir das eine viel stärkere Füllung in der Dutch ist im Vergleich zum Wookie. Der 0 Grad Wookie ist wohl eher vergleichbar mit den 20 Grad von Dutch. Die hätten daher wohl auch für mich gereicht.

    Die Füllung bei der Dutch ist auch eher großzügig gestaltet, so dass kalte Schultern, wie beim dem Wookie, bisher nicht vorgekommen sind. Kälte, Wind von unten bisher kein Problem.

    Konstruktionsbedingt findet ein Verrutschen des UQ, logisch, nicht statt. Durch die seitliche hochragenden UQ lies es sich auch bei den -5 Grad recht komfortabel im Sommerschlafsack drin schlafen. Investiere in den UQ, spare beim OQ, scheint aufzugehen.

    Als angenehm und hilfreich empfinde ich den Umstand, dass man deutlich von innen erkennen kann wo sich die Isolierung befindet ( schwarze Nähte auf dem Grauen Innenstoff). Den grauen Innenstoff empfinde ich bisher als angenehm.

    Der generelle Liegekomfort ist mit der Warbonnet XLC vergleichbar und dennoch irgendwie anders. Ich empfinde den Ausstieg aus der Dutch etwas umständlicher, da ich den Eindruck habe tiefer drin zu liegen.

    Der mitgelieferte Packsack von Dutch ist in meinen Augen eine nicht funktionierende Katastrophe. Für das Volumen unterdimensioniert und durch die Verwendung von Dynema Schnur und Winz-Tankas öffnet sich immer das geschlossenen Ende bei hineinstopfen. Eine vorläufige DIY Lösung des Packsack Problems lieferte mir ein Exped Pumpsack.

    Der konstruktive Nachteil der Dutch liegt darin, dass das Packvolumen sich auf einen großen Sack beschränkt. Das Volumen lässt sich aber gut komprimieren.

    Der Aufbau ist konstruktionsbedingt extrem einfach, fast schon langweilig.

    Das Gewicht ist höher als angegeben. Eine Nachfrage bei Dutch dazu brachte als Rückmeldung das es aufgrund der Handarbeit variieren kann. Für mich eine unbefriedigende Aussage.

    Anderes Thema, aber es wurden auch über zwei Nächte zwei der Quillted Dutch parallel zueinander mit einem gemeinsamen Moskitonetz an zwei gemeinsamen Bäumen getestet. Am Kopfende durch ein Spreizstange zwischen den Aufhängungen auseinander gehalten. Man braucht dann nur drei statt vier Aufhängungen. Auch Ok. Nur ist es erforderlich das gemeinsame Moskitonetz jeweils von der einen Hängematte per RV zu trennen, wenn man die Hängematten nicht gemeinsam verstauen und in einem Rucksack transportieren will.

    Soweit ein erster kurzer Bericht.

    Erstes Fazit: Warm, komfortabel, Qualität über die wir nicht reden brauchen, F**k you Zoll und MwSt!, dadurch kein Schnapper.

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