Moin in die Runde!
pedal-ritter und meine Wenigkeit verschlug es über Pfingsten spontan nach Westpommern (Polen). Es sollte mal wieder mit den Bikes eine kleine Tour gefahren werden. Also just nach Feierabend ins Auto gesetzt und losgefahren. In Recz angekommen wurde es schon langsam dunkel. Das ganze Geraffel an die Bikes zu packen dauert ja auch immer eine Weile und bis wir dann am vermeintlichen Camp waren, war es Mitternacht.
Im Camp tranken wir noch ein bisschen was, widerstanden dem Drang, die Salzgurken zu öffnen und legten uns alsbald in die Matten, da es doch ganz schön kalt wurde in der Nacht. Temperatur geschätzt: 39,2°F
Auf dem See konnte man beobachten, wie Nebelschwaden Richtung Zentrum zogen.
Morgens offenbarte sich ein schöner Steg, welcher zum Frühstücken einlud.
Durch schöne Landschaften und über Wege, welche selbst für Panzer gesperrt waren ging es dann Richtung Schlafplatz, wo man sich endlich wieder in die Hängematte legen konnte. Dieses Mal erlaubte man sich gar keine groben Schnitzer, was unüblich ist, aber tatsächlich im Rahmen des Möglichen.
Den Abend ließen wir entspannt bei ein paar Kaltgetränken ausklingen. Wäscheleinen gehören ab jetzt zur Standardausrüstung.
Folgenden Tag ging es wieder auf die Rigs und weiter Richtung Großpolen.
Das war das letzte Camp der Reise. Aufgefallen ist, dass man selbst aus nur einem langen Wochenende so immens viel herausholen kann. Da kann man immer eine Weile von zehren.