Probleme mit Otul UQ an Blackbird XLC

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  • Hallo liebe Hänger,

    Ich bin vor einer Weile von der Lesovik Draka auf die Blackbird XLC umgestiegen. Endlich liege ich gemütlich. Nichts ist mehr zu eng und drückt, wenn da nicht das große ABER wäre...

    Mit der Matte stimmt alles, aber mit dem Otul Uq werde ich im wahrsten Sinne des Wortes nicht "warm". Es gab ein paar wenige Nächte in denen ich mit mit ihm eingeschnürt habe. Alle Karabiner zu, auch über die Ridgeline, dann geht es. Aber dann liege ich da auch wie eingeschnürt und der Komfort der Blackbird ist dahin.

    Ich habe eingestellt und rumprobiert, aber keine Chance . Der Rücken oder der Hintern werden kalt.

    Ich weiß Otul und Blackbird, das ist als wenn ich einen Ferrari mit Sprühlack überziehe, aber den habe ich eben da und die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben eine Lösung zu finden, auch mit dem Otul warm zu schlafen. Den Wooki kann Ich mir gerade in leisten

    Also Frage an alle die den Otul, vielleicht sogar in Kombination mit der XLC kennen: was macht ihr? Wie macht ihrs? Was für Modifikationen würden funktionieren?

    Danke euch und liebe Grüße <3

  • Hey Hammock Fairy

    Danke dir für den schnellen Tipp und den Link. Von der Clew schonmal gelesen und habe das Konzept gleich mal umgesetzt, obwohl es gar nicht so einfach ist alle Materialien mal schnell zu besorgen.

    Es ist der wärmere Otul. Beim lite hatte ich bisher keine Probleme. Der kommt aber auch eher selten zum Einsatz. Da muss die Nacht schon sehr warm sein.

    Ich musste etwas mit den Längen der Clew experimentieren (und muss das möglicherweise noch) und habe nach einem kurzen Probeliegen schon eine deutliche Verbesserung gespürt. Ein richtiger Test für eine Nacht kommt dann Morgen Abend. Ich melde mich und schicke eine paar Fotos für Nachahmer.

    Liebe Grüße und danke!

    Ole

  • Hi Ole rausmitmir

    ich bin auch sehr auf deinen Bau- und Schlafbericht gespannt! Vielleicht kannst du ja nochmal was zu deiner aktuellen optimalen Schnurlänge (im Verhältnis zur Länge deiner Matte & UQ) sagen?

    Hammock Fairy du hast ja viel Erfahrung, hast du diese Claw Lösung schon öfter eingesetzt? Sieht ja relativ simpel in der Umsetzung aus und wird auf der Website als die Wunderlösung für alles beschrieben ;) Solch eine Wunderlösung würde meinem Onewind UQ auch gut stehen und kommt (nach meiner laienhaften Interpretation) ja auch ganz grob der Idee vom Wookie nach?

    Ich frage mich nur, was sind die Nachteile? Ich habe das bisher noch bei keinem Hersteller gesehen und an dem besonders hohen Vertigungsaufwand kann es doch auch nicht liegen :/

  • Exakt so wie sie von leiavoia auf Hammockforums beschrieben wird habe ich noch keine Clew gebaut. Ich hatte zuvor aber einen Problemquilt ähnlich modifiziert. Seitdem habe ich nur noch selbst genäht und dann gleich im Wooki-Stil. Das ist natürlich besser. Aber wenn man schon einen ausreichend breiten (ich schätze mindestens 140 cm) Underquilt hat, der nicht richtig passen will, ist die Clew die einfachste Art die Passform zu verbessern. Was ich anders machen würde ist, dass ich keine Gummikordel für die Clew selbst verwenden würde, sondern nur eine Gummikordelschlaufe am Fußende. Die vielen Meter Gummikordel machen das System meiner Meinung nach zu dehnbar und sind auch schwerer als nötig. Beim Wooki reicht auch eine Gummischlaufe am Fußende - ich sehe keinen Grund, warum das bei der Clew anders sein sollte.

  • Ich frage mich nur, was sind die Nachteile? Ich habe das bisher noch bei keinem Hersteller gesehen und an dem besonders hohen Vertigungsaufwand kann es doch auch nicht liegen :/

    Die Nachteile sind:

    • eine Clew zieht den Underquilt nur punktuell an die Hängematte - nicht flächig wie der Stoff beim Wooki. Dadurch bleiben immer noch Luftkanäle. Nicht so große wie bei der Eckaufhängung, aber größere als beim Wooki. Andererseits lassen sich die Kordellängen individuell anpassen; man kann den Rand also z.B. straffer spannen.
    • die Kordel dürften schwerer sein als ein Trägerstoff. Wobei das sicherlich von der Kordeldicke und Gesamtlänge abhängt.
    • wie bei einer traditionellen Hängematte können sich die Kordel verheddern oder verdrehen. Man muss beim Einpacken und Aufhängen mehr aufpassen als bei einem Wooki.

    Warum es keine Hersteller gibt, die Underquilts mit Clew anbieten? Vermutlich weil es einfacher ist, gleich einen Wooki-artigen Underquilt zu nähen. Aber gerade bei den großen Herstellern hat nicht Perfektion oberste Priorität, sondern Profit. Bisher sind die chinesischen Hersteller im Hängemattenbereich auch nicht durch Innovationen aufgefallen, sondern bestenfalls durch günstige Kopien. Onewind ist der erste chinesische Hersteller, der brauchbare Hängemattenausrüstung anbietet. Vielleicht - oder vielmehr vermutlich werden in Zukunft auch innovative Designs aus China kommen. Aber dann wird der Preis auch nach oben gehen, denn es ist immer teurer selbst gute Designs zu entwickeln und zu vermarkten als andere Designs zu kopieren.

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