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    • Offizieller Beitrag

    Alle Campinghängematten die ich bis jetzt benutzt habe, waren bequemer wenn ich das Fußende höher gehängt habe. Vermutlich ist das eine Frage der Hängemattenlänge. Traditionelle Hängematten sind deutlich länger als selbst die längsten Campinghängematten - da kommt es nicht darauf an, ob man nun 50 cm näher am Fußende liegt.

  • Hallo zusammen,

    Ich möchte jetzt erst mal gerne ausdrücklich die Umgehensweise im Forum miteinander loben. Es gibt wahnsinnig viel Hilfsbereitschaft und Freude auch am Gelingen der Projekte anderer. Und viel Offenheit alles, auch mal peinliches oder auch Schwächen zu zeigen und bei anderen zuzulassen. Ist letzten Endes nach meiner Meinung eine persönliche Stärke bei Menschen und auch eine Stärke einer abstrakten Persönlichkeit wie einem solchen Forum.

    Aus eigenen Fehlern lernt man am meisten, aber die Beschreibung der Fehler oder Fehleinschätzungen anderer hilft wiederum eigene Fehler schon gleich zu vermeiden. Ganz toll!

    Ohne diese Atmosphäre des Forums hätte ich mich bestimmt nicht angemeldet, da ich normalerweise recht sparsam mit allem umgehe das ich im Internet von mir gebe.

  • Ich denke dass es Sinn macht ein Update zu meiner Vorstellung hier im Forum zu geben. Denn an diesem Punkt passt das am besten hin, wie sich die eigene Entwicklung in Bezug auf das Thema Hängematte weiterentwickelt.

    Zum Probehängen ist es leider bis heute nicht gekommen. Die falsche Jahreszeit und Corona haben dabei leider dazwischengefunkt. Aber der rein elektronische direkte Austausch mit Forumsmitgliedern hat bei der Befassung mit dem Thema doch zu einer Entscheidung geholfen. Ob dies dann wirklich das ultimativ richtige Setup ist, wird sich erst in der Praxis zeigen. Die wird aber erst ab März folgen. Denn wie grobinger im Podcast zum Winterhängen sinngemäß wohl richtig sagt: Winterhängen ist nichts für Anfänger, die erst noch ihr Setup suchen. Und außerdem gilt auch für mich was Furbrain im gleichen Podcast für sich angibt. Ich mag es auch lieber warm und an das richtige Setup dazu muss ich mich erst ran arbeiten.

    So, aber wie weit bin ich denn jetzt?

    Dazu erst noch weitere Infos zu meiner Entscheidungsgrundlage. Was will ich denn machen mit meiner Hängematte? Bzw. mit meiner Hängematte als Schlaf-Equipment! Denn ich bin (noch) nicht ein solcher Hängematten Enthusiast wie einige im Forum. Die Hängematte soll bei mir einen Zweck erfüllen, das ist mein Ansatz.

    Hauptzweck:

    Ich will längere Strecken wandern, ohne dabei alles akribisch planen zu müssen.

    Meistens fließt viel Arbeit in die Planung der Übernachtung in Verbindung mit der täglichen Streckenlänge. Darin habe ich etwas Erfahrung. Mit meiner Frau bin ich im letzten Jahr den Rothaarsteig gegangen. Mit noch einer Freundin meiner Frau zusammen waren wir im zweiten Jahr am Gehen des Albrandwegs in der Schwäbischen Alb. Und ich habe auch einen gewissen Anteil der Planung an einer Wanderung vom Raum Karlsruhe bis zum Mittelmeer (konkret Genua) einer früheren Schulklasse (deren Teil ich bin) über 20 Jahre hinweg.

    Weiterer Zweck:

    Flexibles Übernachtungs-Setup für Overnighter oder Einzelübernachtungen in unterschiedlichster Gegend.

    Wir besitzen einen Schrebergarten in dem ich schon ab und zu übernachtet habe. Das könnte evtl. noch ausgebaut werden.

    Und ich wohne ja in München, da liegen die Alpen quasi vor der Haustür. Für Wanderer natürlich ein Muss. In 2020 habe ich eine erste Biwak Übernachtung auf 1.900 m Höhe auf einem Gipfel gemacht. Kurz zusammengefasst: Es wurde kalt in der Nacht | mein rudimentär zusammengestelltes Equipment wurde feucht über Nacht | ich hatte einen wahnsinnig tollen Sonnenuntergang und einen genau so tollen Sonnenaufgang | Ich hatte eine klare Nacht mit allen Sternen über mir und habe, da ich kaum geschlafen habe, stundenlang zugeschaut wie sich sie Sterne über mir drehen.

    Ich kann mir mehr davon vorstellen, aber möglichst warm und trocken.

    Nebeneffekt:

    So Corona es zulässt, wollen meine Frau und ich in diesem Jahr im Juni zusammen gerne den 300 km langen Pembrokshire Coastal Path in Wales wandern. Dabei möchten wir zu einem gewissen Teil im Zelt übernachten. Dafür fehlt noch eine passende Isomatte. Zwei neue Schlafsäcke die auch mal für niedrigere Temperaturen taugen haben wir schon angeschafft.

    Vielleicht ist es vermessen, aber ich möchte gerne mit einem Setup möglichst alle meine Zwecke erschlagen.

    Das heißt im Schrebergarten, auf Wanderung in waldreichem Bereich und in nicht waldreichem Bereich (ob auf 300 oder 1900 Meter Höhe), im Urlaub neben dem Bus am Campingplatz.

    Mit diesem Anspruch und den Infos hier aus dem Forum und aus den direkten Kontakten zu Forumsmitgliedern ist es dann zum Kauf einer Cross Hammock von Cross Hammock gekommen.

    Diese Variante von Hängematte scheint mir die meisten Möglichkeiten zu bieten um meine unterschiedlichen Zwecke damit abdecken zu können. Hängen zwischen Bäumen oder sogar an einem waagrechten starken Ast. Da man nicht so großen Abstand zwischen den Hängepunkten braucht, vielleicht auch leichter hängen in einer Schutzhütte oder sonstigem was Balken hat.

    Da man eine Isomatte ohnehin dabei hat, im Notfall auch eine Bodenübernachtung mit oder ohne Tarp darüber. Oder als Nobelversion der Übernachtung ohne Bäume, mit einem Carbontree.

    Und die hochwertige Isomatte ist auch zum Biwakieren nutzbar.

    Als ich mit dieser Vorstellung schwanger ging hat Cross Hammock gerade im dort aktuellen Podcast und in einem Faden hier im Forum von seinem neuesten Hängemattenstoff geschwärmt. Durchsichtig! Und er hat seine BlackWeek mit Prozenten gemacht. Da gab es kein Halten mehr.

    Das erste Probehängen auf unserer Terrasse war semi erfolgreich. Ich Newbie hatte nach dem Auspacken schon die vermutlich optimal voreingestellte Länge der Ridgeline durch wildes rumprobieren verpfuscht. So peu a peu konnte ich das Liegegefühl durch verändern der Ridgeline wieder verbessern. Zum Schluss fand ich es OK. Aber dann war mir endgültig zu kalt. Zu weiteren Versuchen ist es seither nicht mehr gekommen. Ich warte auf wärmeres Wetter damit ich in meinem Schrebergarten testen kann, wo nicht jeder :cursing: diesem Verrückten zuschaut der sich wohl in dem Drachenhängespielteil seiner Kinder rumwälzt.

    Isomatte ist ausgewählt aber noch nicht gekauft.
    Tarp wird wohl von meiner Frau selbst genäht. Was dabei als einziges sicher ist, ist dass meine Frau :love: ganz gut nähen kann.

    Das ist der jetzige Stand. Ich berichte weiter hier über den Reifeprozess meiner Hängematten Erfahrung.

    In einem neuen Faden werde ich demnächst über mein Projekt München - Berlin berichten.

    Auch wenn das den alten Hängematten Hasen und Häsinen nichts neues an Wissen bringt. So hoffe ich doch mit etwas interessanter Kurzweil an dem Forum beitragen zu können.

    Puhh das ist jetzt aber lang geworden.:huh:

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